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Auch Elisabeth Schweeger dementiert Interesse an Bonner Intendanz

"Ich habe mich nicht beworben"

10. Januar 2012. Nach Anna Badora und Barbara Mundel hat auch Elisabeth Schweeger eine Bewerbung um den Intendantenposten am Theater Bonn klar dementiert. Die Nennung ihres Namens entbehre jeder Grundlage, schreibt Schweeger an nachtkritik.de. "Ich habe mich nicht beworben."

Der Bonner Generalanzeiger hatte in einem Artikel am 3. Januar 2012 spekuliert, dass Anna Badora, Barbara Mundel, Elisabeth Schweeger und Dagmar Schlingmann mögliche Kandidatinnen für die Nachfolge von Klaus Weise sein könnten.

Anna Badora hatte ihre angebliche Bewerbung daraufhin in einem Kommentar auf nachtkritik.de dementiert. Die Gründe von Barbara Mundel für eine Intendanz in Bonn nicht zur Verfügung zu stehen, beschreibt die Badische Zeitung. Dort sagte Mundel am 4.1.2012, dass man zwar zu einem sehr frühem Zeitpunkt in der Nachfolgefrage um den Posten auf sie zugekommen wäre, doch sie habe sich relativ bald aus den Sondierungsgesprächen zurückgezogen, weil eine Klärung der prekären Finanzlage am Bonner Theater nicht abzusehen war. Einzig Dagmar Schlingmann, zur Zeit Intendantin in Saarbrücken, hat ihre Bewerbung bestätigt.

(sd)

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Kommentare

Kommentare  
#1 Dementis in Bonn: oder?Neunmalkluger 2012-01-10 22:26
ich glaube es wird frau schlingmann?! Oder?
#2 Dementis in Bonn: Saarbrücker Hoffnung@ Neunmalkluger 2012-01-11 17:53
Bitte nicht! Die soll Saarbrücken noch etwas erhalten bleiben!
#3 Dementis in Bonn: auf lustigchris wulff 2012-01-11 18:15
nach offenlegung aller informationen in diesem stahlgewitter bin ich zu der überzeugung gekommen, daß allein achim lux und seine stets adrett gekleidete und frisierte frau hegemann den bonner karren noch aus dem dreck ziehen können. hier hätten beide ein haus, daß ihrer größe gerecht wird. außerdem sollten tägliche publikumsabstimmungen an der urstatt der bundesdeutschen demokratie durchgehen wie das messer durch die butter.
#4 Dementis in Bonn: arm an HöhepunktenParzifals Schwester 2012-01-11 19:10
Von den vier in dem Text genannten ist sie Frau Schlingmann auf jeden Fall die uninteressanteste. insofern würde das im Anschluss an die an Höhepunkten sehr arme Intendanz Weise perfekt passen ...
#5 Dementis in Bonn: Verdienste in SaarbrückenSchlingmann-Fan 2012-01-11 21:22
Frau Schlingmann hat seit Beginn ihrer Intendanz hier in Saarbrücken viel geleistet und das Theater zu einem interessanten und wichtigen Ort in der Stadt gemacht. Wenn es in Bonn keine Höhepunkte gab, hier gab es sie, auch wenn sie aus der Ferne vielleicht nicht bemerkt wurden. Ich jedenfalls wäre froh, wenn Frau Schlingmann noch lange in Saarbrücken bleiben würde, um diese tolle Arbeit fortzusetzen!
#6 Dementis in Bonn: totes Landinsider 2012-01-12 03:19
@chris wulff:bingo-alter, schiff versenkt!!hast so recht....außerdem:bonn ist eh eh nicht zu helfen-totes land---hab da 6 jahre gespielt-weiß,wovon ich rede----wer will das freiwillig ziehen?
#7 Dementis in Bonn: ChanceAndasGanzeDenker 2012-01-13 11:12
Für Bonn stellt das m.E. eine große Chance dar, das Stadttheater neu zu erfinden - eine völlig neue Theaterform, die sich allen Menschen in der Stadt öffnet. Viel niedrigere Kosten, neue Verträge, neue Spielpläne, Schluss mit dem Steuergelderverplempern, der Vetternwirtschaft, der Langeweile. Ich plädiere für ein DEMOKRATISCHES THEATER an diesem Ort, dort gehört es hin!
Die genannten KandidatInnen sind Teil des Establishments, das reicht nicht mehr aus. Die Städte sind anspruchsvoller, das Publikum ist vielfältiger und die Theaterkünstler attraktiver als die stehenden Häuser dieses Landes es glauben mögen. Der Bonner Apparat könnte ein Modellhaus werden, gerade mit dieser Stadtbiografie, gerade wegen der finanziellen Situation, gerade wegen des kulturellen Erbes. Liebes Kuratorium, liebe Findungskommission: Denkt nachhaltig, Denkt inklusiv, denkt Interkulturell, ihr schafft es. An die Freude.
#8 Dementis in Bonn: von Hartz für Bonn?Schlingmann-Fan 2012-01-19 01:04
Wenn Bonn zum Modellhaus werden soll, müsste man ja eigentlich über Matthias von Hartz als Intendant nachdenken. Aber der hat ja schon eine neue Aufgabe für 2013. Wenn's trotzdem klappt mit der Innovation am Rhein, sollte man ihn aber auf jeden Fall in die Pflicht rufen, die versprochenen Pilgerfahrten ins neue Theater-Mekka zu organisieren...

Spaß beiseite, ich bin sehr froh, dass Frau Schlingmann sich für das Saarland entschieden hat und wünsche mir noch viele Jahre mit ihr und mit vielen spannenden Inszenierungen! Und diesen Inszenierungen, egal ob von ihr selbst oder anderen auf die Bühne gebracht, wünsche ich die Aufmerksamkeit, die sie verdienen!
#9 Dementis in Bonn: Auch Schlingmann will nichtCoppelius 2012-01-19 09:22
Dank der Dilettanten im Bonner Stadthaus wird wohl nichts daraus:

www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/kultur/Schlingmann-sagte-in-letzter-Minute-ab-article604791.html

So schade es ist, dass Frau Schlingmann nicht nach Bonn kommt: es geschieht unserem Kulturvernichter - pardon! - Kulturdezernenten und seinem Prinz Karneval (OB Nimpsch) doch ganz recht. Die vom Stadtrat beschlossenen 3,5-Mio.-Kürzung erweißt sich schon jetzt als Rohrkrepierer. Welcher künstlerisch verantwortliche IntendantIn will denn schon unter diesen Voraussetzungen nach Bonn wechseln? Dann mal viel Glück, Herr Schumacher! (...)

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