Out of Halberstadt

Berlin, 10. Januar 2008. Wie der Theaterkanal meldet, soll André Bücker ab der Spielzeit 2009/2010 Nachfolger von Johannes Felsenstein als Generalintendant des Anhaltischen Theaters in Dessau werden. Das beschloss der zuständige Ausschuss des Stadtrates von Dessau-Roßlau am vorgestrigen Dienstag einstimmig. Die endgültige Bestätigung des Personalvorschlags durch den Stadtrat wird für den 30. Januar erwartet.

Schreiben lernen

 8. Januar 2008. Wer in Südhessen ein wenig szenisches Schreiben trainieren will, der kann Ende Januar einen Wochenend-Lehrgang im Wiesbadener Theater besuchen.

"Autoren sind das Rückgrat des Geschäfts"

Los Angeles, 8. Januar 2007. Wegen des Streiks der DrehbuchautorInnen in Hollywood fällt die große Show zur Verleihung der Golden Globes in diesem Jahr aus. Wie die Nachrichtenagentur Associated Press meldet, planen die Organisatoren und der Fernsehsender NBC, die Gewinner am 13. Januar stattdessen im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntzugeben. Die 72 nominierten Schauspieler und Schauspielerinnen hatten angekündigt, an einer Veranstaltung nicht teilzunehmen, so lange der Streik der DrehbuchautorInnen andauere.

Junge Dramatik im Zeitalter der Glaubenskriege

Würzburg, 7. Januar 2008. Das Mainfranken Theater Würzburg und die Leonhard-Frank-Gesellschaft schreiben zum zweiten Mal den Leonhard-Frank-Preis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker aus. Das Gewinnerstück der ersten Preisvergabe, "Unter Tage" von Sigrid Behrens, ist im November 2007 am Mainfranken Theater uraufgeführt worden.

Teambewusste Solidarität

Los Angeles, 5. Januar 2008. Der andauernde Streik der US-amerikanischen DrehbuchautorInnen gefährdet die diesjährigen Golden Globes. Zahlreiche für die Auszeichnung nominierte Schauspieler hätten angekündigt, aus Solidarität mit den Drehbuchautoren nicht an der Filmpreisverleihung teilnehmen zu wollen, teilte die Schauspieler-Gewerkschaft SAG mit, wie die Nachrichtenagentur Reuters auf ihrer Internetseite meldet.

Vogelfedern und andere Poesie

Marbach, 5. Januar 2008. Das Deutsche Literaturarchiv Marbach hat die Tagebücher des österreichischen Schriftstellers Peter Handke erworben. Die 66, zum Teil nur handgroßen Notizbücher hätten den Autor von 1975 bis 1990 auf seinen Reisen durch die ganze Welt begleitet, teilte das Literaturarchiv am Samstag in Marbach mit, wie der Theaterkanal mit Bezug auf ddp meldet. Sie dienten dem heute 65-Jährigen als "literarisches Tagebuch".

Europäisch, interdisziplinär und gesellschaftlich relevant

Bremen, 5. Januar 2008. Das Junge Theater Bremen schreibt für 2008 erneut den Bremer Autoren- und Produzentenpreis für die Bereiche Theater, Literatur, Musik und Medien aus. Mit dieser Formatierung soll der Erweiterung des Autorenbegriffes für die Performing Arts Rechnung getragen und sollen KünstlerInnen gefördert werden, die interdisziplinäre Denk-, Sicht-, Arbeits- und Produktionsweisen erforschen und umsetzen.

Von Autor bis Verwaltungsdirektorin

Köln, 4. Januar 2008. Die sechste Auflage der vom Deutschen Bühnenverein herausgegebenen Broschüre "Berufe am Theater" ist erschienen. Darin werden rund 150 Berufe an Theatern und Orchestern vorgestellt und mit Informationen zu Berufsbild, Voraussetzungen und Ausbildung zum Teil ausführlich kommentiert. Auch Hinweise zu Arbeitsbedingungen und Verträgen sowie praktische Tipps, Adressen und Literaturhinweise gibt es.

Kein Vertrauen

Coburg, 3. Januar 2008. Das Landestheater Coburg trennt sich mit sofortiger Wirkung von seinem Intendanten Dieter Gackstetter (meldet der theaterkanal). "Der Verwaltungsausschuss hatte keinerlei Vertrauen mehr in die Leitung des Theaters", sagte der Coburger Oberbürgermeister Norbert Kastner von der SPD.

Castorf ist einmalig

Berlin, 2. Januar 2008. In einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel äußert sich Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz positiv über seine eigene Arbeit: "Wenn ich mich in den November 2006 zurückversetze, in die Zeit meines Amtsantritts als Kulturstaatssekretär, dann bin ich doch sehr zufrieden mit dem, was wir erreicht haben. Nach Jahren der Kürzungen haben wir mit dem Kulturhaushalt 2008/09 deutliche Zeichen gesetzt, mit 20 Millionen Euro dauerhaft mehr für 2008 und 25 Millionen Euro mehr ab 2009."