17. Oktober 2019

"Botschafter des Hasses"

von Mateja Meded

Peter Handke erhält den Literatur-Nobelpreis 2019. Diese Entscheidung hat auf Grund von Handkes Haltung serbischen Kriegsverbrechen gegenüber Diskussionen ausgelöst. Die Schauspielerin Mateja Meded, selbst im ehemaligen Jugoslawien geboren, reagiert in einem Video-Statement mit ihrem künstlerischen Alter Ego Lola von Wegen.

Nibelungen Cycle

Webisodes von Norbert Kaiser

11. September 2015. Zwei New Yorker Theatermacher in der deutschen Provinz auf den Spuren eines deutschen Mythos: Für ihr Projekt Nibelungen Cycle begeben sich Kelly Copper und Pavol Liška vom Nature Theater of Oklahoma auf eine dreiwöchige Fahrradtour durch tiefstes Nibelungenland. Auf der Suche nach dem Geheimnis und der Bedeutung des Epos von Siegfried, Kriemhild, Hagen und dem Nibelungenschatz geht es mit Filmausrüstung im Gepäck durch kleine Kommunen und abgelegene Gegenden der Rhein-Neckar-Region. Auf ihrer Tour wollen sie die Bevölkerung mobilisieren und gemeinsam mit ihnen eine neue Fassung des Nibelungenliedes drehen. Inspiriert vom Schauspielstil und den Bildern der Nibelungenverfilmung Fritz Langs von 1924 sollen die jeweiligen Drehs selbst zu Performances und Mitmachereignissen werden. "Nibelungen Cycle" wird im Rahmen des Kunst- und Kultur-Programmes "Matchbox" realisiert. Für nachtkritik.de begleitet der Filmemacher Norbert Kaiser das Projekt mit einer sechsteiligen Webserie.

 

Was darf die Kunst kosten?

6. Februar 2014. Die Debatte um die Tarifpolitik des Deutschen Bühnenvereins ist in vollem Gange, angefacht durch den Austritt des Volkstheaters Rostock aus dem Bühnenverein. Bei einem von nachtkritik.de veranstalteten und von Dirk Pilz moderierten Podiumsgespräch in der Volksbühne Berlin fragten sich Rolf Bolwin (Deutscher Bühnenverein), Ulrich Khuon (Intendant des Deutschen Theaters), der designierte Rostocker Intendant Sewan Latchinian und sein Geschäftsführer Stefan Rosinski: Was darf die Kunst kosten?

Das andere Leben

von Matthias Weigel

Berlin, 22. November 2012. Manuel Gerst und Sahar Rahimi von Monster Truck sprechen vor der Berlin-Premiere ihres im nachtkritik.de-Forum stark diskutierten Stücks Dschingis Khan über ihre Zusammenarbeit mit Schauspielern mit Down-Syndrom vom integrativen Theater Thikwa.

 

 

 

 

Hier geht's zur Nachtkritik der Premiere von "Dschingis Khan" im September 2012 und zur Forums-Diskussion.

Ansätze und Perspektiven des integrativen Theaters untersucht nachtkritik.de-Redakteur Georg Kasch in seinem Essay zum Inklusionstheater.

 

25% HAU, 25% Volksbühne, 50% Kammerspiele

von Matthias Weigel

 

Matthias Lilienthal – Münchner Kammerspiele from Nachtkritik on Vimeo.

Zur Meldung: Matthias Lilienthal wird Intendant der Münchner Kammerspiele

Der Seltsamkeitssucher

von Matthias Weigel

Hamburg, 18. Dezember 2011. Seit Wochen tobt die Diskussion auf nachtkritik.de – um die Publikumsabstimmung, mit der das Hamburger Thalia Theater sein Publikum zur Mitbestimmung über den Spielplan der nächsten Saison aufgerufen hat. Gestern tobte sie auch vor Ort, bei der öffentlichen Stimmauszählung und Verkündigung des Endergebnisses gegen halb 11 Uhr nachts. Mittenmang der Thalia-Dramaturg und Mitinitiator Carl Hegemann, den Matthias Weigel fürs Videointerview getroffen hat.

 

Carl Hegemann über das Ergebnis der Spielplanabstimmung am Thalia Theater Hamburg from Nachtkritik on Vimeo.

 

Videointerview mit Carl Hegemann, Dramaturg am Thalia Theater und Mitinitiator der Publikumsabstimmung

 

Mehr zur Diskussion um die Publikumsabstimmung:

Europa reicht nicht

von Matthias Weigel

Berlin, 27. September 2012. Frie Leysen, zur Zeit künstlerische Leiterin der "Foreign Affairs" der Berliner Festspiele und designierte Schauspieldirektorin der Wiener Festwochen, über ihre Programmatik, die Vorwürfe des Regisseurs Alvis Hermanis an ebendiese Programmatik und ihre Ängste und Hoffnungen fürs deutsche Stadttheatersystem.

 

Frie Leysen – Foreign Affairs from Nachtkritik on Vimeo.

 

DER PROZESS von Baccar und Jaibi nach Motiven von Kafka
Regie: Jaibi / Premiere: 13.10., Schauspielhaus Bochum