Elementarereignisse

Wien, 5. November 2013. Gestern Abend sind in der Wiener Stadthalle die Nestroy-Preise verliehen worden.

Beste Regie
Michael Thalheimer (für Elektra, Burgtheater)

Beste deutschsprachige Aufführung
Reise durch die Nacht, Regie: Katie Mitchell (Schauspiel Köln)

Beste Bundesländer Aufführung
Hakoah Wien, R: Yael Ronen (Schauspielhaus Graz)

Beste Off-Produktion
Habe die Ehre, R: Hans Escher (Wiener Wortstaetten)

Beste Schauspielerin
Christiane von Poelnitz (als Elektra in Elektra, R: Michael Thalheimer, Burgtheater)

Bester Schauspieler
Gregor Bloéb (als Franz in Jägerstätter, R: Stephanie Mohr, Theater in der Josefstadt)

Beste Nebenrolle
Till Firit (als Lewin in "Anna Karenina", R: Stephan Müller, Volkstheater)

Bester Nachwuchs
Stefan Rosenthal (als Sam McQueen in "Wie man unsterblich wird", R: Thomas Birkmeir, Theater der Jugend)

Spezialpreis
Thomas Birkmeir (für zehn Jahre innovatives, zeitgemäßes Kinder- und Jugendtheater)

Publikumspreis
Florian Teichtmeister

Bereits im Vorfeld waren folgende Preise bekannt gegeben worden:

Lebenswerk
Luc Bondy

Bestes Stück – Autorenpreis
Elfriede Jelinek (für Schatten (Eurydike sagt))

Beste Ausstattung
Annette Murschetz (für ihre Bühnenbilder der Trilogie In Agonie)

Elfriede Jelinek ging in ihrer Dankesrede auch auf die Protestaktion des Billeteurs Christian Diaz ein, der bei der Preisverleihung wiederum einen kleinen Auftritt hatte.

Der Wiener Theaterpreis Nestroy ist der wichtigste österreichische Theaterpreis und wird vom "Verein Wiener Theaterpreis" in Zusammenarbeit mit dem "Wiener Bühnenverein" verliehen. Der Kritiker-Jury, die über die Vergabe entscheidet, gehören an: Margarete Affenzeller, Thomas Gabler, Wolfgang Huber-Lang, Eva Maria Klinger, Michaela Mottinger und Lothar Schreiner.

Eine Liste aller Nominierten findet sich auf der Website des Nestroy-Theaterpreises.

(www.nestroypreis.at / wien.orf.at / ape)

 

 
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