Not Another Failing Business

by Alice Saville

London, 14 June 2020. Theatre is good at stories. Telling them, retelling them, and using novel forms to make them bite in new ways. And as the coronavirus pandemic makes live theatre performances all but impossible, the UK theatres must marshall all their resources to tell a story that's both painful, and central to their survival; the one which explains why theatre companies and buildings must be preserved in a time of crisis.

Nicht bloß schlechte Geschäfte

von Alice Saville

London, 14. Juni 2020. Theater ist gut im Geschichtenerzählen. Es erzählt sie, es wiederholt sie und findet frische Formen, damit Geschichten wieder neuen Biss kriegen. Da die Coronavirus-Pandemie jetzt Live-Theatervorstellungen beinahe unmöglich macht, müssen die britischen Theater all ihre Ressourcen einsetzen, um eine Geschichte zu erzählen, die sowohl schmerzhaft als auch von zentraler Bedeutung für ihr Überleben ist: eine Geschichte, die erklärt, warum Theaterkompanien und Gebäude in einer Zeit der Krise erhalten bleiben müssen.

Die Geschichte, die niemals zu Ende erzählt ist

von Deborah Vietor-Engländer

London, im Februar 2020. Sir Tom Stoppard, einer der berühmtesten und begabtesten englischen Dramatiker hat mit 82 Jahren beschlossen, zu seinen Wurzeln zurückzukehren. Er hat bisher in seinen Stücken jüdische Themen nicht behandelt. Der als Tomáš Straussler 1937 in Zlin / Tschechoslowakei Geborene entkam als Zweijähriger mit seinen Eltern nach Singapur. Als die Japaner kamen, floh die Familie weiter nach Indien. Sein Vater, der Arzt war, starb dort. Seine Mutter heiratete wieder und Tom Stoppard wuchs mit dem Namen seines Stiefvaters als englisches Kind auf. Erst in den 1990er Jahren erfuhr er, dass die Geschwister seiner Mutter und seine vier Großeltern in Konzentrationslagern starben und das Ergebnis ist nun dieses Stück, soeben gedruckt und in London in der einfühlsamen Regie von Patrick Marber (selbst Dramatiker) uraufgeführt.

Brave Festival "Staging a Revolution"

by Alice Saville

London, 11. November 2015. Minsk's gay bar is pretty unusual, as nightspots go. It's a workers' café by day, where factory labourers drink their soup in conditions that have hardly changed since the Soviet era. But by night, it turns into an illicit bacchanal, filled with the LGBT people that Belarus's repressive government tries its best to pretend don't exist. "Minsk 2011", one of the opening performances of Belarus Free Theatre's "Staging A Revolution"-Festival in London, brings this secret world to life, as well as telling the stories of the hordes of sex workers that fill Minsk's streets as darkness falls.