Ohne Gott und Sonnenschein

Eine Vermutung von Dirk Pilz

Berlin, 4. Mai 2007. Der Konsens macht staunen. Das deutsche Theater spielt antike Stoffe und lässt die Götter außen vor. Als wären sie alte Onkels mit weißem Bart, die immer Bescheid wissen und das arme Menschenvolk gängeln. Auf solche Götter kann durchaus verzichtet werden. Nur sind und waren sie das nie.

Wieviel Traumstoff das Leben verträgt

von Nikolaus Merck

Berlin, November 2006. Zuletzt wäre sie fast noch von der Bühne gefallen. Da hatte sich das Ensemble mit Doktor Wangel und Gattin Ellida an der Spitze ziemlich weit vorgetraut und Anja Schneider hatte halb skeptisch, halb gipfelhoch fröhlich ausgespäht und war einfach immer noch näher herangegangen an dieses Atmen und Rumoren im Dunkel vor ihr.

Es wirkt immer wie ein Stürmen

von Nikolaus Merck

Weimar, November 2006. Der junge, schlaksige Mann mit dem festen Händedruck kommt aus Gera. Er setzt auf Realismus, vertraut auf die eigene Truppe und hat Erfolg.

Wenn das Spiel schmeckt

von Petra Kohse

Berlin, Mai 2006. Der Bulgare Samuel Finzi hat seine Theaterkarriere vor 15 Jahren in Deutschland begonnen. In seiner Heimat ist er längst ein Star, während man hierzulande erst langsam begreift, was man an ihm hat.