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Fünf von acht Plätzen vergeben

Wien, 29. September 2011. Wie das Burgtheater mitteilt hat die Jury aus 51 Einsendungen die (noch unfertigen) Stücke von fünf jungen Autorinnen und Autoren ausgewählt und zu den diesjährigen Wiener Werkstatttagen eingeladen, die zum achten mal stattfinden. Mit dabei sind Laura Naumann, Konstantin Küspert, Sophie Reyer, Georgia Doll und Dmitrij Gawrisch, die ab dem 3. Oktober zwei Wochen lang die Gelegenheit haben, mit Schauspielern, Regisseuren und Dramaturgen ihre Texte weiterzuentwickeln und an der realen Aufführungspraxis zu erproben.

Laura Naumann, geboren in Leipzig, studiert in Hildesheim und erhielt bereits zahlreiche Preise und Stipendien bei Theaternachwuchsfestivals, bisher aufgeführte Stücke "meerrauschenhören (Stückemarkt Berlin), "tut mir ja leid Vati aber ich muss" (Dresden) und "süßer vogel undsoweiter" (Deutsches Theater Berlin). Konstantin Küspert, geboren in Regensburg, Studium in Regensburg, Wien und Berlin. Teilnahme an verschiedenen Theaterprojekten in Regensburg und Wien. Sophie Reyer, geboren in Wien, studiert in Köln. Seit 2005 veröffentlichte sie mehrere Lyrikbände, Romane und Theaterstücke. "Schneewittchen-psychose" wird am Theater in der Drachengasse uraufgeführt, zahlreiche Förderstipendien und –Preise. Georgia Doll, geboren in Wien, Studium in Frankreich und Deutschland. Aufgeführte Stücke "Le Pays Sombre" und "Miss Europa Va En Afrique" in Paris, "der hang zum grundsätzlichen" und "Lorenzos Rückkehr“ werden in mehreren Theatern aufgeführt. Dmitrij Gawrisch, geboren in Kiew, Studium in Bern. Aufgeführte Stücke: "Brachland" (beim Stückemarkt des Theatertreffen Berlin), "Mal wieder Afrika" (Theater Basel), "Statt der Zukunft", (Badisches Staatstheater), "Franz und Sabine" gewann den Schreibwettbewerb des 4. Thuner Literaturfestivals.

Beim Stückefest und Werkstatttage-Abschluss am 16. Oktober 2011 im Kasino des Burgtheaters werden Schlüsselszenen aus den Stücken gezeigt.

(Burgtheater/sik)

 

Mehr dazu: im vergangenen Jahr wurden acht AutorInnen eingeladen. 2009 wurden die Werkstatttage erstmalig ausgesetzt, weil die Jury einen Mangel an qualifizierten Bewerbungen sah.