Hin und her

7. Mai 2012. Uwe Eric Laufenberg will nach Dauerquerelen um die finanzielle Ausstattung seines Hauses die Intendanz der Kölner Oper vorzeitig zum Saisonende 2013 niederlegen (siehe Presseschau vom 26. April 2012). Aber so einfach wird's wohl nicht. Das berichten verschiedene Rheinische Medien, u.a. der Kölner Stadt-Anzeiger (4.5.2012). Die Stadt stimme dem vorzeitigen Abschied nur im Falle einer bedingungslosen Vertragsauflösung zu, hieß es am Freitag mit Bezug auf eine Pressemittelung.

Die Erklärung der Stadt sei aus der Oper umgehend mit den Worten "Die Presseerklärung der Stadt Köln ist falsch" dementiert worden. Vielmehr habe die Stadt "Laufenbergs Angebot, 2013 ohne Bedingungen aus dem laufenden Vertrag auszuscheiden, nicht angenommen". Nach wie vor sei auch fraglich, so die Oper weiter, "wann und wie die Spielzeit 2012/2013 in den Vorverkauf geht, und damit, ob sie überhaupt stattfindet."

Dieser Darstellung widersprach Kulturdezernent Georg Quander tags darauf im Kölner Stadt-Anzeiger (online 5.5.2012) erneut und erläuterte, welche Ausstiegsszenarien von den Anwälten der beiden Parteien diskutiert worden seien. Das Krisenszenario einer ausfallenden Spielzeit 2012/2013 wies er zurück. Eine Lösung des Konflikts ist weiter offen.

(chr)

 
Kommentar schreiben