lexikon

Suche nach Begriffen im Lexikon (Reguläre Ausdrücke erlaubt)
Beginnt mit Enthält Genauer Treffer
Alle A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Begriff Definition
Voigt, Luise

Luise Voigt, 1985 in Nordhausen geboren, ist Regisseurin und Medienkünstlerin.

Voigt studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und arbeitet in der freien Theaterszene, am Stadt-und Staatstheater, für den Rundfunk, im Kontext der Bildenden Kunst sowie neuer Musik. 2005 erhielt sie den Weimarer Hörspielpreis für "Weltall Erde Mensch", 2009 war sie Stipendiatin an der Akademie der Künste Berlin in der Sektion Film und Medienkunst.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Luise Voigt:

Der Golem am Staatstheater Oldenburg (8/2016)

Dokusoap am Staatstheater Oldenburg (2/2018)

1984 am Staatstheater Oldenburg (9/2018)

www.luisevoigt.com

Voima, Soeren

Soeren Voima ist das Autoren-Pseudonym von Christian Tschirner, seit 2009 Dramaturg, Schauspieler und Regisseur am Schauspiel Hannover. Anfangs wurde das Pseudonym gemeinsam von einer Gruppe Autoren benutzt, die Tschirner 1995 gemeinsam mit Tom Kühnel und Robert Schuster gründete.

Voima soll, anders als Tschirner oder auch Schuster, 1972 in Wittgensdorf (Chemnitz) geboren sein und lebt im Havelland. Genau wie Tschirner machte er eine Forstwirtschaftsausbildung, Abitur an der Abendschule und studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. 1995 gründete er gemeinsam mit Tom Kühnel und Robert Schuster eine nach ihm benannten Autorengruppe (Werke u.a. "Alice im Wunderland", "Titus Andronicus", "Das Kontingent"). Seit 2002 arbeitet er an eigenen Projekten, häufig in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Christian Weise. Im November 2011 wurde er mit dem Stuttgarter Literaturpreis des Wirtschaftsclubs ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Texten von Soeren Voima:

Volpone nach Ben Jonson am Schauspiel Köln (11/2007)

Eos am Staatstheater Stuttgart (5/2008)

Simplicissimus Teutsch am Schauspiel Köln (1/2008)

Iphigenie nach Goethe am Schauspiel Köln (5/2009)

80 Tage, 80 Nächte in Stuttgart (7/2009)

Alice under Ground nach Lewis Carroll am Ballhaus Ost (9/2009)

Simplicissimus Teutsch am Schauspiel Hannover (10/2009)

Volpone nach Ben Jonson am Staatstheater Stuttgart (5/2010)

Das Gestell (UA) am Staatstheater Stuttgart (5/2011)

Ursprung der Welt (UA) am Staatsschauspiel Hannover (5/2011)

Ruf der Wildnis / Stimme des Kapitals Adaption von Jack Londons "Ruf der Wildnis" am Staatstheater Dortmund (4/2017)

Iphighenie in Aulis / Occident Express am Volkstheater Wien (9/2017)

Peer Gynt (nach Hendrik Ibsen) bei den Bad Hersfelder Festspielen (7/2018)

Völcker, Tine Rahel

Tine Rahel Völcker, 1979 in Berlin geboren, ist Dramatikerin.

Zwischen 2002 und 2004 absolvierte sie ein Studium am Studiengang Szenisches Schreiben der Universität der Künste Berlin.

Nachtkritiken zu Stücken von Tine Rahel Völcker:

Albertz an der Landesbühne Wilhelmshaven (12/2008)

Die Höhle vor der Stadt in einem Land mit Nazis und Bäumen am Centraltheater Leipzig (4/2009)

Medea und Glauke. 11 Kolonialskizzen am Maxim Gorki Theater Berlin (7/2009)

Madame Bovary am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2011)

Kein Science-Fiction am Düsseldorfer Schauspielhaus (2/2012)

Der seidene Schuh am Schauspielhaus Wien – Teil IV (11/2012, Bearbeitung nach Paul Claudel)

Der Fliegende Mensch am Anhaltinischen Theater Dessau (2/2013)

von Studnitz, Andreas

Andreas von Studnitz, geboren am 9. Februar 1954 in Bonn, ist Regisseur und Intendant.

Von Studnitz studierte Schauspiel an der Otto-Falckenberg-Schule in München und arbeitete ab 1979 als Schauspieler, Regieassistent, Oberspielleiter, Regisseur und Gastregisseur u.a. in Bochum, Bremen, Dortmund, Essen, Frankfurt, Hamburg, Karlsruhe, Köln, Lübeck, Nürnberg, Tübingen, Wien, Wiesbaden.

Seit der Spielzeit 2006/2007 ist er Intendant des Dreisparten-Theaters Ulm, wo er auch regelmäßig inszeniert. 2018 löst Kay Metzger ihn in dieser Funktion ab.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Andreas von Studnitz:

Döner zweier Herren am Theater Pforzheim (6/2013)

Die Bakchen (Pussy Riot) am Theater Ulm (4/2015)

Judith am Theater Ulm (3/2016)

Dogville am Theater Ulm (10/2017)

 

von Treskow, Christian

von Treskow, Christian, Regisseur

Christian von Treskow wurde 1968 in Wolfenbüttel geboren und studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Köln und Regie an der HfD "Ernst Busch" Berlin.

1996/97 war er Hausregisseur am Deutschen Theater Berlin tätig, wo er mit Thomas Ostermeier die Spielstätte Baracke leitete. 1997 gründete er in Berlin die freie Gruppe Theater Oklahoma. Als freischaffender Regisseur arbeitet er u.a. in Wien (Burgtheater), Köln (Bühnen der Stadt Köln), Jena (Theaterhaus Jena), Erlangen (Das Theater Erlangen), Bremen (Theater Bremen), Karlsruhe, Genf und Lyon.

Von 2009 bis 2014 war Christian von Treskow Schauspielchef an den Wuppertaler Bühnen. Als er gegen die Sparpolitik der Stadt protestierte, wurde sein Vertrag nicht verlängert. Hier seine Abschiedsrede im Wortlaut.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christian von Treskow:

Trilogie der Sommerfrische an den Wuppertaler Bühnen (10/2012)

Viel Lärmen um nichts an den Wuppertaler Bühnen (4/2014)

Der Untergang des Egoisten Fatzer beim Brechtfestival Augsburg (2/2018)

Vontobel, Roger

Roger Vontobel, 1977 in Zürich geboren und in Johannesburg/Südafrika aufgewachsen, ist Regisseur.

Nach einem Schauspielstudium an der American Academy of Dramatic Arts in Pasadena studierte er von 2001 bis 2005 Schauspielregie an der Universität Hamburg. Noch während des Studiums gründete er die freie Gruppe VONTOBELhamburg, mit der er auch die Lessing-Variation "[fi'lo:tas]" realisierte, mit der er bekannt wurde und die zum Theaterspektakel Zürich, zu den Ruhrfestspielen Recklinghausen, zum Edinburgh Fringe Festival oder dem Impulse-Festival eingeladen wurde. 2005 gewann er den Impulse-Preis für eine Auseinandersetzung mit Kleists "Die Herrmannschlacht".

Seit 2005 arbeitet Vontobel auch am Schauspiel Essen, den Münchner Kammerspielen, dem Berliner Maxim Gorki Theater und dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2009 richtet er die szenische Lesung eines Siegerstücks Der Mann der die Welt aß von Nis-Momme Stockmann ein. Seine im Januar 2010 am Schauspiel Essen entstandene Inszenierung von Ibsens "Peer Gynt" wurde zum NRW Theatertreffen 2010 eingeladen. Mit seinem Dresdner "Don Carlos" gewann er zudem 2010 den Theaterpreis FAUST des Deutschen Bühnenvereins in der Sparte Regie und war damit außerdem zum Theatertreffen 2011 eingeladen. Von 2011 bis 2016 war er Hausregisseur am Schauspielhaus Bochum. Seit 2016 arbeitet Roger Vontobel als Hausregisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus. Ab der Spielzeit 2021/22 wird Vontobel Schauspieldirektor am Konzert Theater Bern.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Roger Vontobel:

Die Familie Schroffenstein an den Münchner Kammerspielen (4/2007)

pool (no water) am Schauspiel Frankfurt (10/2007)

Die Helden auf Helgeland am Hamburger Schauspielhaus (1/2008)

Lilja 4-ever an den Münchner Kammerspielen (4/2008)

Die Orestie am Schauspiel Essen (9/2008)

Clavigo am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2008)

Lass mich Dein Leben leben! Dirty Control 2 (UA) an den Münchner Kammerspielen (3/2009)

Das Käthchen von Heilbronn am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (5/2009)

Don Carlos am Staatschauspiel Dresden (3/2010)

Penthesilea bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (Koproduktion mit dem Schauspielhaus Hamburg) (6/2010)

Die Labdakiden am Schauspielhaus Bochum (10/2010)

Alle meine Söhne am Deutschen Theater Berlin (12/2010)

Die Jungfrau von Orléans am Schauspielhaus Bochum (6/2011)

Was ihr wollt am Schauspielhaus Bochum (11/2011)

König Richard III. am Schauspielhaus Bochum (9/2012)

Hamlet am Staatsschauspiel Dresden (11/2012)

Im Dickicht der Städte am Schauspielhaus Bochum (2/2013)

Wolf unter Wölfen am Deutschen Theater Berlin (4/2013)

Die Nibelungen am Schauspielhaus Bochum (10/2013)

Hedda Gabler am Schauspielhaus Bochumg (3/2014)

Schöne neue Welt am Staatsschauspiel Dresden (9/2014)

Einsame Menschen am Schauspielhaus Bochum (11/2014)

Wie es euch gefällt am Schauspiel Köln (5/2015)

Die Zuschauer am Staatsschauspiel Dresden (9/2015)

Rose Bernd am Schauspielhaus Bochum (10/2015)

Ein Volksfeind am Schauspiel Köln (5/2016)

Gilgamesh am Düsseldorfer Schauspielhaus (9/2016)

Medea am Düsseldorfer Schauspielhaus (3/2017)

Kampf des N*** und der Hunde am Schauspielhaus Bochum (5/2017)

Der Kaufmann von Venedig am Düsseldorfer Schauspielhaus (2/2018)

Siegfrieds Erben bei den Nibelungenfestspielen Worms (7/2018)

Momentum am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2018)

Vor Sonnenaufgang am Schauspiel Frankfurt (2/2019)

Fight Club am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2019)

Brand am Schauspiel Frankfurt (10/2019)

 

Weitere Beiträge zu Roger Vontobel:

Roger Vontobel wird Schauspieldirektor in Bern (6/2019)

 

Vornam, Axel

Axel Vornam, geboren 1956 in Castrop-Rauxel, ist Regisseur und Theaterintendant.

Nach der Übersiedlung seiner Eltern in die DDR 1967 wuchs Vornam in Leipzig auf. Im Anschluss an eine Ausbildung zum Wirtschaftskaufmann studierte er 1980 bis 1985 Schauspiel-Regie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Er arbeitete anschließend in Thüringen, als Regisseur in Meiningen (1985 bis 1988) und als Schauspieldirektor am Theater Rudolstadt (1988 bis 1995). Von 1995 bis 1998 leitete Vornam das Schauspiel in Greifswald/Stralsund, von 2001 bis 2003 war er Chefregisseur am Landestheater Schleswig-Holstein. Von 2003 bis 2008 arbeitete er als Intendant und Geschäftsführer am Theater Rudolstadt. Seit 2008 leitet er als das Theater Heilbronn, wo er zur Spielzeit 2014/2015 das "Junge Theater" als eigene Sparte aufbaute.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Axel Vornam:

In seiner frühen Kindheit ein Garten am Theater Heilbronn (6/2009)

Exit Europa. Requiem für einen Kontinent am Theater Heilbronn (4/2011)

Die Schatzsucher am Theater Heilbronn (2/2013)

Enron am Theater Heilbronn (1/2014)

Weitere Texte:

Aufschwung West – Axel Vornam aus Rudolstadt hilft dem Theater Heilbronn wieder auf die Beine von Arnim Bauer (12/2008)

Wächter, Suse

Suse Wächter, geboren 1969 in Sangerhausen, ist eine der bedeutendsten Puppenspielerinnen und -bauerinnen im deutschsprachigen Theater.

Aufgewachsen in der ehemaligen DDR, absolvierte Suse Wächter ein Puppenspiel-Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Meist werden ihre Figuren offen geführt, die Puppenspieler sind dabei sichtbar. Das Zusammenwirken ihrer künstlichen Figuren mit Schauspielern, zum Teil auch mit Sängern oder Tänzern, wurde zur Eigenart vieler Inszenierungen. "Helden des 20. Jahrhunderts" ist ein zentrales Projekt ihres Schaffens – eine Ahnengalerie von mehr als 70 Miniatur-Porträts berühmter Persönlichkeiten, einer Art "Ensemble der Untoten". Wächter arbeitete bisher unter anderem am TAT Frankfurt, am Thalia Theater Hamburg, an der Schaubühne Berlin, an der Volksbühne Berlin, an der Bayrischen Staatsoper München, am Schauspielhaus Zürich, dem Staatsschauspiel Hannover, dem Schauspiel Köln und bei den Salzburger Festspielen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von und mit Suse Wächter:

Fordlandia am Schauspiel Köln (9/2007)

Go West - Eine Familie wandert aus am Schauspiel Graz (3/2008)

Wenn es Nacht wird am Ballhaus Ost (3/2010)

Helden der Oper an der Neuköllner Oper in Berlin (4/2010)

Agrippina – Die Kaiserin aus Köln am Schauspiel Köln (11/2010)

Der Untergang des Hauses Usher im Residenztheater (3/2013)

Brecht am Theater Oberhausen (10/2013)

Hört, hört! Die Bauhaus-Protokolle – der große Streit von WeimarHört, hört! Die Bauhaus-Protokolle – der große Streit von Weimar beim Kunstfest Weimar (8/2018)

Siehe auch: Puppentheater

Walburg, Lars-Ole

Lars-Ole Walburg, 1965 in Rostock geboren, ist Regisseur und Theatermacher.

Bevor Walburg zwischen 1989 und 1992 an der Berliner FU Germanistik und Theaterwissenschaft studierte, arbeitete er als Redakteur beim Fernsehen. Gemeinsam mit Stefan Bachmann, Thomas Jonigk, Tom Till und Ricarda Beilharz gründete Walburg 1992 das Theater Affekt. 1996 bis1998 war er Regisseur und Dramaturg am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, 1998 bis 2003 stellvertretender Schauspieldirektor und Chefdramaturg am Theater Basel, wo er dann von 2003 bis 2006 Schauspieldirektor wurde. Von 2009 bis 2019 leitete er als Intendant das Schauspiel Hannover. Am 6. November 2010 trat Walburg als Redner bei der Anti-Atom-Großdemo in Gorleben auf.

Nachtkritiken gibt es zu folgenden Inszenierungen:

Die Orestie am Düsseldorfer Schauspielhaus (12/2007)

Schnee am Münchner Kammerspiele (2/2008)

Es geht uns gut am Burgtheater Wien (5/2008)

Kaspar Häuser Meer an den Münchner Kammerspielen (10/2008)

Wolokolamsker Chaussee/Das Leben des Autors am Schauspiel Hannover (10/2009)

Parzival am Schauspiel Hannover (1/2010)

Schwarze Jungfrauen am Schauspiel Hannover (3/2010)

Die Panne am Schauspielhaus Zürich (10/2010)

Der Silbersee am Schauspiel Hannover (03/2011)

Staatsfeind Kohlhaas am Schauspiel Hannover (9/2011)

Zwanzigtausend Seiten am Schauspielhaus Zürich (2/2012)

Nora oder Ein Puppenheim am Schauspiel Hannover (4/2012)

Tod und Wiederauferstehung der Welt meiner Eltern in mir am Schauspiel Hannover (9/2012)

Tolstoi. Licht und Finsternis am Schauspiel Hannover (2/2013)

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull am Schauspielhaus Zürich (4/2013)

Das Wirtshaus im Spessart am Schauspiel Hannover (9/2013)

Corpus Delicti am Schauspiel Hannover (3/2014)

Wie ich Johnny Depps Alien-Braut abschleppte am Schauspiel Hannover (4/2015)

Perplex am Schauspiel Hannover (11/2015)

Amerikanisches Detektivinstitut Lasso am Schauspiel Hannover (2/2016)

Rocco und seine Brüder bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2016)

Die Nacht von Lissabon am Schauspiel Hannover (2/2017)

Hool bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2017)

Das siebte Kreuz am Theater Oberhausen (3/2018)

Der schwarze Obelisk am Schauspiel Hannover (8/2018)

heiner 1-4 (engel fliegend, abgelauscht) am Berliner Ensemble (1/2019)

Waller, Ulrich

Ulrich Waller, geboren 1956 in Marburg an der Lahn, ist Regisseur und Dramatiker.

Anfang der 1980er Jahre war er unter der Intendanz von Niels-Peter Rudolph als Regisseur und Dramaturg am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg engagiert. 1988 wurde er Mitglied der künstlerischen Leitung des Frankfurter TAT (zusammen mit Elke Lang und Tom Stromberg).

Seit 1987 leitet er das alljährliche Hamburger Kabarett Festival, er schrieb und inszenierte zahlreiche Kabarett-Abende für die Bühne und das Fernsehen, die mehrfach mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet wurden. Von 1995 an war er zunächst zusammen mit Ulrich Tukur, seit der Spielzeit 2000/01 dann alleiniger künstlerischer Leiter der Hamburger Kammerspiele. Seit Herbst 2003 ist er künstlerischer Leiter des St. Pauli Theaters Hamburg.

Waller schrieb einige Theaterstücke, so etwa "Küssebisserisse – Eine Komödie über Männer" (UA 1986, Schauspielhaus Wien), "Davon geht die Welt nicht unter – ein Stück Berliner Geschichte" (UA 1991, Schillertheater Berlin), "Einmal Casanova sein" (UA 1997, Hamburger Kammerspiele), "Die Jungs mit dem Tüdelband – Die Gebrüder Wolf-Story" (UA 2002, Hamburger Kammerspiele) und zusammen mit Ulrich Tukur und Frank Göhre "Der Lord von Barmbeck" (UA 2005, St. Pauli Theater Hamburg).

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Ulrich Waller

Eines langen Tages Reise in der Nacht am Renaissance Theater Berlin (02/2011)

Die Wahrheit am St. Pauli Theater Hamburg (02/2011)

Amara terra mia / Mein bitteres Land auf den Ruhrfestspielen 5/2016)

Hinter der Fassade am St. Pauli Theater Hamburg (12/2016)

Lasst mich in Ruhe! am St. Pauli Theater Hamburg (4/2019)