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Begriff Definition
400asa

400asa ist eine Off-Theater-Formationen der Schweiz.

Das Kollektiv wurde 1998 von Samuel Schwarz, Lukas Bärfuss und Udo Israel gegründet. Zur Kerngruppe gehören außerdem Meret Hottinger, Wanda Wylowa, Urs Bräm, Julian M. Grünthal und Michael Sauter. Begonnen hat 400asa mit der Produktion von Hörspielen, 1998 gewann sie mit ihrer Hörspiel-Reihe "Röstiblitz" den Radiopreis der Zürcher Radiostiftung. Zusammen mit ihrer ersten Theaterproduktion "Italienische Nacht" veröffentlichte die Gruppe 1999 ihr "Bekenntnis99", das – in Anlehnung an das Dogma der dänischen Filmemacher – "ein Regelwerk für eine einfachere und billigere Art des Theaterproduzierens" sein will.

Im Herbst 2008 nahm 400asa mit "Der Bus" von Lukas Bärfuss am 7. Festival Politik im Freien Theater teil, wobei Samuel Schwarz die Teilnahme am Wettbewerb in einem Offenen Brief an die Festivalleitung absagte.

Im November 2009 formulierte Schwarz noch einmal im Kontext des Impulsefestivals Thesen zur Situation des freien Theaters und forderte im September 2010 wiederum eine Subventionsumverteilung zugunsten der freien Gruppen.

Beim Schweizer Theatertreffen 2016 wurden 400asa mit einem Schweizer Theaterpreis für "zeitgenössisches Storytelling" ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von 400asa:

Jenatsch am Theater Chur (10/2009)

La cérémonie nach Claude Chabrol beim Zürcher Theater Spektakel (9/2010)

Zarathustra 1.2 in der Roten Fabrik Zürich (10/2013)

Link:

www.400asa.ch

Siehe auch: Samuel Schwarz, Lukas Bärfuss

Abdel-Maksoud, Nora

Nora Abdel-Maksoud, 1983 in München geboren, ist Schauspielerin, Dramatikerin und Regisseurin.

Abdel-Maksoud studierte Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Seit 2009 arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin und Regisseurin.

Nachtkritiken zu Stücken und Inszenierungen von und mit Nora Abdel-Maksoud:

Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen im Maxim Gorki Theater Berlin (11/2013)

Kings am Berliner Ballhaus Naunynstraße (5/2014)

Schnee am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2015)

Mad Madams am Theater Halle (10/2015)

Sie nannten ihn Tico am Münchner Volkstheater (4/2016)

Nach uns das All im Maxim Gorki Theater Berlin (9/2017)

Café Populaire am Zürcher Theater am Neumarkt (4/2018)

Weitere Beiträge zu Nora Abdel-Maksoud:

Presseschau: Tagesspiegel-Interview mit den Beteiligten von "Verrücktes Blut" (5/2011)

Meldung: Offener Brief: Theatermacher fordern veränderte Asylpolitik (7/2014)

Meldung: Einladungen zum Festival Radikal Jung 2015 (2/2015)

Meldung: Einladungen zum Festival Radikal Jung 2017 (2/2017)

Meldung: Nora Abdel-Maksoud erhält Kurt-Hübner-Regiepreis (12/2017)

Abt, Frank

Frank Abt, 1976 in Laupheim geboren, ist Regisseur.

Abt studierte Theaterwissenschaft in Berlin und Paris. Von 2003 bis 2006 war er Regieassistent am Thalia Theater Hamburg, wo er im Nachtasyl das Projekt "Stadtnotizen 1-5" verantwortete, das auf Interviews mit Bewohnern verschiedener Hamburger Stadtteile basierte. Der zweite Teil "Finkenwerder Herbstprinzen oder Wie die Äpfel fliegen lernten" wurde 2007 zum Festival Radikal Jung nach München eingeladen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Frank Abt:

wohnen. unter glas am Münchner Volkstheater (4/2008)

Die innere Sicherheit am Thalia Theater (5/2008)

Connecting People am Schauspielhaus Bochum (12/2008)

Der Besuch der alten Dame am Münchner Volkstheater (6/2009)

Glaube Liebe Hoffnung – Geschichten von hier am DT Berlin (12/2009)

Stäffele to heaven III am Staatstheater Stuttgart (3/2010)

Anna Karenina am Volkstheater München (10/2010)

Kein Schiff wird kommen in der Box des Deutschen Theaters Berlin (10/2010)

Jochen Schanotta in den Kammerspielen des Deutschen Theaters (12/2011)

Stallerhof in den Kammerspielen des Deutschen Theaters (2/2013)

Herkunft am Theater Bremen (2/2014)

Der Idiot am Theater Bremen (12/2014)

Immer noch Sturm am Deutschen Theater Berlin (4/2015)

Unterm Rad am Staatstheater Stuttgart (7/2015)

Ein Haus in der Nähe einer Airbase am Theater Bremen (2/2018)

Abusaada, Omar

Omar Abusaada, geboren 1977 in Damaskus, ist Theaterregisseur.

Nach dem Studium der Theaterwissenschaften am Institute of Dramatic Arts in Damaskus arbeitete Abusaada als Dramaturg. Mit syrischen Kollegen etablierte er die Gruppe "The Studio Theatre Company", die zahlreiche interaktive Theaterprojekte in ländlichen Gegenden Syriens, Ägyptens und des Jemen entwickelte. Sein erstes, selbstproduziertes Stüc "Anxiety" wurde 2004 auch beim Contact Theatre Festival in Manchester gezeigt. Bei seinen neueren Stücken arbeitet der Regisseur mit dem syrischen Autor Mohammad Al Attar zusammen. Ihre Aufführungen bewegen sich an der Grenze zwischen Fiktion und Dokumentation. Abusaada lebt und arbeitet hauptsächlich in Damaskus. Seine Inszenierung "Während ich wartete" gewann beim Zürcher Theater Spektakel 2016 den mit 30.000 Franken dortierten ZKB Förderpreis.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Omar Abusaada:

Intimacy beim Festival Theaterformen (6/2013)

Während ich wartete beim Festival Theaterformen (6/2016)

Iphigenie an der Volksbühne Berlin im Hangar 5 (9/2017)

The Factory bei der Ruhrtriennale (8/2018)

Siehe auch: Mohammad Al Attar

Achternbusch, Herbert

Herbert Achternbusch, geboren 1938 in München, ist Schriftsteller, Filmregisseur und Autor zahlreicher Bücher und Theaterstücke.

Er gehört zu den prägenden Dramatikern seiner Generation in der alte Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus gilt er als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Autorenfilms der 1970er und 1980er Jahre. Der Schauspieler Josef Bierbichler ist sein Schwager. 2010 erhielt Achternbusch den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stücken von Herbert Achternbusch:

Susn an den Münchner Kammerspielen (4/2009)

Dogtown Munich am Münchner Volkstheater (2/2017)

Akhtar, Ayad

Ayad Akhtar, 1970 in New York City geboren, ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Theaterschauspieler.

Sein erster Roman "American Dervish" erschien 2012. Das Theaterstück "Disgraced" gewann 2013 den Pulitzer Theaterpreis. Die deutsche Übersetzung "Geächtet" wurde 2016 bei der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift "Theater heute" zum "ausländischen Stück des Jahres 2016" gewählt.

 

Nachtkritiken zu Stücken von Ayad Akhtar:

Geächtet am Residenztheater München (2/2016)

Geächtet am Burgtheater Wien (11/2016)

Die unsichtbare Hand am Schauspielhaus Bochum (12/2016)

The Who and the What am Schauspielhaus Hamburg (1/2017)

Geächtet am Schauspiel Köln (5/2017)

Junk am Schauspielhaus Hamburg (4/2018)

 

Website:

www.ayadakhtar.com

Al Attar, Mohammad

Mohammad Al Attar, geboren 1980 in Damaskus, ist Dramatiker.

Al Attar studierte Literatur an der Universität in Damaskus, machte später an der Londoner Goldsmiths University einen Master in Angewandter Theaterwissenschaft. Seit er 2011 vorübergehend nach Syrien zurückkehrte, beschäftigt er sich mit der syrischen Revolution und den damit verbundenen Konflikten. Bei seinen neueren Stücken arbeitet er eng mit dem syrischen Regisseur Omar Abusaada zusammen. Al Attar lebt in Berlin.

Nachtkritiken zu Stücken von Mohammad Al Attar:

Während ich wartete beim Festival Theaterformen (6/2016)

Iphigenie an der Volksbühne Berlin im Hangar 5 (9/2017)

The Factory bei der Ruhrtriennale (8/2018)

Siehe auch: Omar Abusaada

Albrecht, Jörg

Jörg Albrecht, 1981 in Bonn geboren, ist Dramatiker und Mitglied des Theaterkollektivs copy & waste.

Albrecht begann zunächst an der Ruhr-Universität in Bochum Komparatistik, Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaft zu studieren. Später war er Student des Lehrgangs Szenisches Schreiben von uniT Graz und als solcher 2008/09 Teilnehmer von nachtkritik.szenen.de, einem Kooperationsprojekt von nachtkritik.de mit uniT Graz und der UdK Berlin.


Nachtkritiken zu Stücken von Jörg Albrecht:

Mondlandschaften an der Berliner Schaubühne (1/2008)

Lass mich dein Leben leben! Dirty Control 2 an den Münchner Kammerspiele (3/2009)

Berlin Ernstreuterplatz am Maxim Gorki Theater Berlin (mit copy & waste) (4/2009)

Harry Lime lebt! Und das in diesem Licht! am Schauspielhaus Wien (1/2010)

Nimm dir, was dein Herz begehrt (nur nicht mich) im Rahmen des 1. Karlsruher Dramatikerfestivals (10/2011)

Der seidene Schuh – Teil II am Schauspielhaus Wien (11/2012, Bearbeitung nach Paul Claudel)

Einsatz hinter der V.ierten Wand im Ringlokschuppen Mülheim (mit copy & waste) (1/2013)

My love was a ghost am Schauspiel Leipzig (6/2014)

Anarchie in Ruhrstadt im Rahmen der Theatertour durch Mülheim und Oberhausen Die 54. Stadt (mit copy & waste) (9/2014)

Ruckzuck in die Zukunft am English Theatre Berlin (mit copy & waste) (8/2015)

Gewonnene Illusionen am Schauspiel Leipzig (mit copy & waste) (10/2017)

 

Weitere Beiträge zu Jörg Albrecht:

Meldung: Autor Jörg Albrecht drei Tage lang in Abu Dhabi inhaftiert (5/2014)

Meldung: Künstler fordern Ausreise Jörg Albrechts aus Abu Dhabi (5/2014)

Meldung: Der Schriftsteller Jörg Albrecht ist frei (5/2014)

Meldung: Jörg Albrecht wird Künstlerischer Leiter auf Burg Hülshoff (12/2017)

Meldung: George Tabori Preis 2018 an copy & waste (5/2018)

Anderes:

Für die nachtkritik-Seite zu den Mülheimer Theatertagen nachtkritik_Stuecke08 schrieb Albrecht den Beitrag: Mikro Heroen oder: immer noch nicht genug vom Bastard Pop.

Link:

copyandwaste.de

Alder, Fabian

Fabian Alder, Regisseur

Fabian Alder, geboren 1981 in Scherzingen (Schweiz), studierte Regie an der HfS "Ernst Busch" in Berlin. Zuvor assistierte er am Schauspielhaus Zürich und am Schauspiel Essen u.a. bei Werner Düggelin, Karin Henkel, Roger Vontobel und David Bösch.

Von 2009 bis 2013 war er Hausregisseur am Theater Augsburg. Seitdem hat er u.a. in Zürich, Essen, Altenburg-Gera und im Theater an der Josefstadt Wien gearbeitet. 2013 erhielt er den Kulturförderpreis des Kantons Thurgau.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Fabian Alder:

Die Räuber am Theater Augsburg (2/2012)

Die Geschichte vom Fräulein Pollinger am Theater in der Josefstadt Wien (5/2014)

Familie Schroffenstein im Theater Bronski & Grünberg Wien (2/2018)

Aminde, Ulf

Ulf Aminde, geboren 1969 in Stuttgart, arbeitet als Künstler an der Schnittstelle von Theater, Performance, Bildender Kunst und Film.

Aminde studierte Bildende Kunst an der UdK Berlin. Auf der Berlin Biennale 2006 zeigte er seine Filminstallation "Das Leben ist kein Wunschkonzert", in der er die Aufnahmen von verschiedenen Straßenkünstler, die jeweils nur einen einzigen Ton spielen, auf zwölf Monitoren zusammenbringt. Im selben Jahr wurde er für "Straße ist Straße und keine Konzeptkunst" mit dem Autoren- und Produzentenpreis des Jungen Theaters Bremen ausgezeichnet. 2014 war er für den Nam June Paik Award nominiert.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Ulf Aminde:

Seestücke an der Berliner Volksbühne (11/2009)

Weitere Beiträge zu Ulf Aminde:

Bericht: Desintegriert euch! – Der Herbstsalon 2017 des Maxim Gorki Theaters Berlin (11/2017)

Link:

www.ulfaminde.com