Die Zerstörung der Kindheit

von Sabine Leucht

Heidelberg, 1. Februar 2020. Mexiko, Chile, Uruguay, Peru, italien, Portugal und Deutschland sind vertreten. Die sieben Herkunftsländer teilen sich sechs Musiker, sechs Schauspieler und einen deutschen Regisseur mit portugiesisch-chilenischen Wurzeln. Und es brauchte fast ebenso viele Koproduktionspartner, um "La flauta mágica/Die Zauberflöte" erst in Santiago de Chile und dann in Heidelberg zur Uraufführung zu bringen. Dort läutete der Abend das iberoamerikanische Theaterfestival "¡Adelante!" ein.

Wo Polly mit dem Rhönrad kommt

von Thomas Rothschild

Heidelberg, 23. Juni 2019. Wer heute "Die Dreigroschenoper" inszeniert, hat es nicht leicht. Mit ihren neunzig Jahren auf dem Buckel ist sie längst ein "Klassiker" und trifft auf berechenbare Erwartungen. Macht man eine Show daraus, zürnen die Brechtianer über die unzulässige Trivialisierung. Versucht man, ihren ursprünglichen gesellschaftskritischen Impetus zu rekonstruieren, versichern die Modernisten, der sei längst veraltet und ziele an unserer Gegenwart vorbei.

Veränderung? Verweigerung!

von Steffen Becker

Heidelberg, 26. April 2019. Warum raste die als "Krabbenkönigin" bekannte Hotelerbin gegen einen Baum? Und warum ist ihr Geschäftsführer seit zwei Monaten verschwunden? Diese Fragen treiben den Krimiplot von Ulrike Syhas "Drift", dem Gewinnerstück des letztjährigen Heidelberger Stückemarkts, an. Die Uraufführung in der Regie von Gustav Rueb eröffnet den Stückemarkt 2019. Die Zuschauer*innen bekommen klare Antworten auf die Eingangsfragen – am Schluss, unter ferner liefen. Denn um die kriminalistische Aufösung geht es "Drift" nicht. Die "Krabbenkönigin" ist zwar Knall auf Fall gegen einen Baum gekracht, das Dorf hingegen driftet langsam ab.

Chaospraxis

von Shirin Sojitrawalla

Heidelberg, 2. März 2019. Nach beinahe dreieinhalb Stunden fühlt man sich mindestens so gerädert wie Josef K., während einzelne Buhs im Schlussapplaus verhallen. Dabei gibt es ja grundsätzlich nichts zu meckern, wenn Regisseure mehr wollen als Texte zu bebildern. Moritz Schönecker ist so einer, der mehr will. Diesmal geht er aufs Ganze und zerrt die Welt vors jüngste Gericht.

Die Logik der Schuld

von Harald Raab

Heidelberg, 15. September 2018. "Ich bin ein Medium. Ich höre und wiederhole, was ich höre." Jakob Mohr erzählt seine Geschichte mal mechanisch wie ein Roboter, mal als gequälter Mensch. Über der langen Unterhose trägt er ein kurzes Hemdchen. Eines der Sorte, die man im Krankenhaus verpasst bekommt, lächerlich, entwürdigend, entpersonalisierend. Vor die Brust hat er sich ein rundes Serviertablett geschnallt – sein Strahlenschutz.

Irre hilflos

von Thomas Rothschild

Heidelberg, 17. Juni 2018. Die Krankenschwester Irene Straub tritt an die Rampe, singt "Wenn ich ein Vöglein wär" und wirft dem Zuschauer, dessen Handy klingelt, einen tadelnden Blick zu. Dann hört man einen Knall, die Schwester fällt tot zu Boden. Der Vorhang hebt sich, aus dem Bühnennebel schält sich ein Tohuwabohu, das Schlimmes befürchten lässt. Doch dabei bleibt es nicht. Es ist offenbar nur der Anreißer, mit dem sich die Regisseurin Annette Pullen die Aufmerksamkeit des Publikum sichern möchte. Dann kommt noch der Kriminalinspektor Richard Voß durch den Saal, mit zwei Colts am Gürtel und in Cowboystiefeln, und die restlichen Darsteller deuten zu lauter Musik zappelnd die Gesten von Rockmusikern an.

Wo die Schmerzwellen herkommen

von Steffen Becker

Heidelberg, 20. April 2018. Die Altstadt strahlt in der Abendsonne, der Sekt knallt rein, es herrscht "Alle sind sie da und lieben es, da zu sein"-Stimmung bei der Eröffnung des Heidelberger Stückemarkts. Aber sind die Anwesenden bereit für eine Geschichte von Folter, Traumata und wie diese sich über die Generationen fortpflanzen? Der Intendant des Theaters Heidelberg, Holger Schultze, versucht in seiner Eröffnungsrede eine launige Überleitung, ruft überraschend die Autorin Maryam Zaree ans Pult, sagt ein paar gönnerhaft-nette Sachen und endet mit "Aber erzähl doch mal selbst". Überrumpelt fällt sie in die Mädchenrolle und sagt irgendwas, das nicht zum Bild passt, das sie als Gewinnerin des Autorenpreises 2017 vermittelt hat.

Macht euch eine eigene Bildung

von Thomas Rothschild

Heidelberg, 17. Februar 2018. Der moderne Theatergänger weiß, dass nicht nur zwey Seelen, ach! in seiner Brust wohnen, sondern dass diese Brust auch auf mehrere Körper verteilt sein kann. Regisseure werden nicht müde, uns zu belehren, dass Rolle und Darsteller nicht identisch sind und eine Figur auf der Bühne mehr repräsentiert als bloß ein Individuum. Diesmal, in Heidelberg, sind es vier Fäuste, die sich gleich zu Beginn die Verse teilen, die Goethe eigentlich dem Geist in den Mund gelegt hat. Sie tragen Ganzkopfmasken aus Latex, die sie fast gleich und wie Puppen aussehen lassen.

Tourneen der German Angst

von Harald Raab

Heidelberg, 9. Februar 2018. Bar und Show-Room mit Laufsteg: "Mesdames et messieurs, ladies and gentlemen, meine Damen und Herren!" Revue-Time im Theater Heidelberg. Stargast ist ihre Majestät die Angst, ein sehr umtriebiger, diffus-schillernder Zeitgeist-Herrscher. Geboten ist ein zerbrochener Spiegel. Die Scherben soll das verehrte Publikum in sich selbst aufsammeln. In Thomas Arzts neuem Stück "Die Anschläge von nächster Woche" spielt das Angstgefühl die alles beherrschende Rolle, parfümiert mit moralischem Alarmismus.

Deutsche Erde für deutsche Tote!

von Harald Raab

Heidelberg, 24. November 2017. Der Schlussapplaus war anerkennend und steigerte sich, als ER auf der Bühne erschien: Franz Xaver Kroetz. Vor Jahrzehnten in Heidelberg Hausautor, war der Dramatiker Kroetz in den 1970er und -80er Jahren als Theatermacher und Schauspieler ein Star. Nun blickt er etwas ungläubig ins Publikum, winkt skeptisch, als wollte er den Beifall abwehren. Denn das, was er eben erlebt hat, widerspricht seiner immer wieder geäußerten pessimistischen Überzeugung: "Als Dramatiker bin i tot. Mi spüt eh koana mehr." Der Heidelberger Intendant Holger Schultze sieht das offenkundig anders. Er nahm sich jetzt des 1994 geschaffenen Stücks "Ich bin das Volk" an. 

Dilemma des Gutseins

von Harald Raab

Heidelberg, 29. September 20017. Um es gleich vorweg zu sagen: Dieser ideen- und bilderreiche Abend könnte locker in die Theatergeschichte eingehen. Das Leben ist darin eine Baustelle voll Chaos und Unvorhersehbarem. Die minimalistische Bühne von Lőrinc Boros ist es auch:  ein Podest wie der Grundriss eines Hauses, das fertig werden soll, aber unvollendet bleibt und dazu roher Bretterboden. Links und rechts ein Graben, auf dessen Rand die zwölf Schauspielerinnen und Schauspieler sitzen. Von dort aus gehen sie für ihren Part auf die schräg stehende Spielfläche.

Schabernack am Abgrund

von Steffen Becker

2. Juli 2017. Hermann Hesses "Steppenwolf" muss sich im Theater Heidelberg einiges gefallen lassen. Er wird auseinandergerissen, heruntergeschluckt oder achtlos weggeworfen. Anfangs blättert das Schauspieler-Quintett noch ehrfürchtig in der Suhrkamp-Ausgabe, liest sogar die ISBN-Nummer vor, doch am Ende liegen die Romanseiten zerknüllt und verstreut auf der Bühne.

Die blaue Blume, genormt

von Thomas Rothschild

Heidelberg, 23. April 2017. Er ragt nach einem kurzen Vorspiel an der Bühnenrampe einen halben Meter und transparent in der Kulisse hoch: der blaue Würfel, den der Titel ankündigt. Singend wollen die Personen des Stücks wissen: "Was ist das für ein Würfel?", und die Zuschauer im Heidelberger Theater wüssten es auch zu gerne.

Ökos beim Mauerbau

von Thomas Rothschild

Heidelberg, 12. Februar 2017. Am Anfang spricht, von einer Videokamera aufgenommen, ein überdimensionales Gesicht auf das überwiegend junge Publikum im bis auf den letzten Platz besetzten Zwinger, der Nebenspielstätte des Heidelberger Theaters, herab. So weit, so üblich. Immerhin: dass man auch dem Video unverbrauchte Effekte abgewinnen kann, beweist jene Szene, in der die Gesichter der Gesprächspartner bei einem Fernsehinterview durch flatternde Teile der Projektionswand grotesk verzerrt werden. Am Ende fällt der Bühnenprospekt, der rechts von einer schäbigen Sperrholzwand mit diversen Bildern und Nippes in einem kleinen Hängeregal sowie einem Stadtplan begrenzt wurde, in sich zusammen und gibt den Blick frei auf das zu einer Gruppe vor altmodisch gemalter Gebirgslandschaft arrangierte Ensemble, das zur sehr deutschen Musik von Richard Wagner einen poetischen Text rezitiert.

Verloren im Gefängnishof

von Ralf-Carl Langhals

Heidelberg, 26. November 2016. Ein wenig mulmig ist einem schon, wenn man vor den hoch aufragenden, roten Sandsteinmauern des ehemaligen Gefängnis "Fauler Pelz" steht, das den Heidelberger Kessel noch hermetischer und auswegloser erscheinen lässt. Ein Spiel, eine Installation, was regst du dich auf, denkt man – und tritt ein. Nach vorherigem Klingeln, einzeln und im streng eingehaltenen Fünfminutentakt. Betont unfreundlich ist das Personal, das Vollzugsbeamte mimt, Anweisungen gibt und Wege anzeigt. Sehr beruhigend ist auch der ausgehändigte Handzettel nicht, dass das Leitungswasser hier nicht trinkbar sei und man – noch beunruhigender – jederzeit mit dem Codeword "Abbruch" aussteigen könne. O Gott, was kommt da auf mich zu? Was ist das hier? Ein SM-Käfig?

Der Fall des weißen Mannes

von Steffen Becker

Heidelberg, 30. September 2016. Pegida-Frontmann Lutz Bachmann hat eine Fehlentscheidung getroffen. Er ist auf die Kanaren ausgewandert. Japan wäre die bessere Wahl für alle um die Volksidentität besorgten Bürger. Abgeschottet, kaum Einwanderung, ethnisch homogen. Nachteil: Das Land ist demografisch erledigt. Das Heer der Alten wird inzwischen von Pflegerobotern versorgt.

Flüchtlingspolitik zum Anfassen

von Steffen Becker

Heidelberg, 23. April 2016. Als die Regisseure Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris, im September 2015 Heidelberg zur Recherche besuchten, erschienen Flüchtlinge als perfektes Thema für eine Uraufführung. Europa war in Aufruhr, das Thema brannte auf den Nägeln: heißes Zeug für die Bühne. In ihrer Einführung zur Premiere berichtete Dramaturgin Sonja Winkel von den Proben ein halbes Jahr später. Geschlossene Balkanroute, leere Lager und eine Stimmung, die sagt "schon wieder was über Flüchtlinge, das Thema ist doch durch". Spoiler: Es wurde trotzdem ein aufregender, aufwühlender, manchmal ärgerlicher und doch gelungener Abend.

Das Böse stirbt nicht aus

von Thomas Rothschild

Heidelberg, 9. März 2016. Den Darstellern steht eine Fläche von geschätzten zwölf Quadratmetern zur Verfügung. Beate Faßnacht, das seltene Exemplar einer Bühnenbildnerin, die selbst auch Dramen schreibt, hat eine schräge schwarze Plattform in den Raum gestellt, die an einen Boxring mit kaputten Stäben anstelle der Seile erinnert und in einiger Entfernung umgeben ist von einer bedrohlichen Wand aus rostigen Stahlplatten wie von Richard Serra. Die Plattform muss von der offenen Unterbühne her hinten erklommen werden – der Begriff "Auftritt" ist in dieser Inszenierung wörtlich zu verstehen.

Im Rausch der Flammen

von Elisabeth Maier

Heidelberg, 10. Oktober 2015. Die letzte Bibliothek der Welt geht in Ray Bradburys Zukunftsroman "Fahrenheit 451" in Flammen auf. Und mit ihr die Hüterin der Literatur, die schrullige Mrs. Hudson. Der ungarische Regisseur Viktor Bodó zeigt den Klassiker der dystopischen Literatur, mit dem der amerikanische Autor und Journalist 1953 den Durchbruch schaffte, als pessimistisches Science-Fiction-Spektakel. Mit dem Videokünstler András Juhász und einem deutsch-ungarischen Ensemble nimmt er die Zuschauer im Theater Heidelberg auf eine atemberaubende Bilderreise mit.

Das Drollige und das Höhere

von Ralf-Carl Langhals

Heidelberg, 29. März 2015. "Mit 476 Mark in der Tinte sitzen", ach das wäre schön, mag man da, das Drama verkennend, mit Blick auf heutige Kontoauszüge denken. 1911, im Uraufführungsjahr von Carl Sternheims fünfaktiger Komödie war das eine Menge Geld. Auch für Oberlehrer Heinrich Krull (Michael Kamp), der per anno 5.000 verdient, aber eine Tochter aus erster Ehe unterhalten, ein Hausmädchen (Magdalena Neuhaus) und vor allem eine kostspielige junge Frau (Nannette Waidmann) sowie einen aufwendigen Lebensstil finanzieren muss. Bei Tante Elsbeth (mit dem Zorn der Gerechten: Christina Rubruck) steht er in der Kreide – und die sitzt fest und fordernd auf dem Geld wie auf dem titelgebenden Objekt der Begierde: "Die Kassette", voll mit lukrativen Wertpapieren, die eine rosige Zukunft sichern zu scheinen, falls er sie beerbt ...

O ewiges Schlachten!

von Ralf-Carl Langhals

Heidelberg, 5. Dezember 2014. Irgendwie passt er nie so recht in die Zeit, Brechts aus vielerlei Quellen und Vorlagen zusammengeklaubter "dreizehnter Versuch", der zum Stück in elf Bildern reifen sollte. Außer natürlich in seine Entstehungszeit der Weltwirtschaftskrise, aber da traute sich niemand, diese Parabel um Klassenkampf, Ausbeutung und entfesselten Kapitalismus zu spielen. Bis auf einen, das war Gustaf Gründgens, dem Brecht 1949 schrieb: "Sie fragten mich 1932 um die Erlaubnis 'Die heilige Johanna der Schlachthöfe' aufführen zu dürfen. Meine Antwort ist ja."

Bilder vom zerschnittenen Himmel

von Elisabeth Maier

Heidelberg, 3. Oktober 2014. Das US-Hospitalgelände in Heidelberg war für Deutsche jahrzehntelang tabu. "Da gab es sogar einen Schießbefehl", erinnert sich eine Besucherin des Theaterspektakels "Born with the USA", das noch bis 5. Oktober auf dem leer stehenden Areal zu erleben ist. Mit Theaterstücken, Tanz, Performances, einer Kammeroper, Zeitzeugenberichten und einer Parade made in USA nähert sich das Theater Heidelberg der durchaus schwierigen deutsch-amerikanischen Geschichte an.

Save my beer

von Thomas Rothschild

Heidelberg, 9. Juli 2014. Durch einen mit Stacheldraht gekrönten Zaun gelangt man zur Turnhalle des ehemaligen US-Hospitals am wenig attraktiven Südrand Heidelbergs. Konventionelles Theater ist hier nicht zu erwarten; Darsteller, die Rollen verkörpern oder Dialoge sprechen, wird hier niemand verlangen. Aber oh Wunder: Was an diesem ungewöhnlichen Ort geboten wird, ist so innovativ und experimentell wie eine katholische Sonntagsmesse. Nicht ein Einfall, den man nicht anderswo schon gesehen hätte, nicht ein Augenblick der Überraschung. Stattdessen: ein permanenter Déjà-vu-Effekt und eine Ästhetik der Beliebigkeit.

Moritat vom Loser mit den gelähmten Beinen

von Harald Raab

Heidelberg, 23. November 2013. Harry Schnee ist nicht Willy Loman, Dirk Laucke nicht Arthur Miller. Lauckes neues Stück "Samurai" ist nicht der "Tod eines Handlungsreisenden", obwohl das inhaltliche Grundkonzept verblüffend ähnlich ist: Das Zerfasern eines kleinen Leben, das Platzen eines Traums. Kein American Dream, sondern ein sehr deutscher Traum vom Häuschen mit Garten, schnuckeligem Frauchen, Ansehen durch Arbeit, famosen Kindern und ewiger Gesundheit. Dirk Laucke hat wieder ein Loser-Stück geschrieben: mit dem kämpferischen Titel "Samurai".

Boom! Zong! Schluck! Dekonstruier!

von Elisabeth Maier

Heidelberg, 12. Oktober 2013. Im atemlosen Redaktionsalltag eines Comicverlags lässt die Autorin Rebekka Kricheldorf den amerikanischen Helden Sergeant Superpower sterben. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York weiß der Kämpfer, der in früheren Jahrzehnten brutale Nazischergen in die Flucht geschlagen hat, nicht weiter. Klar umrissene Feindbilder gibt es in der zerfallenden Welt nicht mehr. So genügt ein gezielter Schuss, um die Identifikationsfigur ganzer Generationen ins Jenseits zu befördern. Denn als Zweifler, der die Welt hinterfragt, wird sie nicht mehr gebraucht. Im 21. Jahrhundert jagen Jugendliche platte Cyberhelden wie Super Mario über die Computerbildschirme. Längst ist die Zeit der Sprechblasen vorbei. "Sergeant Superpower rettet Amerika" lautet der Titel der Zeitreise durch die Welt der Medienkonstrukte, die am Theater Heidelberg uraufgeführt wurde.