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Marie Rötzer verlängert am Landestheater Niederösterreich

7. Dezember 2021. Die bisherige künstlerische Leiterin des Landestheaters Niederösterreich, Marie Rötzer, verlängert ihren Vertrag bis zum Jahr 2028. Das gab das Theater heute bekannt. Das Haus habe sich unter Rötzers Leitung seit der Spielzeit 2016/17 "mit seinem ausgezeichneten Ensemble, prominenten Gästen und internationalen Leading Teams, Ur- und Erstaufführungen, Gastspielen renommierter deutschsprachiger Bühnen wie dem Thalia Theater Hamburg, dem Schauspielhaus Zürich oder dem Berliner Ensemble, mehrsprachigen Koproduktionen z.B. mit dem NTGent oder dem Toneelhuis Antwerpen, sowie zahlreichen partizipativen Formaten, wie dem 'Erinnerungsbüro' oder dem Bürger*innentheater, innerhalb der europäischen Theaterlandschaft zu einer namhaften und festen Größe entwickelt", heißt es in der Pressemitteilung. 

Autor:innentheater-Tage: Gewinnertexte ausgewählt

7. Dezember 2021. Die Jury der Autor:innentheater-Tage am Deutschen Theater Berlin hat die Gewinnertexte für die Festivalausgabe 2022 bekannt gegeben. Das teilt das Theater heute in einer Presseaussendung mit. Demnach sind "aus 160 Einsendungen" folgende Texte ausgewählt worden, die im Rahmen des Festivals im kommenden Jahr uraufgeführt werden sollen: 

Schauspieler Franz Nagler verstorben

4. Dezember 2021. Der Schauspieler Franz Nagler ist am 28. November 2021 im Alter von 77 Jahren in Heidelberg verstorben. Das teilt das Hessische Staatstheater Wiesbaden mit, an dem Nagler von 2002 bis 2008 als "prägendes Ensemblemitglied" wirkte und auch später regelmäßig gastierend auftrat.

Der gebürtige Kärntener Franz Nagler spielte in frühen Jahren am Theater Heidelberg und gastierte mit David Mouchtar-Samorais Inszenierung von Christopher Marlowes "Edward II." 1982 beim Berliner Theatertreffen. Am Schauspiel Frankfurt spielte er 1985, gemeinsam mit dem heutigen Wiesbadener Intendanten Uwe Eric Laufenberg in der skandalträchtigen Uraufführung von Rainer Werner Fassbinders "Der Müll, die Stadt und der Tod" in der Regie von Dietrich Hilsdorf. Intendant Manfred Beilharz holte Nagler 1992 ins Ensemble des Theaters Bonn, ehe beide 2002 gemeinsam nach Wiesbaden wechselten.

In seinem Nachruf schreibt Manfred Beilharz über Nagler: "Bei Bühnenproben war er stets auf hoher Betriebstemperatur. Manchmal ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch. Es kostete den jeweiligen Regisseur einige Energie, ihm ganz leise und zurückgenommene Gesten und Töne abzuringen. Wenn das aber gelang, gehörten seine Rollen zu den Sternstunden unseres Berufe (…)." Laufenberg nennt Nagler ein "Urviech".

Nachtkritik.de sah Franz Nagler in den Wiesbadener Inszenierungen Spielbank (2008) und Volpone (2009), beide Male in der Regie von Herbert Fritsch.

(Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Bonner General-Anzeiger / chr)

Bundesweite Corona-Maßnahmen beschlossen

2. Dezember 2021. Die deutsche Bundesregierung hat sich mit den Ländern auf national geltende Corona-Maßnahmen verständigt. Wie der Spiegel berichtet, wurden auf der Ministerpräsidentenkonferenz auch Regeln für den Kulturbereich beschlossen.

Salzburger Kunstpreis an Angela Glechner

30. November 2021. Die Intendantin und Geschäftsführerin des freien Produktionshauses SZENE Salzburg, Angela Glechner, erhält den diesjährigen Großen Kunstpreis des Landes Salzburg. Das gibt das Haus in einer Pressemitteilung bekannt. 

Amadeu Antonio Preis an onlinetheater.live

24. November 2021. Die interaktive Theaterproduktion "Loulu" von onlinetheater.live ist mit dem Amadeu Antonio Preis 2021 ausgezeichnet worden. Das teilt die Amadeu Antonio Stiftung per Twitter mit. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis ging im Rahmen der Online-Preisverleihung im brandenburgischen Eberswalde an die Theatergruppe und das HAU Berlin, das die Arbeit produzierte – eine kostenlos downloadbare Smartphone-App, die in einem interaktiven Spiel auf nachgebauten Social Media-Bühnen Manipulationstaktiken und Diskursverschiebungen "neurechter" Netzwerke offenlegt.

Nestroy-Preise 2021 vergeben

22. November 2021. Am gestrigen Sonntagabend wurden in Wien zum 22. Mal die Nestroy-Preise für die besten Theateraufführungen in Österreich und im deutschsprachigen Raum vergeben. Die Verleihung fand aufgrund der Corona-Pandemie und des ab heute in Österreich verhängten Lockdowns als TV-Übertragung ohne Publikum im Theater an der Wien statt.