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Begriff Definition
Waltz, Sasha

Sasha Waltz, am 8. März 1963 in Karlsruhe geboren, ist Choreografin, Tänzerin und Opernregisseurin.

1993 gründete sie zusammen mit Jochen Sandig in Berlin die Tanzkompanie Sasha Waltz & Guests. Ihr Choreografie "Allee der Kosmonauten" eröffnete 1996 die sophiensaele als Produktions- und Spielstätte für Freies Theater, deren Gesellschafterin Waltz bis heute ist. 1999 übernahm sie gemeinsam mit Thomas Ostermeier, Jens Hillje und Jochen Sandig die künstlerische Leitung der Schaubühne am Lehniner Platz. Nachdem erste Streitigkeiten bereits 2002 bekannt wurden, machte sich Waltz im Jahr 2005 wieder mit ihrer Kompagnie selbstständig. Seit 2006 dient ihr das Berliner Radialsystem als Proben- und Aufführungsbühne. Im Februar 2013 kündigte sie an, sich nach neuen nationalen und internationalen Partnern umzuschauen, weil es von Seiten des Kultursenats für sie keine langfristige Perspektive in Berlin gebe. Im April 2014 trug ihre Zusammenarbeit mit Maestro Daniel Barenboim Früchte, sie durfte ihre erste Oper inszenieren: Richard Wagners "Tannhäuser" an der Staatsoper Berlin. Waltz erhielt zahlreiche Preise, darunter 2010 das Bundesverdienstkreuz. 

Einigen Wirbel löste ihre Ernnennung zur Ko-Intendantin des Berliner Staatsballetts an der Seite des Schweden Johannes Öhman zum Jahre 2019 aus, die Kultursenator und regierender Bürgermeister von Berlin Michael Müller kurz vor der Berliner Wahl im September 2016 bekanntgab. Umgehend protestierte das Ensemble des Staatsballettes gegen die aus seiner Sicht fachlich ungeeignete Choreographin Waltz und wünschte in eine neuerliche Intendantenfindung einbezogen zu werden.

 

Nachtkritiken zu Choreografien und Inszenierungen von Sasha Waltz:

Continu bei den Zürcher Festspielen (6/2010)

Sacre an der Berliner Staatsoper Unter den Linden (10/2013)

Tannhäuser an der Staatsoper Berlin (4/2014)

Figure Humaine in der Elbphilharmonie Hamburg (1/2017)

Weber, Anselm

Anselm Weber, geboren am 3. Oktober 1963 in München, ist Regisseur und seit der Spielzeit 2017/18 Intendant des Schauspiel Frankfurt.

Von 2010 bis 2017 war Anselm Weber Intendant des Bochumer Schauspielhauses, von 2005 bis 2010 leitete er das benachbarte Schauspiel Essen. Über seine dortige Arbeit und die kulturpolitischen Schwierigkeiten spricht Weber im Ruhrpod 1 auf nachtkritik-stuecke 2010.de. Als der Bochumer Kulturdezernent Michael Townsend am 21. November 2008 Weber als Nachfolger von Intendant Elmar Goerden vorstellte, kommentierte Christian Rakow für nachtkritik.de die Entscheidung. Im April 2015 berief der Aufsichtsrat der Städtischen Bühnen Frankfurt Weber als Nachfolger von Oliver Reese ab Sommer 2017 zum Intendanten des Schauspiel Frankfurt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Anselm Weber:

Wer hat Angst vor Virginia Woolf am Grillo Theater Essen (4/2007).

Der Held der westlichen Welt am Grillo Theater Essen (9/2008)

Don Carlos am Grillo Theater Essen (12/2008)

Barbelo, von Hunden und Kindern am Grillo Theater Essen (2/2009)

Transit am Grillo Theater Essen (1/2010)

Eisenstein am Schauspielhaus Bochum (9/2010)

Haus am See (UA) am Schauspielhaus Bochum (5/2011)

Das Leben ist kein Fahrrad (UA) am Schauspielhaus Bochum (12/2011)

Opening Night am Schauspielhaus Bochum (3/2013)

Es wird einmal (UA) am Schauspielhaus Bochum (12/2013)

Die unsichtbare Hand (DEA) / Am Boden am Schauspielhaus Bochum (12/2016)

Das siebte Kreuz am Schauspiel Frankfurt (10/2017)

Weber, Barbara

Barbara Weber, 1975 in Wattwil/St. Gallen geboren, Regisseurin.

Sie studierte Schauspieltheater-Regie am Institut für Theater, Musiktheater und Film in Hamburg. Von 2008 bis 2013 leitet Weber zusammen mit Rafael Sanchez das Theater Neumarkt in Zürich.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Barbara Weber:

Tanger unplugged an den Münchner Kammerspielen (9/2007)

Miss Sara Sampson am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2007)

Die Lears bei den Wiener Festwochen (6/2008)

Hair Story am Theater Neumarkt Zürich (10/2008)

Biografie: Ein Spiel am Theater Neumarkt Zürich (11/2008)

Anna Karenina am Theater Neumarkt Zürich (3/2009)

Wahlverwandtschaften am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2009)

Baby Jane am Theater Neumarkt Zürich (11/2009)

Bonnie und Clyde an den Münchner Kammerspielen (2/2010)

Are You Still Afraid of Virginia Woolf? am Theater Neumarkt Zürich (11/2010)

Nebenan – The Vibrator Play am Bayerischen Staatsschauspiel München (2/2012)

Ein Sommernachtstraum (mit Rafael Sanchez) am Theater Neumarkt Zürich (6/2012)

Der Richter und sein Henker am Theater Basel (11/2013)

Hunde Gottes am Schauspielhaus Wien (10/2014)

Kasimir und Karoline am Schauspielhaus Zürich (3/2015)

Weber, Hasko

Hasko Weber, am 10. Dezember 1963 in Dresden geboren, ist Regisseur und Intendant.

1985 bis 1989 Ausbildung zum Schauspieler an der Theaterhochschule Leipzig bzw. am Studio der Städtischen Bühnen Karl-Marx-Stadt, wo er 1989 unter Intendant Gerhard Meyer sein erstes Engagement als Schauspieler und Regisseur erhielt. Im selben Jahr gründete er die Theatergruppe "Dramatische Brigade", eine eigenständig arbeitende Gruppe mit Anbindung an das Schauspielhaus, in der Weber erste Erfahrungen als Regisseur sammelte.

1990 erhielt er zunächst ein Gastengagement als Schauspieler am Staatsschauspiel Dresden und wurde ab der Spielzeit 1991/92 von Intendant Dieter Görne für die folgenden zwei Jahre am selben Haus als Schauspieler mit Regieverpflichtung fest engagiert. Von 1993 bis 2001 agierte er am Dresdner Theater als Schauspieldirektor.

Im Jahr 2002 wurde Weber von Intendant Friedrich Schirmer an das Schauspiel Stuttgart berufen, wo er im Jahr darauf Hausregisseur wurde. In der Spielzeit 2005/06 trat er die Nachfolge von Schirmer an und übernahm die Schauspielintendanz am Staatstheater Stuttgart. Seit 2013 ist Weber Intendant am Deutschen Nationaltheater Weimar.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Hasko Weber:

Im Dickicht der Städte am Staatstheater Stuttgart (6/2007)

Die dritte Generation am Staatstheater Stuttgart (10/2007)

Stalker am Staatstheater Stuttgart (2/2009)

Hauptsache Arbeit am Staatstheater Stuttgart (3/2010)

Der Bau am Staatstheater Stuttgart (9/2010)

Missionen der Schönheit am Staatstheater Stuttgart (9/2010)

Nichts Schöneres am Staatstheater Stuttgart (9/2011)

Don Karlos am Staatstheater Stuttgart (2/2012)

Angst reist mit am Staatstheater Stuttgart (3/2013)

Faust. Der Tragödie erster Teil am Nationaltheater Weimar (6/2013)

Mutti bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2014)

Lotte in Weimar  im Hotel Elephant Weimar (9/2014)

Wallenstein am Nationaltheater Weimar (1/2015)

Terror am Deutschen Theater Berlin (10/2015)

Faust. Der Tragödie zweiter Teil am Nationaltheater Weimar (2/2016)

Biedermann und die Brandstifter am Schauspielhaus Bochum (1/2017)

Bombenstimmung bei den Ruhrfestspielen/Koproduktion: NT Weimar (5/2017)

Homo Faber am Theater Chemnitz (10/2017)


Presseschauen, Meldungen und Berichte über Hasko Weber:

Presseschau: In Weimar versuchte Intendant Hasko Weber mit seinem Publikum zu diskutieren (16.6.2014)

 

Weck, Laura de

Laura de Weck, geboren 1981 in Zürich und wohnhaft in Hamburg, ist Schauspielerin und Dramatikerin.

Mit ihrem Debütstück "Lieblingsmenschen", das einer der großen Nachspielerfolge der Saison 2007/2008 war, wurde de Weck zu den Mülheimer Theatertagen 2008 eingeladen. Auf der Mülheim-Seite www.nachtkritik-stuecke08.de werden das Drama und die Autorin in einem ausführlichen Dossier vorgestellt. Laura de Weck ist dort auch in Wort und Bild zu erleben.

Nachtkritiken zu Inszenierungen der Werke von Laura de Weck:

Sumsum beim 5. Wochenende der jungen Dramatiker an den Münchner Kammerspielen (9/2007)

Nothing Company von Far a Day Cage (mit einem Audiokommentar von Laura de Weck) am Hebbel-am-Ufer Berlin (4/2008)

Lieblingsmenschen am Theater Basel, als Gastspiel bei den Mülheimer Theatertagen 2008 (5/2008, auf nachtkritik-stuecke08.de)

Lieblingsmenschen am Staatsschauspiel Dresden (5/2008)

SumSum2 am Theater Erlangen (6/2010)

Für die Nacht am Theater Basel (4/2011)

Mit freundlicher Unterstützung von auf Kampnagel Hamburg (10/2011)

Archiv des Unvollständigen in Oldenburg und den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2013)

Espace Schengen an der Gessnerallee Zürich (9/2013)

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Laura de Weck als Schauspielerin:

Louis und Louisa am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (12/2007)

Träumer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (4/2008)

Paradise Now am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (6/2008).

Wehner, Johanna

Johanna Wehner, Regisseurin

Johanna Wehner wurde 1981 in Bonn geboren und studierte dort und im schottischen St. Andrews Philosophie und Germanistik, danach Opern- und Sprechtheaterregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München.

Sie hat u.a. in München, Heidelberg, Jena, Freiburg, Frankfurt und Stuttgart gearbeitet, leitete in der Spielzeit 2013/14 zusammen mit Alexander Eisenach und Ersan Mondtag das Regiestudio des Schauspiels Frankfurt und ist seit der Spielzeit 2014/2015 Oberspielleiterin am Stadttheater Konstanz.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Johanna Wehner:

Die Glasmenagerie am Theaterhaus Jena (11/2012)

Der Meister und Margarita am Theaterhaus Jena (Co-Regie mit Moritz Schönecker) (7/2013)

Die Geierwally am Schauspiel Frankfurt (10/2013)

Intensivtäter im Rahmen einer Doppeluraufführung am Theater Freiburg (2/2014)

Angst (nach Stefan Zweig) beim Nachwuchsfestival des Regiestudios am Schauspiel Frankfurt (6/2014)

Allwissen am Theater Konstanz (10/2014)

Die Kinder bleiben am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (9/2015)

Faust I am Theater Konstanz (11/2015)

Zweite allgemeine Verunsicherung am Schauspiel Frankfurt (2/2016)

We Have A Situation Here am Theater Konstanz (3/2017)

Weiler, Hannes

Hannes Weiler, geboren 1981 in Stuttgart, ist Regisseur, Autor und Videokünstler.

Weiler war Regieassistent am Deutschen Theater Berlin und am Schauspielhaus Zürich, wo er unter anderen mit Frank Castorf, René Pollesch und Stefan Pucher arbeitete. Seit 2011 ist er freier Regisseur.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Hannes Weiler:

Edgar und Annabel am Schauspiel Frankfurt (Videoarbeit; Regie: Lily Sykes, 5/2012)

Die Elixiere des Teufels am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg (1/2016)

Mein süßes Unbehagen! am Theaterhaus Jena (1/2017)

Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine am Theater Regensburg (6/2017)

Prometheus am Theaterhaus Jena (10/2017)

 

Weise, Christian

Christian Weise, 1973 in Eisleben geboren, ist Theaterregisseur.

Er studierte von 1992 bis 1996 Puppenspiel an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" und war von 1996 bis 1997 Puppenspieler am Maxim Gorki Theater Berlin, bevor er als Schauspieler und Puppenspieler nach Frankfurt am Main ging. Dort war er zunächst am Schauspiel Frankfurt und später am Theater am Turm engagiert. Erste Regiearbeiten entstanden 2001 gemeinsam mit Christian Tschirner. Seit 2002 ist Weise freier Regisseur.

Nachtkritiken
zu Inszenierungen von Christian Weise:

Volpone am Schauspiel Köln (11/2007)

Eos am Staatstheater Stuttgart (5/2008)

Alice Under Ground am Berliner Ballhaus Ost (9/2009)

Die Familie Schroffenstein am Anhaltinischen Theater Dessau (1/2010)

Wenn es Nacht wird. Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs am Berliner Ballhaus Ost (3/2010)

Die Nibelungen am Staatstheater Stuttgart (6/2010)

Was ihr wollt am Staatstheater Stuttgart (11/2010)

Der Meister und Margarita am am Staatstheater Stuttgart (2/2011)

Woyzeck am Anhaltischen Theater Dessau (4/2011)

Madame Bovary am Berliner Ballhaus Ost (9/2011)

Maß für Maß am Schauspiel Suttgart (11/2011)

Der ideale Mann am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (8/2012)

Im Abseits am Nationaltheater Weimar (9/2012)

Im Weißen Rössl am Düsseldorfer Schauspielhaus (11/2013)

Othello am Gorki Theater Berlin (2/2016)

Ruf der Wildnis am Staatstheater Darmstadt (4/2017)

Alles Schwindel am Gorki Theater Berlin (12/2017)

Weise, Klaus

Klaus Weise, 1951 in Gera geboren, ist Theater- und Filmregisseur, Autor und Intendant.

Weise studierte Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft in München, arbeitete als Regieassistent am Theater Ingolstadt und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Anschließend arbeitete er als freier Regisseur. 1985 erhielt er den Förderpreis für junge Bühnenschaffende der Dr. Otto Kasten Stiftung. 1986 wurde Weise leitender Regisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus, 1989/90 Schauspieldirektor am Staatstheater Darmstadt. Von 1991 bis 2003 war er Intendant des Theaters Oberhausen. Dort entdeckte er u.a. die Schriftstellerin Sibylle Berg für's Theater. Seit 2003 ist Weise Generalintendant des Theaters Bonn.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Klaus Weise:

Das Dershowitz-Protokoll am Theater Bonn (4/2008)

Blick auf den Hafen am Theater Bonn (5/2009)

Geschichten aus dem Wiener Wald am Theater Bonn (3/2011)

Die Damen warten am Theater Bonn (12/2012)

Weißrussland
Siehe: Belarus.