Ein neues Mehrspartenhaus in der Schweiz

5. Mai 2020. Vier Institutionen im schweizerischen Aarau haben sich zur Bühne Aarau zusammengeschlossen. Das teilt das Aarauer Theater Tuchlaube mit. Gemeinsam mit dem Fabrikpalast, der Theatergemeinde Aarau und dem Verein Freunde Alte Reithalle Aarau (FARA) gehört das Theater Tuchlaube zu den Gründungsmitgliedern dieses Zusammenschlusses.

Nicht zu toppen

Hamburg, 1. Mai 2020.Karin Beier verlängert ihren Vertrag als Intendantin des Deutschen Schauspielhauses Hamburg bis 2023. Das meldet der NDR auf seiner Website. Eine Option auf Verlängerung bis 2023 habe immer bestanden: "Die Option ziehe ich auf jeden Fall durch, aber wir verhandeln auch über weitere Jahre", sagte Beier jetzt NDR Kultur.

Schauspiel kann verdichtetes Leben zeigen

1. Mai 2020. Der Martin-Linzer-Preis der Fachzeitschrift Theater der Zeit (TdZ) wird in diesem Jahr an das Schauspielhaus Bochum vergeben. Der 2017 ins Leben gerufene Preis erinnert an den 2014 verstorbenen Theaterkritiker und langjährigen TdZ-Chefredakteur Martin Linzer, ist undotiert und soll jeweils "ein Ensemble oder eine freie Gruppe aus dem deutschsprachigen Raum für herausragende künstlerische Leistung" ehren.

Frau mit Laufbahn

1. Mai 2020. Die Schauspielerin Eva Kotthaus ist tot. Das teilt ihre Familie mit.

Für eine verantwortungsvolle Exit-Strategie

1. Mai 2020. Die Oper Dortmund, das Aalto-Musiktheater Essen, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, die Oper Wuppertal, das Theater Krefeld Mönchengladbach, das Landestheater Detmold und das Theater Münster schließen sich auf Initiative des Theaters Dortmund in einer gemeinsamen Initiative zusammen und "fordern die politischen Akteure im Land und Bund auf, einen realistischen und zügigen Zeitplan zur Wiederaufnahme des Vorstellungsbetriebes zu erarbeiten und dafür in einen direkten und konstruktiven Dialog mit den Kulturschaffenden zu treten". Ziel dieses Dialoges solle es sein, "den Vorstellungsbetrieb baldmöglichst, jedoch spätestens ab dem 1. September 2020, wiederaufzunehmen", heißt es in ihrer Presseerklärung.

Das Rückgrat der Kultur

1. Mai 2020. Die kroatische EU-Ratspräsidentschaft hat eine gemeinsame Erklärung zur "Kultur in Zeiten der Covid 19-Krise" vorgelegt (hier im englischen Original). Initiiert von der deutschen Kulturstaatsministerin Monika Grütters ist sie von 26 Kultur- und Medienministerinnen und Kulturministern der Europäischen Union unterzeichnet. Darin mahnen die Minister*innen an, dass die auf EU-Ebene geplanten Hilfen aus den Fonds und Programmen auch die Kultur und die Medien erreichen müssen. "Artists are the backbone of our culture and specific attention must be granted to them", heißt es in der Erklärung (dt.: Künstler*innen sind das Rückgrat unserer Kultur und verdienen besondere Beachtung.)

 Die Kunst bleibt draußen

1. Mai 2020. Die Ruhrfestspiele müssen dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Nun soll zumindest die Fassade des Festspielhauses bespielt werden. Die Ruhrfestspiele nehmen am "Inside Out Project" teil. Die Initiative des französischen Künstlers JR, sieht vor, fotografische Porträts im öffentlichen Raum zu präsentieren.

Einmal Volksbühne und zurück

Berlin, 30. April 2020. Der Verwaltungsleiter des Berliner Ensembles, Thomas Walter, wechselt als Geschäftsführender Direktor mit Beginn der Intendanz von René Pollesch zurück an die Berliner Volksbühne. Walter werde das Amt zur Spielzeit 2021/22 antreten, teilte die Berliner Kulturverwaltung am Dienstag mit.

90 bis 100 Prozent des Nettogehalts

30. April 2020. Der Deutsche Bühnenverein und die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA), Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer (VdO) und Deutsche Orchestervereinigung (DOV) haben sich auf einen Tarif für die Einführung von Kurzarbeit an kommunalen Theatern und Orchestern geeinigt.

Die Lücke aushalten und zulassen

29. April 2020. Die 30. Ausgabe des Impulse Theater Festivals in Köln, Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr wird wegen der Corona-Krise abgesagt. Das gab das Festival am heutigen Mittwoch bekannt. "Wegen der Gesundheitsrisiken und vor dem Hintergrund der ungewissen Situation für Kulturveranstaltungen" sei dieser Schritt "unausweichlich" gewesen, so die Pressemitteilung. "Dieses Virus trifft nicht nur die Körper von Menschen, es trifft das Theater als solches und es bringt eine Lücke, einen Mangel an den Tag, den wir nicht einfach füllen können, sondern den wir, auch wenn es schmerzhaft ist, aushalten und zulassen sollten", teilte Haiko Pfost, Künstlerischer Leiter des Festivals, mit.