meldungen

Amélie Niermeyer wechselt 2011 ans Mozarteum Salzburg

Lieber Kunst

Düsseldorf, 25. März 2009. Amélie Niermeyer, derzeit Generalintendantin am Düsseldorfer Schauspielhaus, hat sich entschieden, ihren Vertrag nicht über die Spielzeit 2010/11 hinaus zu verlängern, das meldet die Online-Ausgabe der Rheinischen Post. Sie hat eine Berufung als Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg angenommen. Ab 2011 wird sie dort die Leitung der Abteilung Regie/Schauspiel übernehmen. Gestern hat sie deshalb dem Aufsichtsrat des Schauspielhauses Düsseldorf mitgeteilt, dass sie für eine Vertragsverlängerung nicht zur Verfügung steht.

Preis des deutschen ITI-Zentrums an Jürgen Gosch

Der Reichtum des Menschlichen

Berlin, 18. März 2009. Das deutsche Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI) verleiht seinen Preis zum Welttheatertag 2009 an Jürgen Gosch; der Welttheatertag wird am 27. April begangen.

Zeit-Stiftung streicht Unterstützung für Kulturprojekte

Die Krise ist schuld

Hamburg, 18. März 2009. Auf Grund der Finanzkrise hat die Hamburger ZEIT- Stiftung ihre Unterstützung für verschiedene Kultur-Projekte gestrichen. Man habe das Geld zwar konservativ angelegt, aber die Zins-Erträge seien gering, sagte der Vorsitzende der Stiftung, Michael Göring, am Montag dem Radiosender NDR 90,3.

Hörspielpreis der Kriegsblinden an Paul Plamper

In akustischer Gesellschaft

Düsseldorf, 12. März 2009. Der Hörspielpreis der Kriegsblinden geht in diesem Jahr an Paul Plamper. Wie die Filmstiftung NRW heute mitteilte, erhält er die Auszeichnung für sein Hörspiel Ruhe1. Die Arbeit, eine Koproduktion von WDR und dem Museum Ludwig, war von Oktober 2008 bis Januar 2009 als Toninstallation im Museum Ludwig zu hören, wo es als "begehbares" Hörspiel ausgestellt war. Die Über­arbeitung der Installation in ein lineares, sendetaugliches Hörspiel wurde von der Filmstiftung gefördert. Am 15.12.2008 wurde das Hörspiel im WDR urgesendet.

Internationaler Mode- und Theaterförderpreis "Prix Juste-au-Corps" zum 5. Mal in Luzern vergeben

Einziger Nachwuchspreis für Kostümbild

8. März 2009. Gestern wurde, wie das Theater Luzern mitteilt, zum 5. Mal der Internationale Mode- und Theaterförderpreis des Theaters Prix Juste-au-Corps an die siebenundzwanzigjährige Schweizer Textildesignerin und Kostümbildnerin Susanne Boner vergeben. Der Preis ist verbunden mit einem Vertrag für Kostümbild am Luzerner Theater, der mit CHF 10.000 dotiert ist.

Ruth Drexel gestorben

Mutter Courage

München, 4. März 2009. Wie erst heute bekannt wurde, ist die bayerische Schauspielerin Ruth Drexel am 26. Februar 2009 in Feldkirchen bei München im Alter von 78 Jahren gestorben. Die Beisetzung fand ebendort am vergangenen Montag statt.

Ruth Drexel, die schon 1956/57 auf der Bühne des (Ost-)Berliner Ensembles stand und danach u.a. an der (West-)Berliner Schaubühne am Halleschen Ufer, in Wuppertal, Stuttgart, Düsseldorf, Darmstadt und München spielte, wurde auch als Intendantin des Münchner Volkstheaters und in etlichen Fernsehrollen bekannt (zuletzt "Der Bulle von Tölz").

Hier geht es – als eine kleine Auswahl – zu Christine Dössels Nachruf auf sueddeutsche.de und zu Gerhard Stadelmaiers Nachruf auf faz.net. Auch der Bayerische Rundfunk berichtete ausführlich.

(peko)

 

Unterlassungsklage von Kinski-Erben gegen Solostück abgewiesen

Genug erfunden

Köln, 26. Februar 2009. Wie der Theaterkanal mit Bezug auf ddp meldet, hat das Kölner Landgericht am gestrigen Mittwoch die Unterlassungsklage der Erben von Klaus Kinski gegen die Aufführung des Solostücks Kinski – Wie ein Tier in einem Zoo von Hagen Jablonski durch die Freie Gruppe Neues Schauspiel Köln wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung abgewiesen (hier unsere Meldung).

Die Auswahl für den Stückemarkt des Theatertreffens 2009

Zehn aus 303 eingereichten Stücken

Friedrich-Luft-Preis für "Staats-Sicherheiten" am Potsdamer Hans Otto Theater

Nach intensiver Diskussion

19. Februar 2009. Wie das Potsdamer Hans-Otto-Theater mitteilt, wird Clemens Bechtels Inszenierung Staats-Sicherheiten nach einem Konzept von Lea Rosh und Renate Kreibich Fischer als beste Aufführung 2008 in Berlin und Potsdam mit dem diesjährigen Friedrich-Luft-Preis 2008 ausgezeichnet.

Botschaft von Augusto Boal zum Welttheatertag

"Alles ist Theater!"

Berlin/Rio de Janeiro, 16. Februar 2009. Der brasilianische Regisseur und Theatertheoretiker Augusto Boal deutet den Bankenkrach vom letzten September auch als Offenbarung einer Theatralität der Finanzwelt: "Dieses Geld existierte gar nicht, es war virtuell, die hässliche Fiktion einiger Volkswirtschaftler", sagt er in seinem Text zum Welttheatertag am 27. März, den die deutsche Sektion des Internationalen Theaterinstituts (ITI) übersetzen ließ und auf ihrer Website veröffentlicht.

Hier im deutschen Wortlaut die

Stephan Märki bleibt Intendant in Weimar

Er bleibt

Weimar, 27. Januar 2009. Der Aufsichtsrat des Deutschen Nationaltheater Weimar (DNT) hat einem neuen Vertrag mit Generaltintendant Stephan Märki zugestimmt. Dies erfuhr nachtkritik.de unmittelbar nach der entscheidenden Sitzung des Aufsichtsrates. Damit bleibt Märki nun fünf weitere Jahre im Amt.

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