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Begriff Definition
Weber, Hasko

Hasko Weber, am 10. Dezember 1963 in Dresden geboren, ist Regisseur und Intendant.

1985 bis 1989 Ausbildung zum Schauspieler an der Theaterhochschule Leipzig bzw. am Studio der Städtischen Bühnen Karl-Marx-Stadt, wo er 1989 unter Intendant Gerhard Meyer sein erstes Engagement als Schauspieler und Regisseur erhielt. Im selben Jahr gründete er die Theatergruppe "Dramatische Brigade", eine eigenständig arbeitende Gruppe mit Anbindung an das Schauspielhaus, in der Weber erste Erfahrungen als Regisseur sammelte.

1990 erhielt er zunächst ein Gastengagement als Schauspieler am Staatsschauspiel Dresden und wurde ab der Spielzeit 1991/92 von Intendant Dieter Görne für die folgenden zwei Jahre am selben Haus als Schauspieler mit Regieverpflichtung fest engagiert. Von 1993 bis 2001 agierte er am Dresdner Theater als Schauspieldirektor.

Im Jahr 2002 wurde Weber von Intendant Friedrich Schirmer an das Schauspiel Stuttgart berufen, wo er im Jahr darauf Hausregisseur wurde. In der Spielzeit 2005/06 trat er die Nachfolge von Schirmer an und übernahm die Schauspielintendanz am Staatstheater Stuttgart. Seit 2013 ist Weber Intendant am Deutschen Nationaltheater Weimar.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Hasko Weber:

Im Dickicht der Städte am Staatstheater Stuttgart (6/2007)

Die dritte Generation am Staatstheater Stuttgart (10/2007)

Stalker am Staatstheater Stuttgart (2/2009)

Hauptsache Arbeit am Staatstheater Stuttgart (3/2010)

Der Bau am Staatstheater Stuttgart (9/2010)

Missionen der Schönheit am Staatstheater Stuttgart (9/2010)

Nichts Schöneres am Staatstheater Stuttgart (9/2011)

Don Karlos am Staatstheater Stuttgart (2/2012)

Angst reist mit am Staatstheater Stuttgart (3/2013)

Faust. Der Tragödie erster Teil am Nationaltheater Weimar (6/2013)

Mutti bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2014)

Lotte in Weimar  im Hotel Elephant Weimar (9/2014)

Wallenstein am Nationaltheater Weimar (1/2015)

Terror am Deutschen Theater Berlin (10/2015)

Faust. Der Tragödie zweiter Teil am Nationaltheater Weimar (2/2016)

Biedermann und die Brandstifter am Schauspielhaus Bochum (1/2017)

Bombenstimmung bei den Ruhrfestspielen/Koproduktion: NT Weimar (5/2017)

Homo Faber am Theater Chemnitz (10/2017)

On the Edge am Südthüringischen Staatstheater Meiningen (mit Andris Plucis) (6/2018)


Presseschauen, Meldungen und Berichte über Hasko Weber:

Presseschau: In Weimar versuchte Intendant Hasko Weber mit seinem Publikum zu diskutieren (16.6.2014)

 

Weck, Laura de

Laura de Weck, geboren 1981 in Zürich und wohnhaft in Hamburg, ist Schauspielerin und Dramatikerin.

Mit ihrem Debütstück "Lieblingsmenschen", das einer der großen Nachspielerfolge der Saison 2007/2008 war, wurde de Weck zu den Mülheimer Theatertagen 2008 eingeladen. Auf der Mülheim-Seite www.nachtkritik-stuecke08.de werden das Drama und die Autorin in einem ausführlichen Dossier vorgestellt. Laura de Weck ist dort auch in Wort und Bild zu erleben.

Nachtkritiken zu Inszenierungen der Werke von Laura de Weck:

Sumsum beim 5. Wochenende der jungen Dramatiker an den Münchner Kammerspielen (9/2007)

Nothing Company von Far a Day Cage (mit einem Audiokommentar von Laura de Weck) am Hebbel-am-Ufer Berlin (4/2008)

Lieblingsmenschen am Theater Basel, als Gastspiel bei den Mülheimer Theatertagen 2008 (5/2008, auf nachtkritik-stuecke08.de)

Lieblingsmenschen am Staatsschauspiel Dresden (5/2008)

SumSum2 am Theater Erlangen (6/2010)

Für die Nacht am Theater Basel (4/2011)

Mit freundlicher Unterstützung von auf Kampnagel Hamburg (10/2011)

Archiv des Unvollständigen in Oldenburg und den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2013)

Espace Schengen an der Gessnerallee Zürich (9/2013)

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Laura de Weck als Schauspielerin:

Louis und Louisa am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (12/2007)

Träumer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (4/2008)

Paradise Now am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (6/2008).

Weckherlin, Thorsten

Thorsten Weckherlin (* 1962 in Hamburg) ist Theaterregisseur und Intendant am Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen.

Weckherlin studierte in Hamburg Literaturwissenschaft und Geschichte. 1993 wurde er Regiehospitant von Peter Zadek am Berliner Ensemble. Ein Jahr später baute er das Berliner-Ensemble-Tourneetheater auf. 1998 bis 2001 war er Leitungsmitglied am Schauspiel Leipzig. 2002 ging er als Leitungsmitglied ans Theater Freiburg und war dort für das Marketing verantwortlich. 2004 wurde Weckherlin Intendant am Landestheater Burghofbühne in Dinslaken. Seit Beginn der Spielzeit 2014/15 hat er die Leitung des Landestheaters in Tübingen (LTT) inne.

Nachtkritiken zu Inszenierungen Thorsten Weckherlins:

Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs am Landestheater Tübingen (12/2018)

 

Wehner, Johanna

Johanna Wehner, Regisseurin

Johanna Wehner wurde 1981 in Bonn geboren und studierte dort und im schottischen St. Andrews Philosophie und Germanistik, danach Opern- und Sprechtheaterregie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München.

Sie hat u.a. in München, Heidelberg, Jena, Freiburg, Frankfurt und Stuttgart gearbeitet, leitete in der Spielzeit 2013/14 zusammen mit Alexander Eisenach und Ersan Mondtag das Regiestudio des Schauspiels Frankfurt und ist seit der Spielzeit 2014/2015 Oberspielleiterin am Stadttheater Konstanz.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Johanna Wehner:

Die Glasmenagerie am Theaterhaus Jena (11/2012)

Der Meister und Margarita am Theaterhaus Jena (Co-Regie mit Moritz Schönecker) (7/2013)

Die Geierwally am Schauspiel Frankfurt (10/2013)

Intensivtäter im Rahmen einer Doppeluraufführung am Theater Freiburg (2/2014)

Angst (nach Stefan Zweig) beim Nachwuchsfestival des Regiestudios am Schauspiel Frankfurt (6/2014)

Allwissen am Theater Konstanz (10/2014)

Die Kinder bleiben am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (9/2015)

Faust I am Theater Konstanz (11/2015)

Zweite allgemeine Verunsicherung am Schauspiel Frankfurt (2/2016)

We Have A Situation Here am Theater Konstanz (3/2017)

Melancholia am Schauspielhaus Bochum (3/2018)

Die Jungfrau von Orleans am Theater Konstanz (6/2018)

Kabale und Liebe am Staatstheater Wiesbaden (6/2019)

 

Weiler, Hannes

Hannes Weiler, geboren 1981 in Stuttgart, ist Regisseur, Autor und Videokünstler.

Weiler war Regieassistent am Deutschen Theater Berlin und am Schauspielhaus Zürich, wo er unter anderen mit Frank Castorf, René Pollesch und Stefan Pucher arbeitete. Seit 2011 ist er freier Regisseur.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Hannes Weiler:

Edgar und Annabel am Schauspiel Frankfurt (Videoarbeit; Regie: Lily Sykes, 5/2012)

Die Elixiere des Teufels am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg (1/2016)

Mein süßes Unbehagen! am Theaterhaus Jena (1/2017)

Wadzeks Kampf mit der Dampfturbine am Theater Regensburg (6/2017)

Prometheus am Theaterhaus Jena (10/2017)

 

Weise, Christian

Christian Weise, 1973 in Eisleben geboren, ist Theaterregisseur.

Er studierte von 1992 bis 1996 Puppenspiel an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" und war von 1996 bis 1997 Puppenspieler am Maxim Gorki Theater Berlin, bevor er als Schauspieler und Puppenspieler nach Frankfurt am Main ging. Dort war er zunächst am Schauspiel Frankfurt und später am Theater am Turm engagiert. Erste Regiearbeiten entstanden 2001 gemeinsam mit Christian Tschirner. Seit 2002 ist Weise freier Regisseur.

Nachtkritiken
zu Inszenierungen von Christian Weise:

Volpone am Schauspiel Köln (11/2007)

Eos am Staatstheater Stuttgart (5/2008)

Alice Under Ground am Berliner Ballhaus Ost (9/2009)

Die Familie Schroffenstein am Anhaltinischen Theater Dessau (1/2010)

Wenn es Nacht wird. Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs am Berliner Ballhaus Ost (3/2010)

Die Nibelungen am Staatstheater Stuttgart (6/2010)

Was ihr wollt am Staatstheater Stuttgart (11/2010)

Der Meister und Margarita am am Staatstheater Stuttgart (2/2011)

Woyzeck am Anhaltischen Theater Dessau (4/2011)

Madame Bovary am Berliner Ballhaus Ost (9/2011)

Maß für Maß am Schauspiel Suttgart (11/2011)

Der ideale Mann am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (8/2012)

Im Abseits am Nationaltheater Weimar (9/2012)

Im Weißen Rössl am Düsseldorfer Schauspielhaus (11/2013)

Othello am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2016)

Ruf der Wildnis am Staatstheater Darmstadt (4/2017)

Alles Schwindel am Maxim Gorki Theater Berlin (12/2017)

Elizaveta Bam am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2018)

Macbeth beim Kunstfest Weimar (8/2018)

Die Räuber am Nationaltheater Mannheim (9/2018)

 

Weise, Klaus

Klaus Weise, 1951 in Gera geboren, ist Theater- und Filmregisseur, Autor und Intendant.

Weise studierte Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft in München, arbeitete als Regieassistent am Theater Ingolstadt und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Anschließend arbeitete er als freier Regisseur. 1985 erhielt er den Förderpreis für junge Bühnenschaffende der Dr. Otto Kasten Stiftung. 1986 wurde Weise leitender Regisseur am Düsseldorfer Schauspielhaus, 1989/90 Schauspieldirektor am Staatstheater Darmstadt. Von 1991 bis 2003 war er Intendant des Theaters Oberhausen. Dort entdeckte er u.a. die Schriftstellerin Sibylle Berg für's Theater. Seit 2003 ist Weise Generalintendant des Theaters Bonn.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Klaus Weise:

Das Dershowitz-Protokoll am Theater Bonn (4/2008)

Blick auf den Hafen am Theater Bonn (5/2009)

Geschichten aus dem Wiener Wald am Theater Bonn (3/2011)

Die Damen warten am Theater Bonn (12/2012)

Weißrussland
Siehe: Belarus.
Wellemeyer, Tobias

Tobias Wellemeyer, 1961 in Dresden geboren, ist Regisseur und Intendant des Hans Otto Theaters in Potsdam.

Wellemeyer begann seine Theaterlaufbahn als Bühnenarbeiter am Staatstheater Dresden, wo er – nach einem Theaterwissenschaftsstudium in Leipzig – 1989 auch sein Regiedebüt gab. Zwölf Jahre war er Hausregisseur in Dresden, bis er 2001 die Intendanz der Freien Kammerspiele Magdeburg übernahm. Von 2004 bis 2009 war Wellemeyer Generalintendant des Theaters Magdeburg, von 2009 bis 2018 Intendant des Potsdamer Hans Otto Theaters.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Tobias Wellemeyer:

Das letzte Feuer am Theater Magedeburg (10/2008)

Das weite Land am Hans Otto Theater Potsdam (1/2010)

Der Turm am Hans Otto Theater Potsdam (11/2010)

Fritz! am Hans Otto Theater Potsdam (1/2012)

Krebsstation am Hans Otto Theater Potsdam (3/2012)

Kirschgarten - Die Rückkehr am Hans Otto Theater Potsdam (2/2014)

Der Sturm am Hans Otto Theater Potsdam (5/2018)

Wengenroth, Patrick

Patrick Wengenroth, geboren 1976 in Hamburg, ist Regisseur und Übersetzer (u.a. der Theaterstücke von Rafael Spregelburd).

Entwickelte für den Theaterdiscounter Berlin 2003 das Theater-Show-Format "Planet Porno". Er inszenierte unter anderem am Staatsschauspiel Dresden, den Münchner Kammerspielen, dem Schauspiel Köln, dem Berliner Hebbel am Ufer/ HAU. Seit 2017 leitet er das Augsburger Brechtfestival.

Nachtkritiken
zu Inszenierungen von Patrick Wengenroth:

Festung am Berliner Hebbel-am-Ufer (10/2008)

Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken? Teil 1 an der Berliner Schaubühne 9/2009

Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken? Teil 2 an der Berliner Schaubühne (11/2009)

Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken? Teil 3 an der Berliner Schaubühne (1/2010)

Was! Ist das episches Theater? an der Berliner Schaubühne (3/2010)

Die letzten Tage der Menschheit am Hebbel am Ufer Berlin (10/2010)

Prinzessinnendramen am Staatstheater Braunschweig (5/2011)

Baywatch Ballermann Berlin im Rahmen des Festivals "Berlin del Mar" (6/2011)

Du muss dein Leben ändern am Badischen Staatstheater Karlsruhe (10/2011)

Notizen aus der Küche an der Berliner Schaubühne (3/2013, im Rahmen des F.I.N.D.)

Männerfantasien am Badischen Staatstheater Karlsruhe (4/2013)

Leonce und Lena an der Berliner Schaubühne (9/2014)

Ab jetzt ist Ruhe oder Die fabelhafte Familie Brasch am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (10/2016)

Love hurts in Tinder Times an der Schaubühne Berlin (1/2017)

Die Welt ist: schlecht! Und ich bin: Brecht! beim Brechtfestival Augsburg (3/2017)

Nachdenken über Christa T. / Störfall am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (11/2017)

König der Möwen beim Int. Sommerfestival Kampnagel Hamburg (8/2018)