Entgelt als Abschaltfaktor

eine nicht-repräsentative Umfrage von Rainer Glaap

Bremen, 26. April 2020. Das Streaming-Angebot der Kultureinrichtungen hat mit Beginn der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Schließung von Kultureinrichtungen massiv zugenommen. Die Theater, Opern- und Konzerthäuser reagieren damit auf die versperrten Häuser und möchten ihren Besucher*innen helfen, die vorstellungsfreie Zeit zu überbrücken.

Öffnungs-Szenarien dringend gesucht

Interview mit Marc Grandmontagne von Simone Kaempf und Elena Philipp

24. April 2020. Die Corona-Pandemie hat das deutsche Theatersystem hart getroffen. Vielen Privattheatern droht schon jetzt das finanzielle Aus, freie Künstler*innen bangen um ihre berufliche Existenz. Und die fatalsten Auswirkungen der Krise könnten erst noch anstehen. Wie geht es weiter? Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins, spricht sich für eine baldige Wiedereröffnung aus und sagt: es muss geprobt werden, es muss in irgendeiner Weise wieder gearbeitet werden können.

Für die baldige Wiedereröffnung

23. April 2020. Die Corona-Krise stellt den Theaterbetrieb und seine Menschen vor kurz-, mittel- und langfristige Unsicherheiten. Die vielen freien Kulturschaffenden, von denen das Theater lebt, beklagen das schnelle Versiegen der Soforthilfen der Länder, das viele auf die Grundsicherung zurückwirft um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Theater-Institutionen wissen nicht, wann sie ihre Säle wieder für ein Publikum öffnen können. Was sie wissen, ist: Im Jahr 2020 wird wesentlich weniger Geld eingenommen, und mit der Wirtschaftskrise wird die nächste Sparrunde kommen, in der die Kommunen und Länder, die die Theater finanzieren, unter Druck geraten und diesen Druck weitergeben werden. Welche Strategien hat die Kulturpolitik in dieser Situation? Sophie Diesselhorst und Janis El-Bira telefonierten am 16. April 2020 mit der Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters (CDU).

¡Revolución, sí!

Eva von Redecker im Interview mit Christian Tschirner und Lynn Takeo Musiol

22. April 2020. In den ersten Teilen unserer Klimareihe ging es um Möglichkeit und Dringlichkeit gesellschaftlicher Veränderungen. Eva von Redecker, die mit "Praxis und Revolution" eine Sozialtheorie des radikalen Wandels vorgelegt hat, plädiert angesichts der sozial-ökologischen Krise des Kapitalismus für eine Revolution für das Leben.