Frauen können's besser

27. Oktober 2018. "Ich will ein Ensemble, und ich denke, es sollte auch wieder größer werden", sagt die designierte Intendantin der Münchner Kammerspiele Barbara Mundel im Interview mit Christine Dössel von der Süddeutschen Zeitung. Zu einem Ensemble gehörten für sie nicht nur Schauspieler*innen, sondern "dann hoffentlich auch Regisseure, die eine Entwicklung mittragen".

Die Norm blickt auf das Andere

17.  Oktober 2018. In der FAZ informiert Elena Witzeck über die Debatte über Diversität auf deutschen Bühnen. Seit et­wa zwei Jahr­zehn­ten werde die von den Post­co­lo­ni­al Stu­dies aus­ge­hen­de Theo­rie ei­ner il­le­gi­ti­men An­eig­nung der Kul­tur von Min­der­hei­ten an Uni­ver­si­tä­ten be­han­delt.

Attacke auf das moderne Theater

17. Oktober 2018. Am heutigen Mittwoch beginnt der Prozess gegen die russischen Theatermacher Kirill Serebrennikow, Alexej Malobrodskij, Jurij Itin und Sofia Apfelbaum. Ihnen wird vorgeworfen, Fördergelder in Höhe von umgerechnet etwa 3,3 Millionen Euro unterschlagen zu haben.

"Ein bisschen verspiessert"

10. Oktober 2018. Im Interview mit dem Zürcher Tagesanzeiger (10.10.2018) antwortet Barbara Frey, Intendantin des Schauspielhaus Zürich, auf Kritik an ihrer Führung.

Kunstkosmos aus Fake-Mythen

8. Oktober 2018. Im Tagesspiegel erinnert der Dramaturg Felix Schnieder-Henninger sich kritisch an seine Zeit als Mitarbeiter des Choreografen Jan Fabre, dem 20 Tänzer*innen im September in einem Offenen Brief sexistischen Machtmissbrauch vorgeworfen haben.

"Du A****loch!"

4. Oktober 2018. Schweizer Zeitungen, darunter die Südostschweiz, berichten von einem Eklat am Theater Chur. Im Rahmen des zweitägigen Camps der Zukunft entgleiste kurz nach Beginn ein Podiumsgespräch zwischen "der deutschen Theaterlegende" Claus Peymann und dem Schweizer Regisseur Samuel Schwarz. Schwarz und die von ihm mitgegründete Digitalbühne Zürich hatten das Camp kuratiert, bei dem laut Webseite des Theaters Chur "die Aktualität von Brechts epischem Theater und seine Radiotheorie in unterschiedlichsten Veranstaltungen" im Zentrum stehen sollte.

Rücklagen in drei Jahren aufgebraucht

27. September 2018. "Theater ist ein Zuschussgeschäft, das gilt auch für den 9,5 Millionen Euro schweren Etat des Lüneburger Theaters. Dabei steht die von Stadt und Landkreis Lüneburg getragene Einrichtung, die in der abgelaufenen Saison 2017/18 immerhin 112 000 Zuschauer zählte, sogar noch gut da. 25 Prozent des Etats spielt sie selbst ein. Pro Karte fließen 62 Euro Steuermittel ins Theater, im Bundesdurchschnitt sind es 125 Euro", heißt es in der Allgemeinen Zeitung zur Situation des Theaters in Lüneburg.