Privatisierung der Schweizer Debattenkuktur

31. Dezember 2017. Vor ein paar Tagen habe ihn der Ringier-Publizist Frank A. ­Meyer in einem Essay als 'Liliput-Lenin' und 'Parlaments-Verächter' verspottet, schreibt Milo Rau in der Berner Zeitung Der Bund. Daraufhin habe er in seiner letzten Kolumne mit einem Verriss von Meyers Blick'-Videoblog reagiert. Einen Tag später sei er, so Rau weiter, obwohl bereits aus Deutschland angereist, aus dem Ringier-Debattenformat 'Denkwerkstatt' ausge­laden worden.

Nur ein Pausenbrot?

30. Dezember 2017. Die Zeitungen und Rundfunkanstalten ziehen nach einem halben Jahr Dercon-Volksbühne Zwischenbilanz. Hier eine Auswahl an Stimmen kurz zusammengefasst.

Das neuartige Mischwesen

28. Dezember 2017. Im Gespräch mit Barbara Behrendt äußerte sich Chris Dercon auf Deutschlandfunk (26.12.2017) zur Kritik an der gegenwärtigen Praxis der Berliner Volksbühne.

"Wir wollen aus diesem Haus kein Produktionshaus machen"

14. Dezember 2017. Zur Frage, ob die Volksbühne "nun als Ensemble- und Repertoiretheater abgewickelt wurde und als ein Plattformtheater, ein Produktionshaus, ein Festspielhaus wieder aufgemacht hat", trifft Ulrich Seidler von der Berliner Zeitung (14.12.2017) die Programmdirektorin der Volksbühne Berlin, Marietta Piekenbrock, zum Interview.

Das böse Stadttheatergesicht

11. Dezember 2017. Falk Schreiber berichtet im Hamburger Abendblatt (11.12.2017) von der Feier zur Verleihung des Boy-Gobert-Preis an den Schauspieler Steffen Siegmund vom Thalia Theater.

Keep on rollin'

9. Dezember 2017. Thomas Schmauser, einer der Protagonisten der Münchner Kammerspiele in den vergangenen Jahren, wechselt ans Residenztheater. An der Seite von Norman Hacker debütiert er dort als Herzog von Buckingham in Michael Thalheimer Inszenierung von "Richard III.". Michael Stadler hat für die Münchner Abendzeitung mit Thomas Schmauser gesprochen.

"Ich finde uns da ziemlich schlecht"

Hamburg, 7. Dezember 2017. Joachim Lux, Intendant des Hamburger Thalia Theaters, spricht im Interview mit Maike Schiller vom Hamburger Abendblatt über die Gründe, warum er noch bis 2024 weitermachen will. "Mich interessiert die politische Funktion von Theater und Kultur in unseren Städten. Wie verhalten wir Kulturinstitutionen uns angesichts der sich internationalisierenden Bevölkerung? Ich finde uns da, ehrlich gesagt, ziemlich schlecht. Das Thalia Theater finde ich da schlecht, alle anderen Theater auch, die Museen auch."