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12. November 2019: Nicolas Stemanns Schneewittchen Beauty Queen in Zürich

Angetan von der Einfallsfülle, aber teils reserviert gegenüber der Inszenierungsidee sind die Kolleg*innen. Hingerissen von der Märchen-Sause  waren wir.

12. November 2019: Brüder und Schwestern nach Birk Meinhardt in Weimar

Ein Radiokritiker ärgert sich über Hasko Webers Adaption. Auch wir winken ab.

12. November 2019: Johanna Schall mit Brechts Die Tage der Commune in Konstanz

Die Zeitungskritiker*innen sind teils skeptisch. So wie auch wir.

11. November 2019: Data Tavadze inszeniert in Dresden Anna Seghers Transit

Die Urteile der Lokalkritiker*innen gehen stark auseinander. Wir fanden den Abend gelungen.

11. November 2019: S.M. Salzmann mit Oder: Du verdienst deinen Krieg ... am Gorki


Salzmanns Uraufführung von Sivan Ben Yishais Stück am Maxim Gorki Theater Berlin begeistert die Kolleg*innen. "Hypersinnlich" fanden wir den Text.

11. November 2019: Armin Petras mit Henrik Ibsens Schloß Rosmersholm in Bremen

Nicht unbeeindruckt ist der Kollege vor Ort. Wir auch nicht.

11. November 2019: Rosmersholm am Theater in der Josefstadt in Wien

Eine Kollegin sieht gute Unterhaltung und eine tolle Frauenfigur, die andere ein unglaubwürdiges Ende. Wir neigen letzterer zu.

11. November 2019: Marco Štormans Kushner-Inszenierung Engel in Amerika

Die Zeitungs-Kolleg*innen sind angetan bis fasziniert, doch am Ende fehlte etwas – uns auch.

11. November 2019: Der Riss durch die Welt am Residenztheater in München

Der Riss geht auch mitten durch die Kritikerschaft. Die einen sind beeindruckt, von Text, Inszenierung und Ensemble. Die anderern finden das ein oder andere eher flach. Auch wir hatten Einwände.

10. November 2019: Daniel Kehlmanns Reise der Verlorenen in Köln

Das Stück und Rafael Sanchez' Uraufführungsinszenierung beeindrucken die Kolleg*innen – auch wir erlebten einen packenden Abend.

7. November 2019: Andreas Kriegenburg mit Ibsens Nora in Nürnberg

Die Kolleg*innen fühlen sich gut unterhalten, eine überregionale Zeitung kommt heute nach und findet das Frauenbild der Inszenierung zweifelhaft. Auch wir haben Einwände.

5. November 2019: Yael Ronens Rewitching Europe am Gorki Berlin

Einige Kolleginnen meinen, der Abend erreiche nicht das Nivau anderer Arbeiten der Regisseurin. Andere freuen sich über Ronens Ironie. Wir ärgern uns über das Frauenbild.

5. November 2019: Penelope Skinners Linda in Düsseldorf

Alle loben Hauptdarstellerin Claudia Hübbecker, haben aber Einwände gegen das Stück. So auch wir.

5. November 2019: Konstantin Küsperts Wer ihr seid in Naumburg

Küsperts Text wolle zuviel, aber Regisseur Martin Pfaff strukturiert das Spiel gelungen, so die Kritiken über Wer ihr seid am Theater Naumburg. Wir waren gepackt.

4. November 2019: Susanne Zaun mit Die Mutter aller Fragen am Schlosstheater Moers

Tempo und Selbstironie loben die Kolleginnen, wir bewundern, wenn auch mit etwas Distanz, die Ambivalenz im Ringen um den Rollenkanon.

4. November 2019: Franziska Linkerhand nach Brigitte Reimann am DT Berlin

Die Kolleg*innen meinen, Regisseurin Daniela Löffner habe sich mit dieser Adaption verhoben. Auch wir sind enttäuscht.

4. November 2019: Kathrin Mädlers Roman-Adaption Der Reisende im Memmingen

Beeindruckt sind die Kolleg*innen, begeistert vom Bühnenbild – genau wie wir.

2. November 2019: Nuran David Calis inszeniert in Stuttgart Last Park Standing

Milde Ansatzweise bis ziemlich unzufrieden mit Stück wie Inszenierung sind die Kolleg*innen. Neben Sicherheit in der Wahl der Stilmittel ein "zuviel des Guten“ bemerkten wir.

1. November 2019: Ewald Palmetshofers Die Verlorenen am Münchner Residenztheater

Die Kolleg*innen loben den Text in höchsten Tönen, zweifeln teilweise aber Nora Schlockers Regie an, eine nachklappende überregionale Stimme ist wie wir eher genervt.

 1. November 2019: Damian Rebgetz mit Nirvanas Last in München

Von "großer Würde und auch viel Schönheit" schwärmen die Kritiker*innen. Das können wir nur unterstreichen.

1. November 2019: Stefan Pucher inszeniert König Lear in München

Es wird gejubelt in München und überregional, einen Monat später auch aus der Schweiz. Wir jubelten auch. 

30. Oktober 2019: Jürgen Kruse mit Glaube Liebe Hoffnung in Berlin

Enerviert, sehr vereinzelt aber auch fasziniert reagiert die Kritik vor Ort auf diesen Horváth-Abend in den Kammerspielen des Deutschen Theaters. Der uns ebenso quälte wie seltsam berührte.

30. Oktober 2019: Christopher Rüpings zeigt Früchte des Zorns in Zürich

Die Kollegr*innen sehen diesen Abend über die globale Verteilung von Armut und Reichtum kritischer als wir.

28. Oktober 2019: Thom Luz' München-Sinfonie Olympiapark in the Dark

Die ersten Kritiken sprechen von einem magischen, bezaubernden Abend. Auch wir konnten uns seiner Magie nicht entziehen.

28. Oktober 2019: Mirko Böttcher inszeniert Ein deutsches Mädchen in Memmingen

Die Adaption der Neonazi-Aussteiger-Biographie am Landestheater Schwaben findet freundlichen bis begeisterte Aufnahme bei den Kolleg*innen. Wir fanden: sehenswert.

28. Oktober 2019: Marta Górnickas Jedem das Seine beim Gorki-Herbstsalon

Marta Górnickas Chorstück Jedem das Seine läuft zur Eröffnung des Herbstsalons am Gorki-Theater als Gastspiel. Eine lokale Kritik freut sich über den Abend. Und auch wir sahen einen starken Chor-Auftritt.

28. Oktober 2019: Lily Sykes Orlando in Hannover mit Corinna Harfouch

 Lily Sykes bringt Virginia Woolfs Orlando in Hannover mit Corinna Harfouch auf die Bühne, und zwar überzeugend, so die ersten Kritiken. Und auch wir fandens so subtil wie unterhaltsam.

28. Oktober 2019: Moritz Sostmann inszeniert Vernon Subutex in Köln

Der Stoff sei natürlich zu umfangreich für drei Stunden, so urteilen die Kollegen. Aber das Spiel mit den Puppen sei schon fasznierend. Wir hatten Einwände.

28. Oktober 2019: Doris Uhlich mit Habitat / Halle E bei ImPulsTanz Wien

Die ersten Kritiken sind sich nicht einig: "zu glatt" oder "beeindruckend? Wir fanden den Abend "wow".

28. Oktober 2019: Henri Hüsters Theater der Nacht am Lichthof Hamburg

Dunkel und verrätselt bleibe die Inszenierung von Henri Hüster, so eine kritische lokale Stimme. Auch wir sahen den Abend im Ungefähren versacken.

24. Oktober 2019: Kay Voges' ►PLAY: Möwe in Dortmund

Die Mehrzahl der Kolleg*innen hatte Freude an diesem Abend. Wie auch wir.

24. Oktober 2019: Mareike Mikats Rummelplatz-Romeo und Julia in Ingolstadt

Diese Inszenierung wird provozieren, schreibt eine der Lokalkritiker*innen. Wir fanden, dass der ersehnte Skandal auf halbem Wege stecken bleibt.

24. Oktober 2019: Antú R. Nunes huldigt mit Neverland am Thalia Hamburg Peter Pan

Zu wenig Tiefgang hat diese freie, assoziative Peter-Pan-Adaption von Antú Romero Nunes für die Kritiker*innen. Für uns war es ein Drogentripp der bewusstseinserweiternden Sorte.

24. Oktober 2019: Elsa-Sophie Jachs Adaption von Maxim Billers Roman Sechs Koffer

Poetische Momente, schräge verstrahlte Gestalten – die Hamburger Theaterkritiker rätseln ein wenig über "Sechs Koffer" und finden aber Gefallen. Wir fanden, dass Jach dem Roman gut auf die Sprünge hilft.

22. Oktober 2019: Robert Wilsons Dschungelbuch in Düsseldorf

Betörend schön, das ja, aber auch etwas flach sei das alles, und das Leben werde hier in eine Kette von Auftritten gebannt, so die ersten Kritiken. Auch wir waren nicht so begeistert.

22. Oktober 2019: Jan-Christoph Gockels düsterer Woyzeck in Dresden

Ein Kritiker beschreibt Gockels Woyzeck als atemberaubend, ein anderer meldet Zweifel an. Wir applaudieren.

21. Oktober 2019: Lola Arias' Asyl-Recherche mit Jugendlichen Futureland in Berlin

Das Gros der Kritiken spricht von einer gut gemachten, dringlichen Inszenierung am Gorki Theater. Und liegt damit auf einer Linie mit uns.

21. Oktober 2019: Hundert Jahre weinen oder hundert Bomben werfen in Basel

Erste Kritiken finden Darja Stockers Text gut recherchiert, aber auch überladen. Auch wir hatten Einwände.

21. Oktober 2019: Claudia Bauer mit Heiner Müllers Germania in Berlin

Gemischt und größtenteils durchwachsen sind die Meinungen der regionalen und überregionalen Kritik zu diesem Großereignis. So auch bei uns.

21. Oktober 2019: Sempers/Ojasoos Meister und Margarita am Burgtheater Wien

Die ersten Kritiken registrieren denkwürdige Momente in diesem Abend von Eene-Lis Semper und Tiit Ojasoo, erheben aber auch Einwände. Norman Hacker als Teufel löst allerdings Begeisterung aus. Auch bei uns.

18. Oktober 2019: Roger Vontobel mit Brand von Ibsen in Frankfurt

Die meisten Kolleg*innen konnten nicht restlos überzeugt werden von Roger Vontobels Inszenierung, heute kommt aber noch eine durchaus anerkennende überregionale Stimme nach. Wir ließen uns "eine wuchtige Schauergeschichte" erzählen.

16. Oktober 2019: Herbert Fritsch mit Moliéres Amphitryon an der Schaubühne Berlin

Einige Kolleg*innen fühlen sich etwas "zwangsbespaßt", andere jubeln ungehemmt. Wir vermissen etwas.

15. Oktober 2019: Houellebecqs Möglichkeit einer Insel am Berliner Ensemble

Die Kritiker*innen können Robert Borgmanns Inszenierung einiges abgewinnen. Auch wir waren dem Abend gewogen.

15. Oktober 2019: Berliner Premiere des Don Quijote aus Bregenz

Skeptisch reagieren zwei von drei Kritikern auf die Berliner Premiere der von Bregenz ans Deutsche Theater gewechselten Inszenierung. Wir waren auch reserviert geblieben.

15. Oktober 2019: Reinhard Göbers Hamlet in Greifswald

Ein Lokalkritiker findet den Abend "durchaus gelungen". Wir erlebten brillante Momente.

15. Oktober 2019: Friederike Heller mit Ella Hicksons The Writer in Hannover

Die Lokalkritiker sind sich uneins. Wir sind eher zugeneigt.

15. Oktober 2019:  Der letzte Mensch von Philipp Weiss

Ingrid Langs Uraufführung findet bei den Kolleg*innen ähnlich wenig Anklang wie bei uns.

15. Oktober 2019Alles ist wahr am Theater Oberhausen

Die ersten Kritiker aus der Region äußern sich vorsichtig. Wir blieben auch sehr reserviert gegen die Versuche, das Leben sinnhaft nachzuerzählen.

15. Oktober 2019: Gintersdorfer/Klaßen mit Geschichten aus dem Wiener Wald

Wenig können die Zeitungskritikerinnen dem Horváth-Abend im Wiener Werk X abgewinnen. Ganz anders als wir.

14. Oktober 2019: Deutschstunde an der Landesbühne Esslingen

Unzufrieden sind die Kritiker aus der Gegend. Zufrieden waren wir auch nicht, nein. 

14. Oktober 2019: Kleists Der zerbrochne Krug in Baden-Baden

Die Lokalkritiker*innen haben Einwände gegen Nicola Mays Inszenierung. Wir sind angetan.

14. Oktober 2019: Faust 1in2 in Bamberg

Die erste Kritik aus der Region ist angetan von der Leistung von Dramaturgie, Ensemble und Regie. Wir hatten Respekt und Einwände.

14. Oktober 2019: 89/90 von Peter Richter am Theater Freiburg

Die Kritik aus der Freiburg freut sich über die Unterhaltung, lernen lasse sich indes nichts. Wir waren unzufriedener.

12. Oktober 2019: Manaraga. Tagebuch eines Meisterkochs beim steirischen herbst

Sehr gut kommt bei der steirische Kritik die Adaption des Romans von Vladimir Sorokin durch Blanka Rádóczy an. Die auch wir ziemlich pfiffig fanden.

11. Oktober 2019: Glauben an die Möglichkeit ... von Pollesch/Hinrichs in Berlin

Abwinken und Abfeiern halten sich in der regionalen wie überregionalen Kritik etwa die Waage. Begeisterung gibt's bei uns.

7. Oktober 2019: Passion – Sehnsucht der Frauen von Anna Bergmann in Karlsruhe

Anna Bergmanns Ingmar-Bergman-Collage begeistert oder entgeistert die Kolleg*innenuns hat er es angetan.

7. Oktober 2019: I love you, Turkey! in der Inszenierung von Selen Kara in Nürnberg

Kontrovers fallen die Kritiken aus: Während die lokalen Stimmen viel Positives berichten, ist eine Radio-Kollegin gar nicht einverstanden. Auch wir waren zwiegespalten.

7. Oktober 2019: Dušan David Pařízeks Hermannsschlacht am Schauspiel Leipzig

Von der Inszenierung angetan, aber verhalten gegenüber dem Epilog sind die Kritiker. Insgesamt skeptisch(er) waren wir.

7. Oktober 2019: Tobias Wellemeyers Urfaust in Weimar

Unterm Strich kommt bei den Zeitungs- und Radiokollegen mehr oder weniger verhaltenes Lob heraus – anders als bei uns.

7. Oktober 2019: Theblondproject von Danckwart/Peters in Wien

Die Wiener Kritiker*innen loben Caroline Peters, sind ansonsten aber kaum entflammt. Uns ging es ähnlich.

7. Oktober 2019: Florentina Holzingers Tanz am Tanzquartier Wien

Begeistert sind die Wiener Kritiker*innen ob Ironie und Anarchie in Holzingers radikal emotionalisierender Performance. Wir sahen sie ähnlich positiv.

7. Oktober 2019: Bürks/Sienknechts Radio-Nibelungen in Hamburg

Viel Gefallen finden die Kolleg*innen am Ernst und der Ironie dieser Digest-Version des Epos. Auch wir waren angetan.

7. Oktober 2019: Tim Kramer mit Der gute Mensch von Sezuan in Magdeburg

Lob für die Schauspieler*innen, Kritik an der Zeitferne spendet die lokale Kritikerin. Eher dem Kritischen zugeneigt waren wir.

7. Oktober 2019: Wismut. A Nuclear Choir von Jule Flierl und Mars Dietz in Leipzig

Hoher Anspruch, schwache Umsetzung, befindet der Kollege von der Leipziger Volkszeitung. So fanden's auch wir.

7. Oktober 2019: Uraufführung von Berblinger, Schneider durch Karin Drechsel in Ulm

Ulf Schmidts kritisches Feststück über den Ulmer Flugpionier lässt die örtlichen Kritiker*innen eher ratlos zurück. Wir fühlten uns zumindest gut informiert.

6. Oktober 2019: Claudia Bosses Thyestes Brüder! Kapital am FFT Düsseldorf

Von der Verkörperung der Sprache angetan ist die Wiener Kritikerin. Nicht nur diesen Aspekt fanden auch wir bemerkenswert.

5. Oktober 2019: Karin Henkel mit Geschichten aus dem Wiener Wald in Bochum

Die Tendenz der Kolleg*innen geht Richtung Begeisterung für Henkels kühle Inszenierung des Horváth-Volksstücks, auch wenn nicht alle jubeln. Wir schon.

4. Oktober 2019: Kay Voges mit Don't be evil an der Berliner Voksbühne

Wie Kay Voges mit seiner Bilderflut in Don't be evil die Volksbühne schwemmte, findet die Mehrheit der Kritiker*innen dann doch zu sprunghaft und unausgereift. Wie wir auch. 

2. Oktober 2019: Christina Tscharyiski mit Kasimir und Karoline in Freiburg

Die Zeitungskritikerin ist rundum begeistert von diesem Saisonstart mit Horváth – der auch uns gut gefiel.

1. Oktober 2019: Simone Dede Ayivis Solidaritätsstück in Berlin

Eine erste Kritik lobt verhalten. Wir waren nicht überzeugt.

1. Oktober 2019: Anta Helena Reckes Die Kränkungen der Menschheit in München

Die Kolleg*innen sind uneins über diesen Versuch eines Perspektivwechsels, und erklären den "Bilderreigen" tendenziell zur Petitesse. Wir waren gelinde dafür.

Diese und ältere Kritikenrundschauen finden Sie immer auch angehängt an die jeweilige Nachtkritik.