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Begriff Definition
andcompany&Co.

andcompany&Co. ist ein Performance-Kollektiv.

Die Formation wurde 2003 von Alexander Karschnia, Nicola Nord und Sascha Sulimma in Frankfurt am Main gegründet und verbindet in seinen Arbeiten Theorie, Politik und Praxis. 2009 war die Gruppe mit "Mausoleum Buffo" zum Festival Impulse eingeladen. 2015 erhielt sie den Prix Europa für die Hörspielfassung des Stücks "Orpheus in der Oberwelt. Eine Schlepperoper".

Nachtkritiken zu Inszenierungen von andcompany&Co.:

Time Republik beim Steirischen Herbst in Graz (9/2007)

City Circus Zero Work beim Festival Theaterformen in Hannover (6/2009)

West in Peace am Berliner Hebbel am Ufer (12/2009)

FatzerBraz in São Paulo (8/2010)
(mehr zum brasilianischen Ausflug der Truppe im Theaterbrief aus São Paulo (8/2010))

Pandämonium Germanicum: Lenz im Loop am Berliner Hebbel am Ufer (1/2011)

Wunderkinder am Deutschen Theater Göttingen (3/2011)

Der (kommende) Aufstand nach Friedrich Schiller beim Go West Festival 2012 in Oldenburg

BLACK BISMARCK Previsited beim Berliner Festival Foreign Affairs (10/2012)

Zur Sache! am Deutschen Theater Göttingen (2/2013)

2045: Müller in Metropolis am HAU Berlin (3/2016)

Not my revolution, if ...: Die Geschichte der Angie O. am HAU Berlin (11/2016)


Weitere Beiträge zu andcompany&Co.:

Sputnikschock im deutschen Theater – Ein Porträt des Kollektivs (9/2007)

Meldung – Prix Europa 2015 für die Performancegruppe andcompany&Co (10/2015)

 

 

Antike

Theater-Saison 2006/2007: Die deutschen Theater spielen landauf, landab antike Stücke. Doch mit welchem Ende?, fragt Dirk Pilz.

Nachtkritiken zu wichtigen Inszenierungen antiker Stücke:

Die Orestie, inszeniert von Wolfgang Engel in Leipzig (1/2007)

Medea, inszeniert von Volker Lösch in Stuttgart (5/2007)

Die Orestie, inszeniert von Michael Thalheimer am Deutschen Theater beim tt 07 (5/2007)

Die Perser, inszeniert von Claudia Bosse bei den Theaterformen 2008 (6/2008)

Die Bakchen, Robert Schuster inszeniert in Bremen (6/2008)

Die Orestie, inszeniert von Roger Vontobel in Essen (9/2008)

Ödipus/Antigone, inszeniert von Michael Thalheimer in Frankfurt (10/2009)

Ödipus. Tyrann, Dimiter Gotscheff inszeniert am Thalia Theater Hamburg (12/2009)

Alkestis, inszeniert von Karin Henkel in Zürich (2/2010)

Ödipus auf Kolonos, inszeniert von Peter Stein bei den Salzburger Festspielen (7/2010)

Tod in Theben, inszeniert von Angela Richter bei den Salzburger Festspielen (8/2010)

Die Labdakiden, inszeniert von Roger Vontobel am Schauspielhaus Bochum (10/2010)

Oedipus, inszeniert von Tilmann Köhler am Staatsschauspiel Dresden (11/2010)

Die Bakchen, inszeniert von Christian Tschirner am Schauspiel Hannover (12/2010)

Medea, inszeniert von Barbara Frey am Schauspielhaus Zürich (2/2011)

Die Bakchen (Pussy Riot), inszeniert von Andreas von Studnitz am Theater Ulm (4/2015)

 

Argentinien

Argentinien. Seit der Gründung im Mai 2007 dehnt nachtkritik.de sukzessive seine internationale Berichterstattung aus. In "Theaterbriefen" wird in loser Folge über Tendenzen, herausragende Künstler und Spielstätten sowie aktuelle Debatten aus Bühnenlandschaften jenseits des deutschen Sprachraums berichtet.

Mit 187 Spielstätten hält Buenos Aires den Theater-Weltrekord der Metropolen. Darüber hinaus wird in über 400 unabhängigen Theaterräumen abseits der staatlich finanzierten Hochkultur mit neuen Spielweisen und Ästhetiken experimentiert - ohne Geld, dafür mit umso mehr Elan. Die argentinische Freie Szene hat in den letzten Jahren international arbeitende Theatermacher wie Mariano PensottiLola Arias oder Rodrigo García hervorgebracht.

Theaterbriefe aus Argentinien:

Anne Phillips-Krug: Zur Theaterarbeit von Mariano Pensotti (6/2010)

Siehe auch: Lola Arias, Rodrigo García, Constanza Macras, Mariano Pensotti, Rafael Spregelburd

Arias, Lola

Lola Arias, geboren 1976 in Buenos Aires/Argentinien, ist Autorin, Theaterregisseurin, Performerin und Musikerin.

Arias arbeitet in ihren Inszenierungen mit Schauspielern, Laien, Tänzern und Kindern im Grenzbereich zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Mehrfach hat sie mit dem Schweizer Dokumentarkünstler Stefan Kaegi von Rimini Protokoll zusammengearbeitet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen und Stücken von Lola Arias:

Traum mit Revolver beim Steirischen Herbst in Graz (10/2007)

SOKO São Paulo (gemeinsam mit Stefan Kaegi) beim Spielart Festival in München (11/2007)

Airport Kids (gemeinsam mit Stefan Kaegi) im Théâtre de Vidy Lausanne (7/2008)

Revolver-Traum am Stadttheater Bern, Regie: Antje Thoms (12/2008)

Musik für Tiere beim Berner Autorenspektakel, Regie: Jan Stephan Schieding (5/2009)

Mi Vida después auf Kampnagel Hamburg (8/2009)

Familienbande in den Münchner Kammerspielen (9/2009)

Ciudades Paralelas / Parallele Städte (gemeinsam mit Stefan Kaegi) am Berliner Hebbel am Ufer (9/2010)

Melancolía y manifestaciones bei den Wiener Festwochen (5/2012)

The Art of Making Money – Eine Bremer Straßenoper am Theater Bremen (9/2013)

Atlas des Kommunismus am Maxim Gorki Theater Berlin (10/2016)

Link:

lolaarias.com

Arnarsson, Thorleifur Örn

Thorleifur Örn Arnarsson, geboren 1978 in Reykjavik/Island, ist Regisseur.

Nach dem Schauspielstudium an der Kunstakademie in Island arbeitete er als Regisseur an verschiedenen Häusern in Island sowie in Helsinki und Sydney. Von 2005 bis 2009 Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Seine Inszenierung des gemeinsam mit Andri Snaer Magnason geschriebenen Stücks "Image – Ewige Glückseligkeit" wurde 2007 in Zusammenarbeit mit der Living Theatre Group in Island uraufgeführt und dort als Stück des Jahres nominiert. Mit der Spielzeit 2010/11 wurde Arnarsson Chefregisseur am Konstanzer Stadttheater. Seit 2014 hat er die gleiche Position am Staatstheater Wiesbaden inne.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Thorleifur Örn Arnarsson:

Romeo und Julia am Theater St. Gallen (6/2009)

4.48 Psychose am Staatstheater Karlsruhe (10/2009)

Peer Gynt am Luzener Theater (10/2010)
Siegerinszenierung des nachtkritik-Theatertreffens 2011

Die Kontrakte des Kaufmanns am Theater St. Gallen (1/2011)

König Lear am Theater Konstanz (5/2011)

Der Meister und Margarita am Landestheater Tübingen (12/2011)

Othello im Theater St. Gallen (5/2012)

Die Göttliche Komödie am Staatstheater Mainz (10/2012)

Viel Lärm um nichts bei den Klosterspielen Wettingen (7/2014)

Die Dreigroschenoper am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (9/2014)

Molière am Theater Trier (9/2015)

Mutter Courage und ihre Kinder am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (1/2016)

Othello am Staatsschauspiel Dresden (10/2016)

weitere Berichte zu Thorleifur Örn Arnarsson

Blog: Aufregung um Thorleifur Örn Arnarssons "Viel Lärm um nichts" bei den Klosterfestspielen Wettingen im schweizerischen Aargau (7/2014)

 

Arzt, Thomas

Thomas Arzt, 1983 in Schlierbach/Oberösterreich geboren, ist Dramatiker.

Er studierte zunächst an der Filmhochschule München und an der Universität Wien. 2010 war er zum Dramatikerworkshop des Stückemarkts beim Berliner Theatertreffen eingeladen. 2011 wurde sein erstes Theaterstück "Grillenparz" am Schauspielhaus Wien uraufgeführt. Mit seinem Stück "Alpenvorland" gewann er den Autorenwettbewerb des Heidelberger Stückemarkts 2012 und 2013 den Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis.

Nachtkritiken zu Stücken von Thomas Arzt:

Grillenparz am Schauspielhaus Wien (04/2011)

Der seidene Schuh – Teil 1 am Schauspielhaus Wien (11/2012, Bearbeitung nach Paul Claudel)

Beitrag zu "Land der Lämmer" am Landestheater Linz (3/2013)

Alpenvorland am Landestheater Linz (4/2013)

Alpenvorland am Theater Heidelberg (4/2013)

Alpenvorland am Theater St. Gallen (2/2015)

Totes Gebirge am Theater in der Josefstadt Wien (1/2016)

Werther lieben am Theater Phoenix Linz (5/2016)

Auf der Heyde, Sabine

Sabine Auf der Heyde, in Hong Kong 1979 geboren und aufgewachsen, ist Theaterregisseurin.

Sie studierte Regie an der New York University / Tisch School of the Arts. Danach absolvierte sie Hospitanzen und Assistenzen in Berlin, u.a. an der Staatsoper Unter den Linden, am HAU, am Deutschen Theater und inszenierte selbst in der freien Szene. Von 2005 bis 2009 war sie als Regieassistentin am Deutschen Theater angestellt und arbeitete dabei hauptsächlich mit Jürgen Gosch zusammen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Sabine Auf der Heyde:

Für alle reicht es nicht am Deutschen Theater Berlin (4/2010)

Bakunin auf dem Rücksitz am Deutschen Theater Berlin (10/2010)

Maria Stuart am Luzerner Theater (10/2012)

aufBruch

aufBruch ist ein Gefangenentheaterprojekt in der Berliner Justizvollzugsanstalt Tegel.

Es wurde 1997 gegründet und inzwischen ist das vom Regisseur Peter Atanassow geleitete Projekt fester Bestandteil der Berliner Kulturlandschaft. Simone Kaempf hat das Projekt anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums porträtiert. 2011 erhielt es den mit 10.000,- Euro dotierten George-Tabori-Förderpreis.

Nachtkritiken zu Arbeiten von aufBruch:

Hannibal / Wolokolamsker Chaussee in Berlin (6/2009)

Link:

www.gefaengnistheater.de

Auftrag: Lorey

Auftrag: Lorey ist ein Regie- und Performancekollektiv.

Es besteht aus Stefanie Lorey, 1974 in Bingen am Rhein geboren, und Björn "Auftrag" Mehlig, der 1973  bei Stuttgart geboren wurde. Beide sind Absolventen des Studiengangs Angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Auftrag: Lorey:

Goethes Wunderkammer am Schauspiel Frankfurt (8/2008)

Horror Vacui am Schauspiel Frankfurt (3/2011)

Bouncing in Bavaria am Schauspiel Frankfurt (8/2012)

Avignon – Festival d'Avignon

Das Festival d'Avignon ist ein internationales Theaterfestival, das jedes Jahr im Sommer in der französischen Stadt Avignon stattfindet. Seit 2014 leitet Olivier Py das Festival.

1947 vom legendären französischen Theaterregisseur Jean Vilar (1912-1971) gegründet, war das Festival d'Avignon von dem Gedanken getragen, Kunstfestivals nicht (wie damals üblich) alleine für gesellschaftliche Eliten, sondern für alle zu veranstalten und Hoch- und Volkskultur ohne Qualitätsverlust für einander zu öffnen. Daraus hat sich das bedeutendste und größte Theaterfestival der Welt entwickelt. Es besteht aus zwei Sektionen: dem "In"-Festival, dessen Programm jährlich von einem Artiste associé kuratiert wird und dem "Off"-Teil, das Fringe-Produktionen aus der ganzen Welt zeigt.

Die 2014er Ausgabe des Festivals wurde durch Streiks der Mitarbeiter beeinträchtigt.

Nachtkritiken zu Festivalproduktionen und Berichte:

Das Schweigen der Kommunisten, R: Jean-Pierre Vincent (7/2007)

Der Tausch, R: Julie Brochen (7/2007)

Festivalreportage (u.a. Romeo Castellucci: Hey Girl!) (7/2007)

Inferno und Purgatorio, R: Romeo Castellucci (7/2008)

Ricercar, R: François Tanguy (7/2008)

Seuls, Solo von Wajdi Mouawad (7/2008)

Je tremble, R: Joël Pommerat (7/2008)

Feux, R: Daniel Jeanneteau und Marie-Christine Soma (7/2008)

Partage de Midi, R: Gaël Baron, Nicolas Bouchaud, Charlotte Clamens, Valérie Dréville, Jean-François Sivadier (7/2008)

Une Fête pour Boris, R: Denis Marleau (7/2009)

Le Sang de Promesses, R: Wajdi Mouawads (7/2009)

La Guerre de fils..., R: Amos Gitai (7/2009)

Papperlapapp, R: Christoph Marthaler (7/2010)

Gardenia, R: Alain Platel (7/2010)

Boris Charmatz: Enfant / Arthur Nauzyciel: Jan Karski (Mon nom est une fiction) / Vincent Macaigne: Au moins j'aurai laissé un beau cadavre) (7/2011)

Nouveau Roman, R: Christophe Honoré (7/2012)

Disabled Theater, R: Jérôme Bel (7/2012)

Six Personnages en quête d'auteur, R: Stéphane Braunschweig (7/2012)

Puz/zle, R: Sidi Larbi Cherkaoui (7/2012)

Par les villages / Über die Dörfer R: Stanislas Nordey (7/2013)

Shéda R: Dieudonné Niangouna (7/2013)

Cour d'honneur R: Jérôme Bel (7/2013)

Orlando ou L'impatience, R: Olivier Py (7/2014)

Le Prince de Hombourg, R: Giorgio Barberio Corsetti (7/2014)

Bericht vom Festival d’Avignon 2015: Der Wunsch nach mehr Politik trifft verschiedene Arten des Verschwindens (7/2015)

Karamazov, R: Jean Bellorini (7/2016)

 
Link:

www.festival-avignon.com