Internationaler, interdisziplinärer

Berlin, 14. September 2012. Nun wird langsam klarer, wie das Berliner Hebbel am Ufer im November unter der neuen Leiterin Annemie Vanackere eröffnen wird. Die niederländische Schauspieltruppen Wunderbaum und Schwalbe und der französische Choreograf Jérome Bel bestreiten den Auftakt ab 1. November. Es folgen Laurent Chétouane, Kornél Mundruczó, Philipp Gehmacher, Gintersdorfer/Klaßen, She She Pop. Im ersten Monat wird es 21 Projekte verteilt auf 49 Vorstellungen auf dem Spielplan geben.

Einerseits will Vanackere anknüpfen an das, was das HAU auch unter Leitung von Matthias Lilienthal ausgezeichnet hat, andererseits soll noch mehr Augenmerk auf interdisziplinärer Theaterarbeit und internationale (Ko-)Produktionen gelegt werden. Der Spielplan ist seit gestern auf der Webseite veröffentlicht. So einige der Arbeiten werden allerdings schon vorher zu sehen gewesen sein: Jérome Bels Disabled Theater hatte im Sommer in Avignon Premiere und tourt seitdem über die Festivals. Laurent Chétouanes Sacré Sacre du Printemps läuft Ende dieses Monats bei der Ruhrtriennale. Kornél Mundruczós Schande lief im Mai bei den Wiener Festwochen und She She Pops Schubladen ist eine ureigene HAU-Produktion aus dem März dieses Jahres.

(Tagesspiegel / Berliner Zeitung / sik)

 

 
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