14. September 2009. Die Berliner Medien widmen sich Ulrich Khuon, der gestern auf einer Matinee zusammen mit den Regisseuren, Dramaturgen und Schauspielern die ersten Arbeiten des DT Berlin vorstellte. Und im Tagesspiegel gibt es heute auch ein Interview, in dem Khuon sein Lob an Tarantino ausspricht.

10. September 2009. Anlässlich des Saisonstarts denkt Peter von Becker in einem langen Text im Tagesspiegel über den Stand des deutschen Theaters nach, dass er durch das anything goes vor der Marginalisierung bedroht sieht. Wir habens zusammgefasst.

3. September 2009. Das Theater ist wie Franz Kafkas Odradek, sagt Ulrich Khuon; Frank Baumbauer hat immer alles richtig gemacht und Matthias Hartmann wäre ein prima "Zerrissener" von Johann Nestroy. Das und vieles mehr erfährt man aus Peter Kümmels Artikel über den großen Intendanten-Ringtausch in der heutigen Zeit (3.9.). Über das Intendantenkarussell, das aber eher einer Salatschleuder gleiche, schreiben auch Matthias Heine in der Berliner Tageszeitung Die Welt und Christine Dössel in der Süddeutschen Zeitung. Derweil die Frankfurter Allgemeine Zeitung über den Stand der Dinge beim Streit um den Abriss der beiden Ku'damm-Theater in Berlin informiert.

7. August 2008. Heftig umstritten ist Daniel Kehlmanns Salzburger Rede über bzw. gegen das Regietheater. Uns verhieß Kehlmann wenig Gutes.

10. Juni 2009. "Es ist fast, als wolle man schnell das Geld verbrennen, solange es noch da ist", schreibt Christopher Schmidt in der Süddeutschen Zeitung (10.6.) über die Tendenz der Theaterbühnen, sich "im Wettbewerb darum, wer von ihnen am hellsten leuchtet" bis "aufs äußerste" zu verausgaben.

19. Mai 2009. Heute wird abgerechnet. Das Theatertreffen 2009 ist aus und die BeobachterInnen resümieren ihre Eindrücke.

6. Mai 2009. Die Neue Zürcher Zeitung hat am Samstag (2.5.) ein sehr, sehr langes Gespräch mit Peter Stein veröffentlicht. Der Anlass: Stein erhält am 19. Juni den Zürcher Festspielpreis. Der geheime Anlass aber ist wohl, dass die Neue Zürcher Zeitung ihr Verständnis vom rechten Theater gegen das Bekenntnis des Theatertreffens zu neueren Theaterformen formulieren möchte.