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Begriff Definition
Blaumeier-Atelier

Atelier Blaumeier ist ein Bremer Künstleratelier, in dem Künstler mit und ohne Behinderungen zusammen arbeiten.

Neben elf fest Angestellten gehören zum Künstleratelier Blaumeier derzeit etwa 200 Menschen, mehrheitlich mit unterschiedlichen psychischen und physischen Krankheiten oder Behinderungen. Ein Porträt ihrer Theaterarbeiten schrieb Alexander Schnackenburg im Sommer 2007.

Link:
www.blaumeier.de

Siehe auch: Inklusionstheater

Bockelmann, Thomas

Thomas Bockelmann, geboren am 9. März 1955 in Lüneburg, ist Regisseur und Theaterleiter.

Er legte sein Abitur 1974 an der Odenwaldschule in Heppenheim (Bergstraße) ab und absolvierte von 1976 bis 1980 eine Schauspielausbildung. Parallel zur Ausbildung studierte er Philosophie, Theaterwissenschaften und Geschichte an der Universität Köln. Anschließend war Bockelmann Regieassistent (Theater an der Ruhr, Thalia Theater Hamburg, Schillertheater Berlin, Schauspiel Köln) und später freier Regisseur u.a. am Theater am Turm und an der Alten Oper Frankfurt.

1988 bis 1993 leitete Bockelmann das Tübinger Zimmertheater, 1994 bis 1996 die Landesbühne Niedersachsen Nord in Wilhelmshaven. Von 1996 bis 2004 war er Generalintendant der Städtischen Bühnen Münster. Seit Beginn der Spielzeit 2004/2005 ist Bockelmann Intendant des Staatstheaters Kassel.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Thomas Bockelmann:

Zeitfenster am Staatstheater Kassel (9/2007)

Das Ding aus dem Meer am Staatstheater Kassel (3/2009)

Lucky Happiness Golden Express am Staatstheater Kassel (9/2013)

Le Passé / Das Vergangene am Staatstheater Kassel (10/2015)

Moskitos am Staatstheater Kassel (8/2018)

Weitere Texte zu Thomas Bockelmann auf nachtkritik.de:

Meldung Intendanz in Kassel bis 2020 verlängert (2/2013)

Meldung Intendanz in Kassel bis 2021 verlängert (5/2017)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXI – Warum Ensembletheater tragende Säulen der deutschsprachigen Theaterlandschaft sind (5/2015)

 

Bodó, Viktor

Viktor Bodó, geboren 1978 in Budapest, ist Regisseur und Bühnenbildner.

Nach seinem Schauspiel- und Regiestudium war Bodó drei Jahre lang als Schauspieler am Krétakör Theater in Budapest tätig. Es folgten Regiearbeiten am Katona József Theater in Budapest. Gemeinsam mit dem Co-Autor András Vinnai entstand dort 2004 das Stück Gehacktundverschwunden, frei nach Kafkas "Prozess". Regiearbeiten führten ihn u.a. ans Deutsche Theater Berlin und ans Schauspielhaus Graz. Für seine Grazer Inszenierung "Alice" nach Roland Schimmelpfennigs "Alice im Wunderland" erhielt er 2008 den Nestroy-Preis für die beste Ausstattung. Ebenfalls 2008 gründete Bodó seine eigene Theatertruppe "Szputnyik Shipping Company" in Budapest. 2010 wurde er mit seiner Grazer Handke-Adaption "Die Stunde da wir nichts voneinander wussten" zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Im März 2016 wurde er mit dem "XIII Europe Prize Theatrical Realities" ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Viktor Bodós Inszenierungen:

Schock als Gastspiel im Haus der Berliner Festspiele (6/2007)

Die Stunde da wir nichts voneinander wussten am Schauspielhaus Graz (5/2009)

Liliom am Schauspielhaus Graz (3/2010)

Der Meister und Margarita am Schauspielhaus Graz (12/2010)

Der Mann an Tisch 2 am Schauspiel Köln (4/2011)

Tot im Orient-Express im Theater Winterthur und im Staatstheater Mainz (9/2011)

Ein Sommernachtstraum am Schauspielhaus Graz (1/2012)

Anamnesis am Katona József Színház (4/2012, besprochen als Teil des Interferences-Festivals Cluj)

Amerika am Schauspielhaus Graz (9/2012)

Last Man in Graz: Social Error am Schauspielhaus Graz (1/2013)

König Ubu am Theater Heidelberg (4/2013)

Die Möwe am Theater Basel (9/2013)

Das Ballhaus am Schauspielhaus Graz (3/2014)

Motel am Schauspielhaus Graz (10/2014)

Ich, das Ungeziefer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2015)

Fahrenheit 451 am Theater Heidelberg (10/2015)

Der Besuch der alten Dame am Schauspielhaus Zürich (12/2015)

Iwanow am Volkstheater Wien (3/2016)

Pension zur Wandernden Nase am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2016)

Klein Zaches – Operation Zinnober am Volkstheater Wien (2/2017)

Der gute Mensch von Sezuan am Theater Heidelberg (9/2017)

Das Ministerium der verlorenen Züge am Schauspiel Frankfurt (12/2017)

Die Präsidentinnen am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (11/2018)


Weitere Texte zu Viktor Bodó auf nachtkritik.de:

Presseschau Bodó im Schweizer Tagesanzeiger über die politische Situation in Ungarn und die Wirkung des Theaters (12/2015)

Link:
www.szputnyik.com


Siehe auch:
Ungarn

Bondy, Luc

Luc Bondy, 17. Juli 1948 in Zürich geboren, war Autor, Theater- und Opernregisseur und Intendant. Er starb am 28. November 2015.

Bondy wuchs als Sohn des Literaturkritikers François Bondy in der Schweiz und in Frankreich auf. Seine Theaterausbildung erhielt er u.a. in der Pantomimenschule von Jacques Lecoq. Ende der 1960er Jahre wurde er Regieassistent, zunächst bei Paulus Manker am Wiener Volkstheater. 1970 begann Bondy selbst zu inszenieren, u.a Leonce und Lena am Düsseldorfer Schauspielhaus. Peter Palitzsch holte ihn 1974 als Hausregisseur ans Schauspiel Frankfurt. In den späten 1970er Jahren begann Bondy an der Berliner Schausbühne zu arbeiten, wo er bald zu einem der prägenden Regisseure wurde. Nach Peter Steins Rücktritt von der künstlerischen Leitung trat er 1985 dessen Nachfolge an, verblieb in dieser Position jedoch nur bis 1987.

Bondy arbeitete bald auch regelmäßig an französischen Theatern, wo 1984 u.a. seine Schnitzler-Inszenierung "Das weite Land" am Théâtre Nanterre-Amandiers Furore machte – dort war damals Patrice Chéreau Co-Direktor. 1997 wurde Bondy Schauspieldirektor der Wiener Festwochen, deren künstlerische Gesamtleitung er  von 2002 bis 2013 übernahm. Von 2014 bis zu seinem Tod leitete er als Nachfolger von Oliver Py das Pariser Odéon Theater.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Luc Bondy:

Die Zofen bei den Wiener Festwochen (6/2008)

Helena bei den Wiener Festwochen (6/2010)

Die schönen Tage von Aranjuez bei den Wiener Festwochen (5/2012)

Tartuffe bei den Wiener Festwochen (5/2013)

Don Juan kommt aus dem Krieg am Berliner Ensemble (10/2013)

Charlotte Salomon bei den Salzburger Festspielen (7/2014)

Weitere Texte  zu Luc Bondy auf nachtkritik:

Buchkritik Am Fenster. Roman (2009)

Buchkritik Toronto. Gedichte (2012)

Borgmann, Robert

Robert Borgmann, 1980 in Erfurt geboren, ist Regisseur.

Borgmann schloss sein Regiestudium 2007 an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch ab und arbeitete seitdem als Regisseur am Deutschen Theater, an der Schaubühne und am Maxim Gorki Theater in Berlin, am Theater Bielefeld, am Staatstheater Mainz, am Schauspiel Köln, an den Schauspielhäusern Wien und Zürich sowie am Centraltheater Leipzig, wo er während der Intendanz von Sebastian Hartmann zeitweise auch Hausregisseur war.

Nachtkritiken
zu Inszenierungen von Robert Borgmann:

Weine nicht am Deutschen Theater Berlin (9/2007)

Deutschlandsaga an der Schaubühne Berlin: 50er Jahre (11/2007), 60er Jahre (1/2008), 70er Jahre (1/2008), 80er Jahre (2/2008), 90er Jahre (3/2008), 00er Jahre (4/2008)

Die Hermannsschlacht am Theater Bielefeld (3/2009)

Too Low Terrain am Staatstheater Mainz (6/2009)

Ausgehen 1-3 am Schauspiel Köln (1/2010)

Vatermord am Centraltheater Leipzig (9/2010)

Fräulein Julie am Staatstheater Mainz (12/2010)

Penthesilea am Centraltheater Leipzig (10/2011)

Wir Kinder von Theben am Schauspiel Köln (12/2011)

Gespenster am Centraltheater Leipzig (3/2012)

Legende vom Glück ohne Ende / Kein runter kein fern am Maxim Gorki Theater (5/2012)

Macbeth am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2013)

Onkel Wanja am Staatstheater Stuttgart (10/2013)

Andrej Rubljow am Schauspiel Köln (4/2014)

Onkel Wanja als Gastspiel beim Berliner Theatertreffen (5/2014)

Richard III. am Schauspiel Stuttgart (9/2014)

die unverheiratete am Akademietheater Wien (12/2014) Eingeladen zum Theatertreffen 2015

Geronnene Interessenslage am Schauspielhaus Wien (2/2015)

Segen der Erde am Schauspiel Köln (5/2015)

Die Bacchen am Theater Basel (3/2016)

Tod eines Handlungsreisenden am Schauspiel Stuttgart (5/2016)

Così fan tutte an der Deutschen Oper Berlin (9/2016)

Iwanow am Schauspiel Köln (12/2016)

Der Kirschgarten am Schauspiel Stuttgart (4/2017)

paradies fluten: verirrte sinfonie am Akademietheater Wien (9/2017)

Das Schloss am Schauspiel Frankfurt (1/2018)

Krieg im Berliner Ensemble (3/2108)

Die Verlobung in St. Domingo am Residenztheater (9/2018)

Bösch, David

David Bösch, geboren 1978 in Lübbecke/Westfalen, ist Regisseur.

Bösch begann zunächst ein Studium der Theater- und Filmregie an der Athanor Akademie in Burghausen und wechselte dann an die Hochschule für Musik und Theater Zürich, wo er von 2001 bis 2004 Regie studierte. Gastregien führten ihn anschließend unter anderem ans Thalia Theater Hamburg, Schauspielhaus Bochum, Theater Bern und ans Züricher Schauspielhaus. Von 2005/06 bis 2008/09 war Bösch Hausregisseur am Schauspiel Essen unter Intendant Anselm Weber und schuf dort jugendlich poppige Klassikermodernisierungen, die stilprägend für das Haus wurden.

2003 gewann Bösch das Körber Studio Junge Regie. Mehrfach war er zum Theaterfestival "Radikal jung" eingeladen (2005–2007). 2006 wurde er für seine Inszenierung von Shakespeares "Viel Lärm um nichts", einer Koproduktion des Hamburger Thalia Theaters und der Salzburger Festspiele, für den Nestroy-Preis in der Kategorie "Beste Regie" nominiert. Für dieselbe Arbeit erhielt er 2006 den "Young Directors Project Award" der Salzburger Festspiele.


Nachtkritiken
zu Inszenierungen von David Bösch:

Woyzeck am Grillo Theater Essen (10/2007)

alter ford escort dunkelblau am Thalia Theater Hamburg (1/2008)

Antigone am Grillo Theater Essen (3/2008)

A Clockwork Orange am Züricher Schauspielhaus (5/2008)

Was Ihr wollt am Grillo Theater Essen (10/2008)

Vor Sonnenaufgang am Thalia Theater Hamburg (2/2009)

Adam Geist am Akademietheater Wien (9/2009)

Das Goldene Vließ am Deutschen Theater Berlin (10/2009)

Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand im Theater Essen (4/2010)

Der Sturm am Schauspielhaus Bochum (9/2010)

Stallerhof im Casino des Wiener Burgtheaters (12/2010)

Die Ratten am Schauspielhaus Bochum (1/2011)

Die Ängstlichen und die Brutalen am Deutschen Theater Berlin (4/2011)

der penner ist jetzt schon wieder woanders beim tt-Stückemarkt Berlin (5/2011)

Romeo und Julia am Burgtheater Wien (10/2011)

Kleiner Mann - was nun? am Schauspielhaus Bochum (1/2012)

Gespenster im Akademietheater Wien (3/2012)

Draußen vor der Tür am Schauspielhaus Bochum (5/2012)

Der Diener zweier Herren am Schauspielhaus Bochum (12/2012)

Der Talisman am Akademietheater Wien (3/2013)

Das Mädchen aus der Streichholzfabrik am Schauspielhaus Bochum (6/2013)

Orest am Münchner Residenztheater (9/2013)

Mutter Courage und ihre Kinder am Burgtheater Wien (11/2013)

Othello am Schauspielhaus Bochum (1/2014)

Zerbombt am Schauspiel Stuttgart (2/2014)

Parzifal am Burgtheater Wien (4/2014)

Peer Gynt am Residenztheater München (11/2014)

Das Käthchen von Heilbronn am Burgtheater Wien (1/2015)

Breaking the waves am Schauspiel Stuttgart (5/2015)

Prinz Friedrich von Homburg am Residenztheater München (9/2015)

Die Präsidentinnen am Burgtheater Wien (10/2015)

Mensch Meier am Residenztheater München (1/2016)

Glaube Liebe Hoffnung am Residenztheater München (10/2016)

Kinder der Sonne am Residenztheater München (9/2017)

Eine Frau am Berliner Ensemble (11/2017)

Emilia Galotti am Schauspiel Frankfurt (4/2018)

räuber.schuldenreich am Schauspiel Frankfurt (9/2018)

Die Verdammten am Berliner Ensemble (11/2018)

Weitere Texte zu David Bösch auf nachtkritik.de:

David Bösch – Ein Porträt des Künstlers vor seinem Debüt in Berlin (9/2009)

Drei Schwestern am Wiener Burgtheater (3/2016)

Bossard, Claudia

Claudia Bossard, geboren 1985 in Zug (Schweiz), ist Regisseurin.

Bossard studierte Germanistik und Theaterwissenschaften an der Universität Bern. Von 2013 bis 2015 war sie Regieassistentin am Konzert Theater Bern. Ihre Inszenierung von Henriette Dushes "lupus in fabula" war 2016 für den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes nominiert. Für die Kollektive "vor ort" und "deRothfils" arbeitet Bossard als Dramaturgin.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Claudia Bossard:

Picknick auf Golgatha am Konzert Theater Bern (4/2015)

Der gute Gott von Manhattan am Schauspielhaus Graz (1/2017)

Bilder von uns am Schauspielhaus Graz (3/2018)

2666 am Staatstheater Darmstadt (10/2018)

Erinnya am Schauspielhaus Graz (11/2018)

 

Weitere Beiträge zu Claudia Bossard:

Meldung: Auswahl des Heidelberger Stückemarkts 2016

Bosse, Claudia

Claudia Bosse, 1969 in Salzgitter-Bad geboren, ist Regisseurin.

Bosse studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Danach inszenierte sie in Genf, Wien, Düsseldorf, Podgorica/Montenegro, Graz und Berlin. 1996 gründete sie gemeinsam mit Dominik Duchnik, Heike Müller und Silke Rosenthal in Berlin das Künstlerkollektiv "theatercombinat", das seitdem experimentelle Produktionen im Grenzbereich von Installation, Performance, Choreographie und theoretischem Diskurs hervorbringt; seit 1999 ist "theatercombinat" in Wien angesiedelt und arbeitet in wechselnden personellen Konstellationen u. a. mit Josef Szeiler, Christine Standfest, Doris Uhlich oder Gerald Singer. 2006 war Claudia Bosse feste Gastregisseurin am Théâtre du Grütli in Genf. Ihre chorische Arbeitsweise ist u.a. Untersuchungsgegenstand der Studie Auftritt Chor. Formationen des Chorischen im gegenwärtigen Theater. (Buchhinweis 2, 8/2012).

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Claudia Bosse:

Die Perser am Théâtre du Grütli in Genf (4/2006)

Die Perser im Rahmen von Theaterformen Braunschweig (6/2008)

2481 desaster zone im theatercombinat Wien (10/2009)

Vampires of the 21st Century oder Was also tun? im FFT Düsseldorf (11/2010)

catastrophic paradise am FFT Düsseldorf (9/2014)

Ideal Paradise am Theaterkombinat Wien (6/2016)

Link:

www.theatercombinat.com

Bosse, Jan

Jan Bosse, 1969 in Stuttgart geboren, ist Regisseur.

Bosse studierte von 1990 bis 1993 in Erlangen Theaterwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte und absolvierte danach ein Regiestudium an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Nach seiner Assistentenzeit (u.a. bei Manfred Karge und Robert Wilson) engagierte ihn Dieter Dorn 1998 an die Münchner Kammerspiele. Zwei Jahre später ging er zu Tom Stromberg ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Seit 2005 arbeitet Jan Bosse freiberuflich, u.a. am Burgtheater Wien, Schauspielhaus Zürich, Thalia Theater Hamburg und Maxim Gorki Theater Berlin. Als Regisseur lässt Bosse sich von Tom Stromberg managen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Jan Bosse:

Hamlet am Zürcher Schauspielhaus (3/2007)

Viel Lärm um nichts Burgtheater Wien (12/2006; Kritik zur Berliner Premiere im Rahmen des Theatertreffens, 5/2007)

Die Leiden des jungen Werther am Thalia Theater Hamburg/Maxim Gorki Theater Berlin (9/2006; Kritik zur Aufführung beim Theatertreffen, 5/2007)

Endspiel am Deutschen Theater Berlin (6/2007)

Amphitryon am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2007)

Anna Karenina am Maxim Gorki Theater Berlin (5/2008)

z.B. Der gestiefelte Kater am Schauspielhaus Zürich (9/2008)

Antigonae/Hyperion am Maxim Gorki Theater Berlin (12/2008)

Wer hat Angst vor Virginia Woolf? am Burgtheater Wien (10/2008)

Leonce und Lena am Schauspiel Köln (3/2009)

Peer Gynt am Thalia Theater Hamburg (9/2009)

Othello im Akademietheater des Wiener Burgtheaters (1/2010)

Der Geizige am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2010)

Die Blechtrommel Ruhrtriennale / Maxim Gorki Theater (9/2010)

Was ihr wollt am Thalia Theater Hamburg (11/2010)

Das Käthchen von Heilbronn am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2011)

Robinson Crusoe. Projekt einer Insel am Wiener Burgtheater (4/2012)

Platonow am Thalia Theater Hamburg (9/2012)

Der Ignorant und der Wahnsinnige am Burgtheater Wien (12/2012)

Gladow-Bande am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2013)

5 Tage im Juni II  am Maxim Gorki Theater Berlin (7/2013)

Szenen einer Ehe am Schauspiel Stuttgart (10/2013)

Hedda Gabler am Thalia Theater Hamburg (11/2013)

Die Möwe am Burgtheater Wien (5/2014)

Dantons Tod am Burgtheater Wien (10/2014)

Herbstsonate am Schauspiel Stuttgart (12/2014)

Imperium am Thalia Theater Hamburg (4/2015)

Münchhausen bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2015)

Wintersonnenwende am Deutschen Theater Berlin (10/2015)

Hexenjagd am Schauspielhaus Zürich (1/2016)

Der Spieler am Thalia Theater Hamburg (11/2016)

Die Welt im Rücken im Burgtheater Wien (3/2017)

Arsen und Spitzenhäubchen am Schauspiel Stuttgart (6/2017)

Richard III. am Schauspiel Frankfurt (9/2017)

Der Hauptmann von Köpenick am Deutschen Theater Berlin (12/2017)

Maß für Maß am Schauspielhaus Zürich (4/2018)

Frankenstein / Homo Deus am Thalia Theater Hamburg (11/2018)

Brandis, Jasper

Jasper Brandis, 1971 in New York geboren, ist Regisseur.

Brandis ging in Deutschland zur Schule und nahm ein Jurastudium in Hamburg auf. Während seiner Studienzeit übernahm er eine Hauptrolle im ZDF-Fernsehspiel "Ausserirdische" von Florian Gärtner. Nach seinem ersten juristischen Staatsexamen folgte ein dreijähriges Engagement als Regieassistent am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Seit Ende 1999 ist Jasper Brandis als freier Regisseur tätig. Zur Spielzeit 2018/2019 wird Brandis Leiter der Schauspielsparte am Theater Ulm.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Jasper Brandis:

Der Tag und die Nacht und der Tag nach dem Tod am Staatstheater Oldenburg (4/2008)

Kabale und Liebe am Staatstheater Oldenburg (6/2012)

Der Geizige am Theater Essen (12/2013)

Die Krönung Richard III. am Theater Ulm (3/2018)