Being Oetker

von Sascha Westphal

Bielefeld, 10. Januar 2020. Konservierte Gegenwart, so lässt sich letztendlich jedes architektonische Werk beschreiben. Jedes von Menschen erschaffene Gebäude verwandelt einen flüchtigen Moment in etwas Dauerhaftes. Steine, Beton, Glas und Stahl, Säulen und Treppen sind immer auch Zeugen ihrer Zeit. Der Geist der Epoche, die ein Bauwerk hervorgebracht hat, überdauert Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte. Bauwerke wie etwa die Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld. Die monumentale Konzerthalle, die im Zeichen der Neuen Sachlichkeit steht und trotz ihres hellen Putzes von einer düsteren Aura umgeben ist, beschwört mit ihrem Anblick die Zeit zwischen den Weltkriegen auf gespenstische Weise herauf.

Wie man dem Sog des schwarzen Lochs entkommt

von Gerhard Preußer

Bielefeld, 21. November 2019. Die Erinnerung ist ein schwarzes Loch. Alles verschwindet darin. Und kommt verändert wieder hervor. Zwei Kinder kriechen in das Loch, weil sie glauben, so ihre Eltern retten zu können. Aber es ist nur ein Erinnerungsloch, in das sie stürzen. Ein Loch im Prospekt des Bielefelder Theaters am alten Markt. Die Katastrophe kommt kurz vor Ende der Bühnenversion von Juli Zehs Roman "Neujahr" und ist doch eigentlich keine.

Die Menschlichkeit der Maschinen

von Sascha Westphal

Bielefeld, 13. September 2019. Wirklich überraschend ist der erste Gag des Abends nicht. Aber er versprüht ohne Frage einen gewissen Charme, trifft nebenbei ins Schwarze. Während das Publikum den Saal betritt, leuchtet auf einer Leinwand auf der Bühne ein riesiger QR-Code. Der projizierten Aufforderung, ihn einzuscannen, kommt ein beachtlicher Teil der Zuschauerinnen und Zuschauer sofort nach. Schon flimmert über zahlreiche Handybildschirme ein kurzes Video und erinnert einen daran, dass man im Ungang mit den digitalen Medien schnell jede Vorsicht vergisst.

Wenn die Schaumstoffpeitsche knallt

von Karin E. Yeşilada

Bielefeld, 15. März 2019. Bereits zu Beginn tappt das Publikum in die dramaturgische Falle: Fast jede/r ist der Aufforderung nachgekommen, sich ein Namensschildchen und damit eine eigene Rolle zuzulegen. Im Verlauf der zweistündigen Vorstellung wird es dann immer mehr aus der wohligen Distanz hineingerissen in die minutiös geplante Inszenierung eines Ehepaars auf dem Weg zur Macht.

Der Traum vom Moonwalk

von Kai Bremer

Bielefeld, 22. November 2018. Ein lautes Krachen und drei Astronauten treiben nach der Explosion ihres Raumschiffs in verschiedene Richtungen auseinander. Sie haben offenbar in den 60ern die Erde verlassen. Ihre Anzüge sind poppig hellblau und mit farbigen und geometrischen Applikationen versehen – eine nette Weiterentwicklung der Kleidung, die auf der Enterprise getragen wurde. Ihre blonde, helmartige Haarpracht erinnert an die der Eloi, die harmlos-naiven, von den Morlocks unterdrückten postapokalyptischen Menschlein in der Verfilmung von H.G. Wells' "Die Zeitmaschine" von 1960. Und – als wäre das nicht genug Reminiszenz an die gute alte SciFi-Zeit – stimmen die drei bald schon Breathe an, den ersten Song nach dem Intro auf Pink Floyds Megaseller The Dark Side of the Moon. Immerhin ein Sprung in die frühen 70er.

Doppelagenten sterben einsam

von Kai Bremer

Bielefeld, 20. Januar 2018. "Blödsinn, der ist nicht echt."
- "Aber, es hat sich bewegt."
"Die setzen doch keinen echten Hasen auf die Bühne."
- "Das ist kein Hase, das ist ein Kaninchen."
"Kaninchen sind klein und gescheckt. Der da ist groß und grau-braun, wie der Hase von Dürer."
- "Aber ein Hase ist schlanker und hat lange Ohren."
"Bist du Hasen-Experte, oder was?"
- "Auf jeden Fall ist der echt."

Fannys Blick

von Kai Bremer

Bielefeld, 15. September 2017. Lange Zeit herrscht kein Zweifel, wer die beste schauspielerische Leistung an diesem Abend unter dem Dach vom Theater am Alten Markt in Bielefeld abliefert. Autor und Regisseur Bonn Park hat sich in "Das Knurren der Milchstraße", das den Werkauftrag des diesjährigen Stückemarkts beim Theatertreffen 2017 gewonnen hat, gleich selbst zur Figur gemacht: Die elf, zwölf Jahre alte Asaia Jucquois darf den 'wütenden Bonn Park aus der Zukunft' geben und souverän seinen Monolog sprechen. Das macht sie textsicher wie amüsant, weil ihre beiden geflochtenen Zöpfe an zwei heliumbefüllte Luftballons geknotet sind, so dass sie sich immer wieder sanft gen Decke heben. Schöner und sphärischer kann man den Weltraum – wir befinden uns in einem schrottigen Raumschiff, in dem Leitungen und Kabel von der Decke hängen (Bühne und Kostüme von Julia Nussbaumer) – nicht darstellen. Und als Asaia anmutig einige Ballett-Pirouetten zu tanzen beginnt und Henriette Nagel, die die Figuren weit weniger anmutig nachtanzt, mit irritierten Blicken straft, ahnt man, dass auch die Zukunft schöne wie komische Momente bereithalten wird.

Beziehungswelt am Rande des Wahnsinns 

von Karin E. Yeşilada

Bielefeld, 2. Juni 2017. Paartherapie im Theater am Markt in Bielefeld, der Stadt mit der gefühlt größten Therapeutendichte Deutschlands. Das Publikum blickt auf drei nebeneinander aufgereihte braune Ledersofas. Darauf tummelt sich jeweils drei Minuten lang ein Paar: Mal ganz weit voneinander entfernt in den außenstehenden Sofas, mal eng nebeneinander im Mittelsitzer.

Die Veranlagung zum Sterben

von Stefan Keim

Bielefeld, 14. Januar 2017. Lange kannten nur Eingeweihte die 1943 in Auschwitz ermordete Malerin Charlotte Salomon. Das hat sich seit 2014 geändert. Da veröffentlichte David Foenkinos seinen Roman "Charlotte", bei den Salzburger Festspielen wurde Marc-André Dalbavies Oper von Luc Bondy uraufgeführt, 2015 folgten ein Ballett von Bridget Breiner im Musiktheater Gelsenkirchen, außerdem einige Ausstellungen. Das kurze Leben Charlotte Salomons – sie starb mit 26 Jahren – ist ein außergewöhnlich berührendes Künstlerinnenschicksal, das über die eigene Biographie hinaus weist. Weil es darum geht, in der Kunst Rettung zu finden.

Griff in die Lostrommel

von Kai Bremer

Bielefeld, 5. November 2016. Wenn einer wie Alan Ayckbourn eine neue Komödie raushaut, findet sich selbstredend eine Bühne, die sie spielt. Immerhin ist der Engländer inzwischen seit Jahrzehnten einer der ganz Großen im Unterhaltungstheater. Dass er sein Handwerk wie kaum ein anderer beherrscht, muss er längst nicht mehr beweisen. Gleichwohl hat er sich für sein Stück "Rondo" aus dem Jahr 2014 einen netten Gag nicht zuletzt für die Schauspieler seines Stücks überlegt. Es besteht aus fünf Szenen, die zwar durch einzelne Figuren, nicht aber durch eine übergreifende Handlung miteinander verbunden sind. Als besondere Pointe hat Ayckbourn die Reihenfolge der Szenen nicht festgelegt, sondern wünscht sie sich von Aufführung zu Aufführung variiert.

Der Lappen muss weitergehen, das Leben muss hoch!

von Stefan Keim

Bielefeld, 17. März 2016. Serien sind das narrative Leitmedium, die neuen Romane, komplexer und anspruchsvoller als Filme. Längst schaut man sie nicht mehr im Fernsehen zu festgelegten Sendezeiten, sondern nach eigenem Belieben in Mediatheken, auf DVD und BluRay. Streamingdienste produzieren längst eigene Reihen, die exklusiv bei ihnen laufen. Wie die Philip-K.-Dick-Verfilmung "The Man in the High Castle" von Amazon Prime. Kaum eine Horrorserie ist so vielschichtig, toll besetzt und von intertextuellen Verweisen durchsetzt wie "Penny Dreadful", die in Deutschland nur auf Netflix zu sehen ist.

Spiel mir das Lied vom Trost

von Sascha Westphal

Bielefeld, 21. November 2015. Die Bühne hat etwas von einem Triptychon. Ein verdichtetes Abbild der gesamten Welt in drei Räumen. Links ein Hotelzimmer, in dem die Zeit allem Anschein nach irgendwann in den 1980ern stehengeblieben ist, rechts eine kleine Küche, und dazwischen liegt die Vorderfront eines klassischen Western-Saloons, die zunächst noch hinter einem weißen Fadenvorhang verborgen ist.

Bissiges Jungvolk

von Karin E. Yesilada

Bielefeld, 30. August 2015. Wie steht es um die Mittelschicht in Obamas Amerika, gibt es eine neue Generation "Hope"? Scheint nicht so zu sein, lautet die Botschaft des zeitgenössischen US-amerikanischen Dramas. Steven Fechter jedenfalls nennt Amerikas Zukunft in seinem neuesten, in Bielefeld in deutscher Fassung uraufgeführten Stück sardonisch "Schlangenbrut" – Serpent's Tooth im Original. Und die hat ziemlichen Biss, wie sich im Laufe des Abends herausstellt.

Per Anhalter durch die Herzensgalaxien

von Jan Fischer

Bielefeld, 28. Mai 2015. Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2015. Dies sind die Abenteuer einer namenlosen Raumsonde, die mit fünf Menschen Besatzung unterwegs ist, um die Dunkle Materie Liebe zu erforschen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt das Raumschiff in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Eigentlich wollten sie nur Pizza essen. Aber irgendetwas geht mit der Mikrowellenstrahlung schief, und da ist sie, die Wolke aus Dunkler Materie namens Liebe, sie fühlt sich an "wie ein schöner Hefeteig". Furchtlos stürzt sich die Schiffsbesatzung hinein.

Unser Migrantenlümmel

von Wolfgang Ueding

Bielefeld, 6. Februar 2015. Die alte Geschichte ist, nein, eben nicht schnell erzählt. Dariusch Yazdkhasti reduziert und verknappt zwar mächtig: Er verteilt Shakespeares personalintensives Stück auf achteinhalb Sprechrollen und lässt als Bühnenbild nur einen Leinwand-Vorhang vor- und zurückfahren. Für die Schimpfwörter aber nimmt er sich erst einmal viel Zeit. Ein zotteliger Jago teufelt da auf den titelgebenden Kanaken ein, auf das Ölauge, den Kaffer, den Migrantenlümmel. Rodrigo, der gerade von Jago ausgenommen wurde, tumbt herrenrassistisch in dasselbe Horn, und Brabantio rastet von den Rängen aus vollends aus, als ihm das offensichtlich widerliche venezianische Volk hinterträgt, der Maure habe seine Tochter angefasst, ja schlimmer noch, geheiratet. Da hätte es nicht unbedingt auch noch ein "Vegida"-Schild gebraucht, um die Absicht kenntlich zu machen.

Offene Türen

von Wolfgang Ueding

Bielefeld, 6. September 2014. "Bitte eintreten", sagt eine freundliche Stimme in Endlosschleife. Ein noch freundlicherer Herr erfragt die Vornamen der Theaterbesucher, verkündigt sie sodann zeremonienmeisterlich im Saal und ordnet jedem eine Nummer zu. Mal 5, mal 7839, was zu einigem Getuschel im Publikum führt. Es wird auch später noch häufig glucksen und prusten. Schließlich ist David Gieselmann in Bielefeld als Komödienautor bekannt und beliebt, seit Christian Schlüter, Regisseur damals wie heute, 2011 hier sein Stück Falscher Hase zum Publikums- und Kritiker-Erfolg machte.

Die Perücke rutscht!

von Kai Bremer

Bielefeld, 31. August 2014. Nachdem Eva König im Juli 1772 die Premiere von "Emilia Galotti" in Wien besucht hatte, schrieb sie ihrem zukünftigen Ehemann Gotthold Ephraim Lessing, sie habe in ihrem Leben noch in keiner Tragödie so viel Lachen gehört. Seit dieser Zeit kämpfen Regisseure immer wieder damit, eine angemessene Balance zwischen der Komik und Tragik des Stücks zu finden.

Willkommen in der Pathologie!

von Kai Bremer

Bielefeld, 25. Januar 2014. Damit keine Zweifel aufkommen, wo wir sind, werden im Vorraum an jeden Zuschauer ein Mundschutz, ein Einweg-Kittel und Überschuhe verteilt: Willkommen in der Pathologie! Als jedoch einer der Zuschauer einen Überschuh für eine Haube hält, kommen für Sekunden Zweifel auf: Pathologie oder doch Schlumpfhausen?

Letztes Leben in einer zerstörten Welt

von Heike Sommerkamp

Bielefeld, 15. November 2013. Zwölf Menschen bevölkern in einem fiktiven Deutschland, das gleichzeitig fremd und unbehaglich wohlbekannt erscheint, die kleinbürgerlich-ärmliche Hinterhof-Alltagshölle einer unansehnlichen Mietskaserne. Gut zwei pausenlose Stunden lang wird an diesem Ort, der einem düstergrauen Comic-Strip entlehnt zu sein scheint, rund um einen Sandkasten gestichelt, gestritten und geschrien, gerafft und getötet. Dann ist, einer Atombombe sei Dank, die Menschheit ausgelöscht, und die Welt hat Ruhe.

Ein Herz für die Alltagstraurigkeit

von Kai Bremer

Bielefeld, 22. September 2013. Gesellschaftskritik im Theater ist, wenn eine adrette Frau in einer Kabine hockt, um die Übersetzerin einer Brandrede von Hugo Chávez zu geben, und wenn dessen Kritik am westlichen Kapitalismus und der imperialistischen Ressourcenverschwendung immer wieder die Probleme und Problemchen der anderen Figuren überblendet.

Warum bin ich nicht wie du?

von Kai Bremer

Bielefeld, 19. April 2013. Der Baum aus türkisen Dachlatten, der seine Äste wie ein Dach über Teile der kleinen Bühne wirft, ist eine klare Ansage: Keine Nachmache! Wer in die kleine Studiobühne unter dem Dach des Theaters am Markt in Bielefeld gekommen ist, um schlicht eine Live-Version von Maren Ades 2009 mit dem Großen Preis der Jury auf der Berlinale dekorierten Film Alle anderen zu sehen, ist hier falsch. Jenseits des Baums, der einen Olivenbaum andeuten mag, und ein paar Weinkisten um ihn herum erinnert in Bielefeld nichts an Sardinien, das im Film die idyllische wie zerklüftete Kulisse bildet und so Allegorie der Geschichte einer scheiternden Liebe sein mag.

Game over

von Kai Bremer

Bielefeld, 5. September 2012. Laura Naumanns Theatertexte haben bereits wiederholt für Aufsehen gesorgt, auf dem Stückemarkt des Theatertreffens etwa. Auch ist sie als Mitglied des Theaterkollektivs machina eX, das u.a. die Grenzen zwischen vermeintlicher Realität und Virtualität auslotet, keine Unbekannte. Und weil in ihren Texten nicht bloß ein Plot dramatisiert, sondern der Regie viel Spielraum angeboten wird, war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Theater "Demut vor deinen Taten Baby" zur Uraufführung bringen würde. Gestern war es in Bielefeld so weit, weitere Theater folgen erfreulicherweise bald.

altDer Archivar der Erinnerungen

von Kai Bremer

Bielefeld, 11. März 2012. "Walter – Eine Geschichte für sich". Dieser Titel des neuen Stückes von Tom Peuckert birgt ein Versprechen: Nach der vielfältigen Auseinandersetzung mit dem Erinnern vor knapp einem Jahr in Gedächtnisambulanz lässt Peukert nun also die Beschäftigung mit einem Großmeister des literarischen Erinnerns folgen, mit Walter Kempowski. Eine reizvolle Weiterentwicklung des Themas, zumal der anspielungsreiche Titel auch eine breite Perspektive auf den Künstler andeutet: In dem Roman "Ein Kapitel für sich" hatte Kempowski von seiner Haftgeschichte in Bautzen erzählt. Gibt es in Bielefeld jetzt also mehr als dieses Nachkriegskapitel, eben "Walters" ganze Geschichte?

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Vergesst Warhols Factory!

von Kai Bremer

Bielefeld, 4. Juni 2011. Nicht wenige Zuschauer, die die Wendeltreppe zur engen Spielstätte unter dem Dach des Theaters am Alten Markt hochsteigen, tun das gewiss voller Erwartung. Tom Peuckert ist kein Unbekannter am Bielefelder Theater. Seine Stücke finden hier regelmäßig den Weg in den Spielplan. Die meisten der an diesem Abend beteiligten Künstler haben Erfahrung mit Peuckerts Texten. Zugleich lässt der Titel seines Stücks, "Gedächtnisambulanz", vermuten, dass der Autor sich mit einem lokalen Thema, der Bielefelder Gedächtnisambulanz, auseinandersetzt, die seit einem Jahrzehnt erfolgreich im Bereich der Neuroanatomie tätig ist und Gedächtnisstörungen diagnostiziert und therapiert. Diese Vermutung liegt auch deswegen nahe, weil sich Peuckert schon einmal, 2005, dem hiesigen Geistesleben mit "Luhmann" gestellt hat.

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Im Orbit der Realitäten

von Kai Bremer

Bielefeld, 5. Februar 2011. Wenn "Falscher Hase" angekündigt wird, ist klar, was kommt: Hackbraten, halb und halb, geeignet, um viele Gäste satt zu machen. Keine Überraschungen. Ähnlich verhält es sich mit Elisabeth Reimers Wohnzimmer, das auch keine Fragen aufwirft. Das beige-gestreifte Sofa in der Mitte führt wie der biedere Servierwagen sowie das Wandschränkchen – vermutlich Eiche-Rustikal – vor Augen: In diesem Wohnzimmer ist die Zeit stehen geblieben. Überraschend ist, wenn überhaupt, nur das Fenster an der Rückwand, das den Blick frei gibt in einen Raum, der offenbar leer ist, abgesehen von der Deckenlampe.