Die Panels bei Theater & Netz. Vol. 7

7. Mai 2019. Unter der Überschrift Die Innovationsschraube veranstalteten nachtkritik.de und die Heinrich Böll Stiftung am 4. Mai 2018 in Berlin die siebte Ausgabe der Konferenz "Theater und Netz". Es gab parallele Panels und Sessions. Die Diskussionsveranstaltungen sowie die Keynote in Saal 1 wurden live gestreamt und mitgeschnitten und stehen hier zur Nachschau zur Verfügung. Das gesamte Konferenzprogramm finden Sie unter www.theaterundnetz.de.

Grosze Lust am Morden

3. Mai 2019. Evy Schubert ist Künstlerin, Autorin, Filmemacherin und Dramaturgin von Herbert Fritsch. Stets begleitet sie auch zeichnend die Proben. Die Programmhefte, die zu den Inszenierungen erscheinen, denken das Printmedium als Fortsetzung der Inszenierung mit den Mitteln der Grafik weiter. Es entstehen jeweils kleine Kunstbücher als Give-Aways für das Publikum, die Motive der Inszenierung weiterspinnen. Auch die Probenprozesse finden hier immer wieder eigene Resonanzräume. Evy Schubert benutzt Farbstifte oder Tusche, auf Papier, Transparent- oder Farbkarton – die Wahl des Materials und des Farbspektrums folgt Logik und Tonlage der jeweiligen Inszenierung. nachtkritik.de präsentiert Zeichungen aus Programmheften zu vier Inszenierungen. (Für den Vollbildmodus bitte das Pfeilsymbol rechts neben dem Bild anklicken.)

 

Gesucht: Theater mit Interesse an dokumentarisch-szenischem Stück über Wladimir Putin

 

Guten Tag, LeserInnen der nachtkritik,

ich suche nach einem Theater, das Interesse an einem dokumentarisch-szenischen Theaterstück über Wladimir Putin hat. Im Kern soll es um dessen Staats-, Gesellschafts- und Geschlechterverständnis gehen - basierend auf Auszügen aus wichtigen Reden, Interviews usw., die aus dem Russischen übersetzt werden und die man in Deutschland nur bruchstückhaft kennt. Der Großteil dieser sprachlichen Materialien soll mit den Mitteln des dokumentarischen Theaters, in Form szenischer Inter­aktionen oder performativ, d.h. in Form von Reenactments dargestellt werden. Des Weiteren ist der Einsatz von Videos, die Putin als starken (bzw. mittlerweile älteren) Mann zeigen, vorgesehen.

Das Stück mit dem Titel „Der Staat bin ich! Ein Stück über P.“ soll dabei kein Ein-Personen-Stück werden: Neben Putin treten auch ein Oppositioneller, eine Vertreterin einer Menschenrechts- bzw. internationalen Organisation, ein gewöhnlicher Russe sowie eine Hofnärrin auf. Hintergrundinformationen über die politische Entwicklung in Russland unter Putin, Wissenschaftsschnipsel, Fake News (über die dann aber aufgeklärt wird), Machiavelli-Zitate und Äußerungen anderer bekannter Politiker/Personen zu den behandelten Themen und Ereignissen (z.B. von Trump zum Thema „Männer und Frauen“) runden das Stück ab. Die Putinfixiertheit des Stücks soll auch gebrochen werden.

Das Stück soll in der Theatersaison 2019/2020 aufgeführt werden: Der 31. Dezember 2019 wird der 20. Jahrestag der Herrschaft Putins sein.

Meine Frage lautet also: Welches Theater, welches Ensemble hat an einem solchen Stück Interesse? Ich habe bisher ein Konzept (10-15 Seiten), noch nicht das Stück selbst geschrieben.

Vielen Dank!

Franz Preißler
(freier Verlagsmitarbeiter, geschichts- und literaturinteressierter Politologe mit Osteuropaschwerpunkt)

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Der Stoff, aus dem der Osten ist?

25. April 2019. Muss man eigentlich immer in die Großstadt, um was Tolles zu erleben? "Nö", denkt sich Ende der 1980er ein junger Mann in einem Kaff in Südbrandenburg – und macht aus der Dorfkneipe einen Szeneklub. Davon handelt Alexander Kühnes autobiographischer Roman "Düsterbusch City Lights", der kürzlich am Theater Magdeburg auf die Bühne kam. Für Folge 14 des Theaterpodcast sind Susanne Burkhardt und Elena Philipp zur Premiere gefahren.