Kater gesucht, gefunden und gepriesen

Mainz, 6. Februar 2008. Wir entnehmen der Frankfurter Rundschau (7.2.2008), dass die Jury des Else-Lasker-Schüler-Preises in diesem Jahr den Autor Fritz Kater mit dem mit 15.000 Euro höchstdotierten deutschen Dramatikerpreis auszeichnet. Die 5.000 Euro des Else Lasker-Schüler-Stückepreises gehen an die Autorin Almut Baumgarten. Sie erhält die Auszeichnung für ihr Schauspiel "Tank".

Eine besondere Gepflogenheit bei diesem Preis: ausgeschrieben wird er vom Pfalztheater Kaiserslautern. Für das eine Jury unter dem Vorsitz von Intendanten Johannes Reitmeier alle zwei Jahre nach einem würdigen Preisträger, einer Preisträgerin Ausschau hält. Derzeit gehören der Jury außerdem die Trierer Professorin Franziska Schößler, die Theaterkritiker Jürgen Berger und Gerhard Jörder, der Leiter des ZDF-Theaterkanals Wolfgang Bergmann und der Intendant des Thalia Theaters Ulrich Khuon an. Das Recht indes, den Preisträger bekannt zu geben, behält sich die rheinland-pfälzische Staatskanzlei in Mainz, vulgo Ministerspräsident Kurt Beck vor.

Der Autor Fritz Kater, so teilt eben diese Staatskanzlei mit, erhalte den Preis für sein "Gesamtwerk". Nicht schlecht für den erst 44-Jährigen Dramatiker Armin Petras, der sich hinter dem Autoren-Pseudonym Fritz Kater verbirgt, während er als Regisseur und Intendant des Berliner Maxim Gorki Theaters unter seinem Klarnamen auftritt. Wir gratulieren.

(jnm) 


 
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