Der Film zum Heiligabend

24. Dezember 2018. Für den Adventskalender 2018 fragte nachtkritik.de Schauspielerinnen und Schauspieler: Welchen Satz würden Sie 2019 gern auf einer Bühne sprechen? Und warum gerade diesen? Die Antworten sollten in ein kurzes Video passen. Hier finden Sie alle Videos einzeln in der Adventsgalerie. Der Film zum Heiligabend enthält neben allen Adventstürchen nun auch Bonusmaterial von Schauspielern, die von der Idee angefixt wurden und spontan mitmachten: Timo Weisschnur vom Deutschen Theater Berlin und Gabriel Kähler vom Jungen Schauspielhaus Hamburg. Ihnen und allen Mitwirkenden im #Nachtkritikadvent herzlichen Dank und frohe Weihnachtkritik! Und nun: Film ab!



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Bist Du ein*e Theaterexpert*in?

StageDiving 560 chr uDas Jahresendquiz 2018: Lasst Euch davon tragen! © chr


12 Fragen zum Theaterjahr 2018! Zu jedem Monat eine. Es gibt jeweils eine richtige Antwort. Wer sich nicht sicher ist, kann natürlich jederzeit nachschlagen – zu allen Fragen findet sich irgendwo auf nachtkritik.de (oder anderswo, aber warum in die Ferne schweifen?) die Lösung. Am Ende steht eine Auswertung, die Dir sagt, ob Du etwas vom Theater verstehst oder nicht. Viel Glück!

Wachgerüttelt, durchgeschüttelt

21. Dezember 2018. Was bleibt, im Rückblick auf die Debatten des Theaterjahres 2018? #MeToo, ganz klar. Über Gleichstellung in den Leitungsetagen der Theater sprechen Susanne Burkhardt und Elena Philipp mit France-Elena Damian vom Verein Pro Quote Bühne. Um neue Informationen zu den Querelen am Wuppertaler Tanztheater hat das Theaterpodcast-Duo die Redakteurin der Wuppertaler Rundschau, Nicole Bolz, gebeten. Außerdem diskutieren Burkhardt, Damian und Philipp, ob Theater mit rechten Ideologen reden sollten.

Unkultur leisten

von Andrea Heinz

19. Dezember 2018. So schnell kann es gehen. Anfang November machte die Meldung die Runde, die Stadt Linz wolle den Theatervertrag mit dem Land Oberösterreich einseitig aufkündigen und damit de facto die Förderung des Landestheater Linz einstellen. Am 6. Dezember wurde der Austritt bei einer Gemeinderatssitzung mit den Stimmen von SPÖ und FPÖ beschlossen, ÖVP, Grüne, Neos und KPÖ stimmten dagegen. Auch die mehr als 21.000 Stimmen, die vom Linzer Landestheater gegen die Kündigung gesammelt wurden, konnten daran nichts ändern. Die Aufregung ist nun groß. Landestheater-Intendant Hermann Schneider ließ gleich nach dem Gemeinderatsbeschluss verlauten, er sei "von diesem Moment an nicht mehr geschäftsfähig im Hinblick auf die Spielzeit 2019/20". Zwar gab tags darauf Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) im ORF bekannt, das Land werde die fehlenden Subventionen der Stadt übernehmen, was aber prompt Befürchtungen in der Freien Szene weckte, sie müssten am Ende für diese Geldumschichtung bezahlen.