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Begriff Definition
Umwegrentabilität

Umwegrentabilität bezeichnet den finanziellen Effekt, den Investitionen indirekt in einer Region auslösen. Durch Institutionen wie Museen, Opern- oder Schauspielhäuser werden Besucher und Touristen angelockt, die zusätzlich zum Eintrittspreis vor Ort Geld ausgeben, das wiederum den Gewerbebetrieben und indirekt, durch die Steuern, die diese abführen, wieder der öffentlichen Hand zugute kommt.

Die Umwegrentabilität spielt in der Abwehrdiskussion gegen Streichungen von Kulturgeldern eine gewisse Rolle. So belegte etwa eine im Mai 2014 veröffentlichte Studie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, das die öffentlichen Theaterhäuser "mehr Geld in die Stadt als sie an Zuschüssen benötigen".

Meldung, 14. Mai 2014: Leipziger Studie Kultur ist rentabel

Ungarn

Theaterbriefe aus Ungarn:

Über die Auswirkungen der rechtsnationalen Politik auf die Arbeit und Ästhetik der Theater (2/2011)

Gefährdung und Chancen des Theaters in Ungarn am Beispiel des Budapester Kunsthauses Trafó (3/2012)

Eine Tour durch die widerständige Budapester Theaterlandschaft offenbart eine fatale ungarische Gegenwart (3/2013)

Das Budapester Theaterfestival M.I.T.E.M. und seine Suchbewegungen in Richtung einer Neuformulierung der Nationaltheateridee (4/2014)

Die 4. Ausgabe des Budapester Showcase der Independent Szene Dunapart zeigt die widersprüchliche ungarische Gegenwart (12/2017)

Interview:

Der neue Intendant des ungarischen Nationaltheaters Attila Vidnyánszky über den Wandel in seinem Land und die Rolle des Theaters (6/2013)

Ungarn als Europas populistische Avantgarde? Ein Interview mit Kornél Mundruczó über politisches Theater in Ungarn, Europa und die gegenwärtige Krisenstimmung. (11/2016)


Meldungen, Berichte und Nachtkritiken:

Meldung: Ungarischer Kritikerverband befürchtet wachsende staatliche Medien- und Kunstkontrolle (12/2010)

Meldung: Protest gegen die rechtsnationale Kulturpolitik in Ungarn (12/2010)

Nachtkritik: Szutyok/Miststück bei den Theaterformen Hannover (6/2011)

Meldung: Rechtsextremer zum Leiter des Neuen Theater Budapest ernannt (10/2011)

Presseschau: Süddeutsche Zeitung und die taz berichten über die Hintergründe der Ernennung zweier Rechtsextremer in die Leitung des Neuen Theater Budapest (10/2011)

Meldung: Prosteste in Budapest (10/2011)

Meldung: Budapest: Offener Brief der Akademie der Künste (11/2011).

Bericht: Streitraum Schaubühne: Antisemitismus in Ungarn - Was tun? (1/2012)

Nachtkritik: Korijolánusz beim Festival Radikal jung in München (4/2012)

Meldung: Protestvideo der Freien Theatermacher gegen die radikalen Kürzungen staatlicher Subventionen (11/2012)

Meldung: Solidaritätsaufruf der Freien Theatermacher Ungarns (11/2012)

Meldung: Berliner Protest gegen Bevormundung der Künstler in Ungarn (12/2012)

Meldung: Kandidat der Regierung wird Intendant des Ungarischen Nationaltheaters (12/2012)

Meldung: Peter Esterházy im ungarischen Radio zensiert (1/2013)

Meldung: Offener Brief des Wiener Burgtheaters (2/2013)

Meldung: Zwei ungarische Gastspiele in Strasbourg abgesagt (3/2013)

Meldung: Der ungarische Minister Zoltán Balog antwortet Matthias Hartmann auf seinen Offenen Brief (4/2013)

Meldung: Intellektuelle rufen zum Widerstand gegen die Regierung Orbán in Ungarn (4/2013)

Kommentar: Frank-Patrick Steckel über seine Gründe, den Ungarn-Aufruf "Stiftet Aufruhr!" zu unterschreiben (4/2013)

Meldung: Ungarische Rechte schreibt Offenen Brief (4/2013)

Meldung: Betrifft: Freiheit der Kunst - Neuer Protestaufruf gegen antidemokratische Entwicklungen in Ungarn (4/2013)

Nachtkritik: Horváths Italienische Nacht von Csaba Polgár (8/2013)

Meldung: Wiener Burgtheater lehnt Einladung nach Ungarn ab (9/2013)

Meldung: Rechtsextreme Demonstrationen bei Alföldi-Premiere in Budapest (9/2013)

Presseschau: Die ungarische Tageszeitung Népszabadság interviewt Burgtheaterintendant Matthias Hartmann (11/2013)

Bericht: Die Berliner Konferenz "Whatever happened to te Hungarian Theatre?" (12/2013)

Bericht: Die Wiener Festival "Szene Ungarn – Ausschnitte einer Theaterlandschaft" (3/2014)

Meldung: Cannes-Filmpreis für Theaterregisseur Kornél Mundruczó (5/2014)

Meldung: Ungarische Theatergruppe Krétakör auf schwarzer Liste der Regierung (6/2014)

Nachtkritik: Reflex – Dániel D. Kovács und die Sputnik Shipping Company Budapest eröffnen das Parallel Lives Festival Dresden zu kommunistischen Geheimdiensterfahrungen (6/2014)

Meldung: Fidesz-Politiker Tibor Navracsics wird EU-Kommissar für Kultur (9/2014)

Meldung: Bühnenvereinsprotest gegen designierten EU-Kulturkommissar (9/2014)

Nachtkritik: Kinder der Sonne, Regie: Csaba Polgár am Münchner Volkstheater (9/2014)

Meldung: Offener Brief von Ungarns Freien Theatern gegen einen EU-Kommissar Navracsics (10/2014)

Meldung: Kein ungarischer EU-Kommissar für Bildung, Kultur und Bürgerschaft (10/2014)

Meldung: Fidesz-Politiker Tibor Navracsics nun doch EU-Kommissar für Kultur  (10/2014)

Nachtkritik: A Párt – Die Partei – The Party beim Steirischen Herbst in Graz, Regie: Árpád Schilling (10/2014)

Nachtkritik: Die Vaterlosen – Csaba Mikós Familiengeschichte durch das jüngste Vierteljahrhundert Ungarns (11/2014)

Meldung: Protest des Burgtheaters bei Gastspiel in Ungarn (4/2015)

Meldung: Ungarisches Parlament erklärt Theatermacher zu Staatsfeinden (9/2017)

 

Siehe auch: Viktor Bodó (Regisseur), David Marton (Regisseur), Kornél Mundruczó (Regisseur)

Vanackere, Annemie

Annemie Vanackere, geboren 1966 in Courtrai/Belgien, ist Kuratorin und Theaterleiterin.

Die studierte Philosophin (die u.a. Seminare bei Jacques Derrida an der Sorbonne in Paris besuchte) kam 1995 als künstlerische Leiterin an die Rotterdamse Schouwburg in den Niederlanden. Hier verantwortete sie u.a. das International Theatre Festival Rotterdam und leitete das Productiehuis Rotterdam.

Ab der Spielzeit 2012/2013 übernahm Vanackere als Nachfolgerin von Matthias Lilienthal die künstlerische Leitung des Berliner Off-Theaterkombinats Hebbel-am-Ufer (HAU). Ihr Vertrag wurde im Dezember 2015 um fünf Jahre bis 2022 verlängert.

 

Presseschau vom 1. Juni 2011: zur Berufung von Annemie Vanackere in die Intendanz des HAU

Presseschau vom 21. Juni 2012: Die Berliner Zeitungen nehmen die neue HAU-Chefin Annemie Vanackere in Augenschein

Meldung vom 14. September 2012: Annemie Vanackeres Pläne fürs HAU Berlin

Presseschau vom 30. April 2015: Die Zeitschrift Spex spricht mit Annemie Vanackere, der Künstlerischen Leiterin des HAU in Berlin

Veiel, Andres

Andres Veiel, geboren 1959 in Stuttgart, ist Film- und Theaterregisseur und Schriftsteller.

Nach dem Studium der Psychologie in West-Berlin absolvierte er eine Regie- und Dramaturgie-Ausbildung am Berliner Künstlerhaus Bethanien, u.a. bei dem polnischen Filmemacher Krzysztof Kieślowski. Einem breiten Publikum wurde Veiel als Filmregisseur mit der Dokumentation "Blackbox BRD" von 2001 bekannt (die die Schicksale des Bankenmanagers Alfred Herrhausen und des RAF-Terroristen Wolfgang Grams einander gegenüberstellt) und mit dem RAF-Spielfilm "Wer wenn nicht wir" über die Vorgeschichte der RAF, der auf der 61. Berlinale 2011 den Alfred-Bauer-Preis und später den Deutschen Filmpreis in Bronze gewann. In seinem mit dem Publikumspreis der 54. Berlinale 2004 prämierten Dokumentarfilm "Die Spielwütigen" widmete sich Veiel vier jungen Schauspielschülern an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin.

Veiel verarbeitet seine Recherchen immer wieder auch in Sachbüchern. Gemeinsam mit Gesine Schmidt schrieb er das Dokumentarstück "Der Kick" über die Ermordung des Jugendlichen Marinus Schöberl 2002 im brandenburgischen Dorf Potzlow. Das Stück kam 2005 am Theater Basel und am Berliner Maxim Gorki Theater zur Uraufführung und wurde zum Berliner Theatertreffen 2006 eingeladen. 2013 schrieb Veiel auf Grundlage von Interviews mit deutschen Bankern sein Theaterstück "Das Himbeerreich", zu dem er der Frankfurter Rundschau ein Interview gab. Zu den Überwachungspraktiken des US-Geheimdienstes NSA und zum Sicherheitsdogma der neueren Politik äußerte sich Veiel im Sommer 2013 im Berliner Tagesspiegel.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Andres Veiel:

Das Himbeerreich am Staatstheater Stuttgart (1/2012)

Der Kick am Theater Eisenach (6/2013)

Das Himbeerreich am Staatstheater Kassel (9/2013)

Das Himbeerreich am Theater Freiburg (12/2013)

Let them eat money am Deutschen Theater Berlin (9/2018)

Viebrock, Anna

Anna Viebrock, geboren 1951 in Köln, ist Bühnen- und Kostümbildnerinnen. Sie arbeitet regelmäßig auch als Regisseurin.

Nach ihrem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf (bei Bühnenbildner und Regisseur Karl Kneidl) begann Viebrock ihre Karriere am Schauspiel Frankfurt, wo sie u.a. den Bühnenbildnern Karl Kneidl und Wilfried Minks assistierte.

Ab den späten 1980er Jahren arbeitete Viebrock regelmäßig mit Jossi Wieler und Christoph Marthaler zusammen. Für Marthalers Abende im Grenzbereich zum Musiktheater schuf sie stilprägende Raumentwürfe. Realistische, oft verschlissene Innenräume sind es, die große Weite und Leere zwischen den Figuren zulassen und im Interieur von Spuren eines gerade noch oder schon nicht mehr stattfindenden Lebens künden.

Für ihre Arbeiten wurde Viebrock von den Fachorganen Theater heute und Opernwelt wiederholt zur Bühnen- und Kostümbildnerin des Jahres gekürt. 2004 erhielt sie den renommierten Berliner Theaterpreis. Gemeinsam mit Christoph Marthaler ist sie auch Trägerin des Preises des Internationalen Theaterinstituts für "herausragende Persönlichkeiten des Theaters" (2010). 2014 erhielt sie den Zürcher Festspielpreis.

2002 debütierte Viebrock mit "In Vain oder Reproduktion verboten" (nach Edgar Allen Poe) am Schauspielhaus Zürich als Regisseurin.

 

Nachtkritiken zu Arbeiten von Anna Viebrock:

Doubleface oder Die Innenseite des Mantels am Theater Basel (Bühne, Kostüme und Regie, 1/2008)

Der letzte Riesenalk am Schauspiel Köln (Bühne, Kostüme und Regie, 2/2009)

Die Bügelfalte des Himmels hält für immer am Theater Basel (Bühne, Kostüme und Regie, 4/2009)

Riesenbutzbach. Eine Dauerkolonie bei den Wiener Festwochen (Bühne, 5/2009)

La Grande-Duchesse de Gérolstein am Theater Basel (Bühne, 12/2009)

WOZUWOZUWOZU am Schauspiel Köln (Bühne, Kostüme, Regie, 4/2010)

Papperlapapp beim Festival in Avignon (Bühne, 7/2010)

Meine faire Dame am Theater Basel (Bühne, 11/2010)

+-0. Ein subpolares Basislager bei den Wiener Festwochen (Bühne und Kostüme, 5/2011)

Unendlicher Spaß, Station im Rahmen der 24-Stunden-Stadttour am HAU Berlin (6/2012)

Glaube Liebe Hoffnung bei den Wiener Festwochen (Bühne, 6/2012)

SALE am Opernhaus Zürich (Bühne und Kostüme, 11/2012)

Gabe / Gift am Schauspiel Köln (Regie, Bühne und Kostüme, 3/2013)

Das Weiße vom Ei am Theater Basel (Bühne und Kostüme, 12/2013)

Heimweh & Verbrechen am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2014)

Tessa Blomstedt gibt nicht auf an der Volksbühne Berlin (10/2014)

Halleluja (Ein Reservat) an der Berliner Volksbühne (2/2016)

Die Wehleider am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (12/2016)

Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin (9/2016)

Hello, Mister MacGuffin! am Schauspielhaus Zürich (3/2018)

Übermann oder Die Liebe kommt zu Besuch am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (3/2018)

Universe, Incomplete bei der Ruhrtriennale (8/2018)

Siehe auch: Christoph Marthaler, Clemens Sienknecht

Vienne, Gisèle

Gisèle Vienne, 1976 geboren, ist Regisseurin, Theatermacherin, Choreographin, Puppenspielerin. Sie hat Philosophie und Musik studiert und einen Abschluss der L'Ecole Supérieure Nationale des Arts de la Marionette. Zwischen 1999 and 2004 entstanden vier Performances zusammen mit dem Bildenden Künstler Étienne Bideau-Rey. Seit Mitte der Nuller Jahre enge Zusammenarbeit mit den Autoren Dennis Cooper und Catherine Robbe-Grillet, den Musikern Rehberg and Stephen O’Malle, dem Lichtdesigner Patrick Riou und Schauspieler Jonathan Capdevielle.

2012 gewann sie in Salzburg den Montblanc Young Directors Award 2012 für "Éternelle Idole", die Jury schrieb dazu: "In Viennes Theater wird der Mensch von den Räumen verschlungen, die er zu beherrschen glaubte. Aber die Art, wie er kämpfe und am Ende doch verschwinde, habe eine große Schönheit."

nachtkritiken zu Arbeiten von Gisèle Vienne:

This is how you will disappear auf Kampnagel (3/2011)

Éternelle Idole bei den Salzburger Festspielen (8/2012)

Das Bauchrednertreffen beim Internationalen Sommerfestival Kampnagel Hamburg, in Kooperation mit dem Puppentheater Halle (8/2015)

 

Vinge, Vegard

Vegard Vinge (* 1971) ist ein norwegischer Theaterregisseur und Schauspieler.

Vinge studierte 2004 bis 2008 Regie an der Universität der Künste Berlin. Dort lernte er die deutsche Bühnenbildnerin Ida Müller kennen. Im Künstlerkollektiv mit Müller inszeniert er seit 2008 u.a. an der Volksbühne Berlin. Ihre Inszenierung des Dramas John Gabriel Borkman von Henrik Ibsen an der Volksbühne dauerte bis zu 12 Stunden. Der Abend wurde 2012 zum Theatertreffen eingeladen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen Vegard Vinges:

John Gabriel Borkman an der Berliner Volksbühne (10/2011, hier der Shorty zum Gastpiel beim Theatertreffen)

12-Spartenhaus an der Berliner Volksbühne (5/2013)

Nationaltheater Reinickendorf beim Immersion Festival der Berliner Festspiele (7/2017)

Vinterberg, Thomas

Thomas Vinterberg, 1969 in Kopenhagen geboren, ist Film- und Theaterregisseur.

Bereits sein Abschlussfilm an der National Filmschool of Denmark (Danske Filmskole) wurde 1994 für einen Oscar nominiert. Im März 1995 gründete er u.a. mit Lars von Trier die Dogma95-Bewegung, deren Mitglieder sich zu einem ästhetischen Keuschheitsgelübde bekannten, und zu Gunsten größerer Wahrhaftigkeit im Kino auf alle verfremdenen Spezialeffekte, Illusion und dramaturgische Vorhersehbarkeit verzichten wollten. Als exemplarischer Dogma-Film gilt vor allem Vinterbergs Familiendrama "Das Fest" von 1998, der in Cannes im gleichen Jahr den Spezialpreis der Jury gewann und seitdem auch häufig für das Theater adaptiert worden ist. Ebenso wie Vinterbergs Fllm "Dear Wendy", für den Lars von Trier das Dehbuch schrieb. Im März 2010 inszenierte Vinterberg am Wiener Burgtheater mit Das Begräbnis die Fortsetzung der Geschichte von "Das Fest" als Theaterstück.

Nachtkritiken zu Stoffen und Inszenierungen von Thomas Vinterberg:

Das Fest (Regie: Jorinde Dröse) am Münchner Volkstheater (5/2007)

Dear Wendy (Regie: Sebastian Nübling) am Theater Basel (5/2009)

Das Begräbnis im Wiener Burgtheater (3/2010)

Die Kommune am Wiener Burgtheater (9/2011)

Die Kommune (Regie: Rafael Sanchez) am Deutschen Theater Berlin (1/2012)

Das Fest (Regie: Christopher Rüping) am Staatstheater Stuttgart (4/2014)

Das Fest (Regie: Anne Lenk) am Deutschen Theater Berlin (1/2017)

Vivarium Studio

Vivarium Studio ist eine 2003 gegründete Pariser Theatergruppe um den 1970 geborenen Regisseur Philippe Quesne, der von Haus aus Bildender Künstler und Bühnen-Ausstatter ist.

Die heterogen zusammengesetzte Künstlergruppe aus Schauspielern, Bildhauern, Tänzern, Musikern und einem Hund debütierte 2003 mit "La démangeaison des ailes".

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Philippe Quesne und Vivarium Studio:

La mélancolie des dragons (Eröffnung des Kampnagel-Festivals, 7/2009)

Big Bang im HAU Berlin (7/2010)

Pièce pour la Technique du Schauspiel Hanovre bei Theaterformen Hannover (6/2011)

Unendlicher Spaß, Station im Rahmen der 24-Stunden-Stadttour am HAU Berlin (6/2012)

Anamorphosis アナモルフォーシス im Essener PACT Zollverein (4/2013)

Swamp Club bei den Wiener Festwochen (6/2013)

Next Day beim Theater der Welt Mannheim (5/2014)

Caspar Western Friedrich in den Münchner Kammerspielen (1/2016)

Usher an der Staatsoper Berlin (10/2018)

Crash Park – das Leben einer Insel im HAU Berlin (12/2018)

Andere Beiträge zu Philippe Quesne und Vivarium Studio:

Vivarium Studio – die Pariser Gruppe um Philippe Quesne bringt die Dinge zum Tanzen (4/2009)

Link:

www.vivariumstudio.net

Voges, Kay

Kay Voges, geboren 1972 in Düsseldorf, ist Regisseur und Intendant des Schauspiel Dortmund.

Zwischen 1996 und 2003 war Voges am Theater Oberhausen aktiv, die letzten vier Jahre als Mitglied der Künstlerischen Leitung. Seit 2010 ist er Schauspieldirektor am Theater Dortmund, wo er mit multimedialen Experimentalarbeiten und Themensetzungen auf sich aufmerksam macht. Seine Inszenierung Die Borderline Prozession gastierte 2017 beim Berliner Theatertreffen. Anfang 2019 kündigte Voges an, das Schauspiel Dortmund im Sommer 2020 zu verlassen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Kay Voges:

Gespenster oder die Wiedergänger am Theater Dortmund (10/2011)

Der Meister und Margarita am Theater Dortmund (3/2012)

Einige Nachrichten an das All am Theater Dortmund (9/2012)

Endspiel am Theater Dortmund (11/2012)

Das goldene Zeitalter am Theater Dortmund (9/2013)

Hamlet am Theater Dortmund (9/2014)

Endstation Sehnsucht am Schauspiel Frankfurt (12/2014)

Die Show. Ein Millionenspiel um Leben und Tod am Theater Dortmund (8/2015)

Die Borderline Prozession am Theater Dortmund (4/2016) (eingeladen zum Theatertreffen 2017)

Königin Lear am Schauspiel Frankfurt (9/2016)

hell/Ein Augenblickhell am Schauspiel Dortmund (2/2017)

Einstein on the Beach an der Oper Dortmund (4/2017)

Das 1. Evangelium am Schauspiel Stuttgart (1/2018)

Der Theatermacher am Schauspiel Dortmund (3/2018)

Die Parallelwelt am Schauspiel Dortmund und am Berliner Ensemble (9/2018)

Die Stadt der Blinden am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (3/2019)

Beiträge von Kay Voges auf nachtkritik.de:

Interview: Akademie für das Theater der Zukunft – Kay Voges und Alexander Kerlin über ihre Pläne für eine Akademie für Theater und Digitalität (3/2018)

Weitere Beiträge zu Kay Voges:

Presseschau: Der Dortmunder Intendant Kay Voges spricht im Deutschlandfunk über das Livestreaming von Theater (12/2014)

Meldung: Intendant Kay Voges verlässt Dortmund 2020 (1/2019)

Meldung: Bühnenpreis "Opus" für Regisseur Kay Voges (3/2019)