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Begriff Definition
von Treskow, Christian

von Treskow, Christian, Regisseur

Christian von Treskow wurde 1968 in Wolfenbüttel geboren und studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Köln und Regie an der HfD "Ernst Busch" Berlin.

1996/97 war er Hausregisseur am Deutschen Theater Berlin tätig, wo er mit Thomas Ostermeier die Spielstätte Baracke leitete. 1997 gründete er in Berlin die freie Gruppe Theater Oklahoma. Als freischaffender Regisseur arbeitet er u.a. in Wien (Burgtheater), Köln (Bühnen der Stadt Köln), Jena (Theaterhaus Jena), Erlangen (Das Theater Erlangen), Bremen (Theater Bremen), Karlsruhe, Genf und Lyon.

Von 2009 bis 2014 war Christian von Treskow Schauspielchef an den Wuppertaler Bühnen. Als er gegen die Sparpolitik der Stadt protestierte, wurde sein Vertrag nicht verlängert. Hier seine Abschiedsrede im Wortlaut.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christian von Treskow:

Trilogie der Sommerfrische an den Wuppertaler Bühnen (10/2012)

Viel Lärmen um nichts an den Wuppertaler Bühnen (4/2014)

Der Untergang des Egoisten Fatzer beim Brechtfestival Augsburg (2/2018)

Vontobel, Roger

Roger Vontobel, 1977 in Zürich geboren und in Johannesburg/Südafrika aufgewachsen, ist Regisseur.

Nach einem Schauspielstudium an der American Academy of Dramatic Arts in Pasadena studierte er von 2001 bis 2005 Schauspielregie an der Universität Hamburg. Noch während des Studiums gründete er die freie Gruppe VONTOBELhamburg, mit der er auch die Lessing-Variation "[fi'lo:tas]" realisierte, mit der er bekannt wurde und die zum Theaterspektakel Zürich, zu den Ruhrfestspielen Recklinghausen, zum Edinburgh Fringe Festival oder dem Impulse-Festival eingeladen wurde. 2005 gewann er den Impulse-Preis für eine Auseinandersetzung mit Kleists "Die Herrmannschlacht".

Seit 2005 arbeitet Vontobel auch am Schauspiel Essen, den Münchner Kammerspielen, dem Berliner Maxim Gorki Theater und dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2009 richtet er die szenische Lesung eines Siegerstücks Der Mann der die Welt aß von Nis-Momme Stockmann ein. Seine im Januar 2010 am Schauspiel Essen entstandene Inszenierung von Ibsens "Peer Gynt" wurde zum NRW Theatertreffen 2010 eingeladen. Mit seinem Dresdner "Don Carlos" gewann er zudem 2010 den Theaterpreis FAUST des Deutschen Bühnenvereins in der Sparte Regie und war damit außerdem zum Theatertreffen 2011 eingeladen. Von 2011 bis 2016 war er Hausregisseur am Schauspielhaus Bochum. Seit 2016 arbeitet Roger Vontobel als Hausregisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus. Ab der Spielzeit 2021/22 wird Vontobel Schauspieldirektor am Konzert Theater Bern.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Roger Vontobel:

Die Familie Schroffenstein an den Münchner Kammerspielen (4/2007)

pool (no water) am Schauspiel Frankfurt (10/2007)

Die Helden auf Helgeland am Hamburger Schauspielhaus (1/2008)

Lilja 4-ever an den Münchner Kammerspielen (4/2008)

Die Orestie am Schauspiel Essen (9/2008)

Clavigo am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2008)

Lass mich Dein Leben leben! Dirty Control 2 (UA) an den Münchner Kammerspielen (3/2009)

Das Käthchen von Heilbronn am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (5/2009)

Don Carlos am Staatschauspiel Dresden (3/2010)

Penthesilea bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (Koproduktion mit dem Schauspielhaus Hamburg) (6/2010)

Die Labdakiden am Schauspielhaus Bochum (10/2010)

Alle meine Söhne am Deutschen Theater Berlin (12/2010)

Die Jungfrau von Orléans am Schauspielhaus Bochum (6/2011)

Was ihr wollt am Schauspielhaus Bochum (11/2011)

König Richard III. am Schauspielhaus Bochum (9/2012)

Hamlet am Staatsschauspiel Dresden (11/2012)

Im Dickicht der Städte am Schauspielhaus Bochum (2/2013)

Wolf unter Wölfen am Deutschen Theater Berlin (4/2013)

Die Nibelungen am Schauspielhaus Bochum (10/2013)

Hedda Gabler am Schauspielhaus Bochumg (3/2014)

Schöne neue Welt am Staatsschauspiel Dresden (9/2014)

Einsame Menschen am Schauspielhaus Bochum (11/2014)

Wie es euch gefällt am Schauspiel Köln (5/2015)

Die Zuschauer am Staatsschauspiel Dresden (9/2015)

Rose Bernd am Schauspielhaus Bochum (10/2015)

Ein Volksfeind am Schauspiel Köln (5/2016)

Gilgamesh am Düsseldorfer Schauspielhaus (9/2016)

Medea am Düsseldorfer Schauspielhaus (3/2017)

Kampf des N*** und der Hunde am Schauspielhaus Bochum (5/2017)

Der Kaufmann von Venedig am Düsseldorfer Schauspielhaus (2/2018)

Siegfrieds Erben bei den Nibelungenfestspielen Worms (7/2018)

Momentum am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2018)

Vor Sonnenaufgang am Schauspiel Frankfurt (2/2019)

Fight Club am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2019)

 

Weitere Beiträge zu Roger Vontobel:

Roger Vontobel wird Schauspieldirektor in Bern (6/2019)

 

Vornam, Axel

Axel Vornam, geboren 1956 in Castrop-Rauxel, ist Regisseur und Theaterintendant.

Nach der Übersiedlung seiner Eltern in die DDR 1967 wuchs Vornam in Leipzig auf. Im Anschluss an eine Ausbildung zum Wirtschaftskaufmann studierte er 1980 bis 1985 Schauspiel-Regie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Er arbeitete anschließend in Thüringen, als Regisseur in Meiningen (1985 bis 1988) und als Schauspieldirektor am Theater Rudolstadt (1988 bis 1995). Von 1995 bis 1998 leitete Vornam das Schauspiel in Greifswald/Stralsund, von 2001 bis 2003 war er Chefregisseur am Landestheater Schleswig-Holstein. Von 2003 bis 2008 arbeitete er als Intendant und Geschäftsführer am Theater Rudolstadt. Seit 2008 leitet er als das Theater Heilbronn, wo er zur Spielzeit 2014/2015 das "Junge Theater" als eigene Sparte aufbaute.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Axel Vornam:

In seiner frühen Kindheit ein Garten am Theater Heilbronn (6/2009)

Exit Europa. Requiem für einen Kontinent am Theater Heilbronn (4/2011)

Die Schatzsucher am Theater Heilbronn (2/2013)

Enron am Theater Heilbronn (1/2014)

Weitere Texte:

Aufschwung West – Axel Vornam aus Rudolstadt hilft dem Theater Heilbronn wieder auf die Beine von Arnim Bauer (12/2008)

Wächter, Suse

Suse Wächter, geboren 1969 in Sangerhausen, ist eine der bedeutendsten Puppenspielerinnen und -bauerinnen im deutschsprachigen Theater.

Aufgewachsen in der ehemaligen DDR, absolvierte Suse Wächter ein Puppenspiel-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Meist werden ihre Figuren offen geführt, die Puppenspieler sind dabei sichtbar. Das Zusammenwirken ihrer künstlichen Figuren mit Schauspielern, zum Teil auch mit Sängern oder Tänzern, wurde zur Eigenart vieler Inszenierungen. "Helden des 20. Jahrhunderts" ist ein zentrales Projekt ihres Schaffens – eine Ahnengalerie von mehr als 70 Miniatur-Porträts berühmter Persönlichkeiten, einer Art "Ensemble der Untoten". Wächter arbeitete bisher unter anderem am TAT Frankfurt, am Thalia Theater Hamburg, an der Schaubühne Berlin, an der Volksbühne Berlin, an der Bayrischen Staatsoper München, am Schauspielhaus Zürich, dem Staatsschauspiel Hannover, dem Schauspiel Köln und bei den Salzburger Festspielen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von und mit Suse Wächter:

Fordlandia am Schauspiel Köln (9/2007)

Go West - Eine Familie wandert aus am Schauspiel Graz (3/2008)

Wenn es Nacht wird am Ballhaus Ost (3/2010)

Helden der Oper an der Neuköllner Oper in Berlin (4/2010)

Agrippina – Die Kaiserin aus Köln am Schauspiel Köln (11/2010)

Der Untergang des Hauses Usher im Residenztheater (3/2013)

Brecht am Theater Oberhausen (10/2013)

Hört, hört! Die Bauhaus-Protokolle – der große Streit von WeimarHört, hört! Die Bauhaus-Protokolle – der große Streit von Weimar beim Kunstfest Weimar (8/2018)

Siehe auch: Puppentheater

Walburg, Lars-Ole

Lars-Ole Walburg, 1965 in Rostock geboren, ist Regisseur und seit 2009 Intendant des Schauspiels Hannover.

Bevor Walburg zwischen 1989 und 1992 an der Berliner FU Germanistik und Theaterwissenschaft studierte, arbeitete er als Redakteur beim Fernsehen. Gemeinsam mit Stefan Bachmann, Thomas Jonigk, Tom Till und Ricarda Beilharz gründete Walburg 1992 das Theater Affekt. 1996–1998 war er Regisseur und Dramaturg am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, 1998–2003 stellvertretender Schauspieldirektor und Chefdramaturg am Theater Basel, wo er dann von 2003 bis 2006 Schauspieldirektor war. Am 6.11.2010 trat Walburg als Redner bei der Antiatom-Großdemo in Gorleben auf.

Nachtkritiken gibt es zu folgenden Inszenierungen:

Die Orestie am Düsseldorfer Schauspielhaus (12/2007)

Schnee am Münchner Kammerspiele (2/2008)

Es geht uns gut am Burgtheater Wien (5/2008)

Kaspar Häuser Meer an den Münchner Kammerspielen (10/2008)

Wolokolamsker Chaussee/Das Leben des Autors am Schauspiel Hannover (10/2009)

Parzival am Schauspiel Hannover (1/2010)

Schwarze Jungfrauen am Schauspiel Hannover (3/2010)

Die Panne am Schauspielhaus Zürich (10/2010)

Der Silbersee am Schauspiel Hannover (03/2011)

Staatsfeind Kohlhaas am Schauspiel Hannover (9/2011)

Zwanzigtausend Seiten am Schauspielhaus Zürich (2/2012)

Nora oder Ein Puppenheim am Schauspiel Hannover (4/2012)

Tod und Wiederauferstehung der Welt meiner Eltern in mir am Schauspiel Hannover (9/2012)

Tolstoi. Licht und Finsternis am Schauspiel Hannover (2/2013)

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull am Schauspielhaus Zürich (4/2013)

Das Wirtshaus im Spessart am Schauspiel Hannover (9/2013)

Corpus Delicti am Schauspiel Hannover (3/2014)

Wie ich Johnny Depps Alien-Braut abschleppte am Schauspiel Hannover (4/2015)

Perplex am Schauspiel Hannover (11/2015)

Amerikanisches Detektivinstitut Lasso am Schauspiel Hannover (2/2016)

Rocco und seine Brüder bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2016)

Die Nacht von Lissabon am Schauspiel Hannover (2/2017)

Hool bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2017)

Das siebte Kreuz am Theater Oberhausen (3/2018)

Der schwarze Obelisk am Schauspiel Hannover (8/2018)

heiner 1-4 (engel fliegend, abgelauscht) am Berliner Ensemble (1/2019)

Waller, Ulrich

Ulrich Waller, geboren 1956 in Marburg an der Lahn, ist Regisseur und Dramatiker.

Anfang der 1980er Jahre war er unter der Intendanz von Niels-Peter Rudolph als Regisseur und Dramaturg am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg engagiert. 1988 wurde er Mitglied der künstlerischen Leitung des Frankfurter TAT (zusammen mit Elke Lang und Tom Stromberg).

Seit 1987 leitet er das alljährliche Hamburger Kabarett Festival, er schrieb und inszenierte zahlreiche Kabarett-Abende für die Bühne und das Fernsehen, die mehrfach mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet wurden. Von 1995 an war er zunächst zusammen mit Ulrich Tukur, seit der Spielzeit 2000/01 dann alleiniger künstlerischer Leiter der Hamburger Kammerspiele. Seit Herbst 2003 ist er künstlerischer Leiter des St. Pauli Theaters Hamburg.

Waller schrieb einige Theaterstücke, so etwa "Küssebisserisse – Eine Komödie über Männer" (UA 1986, Schauspielhaus Wien), "Davon geht die Welt nicht unter – ein Stück Berliner Geschichte" (UA 1991, Schillertheater Berlin), "Einmal Casanova sein" (UA 1997, Hamburger Kammerspiele), "Die Jungs mit dem Tüdelband – Die Gebrüder Wolf-Story" (UA 2002, Hamburger Kammerspiele) und zusammen mit Ulrich Tukur und Frank Göhre "Der Lord von Barmbeck" (UA 2005, St. Pauli Theater Hamburg).

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Ulrich Waller

Eines langen Tages Reise in der Nacht am Renaissance Theater Berlin (02/2011)

Die Wahrheit am St. Pauli Theater Hamburg (02/2011)

Amara terra mia / Mein bitteres Land auf den Ruhrfestspielen 5/2016)

Hinter der Fassade am St. Pauli Theater Hamburg (12/2016)

Lasst mich in Ruhe! am St. Pauli Theater Hamburg (4/2019)

Walser, Theresia

Theresia Walser, geboren 1967 in Friedrichshafen, ist Dramatikerin.

Nach einer Ausbildung zur Altenpflegerin studierte die jüngste Tochter des Schriftstellers Martin Walser von 1990 bis 1994 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Bern und nahm danach ihr erstes Engagement am Jungen Theater Göttingen auf. Dieter Dorn brachte in den Münchner Kammerspielen 1997 ihr Debütstück "Kleine Zweifel" zur Uraufführung. 1998 kürte die Kritikerjury des Fachblatts "Theater heute" Walser zur "Nachwuchsautorin des Jahres" und im darauf folgenden Jahr zur "Autorin des Jahres".

Mehrfach wurden ihre Stücke ins Rennen um den renommierten Mülheimer Dramatikerpreis geschickt. Anlässlich ihrer Einladung nach Mülheim 2008 mit "Morgen in Katar" porträtierte Wolfgang Behrens die Autorin für die Festivalseite www.nachtkritik-stuecke08.de. Sein Porträt beschreibt Walser als sprachmusikalische Autorin, die "ein untrügliches Gespür für klingende Wörter und für Rhythmen, von denen sie die nachgiebig federnden bevorzugt", besitzt.

Nachtkritiken zu Stücken von Theresia Walser:

Morgen in Katar am Staatstheater Kassel (3/2008)

Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm am Staatstheater Nürnberg (7/2008)

Monsun im April am Nationaltheater Mannheim (12/2008)

Der Herrenbestatter am Nationaltheater Mannheim (12/2009)

Die ganze Welt am Nationaltheater Mannheim (11/2010)

Eine Stille für Frau Schirakesch am Theater Osnabrück (9/2011)

Die ganze Welt beim Festival "FamilienBande!" am Staatstheater Cottbus (1/2012)

Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel am Nationaltheater Mannheim (1/2013)

Konstanz am Meer. Ein Himmelstheater am Theater Konstanz (6/2014)

Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel am Renaissancetheater Berlin (10/2014)

Herrinnen am Nationaltheater Mannheim (10/2014)

Im Turm zu Basel am Theater Basel (9/2016)

Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm / Nach der Ruhe vor dem Sturm am Nationaltheater Mannheim (6/2018)

Waltz, Sasha

Sasha Waltz, am 8. März 1963 in Karlsruhe geboren, ist Choreografin, Tänzerin und Opernregisseurin.

1993 gründete sie zusammen mit Jochen Sandig in Berlin die Tanzkompanie Sasha Waltz & Guests. Ihr Choreografie "Allee der Kosmonauten" eröffnete 1996 die sophiensaele als Produktions- und Spielstätte für Freies Theater, deren Gesellschafterin Waltz bis heute ist. 1999 übernahm sie gemeinsam mit Thomas Ostermeier, Jens Hillje und Jochen Sandig die künstlerische Leitung der Schaubühne am Lehniner Platz. Nachdem erste Streitigkeiten bereits 2002 bekannt wurden, machte sich Waltz im Jahr 2005 wieder mit ihrer Kompagnie selbstständig. Seit 2006 dient ihr das Berliner Radialsystem als Proben- und Aufführungsbühne. Im Februar 2013 kündigte sie an, sich nach neuen nationalen und internationalen Partnern umzuschauen, weil es von Seiten des Kultursenats für sie keine langfristige Perspektive in Berlin gebe. Im April 2014 trug ihre Zusammenarbeit mit Maestro Daniel Barenboim Früchte, sie durfte ihre erste Oper inszenieren: Richard Wagners "Tannhäuser" an der Staatsoper Berlin. Waltz erhielt zahlreiche Preise, darunter 2010 das Bundesverdienstkreuz. 

Einigen Wirbel löste ihre Ernnennung zur Ko-Intendantin des Berliner Staatsballetts an der Seite des Schweden Johannes Öhman zum Jahre 2019 aus, die Kultursenator und regierender Bürgermeister von Berlin Michael Müller kurz vor der Berliner Wahl im September 2016 bekanntgab. Umgehend protestierte das Ensemble des Staatsballettes gegen die aus seiner Sicht fachlich ungeeignete Choreographin Waltz und wünschte in eine neuerliche Intendantenfindung einbezogen zu werden.

Nachtkritiken zu Choreografien und Inszenierungen von Sasha Waltz:

Continu bei den Zürcher Festspielen (6/2010)

Sacre an der Berliner Staatsoper Unter den Linden (10/2013)

Tannhäuser an der Staatsoper Berlin (4/2014)

Figure Humaine in der Elbphilharmonie Hamburg (1/2017)

Exodos im Radialsystem Berlin (8/2018)

Weber, Anselm

Anselm Weber, geboren am 3. Oktober 1963 in München, ist Regisseur und seit der Spielzeit 2017/18 Intendant des Schauspiel Frankfurt.

Von 2010 bis 2017 war Anselm Weber Intendant des Bochumer Schauspielhauses, von 2005 bis 2010 leitete er das benachbarte Schauspiel Essen. Über seine dortige Arbeit und die kulturpolitischen Schwierigkeiten spricht Weber im Ruhrpod 1 auf nachtkritik-stuecke 2010.de. Im November 2008 wurde Weber zum Nachfolger von Intendant Elmar Goerden berufen. Im April 2015 berief der Aufsichtsrat der Städtischen Bühnen Frankfurt Weber als Nachfolger von Oliver Reese ab Sommer 2017 zum Intendanten des Schauspiel Frankfurt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Anselm Weber:

Wer hat Angst vor Virginia Woolf am Grillo Theater Essen (4/2007).

Der Held der westlichen Welt am Grillo Theater Essen (9/2008)

Don Carlos am Grillo Theater Essen (12/2008)

Barbelo, von Hunden und Kindern am Grillo Theater Essen (2/2009)

Transit am Grillo Theater Essen (1/2010)

Eisenstein am Schauspielhaus Bochum (9/2010)

Haus am See (UA) am Schauspielhaus Bochum (5/2011)

Das Leben ist kein Fahrrad (UA) am Schauspielhaus Bochum (12/2011)

Opening Night am Schauspielhaus Bochum (3/2013)

Es wird einmal (UA) am Schauspielhaus Bochum (12/2013)

Die unsichtbare Hand (DEA) / Am Boden am Schauspielhaus Bochum (12/2016)

Das siebte Kreuz am Schauspiel Frankfurt (10/2017)

Stimmen einer Stadt am Schauspiel Frankfurt (5/2018)

Furor (UA) am Schauspiel Frankfurt (10/2018)

Andere Beiträge zu Anselm Weber:

Kommentar: Anselm Weber wird Nachfolger von Elmar Goerden am Schauspielhaus Bochum (11/2008)

Meldung: Anselm Weber warnt davor, das Schauspiel Essen wegzusparen (2/2009)

Bericht: Anselm Webers Pläne für den Start am Schauspielhaus Bochum (5/2010)

Meldung: Anselm Weber verlängert in BochumAnselm Weber verlängert in Bochum (7/2013)

Meldung: Anselm Weber wird 2017 Intendant in Frankfurt am Main (4/2015)

Presseschau: Noch-Intendant Oliver Reese und der künftige Intendant Anselm Weber zum Sanierungsfall Schauspiel Frankfurt (8/2016)

Report: Frankfurt am Main muss seine Städtischen Bühnen sanieren, es drohen Kosten wie beim Bau der Elbphilharmonie. Wie kann das sein? (2/2018)

Weber, Barbara

Barbara Weber, 1975 in Wattwil/St. Gallen geboren, Regisseurin.

Sie studierte Schauspieltheater-Regie am Institut für Theater, Musiktheater und Film in Hamburg. Von 2008 bis 2013 leitet Weber zusammen mit Rafael Sanchez das Theater Neumarkt in Zürich.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Barbara Weber:

Tanger unplugged an den Münchner Kammerspielen (9/2007)

Miss Sara Sampson am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2007)

Die Lears bei den Wiener Festwochen (6/2008)

Hair Story am Theater Neumarkt Zürich (10/2008)

Biografie: Ein Spiel am Theater Neumarkt Zürich (11/2008)

Anna Karenina am Theater Neumarkt Zürich (3/2009)

Wahlverwandtschaften am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2009)

Baby Jane am Theater Neumarkt Zürich (11/2009)

Bonnie und Clyde an den Münchner Kammerspielen (2/2010)

Are You Still Afraid of Virginia Woolf? am Theater Neumarkt Zürich (11/2010)

Nebenan – The Vibrator Play am Bayerischen Staatsschauspiel München (2/2012)

Ein Sommernachtstraum (mit Rafael Sanchez) am Theater Neumarkt Zürich (6/2012)

Der Richter und sein Henker am Theater Basel (11/2013)

Hunde Gottes am Schauspielhaus Wien (10/2014)

Kasimir und Karoline am Schauspielhaus Zürich (3/2015)