"Bewusste Auswahl" an Aufführungen


Wien, 9. Oktober 2019. Wie aus einem Bericht der Zeitung Der Standard hervorgeht, betrachtet der Rechnungshof der Stadt Wien die finanzielle Lage am Volkstheater als "prekär". Die Zahlungsfähigkeit des Theaters sei "von den Subventionen des Bundes bzw. der Stadt abhängig". Das gehe aus den Jahresabschlüssen des Hauses hervor. Für die Geschäftsjahre 2015 / 16 bis 17 / 18 habe das Volkstheater Subventionen in Höhe von insgesamt 21,9 Millionen Euro durch die Stadt erhalten, die Auslastung habe im Zeitraum der Prüfung jedoch nur 56 Prozent betragen, was einem Zuschuss von 91 Euro je Besucher*in entspreche, heißt es.

Sinnsuchender

Köln, 9. Oktober 2019. Der Ludwig-Mülheims-Theaterpreis 2019 geht an den Dramatiker Fritz Kater. Der Preisträger ist die Schreibexistenz und das Alter Ego des Theatermachers Armin Petras. Die Theaterstücke von Fritz Kater werden mehrheitlich von Armin Petras uraufgeführt. Der Regisseur selbst spricht über den Autor wie über eine andere Person.

Orte der Vielfalt stärken

Wien, 8. Oktober 2019. Mit einem Zehn-Punkte-Forderungskatalog an die Kulturpolitik haben sich am gestrigen Montag 15 kleine und mittlere Wiener Theater zur Plattform "Pakt Wien" zusammengeschlossen. "Pakt Wien" versteht sich als "Vereinigung öffentlich geförderter, gemeinnütziger Veranstaltungsbetriebe auf dem Gebiet der zeitgenössischen darstellenden Kunst". Zu den Mitgliedern zählen unter anderem das Tanzquartier Wien, das Theater Drachengasse, WERK X, brut Wien und das Rabenhof Theater.

Für großes Lesevergnügen

7. Oktober 2019. Anlässlich der Verleihung des Bayerischen Buchpreises wird Joachim Meyerhoff mit dem "Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten" ausgezeichnet. Das gab die PR-Agentur des undotierten Buchpreises heute in einer Pressemitteilung bekannt.

Überstunden und Machtmissbrauch

3. Oktober 2019. Eine neue Studie der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) Frankfurt am Main und des Ensemble Netzwerks unter der Leitung von Thomas Schmidt, Leiter des Masterstudiengangs Theater- und Orchestermanagement an der HfMDK, beschäftigt sich mit "Macht und Struktur im Theater", so auch ihr Titel. Sie erforscht im Rahmen von über dreißig Fragestellungen die soziale Situation und den Gebrauch von Macht an den Theatern.

Pionierwirkung?

Baden-Baden, 2. Oktober 2019. Die Stadt Baden-Baden und Theaterintendantin Nicola May haben eine Verlängerung des Vertrages ab 2021 für weitere fünf Jahre bis 2026 vereinbart. Wie das Theater mitteilt, folge die Stadt zugleich dem Wunsch Mays nach einer einjährigen Auszeit, in der sie neue Impulse und Eindrücke für sich und das Theater sammeln möchte. Während des Sabbatjahres in der Spielzeit 2020/2021 wird Mays jetzige Stellvertreterin und Chefdramaturgin Kekke Schmidt das Haus als Interimsintendantin leiten.

Von Niedersachsen nach NRW

Dortmund, 2. Oktober 2019. Ulrike Seybold wird neue Geschäftsführererin des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste in Dortmund. Wie das Landesbüro mitteilt, tritt sie die Stelle mit Beginn des neuen Jahres 2020 an. Sie folgt auf Harald Redmer, der nach einer Übergangszeit in den Ruhestand geht.

Einladung zu "Theater der Welt"

2. Oktober 2019. Jetse Batelaan erhält den Preis des Internationalen Theaterinstituts (ITI) 2020. Das teilt das deutsche Zentrum des ITI per Presseaussendung mit.

Doppelspitze

Greifswald / Stralsund, 2. Oktober 2019. Das Theater Vorpommern in Stralsund und Greifswald wird jetzt von einer Doppelspitze geführt. Wie u.a. die Süddeutsche Zeitung meldet, erhält der bisherige Geschäftsführer und Intendant Dirk Löschner mit Peter van Slooten einen Kaufmännischen Geschäftsführer zur Seite gestellt.

30 Liter Wein und die Ehre

2. Oktober 2019. Die Schauspielerin und Kabarettistin Maren Kroymann erhält die Carl-Zuckmayer-Medaille 2020. Das meldet u.a. der SWR.