Kaspar und Nora

Wuppertal, 27. Juni 2011. Zum Ausklang des NRW-Theatertreffens 2011 "westwärts" in Wuppertal wurden folgende Preise vergeben:

Bester Nachwuchsschauspieler wurde Dimitrij Schaad vom Schauspielhaus Bochum für seine Rollen des Polyneikes und Haimon in Roger Vontobels Inszenierung von Die Labdakiden.

Beste Schauspielerin wurde Manja Kuhl vom Theater Oberhausen für ihre Nora in Herbert Fritschs Inszenierung Nora oder ein Puppenhaus.

Bester Schauspieler wurde Albert Kitzl vom Schauspiel Köln für die Rolle des Sachar in Alvis Hermanis Version von Oblomow – Wann soll man denn leben?

Den Preis der Jugendjury erhielt das Rheinische Landestheater Neuss für "Die Orestie" von Aischylos und Peter Stein, inszeniert von Catharina Fillers.

Der Publikumspreis ging an das Düsseldorfer Schauspielhaus für Elfriede Jelineks Rechnitz (Der Würgeengel) in der Regie von Hermann Schmidt-Rahmer.

Als beste Inszenierung ausgezeichnet wurde Peter Handkes "Kaspar" vom Schauspiel Bonn, inszeniert von Alexander Riemenschneider.

Die Festival-Jury bestand aus der Kölner Journalistin und nachtkritik-Autorin Dorothea Marcus, dem Dramatiker Martin Heckmanns, der Wuppertaler Schauspielerin An Kuohn und dem Wuppertaler Schauspielintendanten Christian von Treskow.

("westwärts" NRW-Theatertreffen 2011 / jnm)

 
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