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Begriff Definition
Tiedemann, Philip

Philip Tiedemann, 1968 in Gießen geboren, ist Regisseur.

Ab 1990 arbeitete er als Regieassistent zuerst in Freiburg, später in Basel und Bremen. Auch am Burgtheater Wien begann er als Assistent, bekam rasch die Chance, selbst zu inszenieren. "Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen" wurde 1999 zum Theatertreffen eingeladen, im selben Jahr wechselte er mit Claus Peymann als Oberspielleiter ans Berliner Ensemble. Ab 2002 inszenierte er in unterschiedlichen Städten, Düsseldorf, Graz, Leipzig, Osnabrück, und seit geraumer Zeit auch wieder am Berliner Ensemble. "Der Parasit oder Die Kunst sein Glück zu machen" erhielt 2010 den Preis der Berliner Theatergemeinde für die beste Inszenierung der Saison.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Philipp Tiedemann:

Trommeln in der Nacht am Berliner Ensemble (8/2007)

4 ½ Männer und ich (UA) am Berliner Ensemble (12/2007)

Aus dem Leben der Marionetten am Theater in der Josefstadt Wien (3/2009)

Die Hermannsschlacht am Theater Osnabrück (5/2009)

Immanuel Kant am Berliner Ensemble (12/2010)

Jandls Humanisten am Berliner Ensemble (6/2012).

Titov, Evgeny

Evgeny Titov, geboren 1980 in Russland, ist Regisseur.

Titov absolvierte eine Schauspielausbildung an der Theaterakademie St. Petersburg und arbeitete mehrere Jahre lang als Schauspieler in Russland, bevor er ein Regiestudium am Max Reinhardt Seminar in Wien begann. Seit 2016 arbeitet er als freischaffender Regisseur. Titov ist ferner regelmäßig als Dozent an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin tätig.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Evgeny Titov:

Mein Herz ist rein am Staatsschauspiel Dresden (9/2016)

Hexenjagd am Schauspielhaus Düsseldorf (6/2017)

Frühlings Erwachen am Landestheater Linz (9/2017)

Der eingebildete Kranke am Staatstheater Wiesbaden (12/2018)

Hundeherz am Schauspielhaus Düsseldorf (2/2019)

 

Website:

https://evgenytitov.net/

toxic dreams

toxic dreams ist ein in Wien beheimatetes Off-Label, das 1997 von dem israelischen Regisseur Yosi Wanunu und der Produzentin Kornelia Kilga gegründet wurde.

Charakteristisch für die Gruppe ist die Verbindung von verschiedenen Stilen, von High- und Low-Technologien, theater- und kunstgeschichtlichem Referenzwissen und die Gleichwertigkeit der eingesetzten Elemente. Die Gruppe hat bereits über 20 Inszenierungen produziert, unter anderem eine Tschechow-Trilogie am brut Wien, deren dritter Teil Ich sterbe. I'm dying vom November 2009 sich mit den verschiedenen Legenden um den Tod des Autors beschäftigt. 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von toxic dreams:

Ich sterbe. I'm dying im Wiener brut (11/2009).

Link:

http://toxicdreams.at

Trolle, Lothar

Lothar Trolle, 1944 in Brücken bei Sangerhausen im Harz geboren, ist Schriftsteller und Dramatiker.

Zu DDR-Zeiten gab er u.a. mit dem Dichter Uwe Kolbe die Zeitschrift "Mikado" heraus und wurde 1992 einem größeren Publikum durch Frank Castorfs Inszenierung seines Stücks "Hermes in der Stadt" am Deutschen Theater Berlin bekannt. Von 1994 bis 1999 war er Hausautor am Berliner Ensemble. 1978 und 1991 erhielt er den Kinderhörspielpreis von Terre des Hommes, 1998 den Hörspielpreis der Akademie der Künste und wurde 2007 der 26. Stadtschreiber zu Rheinsberg. Lothar Trolle ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Nachtkritiken zu Texten von Lothar Trolle:

Kean (mit Textbeiträgen von Trolle) in der Volksbühne Berlin (12/2008)

Hans in Glück (mit Texten von Trolle) der Gruppe "Pankow" in der Berliner Volksbühne (3/2009)

Bertolt Brechts Julius Caesar (Bearbeitung Trolle) in der Agora der Berliner Volksbühne (6/2009)

Oberhausener Johannes-Passion am Theater Oberhausen (11/2009)

Der Engel von Sibiu, uraufgeführt am Teatrul National Radu Stanca Sibiu in Koproduktion mit dem Theater Oberhausen (3/2011)

K.O. nach zwölf Runden (Stunde der Boxer) am Mainfranken Theater Würzburg (7/2014)

Turbo Pascal

Turbo Pascal ist ein Berliner Theater- und Performance-Kollektiv. Gegründet wurde es 2004 in Hildesheim.

In seinen "theatralen Publikumsexperimenten" interessiert sich Turbo Pascal für kollektive Prozesse und Praktiken und dafür, wie Menschen ihr Zusammenleben organisieren und imaginieren. Das Kollektiv entwickelt interaktive Bühnenstücke, performative Installationen und partizipative Projekte im Stadtraum.

In Berlin arbeiteten Turbo Pascal mit der Schaubühne am Lehniner Platz, dem HAU Hebbel am Ufer, dem Heimathafen Neukölln und seit 2009 kontinuierlich mit den Sophiensaelen zusammen. Im Rahmen des Fonds Doppelpass der Bundeskulturstiftung kooperierten Turbo Pascal von 2012 bis 2014 mit dem Theater Freiburg.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Turbo Pascal:

Die Paten im Berliner Heimathafen Neukölln (2/2016)

Völkerwanderung am Theater Freiburg (5/2015)

Algorithmen in den Berliner Sophiensaelen (10/2014)

Leben und arbeiten am Theater Freiburg (3/2014)

Andere Beiträge zu Turbo Pascal:

Meldung: George Tabori Förderpreis 2018 an Turbo Pascal (5/2018)

Link:
www.turbopascal.info

 

Türkei

Türkei. Seit Gründung im Mai 2007 dehnt nachtkritik.de sukzessive seine internationale Berichterstattung aus. In "Theaterbriefen" wird in loser Folge über Tendenzen, herausragende Künstler und Spielstätten sowie aktuelle Debatten in Bühnenlandschaften jenseits des deutschen Sprachraums berichtet.

Im Jahr 2008 widmete die Biennale Bonn ihren Schwerpunkt dem Thema Bosporus und zeigte Arbeiten etwa des Staatstheater Istanbuls (Istanbul Devlet Tiyatrosu) oder des kurz zuvor neu gegründeten Istanbuler Volkstheater (Istanbul Halk Tiyatrosu). Beim Heidelberger Stückemarkt 2011 stand junge türkische Dramatik im Vordergrund. Geht es um die Auseinandersetzung der zweiten und dritten Generation der nach Deutschland eingewanderten Türken, ist das Ballhaus Naunystraße Berlin das repräsentative Theater. Dort lief auch Nurkan Erpulats Verrücktes Blut, das 2011 zum Theatertreffen eingeladen wurde.

Theaterbriefe aus der Türkei:

Das Theaterland Türkei auf der Bonner Biennale - Ein Bericht von Dorothea Marcus über die Biennale (6/2008)

Vom Marmara- übers Schwarze bis zum Mittelmeer – Steffen Kopetzky unterwegs im Auftrag der Bosporus Biennale Bonn (6/2008).

Meldungen, Berichte und Nachtkritiken im Zusammenhang mit der Türkei:

Presseschau vom 23.-25. Februar 2011 – Süddeutsche, Die Zeit und taz porträtieren das Ballhaus Naunynstraße und seine Leiterin Shermin Langhoff (2/2011)

Junge türkische Dramatik eröffnet den Wettbewerb beim Heidelberger Stückemarkt (5/2011)

Zwei türkische Autoren gewinnen Heidelberger Stückemarkt (5/2011)

Migranten spielen auf den Sprechbühnen keine Rolle - ein Debattenbeitrag des Journalisten Özgür Uludag (5/2011)

SüpermännerSüpermänner – Idil Üner beleuchtet im Berliner Ballhaus Naunystraße Klischees vom türkischen Mann (4/2014)

Nachtkritik vom 21. August 2014: Taksim forever - #Rüyalar parki – Die Neuköllner Oper in Berlin bemächtigt sich der Istanbuler Proteste vom Taksim-Platz

Presseschau: Der Tagesspiegel berichtet über türkische Theaterzensur (10/2014)

 

Weitere Lexikoneinträge: Nurkan Erpulat, Shermin Langhoff

Umwegrentabilität

Umwegrentabilität bezeichnet den finanziellen Effekt, den Investitionen indirekt in einer Region auslösen. Durch Institutionen wie Museen, Opern- oder Schauspielhäuser werden Besucher und Touristen angelockt, die zusätzlich zum Eintrittspreis vor Ort Geld ausgeben, das wiederum den Gewerbebetrieben und indirekt, durch die Steuern, die diese abführen, wieder der öffentlichen Hand zugute kommt.

Die Umwegrentabilität spielt in der Abwehrdiskussion gegen Streichungen von Kulturgeldern eine gewisse Rolle. So belegte etwa eine im Mai 2014 veröffentlichte Studie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, das die öffentlichen Theaterhäuser "mehr Geld in die Stadt als sie an Zuschüssen benötigen".

Meldung, 14. Mai 2014: Leipziger Studie Kultur ist rentabel

Ungarn

Ungarn. Seit Gründung dehnt nachtkritik.de sukzessive seine internationale Berichterstattung aus. In "Theaterbriefen" wird in loser Folge über Tendenzen, herausragende Künstler und Spielstätten sowie aktuelle Debatten in Bühnenlandschaften jenseits des deutschen Sprachraums berichtet.

Theaterbriefe aus Ungarn:

Über die Auswirkungen der rechtsnationalen Politik auf die Arbeit und Ästhetik der Theater (2/2011)

Gefährdung und Chancen des Theaters in Ungarn am Beispiel des Budapester Kunsthauses Trafó (3/2012)

Eine Tour durch die widerständige Budapester Theaterlandschaft offenbart eine fatale ungarische Gegenwart (3/2013)

Das Budapester Theaterfestival M.I.T.E.M. und seine Suchbewegungen in Richtung einer Neuformulierung der Nationaltheateridee (4/2014)

Die 4. Ausgabe des Budapester Showcase der Independent Szene Dunapart zeigt die widersprüchliche ungarische GegenwartDie 4. Ausgabe des Budapester Showcase der Independent Szene Dunapart zeigt die widersprüchliche ungarische Gegenwart (12/2017)

Interview:

Der neue Intendant des ungarischen Nationaltheaters Attila Vidnyánszky über den Wandel in seinem Land und die Rolle des Theaters (6/2013)

Ungarn als Europas populistische Avantgarde? Ein Interview mit Kornél Mundruczó über politisches Theater in Ungarn, Europa und die gegenwärtige Krisenstimmung. (11/2016)


Meldungen, Berichte und Nachtkritiken:

Meldung: Ungarischer Kritikerverband befürchtet wachsende staatliche Medien- und Kunstkontrolle (12/2010)

Meldung: Protest gegen die rechtsnationale Kulturpolitik in Ungarn (12/2010)

Nachtkritik: Szutyok/Miststück bei den Theaterformen Hannover (6/2011)

Meldung: Rechtsextremer zum Leiter des Neuen Theater Budapest ernannt (10/2011)

Presseschau: Süddeutsche Zeitung und die taz berichten über die Hintergründe der Ernennung zweier Rechtsextremer in die Leitung des Neuen Theater Budapest (10/2011)

Meldung: Prosteste in Budapest (10/2011)

Meldung: Budapest: Offener Brief der Akademie der Künste (11/2011).

Bericht: Streitraum Schaubühne: Antisemitismus in Ungarn - Was tun? (1/2012)

Nachtkritik: Korijolánusz beim Festival Radikal jung in München (4/2012)

Meldung: Protestvideo der Freien Theatermacher gegen die radikalen Kürzungen staatlicher Subventionen (11/2012)

Meldung: Solidaritätsaufruf der Freien Theatermacher Ungarns (11/2012)

Meldung: Berliner Protest gegen Bevormundung der Künstler in Ungarn (12/2012)

Meldung: Kandidat der Regierung wird Intendant des Ungarischen Nationaltheaters (12/2012)

Meldung: Peter Esterházy im ungarischen Radio zensiert (1/2013)

Meldung: Offener Brief des Wiener Burgtheaters (2/2013)

Meldung: Zwei ungarische Gastspiele in Strasbourg abgesagt (3/2013)

Meldung: Der ungarische Minister Zoltán Balog antwortet Matthias Hartmann auf seinen Offenen Brief (4/2013)

Meldung: Intellektuelle rufen zum Widerstand gegen die Regierung Orbán in Ungarn (4/2013)

Kommentar: Frank-Patrick Steckel über seine Gründe, den Ungarn-Aufruf "Stiftet Aufruhr!" zu unterschreiben (4/2013)

Meldung: Ungarische Rechte schreibt Offenen Brief (4/2013)

Meldung: Betrifft: Freiheit der Kunst - Neuer Protestaufruf gegen antidemokratische Entwicklungen in Ungarn (4/2013)

Nachtkritik: Horváths Italienische Nacht von Csaba Polgár (8/2013)

Meldung: Wiener Burgtheater lehnt Einladung nach Ungarn ab (9/2013)

Meldung: Rechtsextreme Demonstrationen bei Alföldi-Premiere in Budapest (9/2013)

Presseschau: Die ungarische Tageszeitung Népszabadság interviewt Burgtheaterintendant Matthias Hartmann (11/2013)

Bericht: Die Berliner Konferenz "Whatever happened to te Hungarian Theatre?" (12/2013)

Bericht: Die Wiener Festival "Szene Ungarn – Ausschnitte einer Theaterlandschaft" (3/2014)

Meldung: Cannes-Filmpreis für Theaterregisseur Kornél Mundruczó (5/2014)

Meldung: Ungarische Theatergruppe Krétakör auf schwarzer Liste der Regierung (6/2014)

Nachtkritik: Reflex – Dániel D. Kovács und die Sputnik Shipping Company Budapest eröffnen das Parallel Lives Festival Dresden zu kommunistischen Geheimdiensterfahrungen (6/2014)

Meldung: Fidesz-Politiker Tibor Navracsics wird EU-Kommissar für Kultur (9/2014)

Meldung: Bühnenvereinsprotest gegen designierten EU-Kulturkommissar (9/2014)

Nachtkritik: Kinder der Sonne, Regie: Csaba Polgár am Münchner Volkstheater (9/2014)

Meldung: Offener Brief von Ungarns Freien Theatern gegen einen EU-Kommissar Navracsics (10/2014)

Meldung: Kein ungarischer EU-Kommissar für Bildung, Kultur und Bürgerschaft (10/2014)

Meldung: Fidesz-Politiker Tibor Navracsics nun doch EU-Kommissar für Kultur  (10/2014)

Nachtkritik: A Párt – Die Partei – The Party beim Steirischen Herbst in Graz, Regie: Árpád Schilling (10/2014)

Nachtkritik: Die Vaterlosen – Csaba Mikós Familiengeschichte durch das jüngste Vierteljahrhundert Ungarns (11/2014)

Meldung: Protest des Burgtheaters bei Gastspiel in Ungarn (4/2015)

Meldung: Ungarisches Parlament erklärt Theatermacher zu Staatsfeinden (9/2017)

 

Siehe auch: Viktor Bodó (Regisseur), David Marton (Regisseur), Kornél Mundruczó (Regisseur)

Vanackere, Annemie

Annemie Vanackere, geboren 1966 in Courtrai/Belgien, ist Kuratorin und Theaterleiterin.

Die studierte Philosophin (die u.a. Seminare bei Jacques Derrida an der Sorbonne in Paris besuchte) kam 1995 als künstlerische Leiterin an die Rotterdamse Schouwburg in den Niederlanden. Hier verantwortete sie u.a. das International Theatre Festival Rotterdam und leitete das Productiehuis Rotterdam.

Ab der Spielzeit 2012/2013 übernahm Vanackere als Nachfolgerin von Matthias Lilienthal die künstlerische Leitung des Berliner Off-Theaterkombinats Hebbel-am-Ufer (HAU). Ihr Vertrag wurde im Dezember 2015 um fünf Jahre bis 2022 verlängert.

 

Presseschau vom 1. Juni 2011: zur Berufung von Annemie Vanackere in die Intendanz des HAU

Presseschau vom 21. Juni 2012: Die Berliner Zeitungen nehmen die neue HAU-Chefin Annemie Vanackere in Augenschein

Meldung vom 14. September 2012: Annemie Vanackeres Pläne fürs HAU Berlin

Presseschau vom 30. April 2015: Die Zeitschrift Spex spricht mit Annemie Vanackere, der Künstlerischen Leiterin des HAU in Berlin

Veiel, Andres

Andres Veiel, geboren 1959 in Stuttgart, ist Film- und Theaterregisseur und Schriftsteller.

Nach dem Studium der Psychologie in West-Berlin absolvierte er eine Regie- und Dramaturgie-Ausbildung am Berliner Künstlerhaus Bethanien, u.a. bei dem polnischen Filmemacher Krzysztof Kieślowski. Einem breiten Publikum wurde Veiel als Filmregisseur mit der Dokumentation "Blackbox BRD" von 2001 bekannt (die die Schicksale des Bankenmanagers Alfred Herrhausen und des RAF-Terroristen Wolfgang Grams einander gegenüberstellt) und mit dem RAF-Spielfilm "Wer wenn nicht wir" über die Vorgeschichte der RAF, der auf der 61. Berlinale 2011 den Alfred-Bauer-Preis und später den Deutschen Filmpreis in Bronze gewann. In seinem mit dem Publikumspreis der 54. Berlinale 2004 prämierten Dokumentarfilm "Die Spielwütigen" widmete sich Veiel vier jungen Schauspielschülern an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin.

Veiel verarbeitet seine Recherchen immer wieder auch in Sachbüchern. Gemeinsam mit Gesine Schmidt schrieb er das Dokumentarstück "Der Kick" über die Ermordung des Jugendlichen Marinus Schöberl 2002 im brandenburgischen Dorf Potzlow. Das Stück kam 2005 am Theater Basel und am Berliner Maxim Gorki Theater zur Uraufführung und wurde zum Berliner Theatertreffen 2006 eingeladen. 2013 schrieb Veiel auf Grundlage von Interviews mit deutschen Bankern sein Theaterstück "Das Himbeerreich", zu dem er der Frankfurter Rundschau ein Interview gab. Zu den Überwachungspraktiken des US-Geheimdienstes NSA und zum Sicherheitsdogma der neueren Politik äußerte sich Veiel im Sommer 2013 im Berliner Tagesspiegel.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Andres Veiel:

Das Himbeerreich am Staatstheater Stuttgart (1/2012)

Der Kick am Theater Eisenach (6/2013)

Das Himbeerreich am Staatstheater Kassel (9/2013)

Das Himbeerreich am Theater Freiburg (12/2013)

Let them eat money am Deutschen Theater Berlin (9/2018)