lexikon

Suche nach Begriffen im Lexikon (Reguläre Ausdrücke erlaubt)
Beginnt mit Enthält Genauer Treffer
Alle A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Begriff Definition
Coronakrise

Unter Coronakrise  wird die im März 2020 durch die Einstellung des Spielbetriebs der deutschsprachigen Theater entstandene Krisensituation für Künstler*innen, Kulturinstitutionen und den Kulturjournalismus verstanden. Der Spielbetrieb war zum 15. März 2020 eingestellt worden, um die Ausbreitung des neuartigen Virus Covid-19 zu verhindern. Im Zuge dessen verlegten zahlreiche Theater, Festivals und Künstler*innen ihre Aktivitäten ins Internet. Auf nachtkritik.de informiert seither ein Digitaler Spielplan über die diversen Netzaktivitäten und Streams. Darüber hinaus startete nachtkritik.de den eigenen nachtkritikstream.

Im Juli 2020 wurden die Maßnahmen gelockert, Hygienebestimmungen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Spielzeit 2020 / 21 verabschiedet. Ende Oktober 2020 beschloß die Bundesregierung in Deutschland einen zweiten Lockdown für den Monat November, in dem auch die Theater wieder schließen mussten. Auch in Österreich wurde der Spielbetrieb eingestellt. In der Schweiz waren zunächst noch Vorstellungen vor bis zu 50 Zuschauer*innen möglich. Am 11. Dezember 2020 wurde auch hier der Spielbetrieb komplett eingestellt. Erst im Mai 2021 öffneten die Theater sukzessive wieder.

 

Beiträge zur Coronakrise auf nachtkritik.de:

Meldung: Vorstellungsausfall an Schweizer Theatern (2/2020)

Meldung: Leipziger Buchmesse abgesagt wegen Corona (3/2020)

Meldung: Großverstaltungen droht wegen Corona das Aus (3/2020)

Meldung: Corona: Absagen in Österreich, Bayern, Berlin (3/2020)

Auflistung: Das Theater betreffende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (3/2020)

Handreichung: Corona-Virus – Was Theaterschaffende in Deutschland wissen müssen (3/2020)

Meldung: Corona – Verbände fordern Notfallfonds (3/2020)

Meldung: Petition für freiberufliche Kulturschaffende gestartet (3/2020)

Meldung: Spielbetrieb im deutschsprachigen Raum eingestellt (3/2020)

Theaterbrief New York: Das Corona-Virus lässt auch am Broadway die Lichter ausgehen (3/2020)

Meldung: Corona – Deutsche Bundesregierung will der Kultur beistehen (3/2020)

Meldung: Corona-Krise: Soforthilfen für Kulturschaffende (3/2020)

Kolumne Aus dem bürgerlichen Heldenleben: Esther Slevogt ruft Künstler*innen und Theaterschaffenden zu: Ihr seid systemrelevant! (3/2020)

Auflistung: Corona-Shutdown – Neue Initiativen von Künstler*innen und Theatern (3/2020)

Interview: Theater in der Corona-Krise – Wie das Mehrspartenhaus in Plauen-Zwickau seinen Betrieb umstellt (3/2020)

Interview: Der Corona-Shutdown und die Folgen – Der Präsident des Deutschen Bühnenvereins & Intendant des Deutschen Theaters Berlin Ulrich Khuon (3/2020)

Kolumne Heimatgeschichten: Lara-Sophie Milagro über Corona-Quarantäne, Astronauten und unsere Gesellschaft auf dem Prüfstand (3/2020)

Interview: Theater in der Corona-Krise – INTHEGA-Präsidentin Dorothee Starke erläutert, warum die Einstellung des Spielbetriebs die kulturelle Infrastruktur im ländlichen Raum bedroht (3/2020)

Report: Theater in der Corona-Krise – Ein Streifzug durch die stillgelegte deutschsprachige Theaterlandschaft (3/2020)

Meldung: Corona: Förderprogramm Fonds Darstellende Künste (3/2020)

Essay: Liveness im digitalen Raum – Über den Internet-Rush der Theater in Zeiten von Corona und Social Distancing (3/2020)

Meldung: Corona: Änderungen bei Berliner Projektförderung (3/2020)

Meldung: Corona – Theater nähen Gesichtsmasken (4/2020)

Meldung: Soforthilfe in Berlin (4/2020)

Interview: Interview – Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg vom Schauspielhaus Zürich erzählen, wie aus der Limitierung durch die Coronakrise Ideen erwachsen (4/2020)

Kolumne Als ob!: Michael Wolf entdeckt dramatische Spielräume in den Corona-Verordnungen (4/2020)

Essay: nachtkritikstream – Wie das Streamen von abgefilmtem Theater der Bühnenwelt neue kulturelle Bedeutung verschaffen kann (4/2020)

Der Theaterpodcast: Monika Gintersdorfer und Christopher Rüping sprechen über die Coronakrise, Theater im digitalen Raum und den hyperaktiven Stillstand (4/2020)

Kolumne Heimatgeschichten: Lara-Sophie Milagro über das groteske Theater des Realen in Zeiten der Corona-Pandemie (4/2020)

Kommentar: Wie die selbsternannte "Kulturnation" Österreich der Corona-Pandemie widerstehen will – Die Schriftstellerin Teresa Präauer zur jüngsten kulturministeriellen Pressekonferenz (4/2020)

Interview: Corona-Krise, Kultur-Krise? – Interview mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters (4/2020)

Presseschau: Regisseur Frank Castorf kritisiert im Spiegel die Corona-Maßnahmen (4/2020)

Umfrage: Theater-Streams: Wer nutzt das Angebot? (4/2020)

Bericht: Theater-Streaming & Video-On-Demand im Internet und das Urheberrecht – Ein Überblick (4/2020)

Bildergalerie: DISTANCE PORTAITS von Fabian Raabe (4/2020 + 7/2020)

Interview: Kulanz, Kurzarbeit und das abstandssichere Theater – Interview mit Marc Grandmontagne, geschäftsführender Direktor des Bühnenvereins (4/2020)

Essay: Epochenwechsel? – Digitalität und Theater in der pandemischen Krise (4/2020)

Bildergalerie: Lea Reusse auf den Spuren verlassener Theaterfiguren während des Corona-Shutdowns (5/2020)

Der Theaterpodcast: Gestaltungsspielraum trotz Hygienevorschriften: Welche Live-Formate sind unter Corona-Bedingungen denkbar, Cornelia Fiedler und Martin Wuttke? (5/2020)

Recherche in den Bundesländern: Die deutschen Theater proben für den Neuanfang in Corona-Zeiten (5/2020)

Bildergalerie: Theater ohne uns von Léonie Medea (6/2020)

Bericht: Kultur in Zeiten der Pandemie – Schriftsteller Navid Kermani über eine Lesung unter Corona-Bedingungen (6/2020)

Der Theaterpodcast: Theaterpodcast (26) – Drama in der Krise: Was Theaterautor*innen jetzt schreiben. Mit Necati Öziri und Gerhild Steinbuch (6/2020)

Meldung: Berlins Kultursenator Klaus Lederer für Corona-Tests an Theatern (6/2020)

Bericht: Zur Lage der deutschsprachigen Schauspielschulen unter den Corona-Schutzverordnungen (6/2020)

Theaterbrief New York: Die Theaterszene zwischen Coronastillstand und der Wucht der #BlackLivesMatter-Proteste (6/2020)

Interview: Was kann Corona der Gegenwartsdramatik anhaben? – Interview mit dem österreichischen Autor Ferdinand Schmalz (7/2020)

Bericht: Frischluft-Kur – Wie moderne Lüftungssysteme die Theater infektionssicher machen sollen (7/2020) 

Meldung: Der zweite Lockdown – Theater schließen ab Montag bis Ende November 2020 (10/2020)

Kommentar: Warum der zweite Lockdown für Theater und Künstler*innen wie eine Ohrfeige wirkt (10/2020)

Meldung: Schweiz – Schärfere Corona-Maßnahmen (10/2020)

Presseschau: Der Lockdown II und die Folgen fürs Theater (10/2020)

Meldung: Verbände und Institutionen protestieren gegen den zweiten Lockdown (10/2020)

Meldung: Lockdown auch in Österreich (10/2020)

Meldung: Österreich: Neues Rettungspaket für Kulturbranche (11/2020)

Meldung: Shutdown – Offener Brief der Berliner Theater (11/2020)

Meldung: Hamburg –1 Mio. Euro für Künstler*innen aus Stiftung (11/2020)

Kolumne: Über den Appell von Berliner Theatern, trotz steigender Covid-Zahlen zu spielen (11/2010)

Meldung: Österreich – Neue Corona-Hilfen für Bundestheater (11/2020)

Interview: Frank Büttner und Sina Martens über Schauspielarbeit unter Lockdown-Bedingungen bei Frank Castorf am Berliner Ensemble (11/2020)

Meldung: Dresdener Erklärung zum Europäischen Theater (11/2020)

Meldung: Sonderstellung der Kultur im Infektionsschutzgesetz (11/2020)

Meldung: Hamburg: Intendanten fordern Öffnung der Häuser (11/2020)

Theaterbrief aus Griechenland: Savas Patsalidis über die Auswirkungen der Krise auf die griechische Theaterlandschaft und ihre Fragen an die Zukunft des Theaters (11/2020)

Theaterbrief aus Frankreich: Joseph Hanimann über französische Theaterexperimente im Lockdown (11/2020)

Theaterbrief aus Russland: Olga Fedianina über die Pandemie-Spielzeit in Russland und die Streaming-Euphorie (11/2020)

Theaterbrief aus Großbritannien: Alice Saville über Großbritanniens immersive Theaterszene im Lockdown (12/2020)

Meldung: Erneuter Kultur-Lockdown in der Schweiz (12/2020)

 

Beiträge zu coronabedingtem Netztheater auf nachtkritik.de:

Nachtkritik: Dekalog: Folge 1 – Fürs Schauspielhaus Zürich verlegt Christopher Rüping Krzysztof Kieślowskis Filmreihe auf die digitale Bühne (4/2020)

Bericht: Die Pest + Der Decameron – Wie Theater in Berlin, Dessau, Oberhausen und Paderborn im Internet zwei Schlüsseltexte zur Krise präsentieren (4/2020)

Nachtkritik: Corona zu Zweit Das Theater Gütersloh wagt sich an die erste Uraufführung in Zeiten der Pandemie (4/2020)

Nachtkritik: Die Methode am Deutsches Theater Göttingen – Antje Thoms inszeniert Juli Zehs Gesundheits-Dystopie in der Autogarage als erste Premiere in der Corona-Zwangspause (5/2020)

Nachtkritik: Vorstellungsänderung: Der unheimliche Eindringling – Ein Theaterabend des Burgtheaters in Zeiten der Seuche auf Twitter (5/2020)

Bericht: Radar Ost Digital am Deutsches Theater Berlin – Ein Theaterfestival als interaktive 50-Stunden Graphic-Novel mit integrierten Streams (6/2020)

Nachtkritik: Show Me A Good Time im HAU Hebbel am Ufer Berlin – Das Performance-Kollektiv Gob Squad mit einem 12-Stunden-Städtetrip als Midsommernachts-Netztheater-Traum (6/2020)

Nachtkritik: No Limit an den Sophiensaele Berlin – Angela Alves lässt nichtbehinderte Gäste ihrer kreischbunten Zoom-Performance spüren, wie es ist, nicht gemeint zu sein (6/2020)

Nachtkritik: Der Mitarbeiter. Tagebuch eines Wahnsinnigen am Staatstheater Augsburg – André Bücker liefert Gogols Antihelden per VR nach Hause (6/2020)

Überblickstext: Am virtuellen Lagerfeuer – Wie die Theater in der Corona-Krise Videokonferenz-Apps als Spielwiese entdecken (6/2020)

Nachtkritik: Homecoming am Forum Freies Theater Düsseldorf und anderen | Online – machina eX zeigen eine neue Folge Pandemie-Reflexion im Gameformat (10/2020)

Nachtkritik: Geschichten aus dem Wiener Wald am Deutsches Schauspielhaus Hamburg – Heike M. Goetze streamt Ödön von Horváths Stück als Geistervorstellung mit Geistern live (11/2020)

Festivalbericht: Fast Forward – Das zehnte Festival für junge europäische Regie am Staatsschauspiel Dresden bleibt auch noch hinter beschränkten Online-Möglichkeiten zurück (11/2020)

Nachtkritik: Golem 24143 am Theater Kiel – Tabea Wiese und Team zeigen digitales Gruseltheater zwischen phantastischer Literatur und Escape-Room (11/2020)

Nachtkritik: Der Zauberberg am Deutschen Theater Berlin – Sebastian Hartmann unternimmt mit Thomas Mann im Streaming eine Reise in die Traumwelt (11/2020)

Nachtkritik: Superspreader Nora Schlocker legt am Residenztheater München Albert Ostermaiers
Monolog "Erreger" als Zoomperformance neu auf (12/2020)

Nachtkritik: Holiday Sauce… Pandemic! – Ibsen Award-Gewinner* Taylor Mac entwirft gemeinsam mit (s)einer Drag-Community für die Berliner Festspiele einen glamourösen Ersatz für das Konzept dysfunktionaler Familienweihnachten (12/2020)

Nachtkritik: Woyzeck Interrupted – Mahin Sadri und Amir Reza Koohestani zeigen am Deutschen Theater Berlin die Online-Fassung ihrer Büchner-Überschreibung (12/2020)

 

Beiträge zu Live-Theater unter Hygiene-Bestimmungen:

Nachtkritik: Glückliche Tage | Endspiel | Warten auf Godot am Staatstheater Wiesbaden – Uwe Eric Laufenberg startet ins Postcorona-Theater mit Beckett (6/2020)

Nachtkritik: Composition (vor) IV  am Schauspielhaus Zürich – Wu Tsang und Moved by the Motion eröffnen die Nach-Coronazeit und Abstandsregeln führen zu faszinierenden Lösungen (6/2020)

Nachtkritik: Bericht über eine unbekannte Raumstation an den Westfälischen Kammerspiele Paderborn – Mit J.G. Ballards Kurzgeschichte schickt Katharina Kreuzhage das Publikum auf Entdeckungsreise durch das coronare Theateruniversum (6/2020)

Nachtkritik: Benefiz – Jeder rettet einen Afrikaner am Schauspiel Wuppertal – Anna-Elisabeth Frick inszeniert Ingrid Lausunds Wohltätigkeits-Satire (6/2020)

Nachtkritik: Der Trafikant am Theater Pforzheim – Sascha Meys Inszenierung von Robert Seethalers Erfolgsstoff hat vor 5 Kritiker*innen Premiere (11/2020)

Nachtkritik: Versammlung für einen Frosch am Schauspielhaus Zürich – Nicolas Stemann zeigt sein abgesagtes Weihnachtsmärchen als Lesung (11/2020)

 

Spezial

Künstler im Leidenszustand – Ein unbekanntes Berliner Feuilleton von Alfred Kerr (6/2020)
Theater, Opern und Konzerthäuser sind geschlossen, tausende von Künstler*innen geraten in Not. Diese Situation gab es in Deutschland schon einmal: im Jahr 1901, als die Kaiserin starb und sechswöchige Landestrauer angeordnet wurde. Ein junger Theaterkritiker, der einmal zu den berühmtesten seiner Zunft zählen würde, hat damals Partei für die Künstler*innen ergriffen: Alfred Kerr. nachtkritik.de dokumentiert ihn exklusiv.

Corte, Justine del

Justine del Corte, geboren1966 in Culiacán, Sinaloa (Mexiko), ist eine Schauspielerin, Theater- und Drehbuchautorin.

Del Corte studierte an der Universität der Künste Berlin sowie in New York Schauspiel, zudem Filmproduktion und Regie in Hamburg. Neben einigen Kinofilmen wirkt sie vor allem in Fernsehproduktionen mit. Ihr Bühnendebüt gab sie als "Stella" bei den Salzburger Festspielen 1992. Zahlreiche Theaterproduktionen folgten, etwa am Staatstheater Stuttgart oder am Theater Bremen. Zudem war sie Ensemblemitglied der Hamburger Kammerspiele und der Schaubühne Berlin. Darüber hinaus schreibt Corte seit 2004 eigene Stücke für die Bühne. Sie ist mit dem Dramatiker und Regisseur Roland Schimmelpfennig verheiratet.

Nachtkritiken zu Justine del Corte:

Der Alptraum vom Glück bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2007, Autorin)

Sex bei den Hamburger Autorentheatertagen am Thalia Theater (6/2007, Autorin)

Die Ratte am Schauspielhaus Zürich (1/2008, Autorin)

Sex am Schauspielhaus Zürich (10/2008, Autorin)

Am Ende - Ohne alles am Schauspielhaus Bochum (6/2010, Autorin)

Sex am Staatstheater Kassel (3/2011, Autorin)

Der Komet am Wiener Akademietheater (9/2012, Autorin)

Crimp, Martin

Martin Crimp, 1956 in Dartford/England geboren, ist Dramatiker.

Crimp studierte in Cambridge englische Literatur. Neben zahlreichen Theaterstücken hat er mehrere preisgekrönte Hörspiele und Opernlibretti geschrieben sowie Übersetzungen und Bearbeitungen veröffentlicht. Für "Der Dreh" erhielt er 1993 den John Whiting Dramatikerpreis. 1997 wurde er mit "Angriff auf Anne" international bekannt. Im selben Jahr war er Hausautor am Londoner Royal Court Theatre.

Nachtkritiken zu Stücken von Martin Crimp:

Die Stadt in der Berliner Schaubühne (3/2008)

In der Republik des Glücks am Deutschen Theater Berlin (11/2013)

Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino am Hamburger Schauspielhaus (11/2013)

In der Republik des Glücks am Thalia Theater Hamburg (1/2014)

Im Haus / Im Tal am Theaterhaus Jena (10/2016)

Schlafende Männer am Hamburger Schauspielhaus (3/2018)

Cyrano de Bergerac am Burgtheater Wien (4/2022) 

Weitere Beiträge zu Martin Crimp:

Meldung: Theater heute wählt Martin Crimps Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino zum ausländischen Stück des Jahres (8/2014)

Crombholz, Cornelia

Cornelia Crombholz, geboren 1967 in Halle/Saale, ist Regisseurin.

Crombholz studierte 1986 bis 1989 an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg Schauspiel, in den 90er Jahren Regie am Max Reinhardt Seminar in Wien. Seitdem arbeitet sie als Theater- und Opern-Regisseurin an verschiedenen Theatern. Sie inszenierte unter anderem am Berliner Ensemble, am Residenztheater München und vielfach am Schauspielhaus Graz, wo sie lange Zeit Hausregisseurin war. In der Spielzeit 2013/14 leitete sie für ein Jahr kommissarisch das Schauspiel am Volkstheater Rostock. Seit Beginn der Spielzeit 2014/2015 ist sie Schauspieldirektorin am Theater Magdeburg.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Cornelia Crombholz:

Pyrenäen am Schauspielhaus Graz (1/2008)

Till Eulenspiegel am Theater Rostock (9/2013)

Spur der Steine am Theater Madgeburg (9/2014)

Crombholz studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen «Konrad Wolf» in Potsdam-Babelsberg Schauspiel, in den 90er Jahren Regie am Max Reinhardt Seminar in Wien. Seit etwa 15 Jahren arbeitet sie als Regisseurin an verschiedenen Theatern in Deutschland und im Ausland. Sie inszenierte unter anderem am Berliner Ensemble, am Residenztheater München und vielfach am Schauspielhaus Graz. In der kommenden Spielzeit 2013/14 wird sie für ein Jahr kommissarisch das Schauspiel am Volkstheater Rostock leiten, wie das Theater Magdeburg weiter mitteilte. (dpa/sa) – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/6287480 ©2017

Kruso am Theater Madgeburg (9/2015)

Antigone und Ödipus am Theater Magdeburg (9/2017)

Die Präsidentin am Theater Magdeburg (6/2018)

Düsterbusch City Lights am Theater Magdeburg (4/2019)

Danckwart, Gesine

Gesine Danckwart, geboren 1969 in Elmshorn/Schleswig-Holstein, ist Autorin und Regisseurin.

Die ausgebildete Theaterwissenschaftlerin gründete noch während ihres Studiums Anfang der 1990er Jahre das "Theaterdock", eine Spielstätte für freies Theater in Berlin-Moabit. Später arbeitete sie u.a. am Theaterhaus Jena. In ihrem Wohnort Berlin laufen ihre Stücke und Inszenierungen an den wichtigen Off-Häusern Sophiensaele und Hebbel am Ufer (HAU). Regelmäßig ist Danckwart auch an Stadttheatern aktiv. 2009 debütierte sie als Filmregisseurin mit "UmdeinLeben".

Nachtkritiken zu Arbeiten von Gesine Danckwart:

Ping Tan Tales an den Sophiesaelen in Berlin (4/2008)

Auto am Hebbel am Ufer in Berlin (1/2009)

Und die Welt steht still am Nationaltheater Mannheim (4/2009)

Kill the katz/kac am Nationaltheater Mannheim (5/2010)

Goldveedelsaga am Schauspiel Köln (10/2011)

Wunderland am Nationaltheater Mannheim (1/2013)

Chez Icke bei der Theaterbiennale Impulse 2013 (6/2013)

Your Lover Forever beim Kunstfest Weimar (8/2014)

Vom Ende der Kindheit am Theater Chemnitz (6/2015)

Dannemann, Thomas

Thomas Dannemann, geboren 1968 in Bad Saarow, ist Schauspieler und Regisseur.

Dannemann studierte von 1990 bis 1994 an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", war einer der wichtigen Schauspieler in der letzten Werkphase von Jürgen Gosch in Düsseldorf und wurde 2004 von der Fachzeitschrift Theater heute für seine Darstellung in Jürgen Goschs Düsseldorfer Inszenierung "Sommergäste" zum Schauspieler des Jahres gewählt. Erste eigene Regiearbeiten enstanden in der Spielzeit 199/200 am Staatsschauspiel Dresden.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Thomas Dannemann:

Vor den Vätern sterben die Söhne/ Warum läuft Herr R. Amok? am Staatstheater Stuttgart (5/2007)

Iwanow am Staatstheater Stuttgart (9/2008)

Simplicissimus Teutsch am Schauspiel Köln (1/2009)

Der gute Mensch von Sezuan am Staatstheater Stuttgart (1/2011)

Warten auf Godot am Schauspiel Köln (5/2011)

Der Balkon am Staatstheater Stuttgart (11/2011)

Troilus und Cressida am Jungen Schauspiel Hannover (1/2012)

Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben am Schauspiel Hannover (9/2013)

Antonius und Cleopatra am Residenztheater München (6/2015)

Romulus der Große am Deutschen Nationaltheater Weimar (11/2015)

Zersplittert am Schauspiel Hannover (2/2016)

Eines Langen Tages Reise in die Nacht am Cuvilliéstheater München (1/2017)

Maria Stuart am Sächsischen Staatstheater Dresden (1/2018)

Danulat, Lisa

Lisa Danulat, 1983 in Frankfurt am Main geboren, ist Dramatikerin.

Danulat studierte Philosophie in Frankfurt am Main, Schauspiel in Freiburg und Szenisches Schreiben an der UniT Graz. In letzterem Zusammenhang beteiligte sie sich auch am Projekt szenen.nachtkritik.de des Studiengangs Szenisches Schreiben der Berliner UdK mit der UniT Graz und nachtkritik.de. In der Saison 2010/2011 war Danulat Hausautorin am Staatstheater Mainz. Mit ihrem Stück "Too Low Terrain" hatte sie den Wettbewerb "Stück trifft Regie" der Mainzer Autorentage 2008 gewonnen.

Nachtkritiken zu Stücken von Lisa Danulat:

Too Low Terrain am Staatstheater Mainz (6/2009)

Uns kriegt ihr nicht! am Staatstheater Mainz (12/2009)

Königreich am Staatstheater Mainz (3/2012)

Entschuldigung am Zürcher Theater Neumarkt und bei der Langen Nacht der Autoren am Deutschen Theater Berlin (6/2019)

Das letzte Kleinod

Das letzte Kleinod ist eine im niedersächsischen Schiffdorf ansässige Gruppe, die seit 1991 an der Nordseeküste site-specific Theaterstücke entwickelt, häufig in internationaler Zusammenarbeit mit anderen Theatermachern.

Der künstlerische Leiter der Gruppe heißt Jens-Erwin Siemssen, in ihrer Selbstdarstellung heißt es: "Das Wattenmeer, die Strände und die Häfen geben Anlass für die Theaterprojekte der Künstlergruppe. Brache Industriemonumente werden zu Spielorten der Erinnerungen. In den Seehäfen kreuzen sich die Wege zahlloser Geschichten, aus denen die internationalen Motive der Inszenierungen gestaltet werden."

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Das letzte Kleinod:

Die Filchner-Barriere in Bremerhaven (6/2012)

Atalanta in Wilhelmshaven (9/2012)

Um uns herum nur nichts in Brunsbüttel (6/2014)

November und was weiter in Geestenseth (11/2014)

Goetzen/Liemba in Geestenseth (7/2015)

Souvenir 1870. Theodor Fontane kriegsgefangen auf Oleron in Senftenberg (8/2019)

Link:

www.das-letzte-kleinod.de

Dath, Dietmar

Dietmar Dath, geboren am 3. April 1970, ist Autor und Journalist.

Dath studierte Physik und Literaturwissenschaften und schreibt über gesellschaftliche und popkulturelle Themen. Von 1998 bis 2000 war Dath Chefredakteur des Magazins Spex, danach bis 2007 und wieder ab 2011 Feuilleton-Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Texten von Dietmar Dath:

Maschinenwinter am Centraltheater in Leipzig (2/2009)

Waffenwetter am Nationaltheater Mannheim (4/2009)

Die Abschaffung der Arten in den Kammerspielen des Deutschen Theaters (11/2009)

Regina oder Die Eichhörnchenküsse am Nationaltheater Mannheim (9/2011)

Farbenblinde Arbeit am Nationaltheater Mannheim (12/2014)

Ein Volksfeind (Ibsen-Bearbeitung) am Schauspielhaus Zürich (9/2015)

Frankenstein (Shelley-Überschreibung) am Schauspielhaus Zürich (1/2019)

Die nötige Folter am Staatstheater Augsburg (5/2019)

Das Ende der Schöpfung am Staatstheater Augsburg (4/2022)

Decar, Michel

Michel Decar, geboren 1987 in Augsburg, ist Dramatiker, Hörspielregisseur und Prosaautor.

Decar studierte an der LMU München und anschließend am Studiengang Szenisches Schreiben der Berliner Universität der Künste. Für sein Stück "Jonas Jagow" wurde er 2012 mit dem Förderpreis für neue Dramatik des Stückemarkts des Berliner Theatertreffens ausgezeichnet. 2014 erhielt der den Kleist-Förderpreis für "Jenny Jannowitz". Zusammen mit Jakob Nolte schreibt er auch unter dem Namen Nolte Decar. Sein Debütroman "Tausend deutsche Diskotheken" erschien 2018 bei Ullstein.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Michel Decar:

Jonas Jagow am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2013)

Helmut Kohl läuft durch Bonn, Text von Nolte Decar am Theater Bonn (12/2013)

Jenny Jannowitz bei den Ruhrfestspielen (6/2014)

Das Tierreich, Text von Nolte Decar am Schauspiel Leipzig (10/2014)

Der Volkshai, Text von Nolte Decar am Theater Bonn (1/2015)

Der neue Himmel am Deutschen Theater Berlin (6/2015)

Jenny Jannowitz im Rahmen des Festivals "Marstallplan" am Residenztheater München (7/2015)

Schere Faust Papier am Thalia Theater Hamburg (12/2016)

Jenny Jannowitz am Landestheater Neuss (3/2017)

Tausend deutsche Diskotheken, Roman im Ullstein-Verlag (9/2018)

Jenny Jannowitz am Schauspielhaus Neubrandenburg (2/2019)

Nachts im Ozean am Anhaltischen Theater Dessau (11/2020)

Rex Osterwald am Residenztheater München (4/2021)

Die Reise nach Kallisto am Schauspiel Frankfurt (7/2021)