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Begriff Definition
Zeh, Juli

Juli Zeh, geboren 1974 in Bonn, ist Schriftstellerin.

Juli Zeh ist studierte Juristin, absolvierte aber auch ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie debütierte 2001 mit dem Roman "Adler und Engel" und gewann seither zahlreiche Literaturpreise. Ihr erstes Theaterstück Corpus Delicti wurde 2007 von Anja Gronau in Essen uraufgeführt und 2008 mit dem Jürgen Bansemer & Ute Nyssen-Dramatikerpreis ausgezeichnet. 2009 wurde Zeh der Carl-Amery-Preis verliehen. Bettina Bruiniers Uraufführung einer Theateradaption ihres Romans "Schilf" wurde 2008 zum Festival Radikal jung eingeladen und gewann den Publikumspreis des Festivals. 2014 erhielt sie den Hoffmann-von-Fallersleben-Preis für zeitkritische Literatur.

Nachtkritiken zu Stücken von Juli Zeh:

Corpus Delicti am Schauspiel Essen (09/2007)

Corpus Delictit am Theater Freiburg (09/2008)

Spieltrieb am Schauspielhaus Köln (04/2009)

Der Kaktus am Münchner Volkstheater (11/2009)

203 am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2011)

Yellow Line (gemeinssam mit Charlotte Roos) am Staatstheater Braunschweig (6/2012)

Nullzeit am Theater Bonn (3/2014)

Corpus Delicti am Schauspiel Hannover (3/2014)

Zeller, Felicia

Felicia Zeller, 1970 in Stuttgart geboren, ist Dramatikerin, Prosaautorin und Medienkünstlerin.

Zeller ist Absolventin der Filmakademie Baden-Württemberg. Für ihre Theaterstücke, die sie seit 1990 schreibt, erhielt sie zahlreiche Preise, zuletzt im Jahr 2009 den Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg für "Einsam Lehnen am Bekannten". Mit "Kaspar Häuser Meer" wurde sie 2008 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und erhielt dort den Publikumspreis. Auf der Mülheim-Seite nachtkritik-stuecke08.de findet sich aus Anlass dieser Wettbewerbsteilnahme ein umfangreiches Zeller-Dossier sowie ein Auftritt der Autorin in Bild und Ton. 2011 erhielt Zeller für "Gespräche mit Astronauten" ihre zweite Mülheim-Einladung. 2013 erhielt Felicia Zeller den Hermann-Sudermann-Preis, den die Hermann Sudermann Gesellschaft in Kooperation mit dem Deutschen Theater Berlin alle zwei Jahre vergibt. 

Nachtkritiken zu Texten von Felicia Zeller:

Kaspar Häuser Meer (UA) am Theater Freiburg (1/2008)

Kaspar Häuser Meer an den Münchner Kammerspielen (10/2008)

Kaspar Häuser Meer am Staatstheater Saarbrücken (3/2009)

Ich Tasche am Theater Wuppertal (1/2010)

Der große Blöff/Entfernte Kusinen am Staatstheater Saarbrücken (5/2010)

Kaspar Häuser Meer am Deutschen Nationaltheater Weimar (9/2010)

Gespräche mit Astronauten (UA) am Nationaltheater Mannheim (9/2010)

Einsam lehnen am Bekannten am Heimathafen Neukölln (6/2011)

Kaspar Häuser Meer am Landestheater Schleswig-Holstein (9/2011)

X Freunde (UA) am Schauspiel Frankfurt (10/2012)

Die Welt von hinten wie von vorne am Nationaltheater Mannheim (10/2013)

X-Freunde am Theater Rampe Stuttgart (3/2014)

Wunsch und Wunder (UA) am Staatstheater Saarbrücken (1/2015)
nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2015

Einsam lehnen am Bekannten am Theater Konstanz (6/2015)

Zweite allgemeine Verunsicherung (UA) am Schauspiel Frankfurt (2/2016)

Ich, dein großer, analoger Bruder, sein verfickter Kater und du am Staatstheater Saarland (11/2016)

10 Gebote (8. Gebot) am Deutschen Theater Berlin (1/2017)

Karl und Rosa – Für Geister Eintritt frei am Theater Magdeburg (2/2019)


Link:

www.s-line.de/homepages/zellereff

Zentrum für politische Schönheit

Das Zentrum für politische Schönheit (ZPS) ist eine in Berlin ansässige Künstlergruppe unter der Leitung des Politikwissenschaftlers Philipp Ruch. Sie schreiben sich "aggressiven Humanismus" auf die Fahnen; ihre öffentlichkeitswirksamen Arbeiten bewegen sich an der Grenze zum politischen Aktivismus.

Beiträge über das Zentrum für politische Schönheit auf nachtkritik.de:

Porträt: Das Zentrum für politische Schönheit macht Theater im öffentlichen Raum und fordert Politiker dazu auf, sich als Künstler zu verstehen (7/2014)

Presseschau: Unterschiedliche Reaktionen auf Mauerkreuz-Klau des Zentrums für politische Schönheit (11/2014)

Liveblog: Für die Aktion "Erster Europäischer Mauerfall" vom Zentrum für politische Schönheit fahren zwei Busse von Berlin an die europäische Außengrenze, um dort die Grenzanlagen abzureißen (11/2014)

Meldung: Berliner Innensenator Henkel greift Gorki Theater wegen Mauerkreuzklau an (11/2014)

Meldung: Mauerkreuzklau: Gorki Theater wehrt sich gegen Vorwürfe des Berliner Innensenators (11/2014)

Kritik: Erster Europäischer Mauerfall – Das Zentrum für Politische Schönheit fährt an die Außengrenze der Europäischen Union, um Grenzzäune aufzuschneiden (11/2014)

Meldung: Rat für die Künste verteidigt Zentrum für Politische Schönheit (11/2014)

Meldung: ZPS-Aktion Europäischer Mauerfall – CDU-Politiker unter Druck (12/2014)

Kolumne von Dirk Pilz: Das Zentrum für politische Schönheit bringt "die Toten" nach Berlin (6/2015)

Presseschau: Die Medien diskutieren die Aktion "Die Toten kommen" des Zentrums für politische Schönheit (6/2015)

Kritik: Die Toten kommen – Das Zentrum für politische Schönheit bringt Leichen toter Flüchtlinge vom Mittelmeer nach Berlin, die erste Beerdigung in Gatow (6/2015)

Kritik: Die Toten kommen – Im zweiten Teil der ZPS-Aktion ziehen tausende Demonstranten vor den Reichstag und unterwerfen die Sache eigenen Interessen (6/2015)

Presseschau: Eine Seite drei über Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit in der Süddeutschen Zeitung (7/2015)

Presseschau: Philipp Ruch erklärt in der tageszeitung das "gesellschaftliche Schauspiel" des Zentrums für politische Schönheit (8/2015)

Buchkritik: Wenn nicht wir, wer dann? - Philipp Ruch pflegt mit seinem politischen Manifest das Genre der Erweckungsliteratur (12/2015)

Kritik: Schweiz entköppeln – Philipp Ruch und sein Zentrum für politische Schönheit spazierten am Zürichsee zum Zwecke der Entnazifizierung der Schweizer Medien (3/2016)

Kritik: Scholl 2017 (Münchner Kammerspiele, 6/2017)

Meldung: Das ZpS verschenkt ein Auto gegen Tyrannenmord (7/2017)

Interview: Peter W. Marx zu Theater, Tyrannenmord und "Scholl 2017" (8/2017)

Meldung: Zentrum für politische Schönheit baut Holocaust-Mahnmal vor Björn Höckes Haus (11/2017)

Kritik: "SOKO Chemnitz" - Legt das Zentrum für politische Schönheit den Finger in die Wunde oder spaltet es die Gesellschaft? (12/2018)

Meldung: Ermittlung gegen ZpS wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung (4/2019)

Kritik: Workshop zur Eröffnung des "Liminale"-Festivals am Z-Bau in Nürnberg (4/2019)

Link:

www.politicalbeauty.de

Zirner, Ana

Ana Zirner, geboren 1983, ist Theater- und Filmregisseurin.

Zirner studierte Islam- und Politikwissenschaften sowie Filmregie in Berlin und Theaterregie an der Folkwang Universität der Künste in Essen und an der RESAD in Madrid. 2012 Gründung des Kollektivs satellit produktion zusammen mit dem Choreografen David Russo und der Dramaturgin Martina Missel, das dokumentarische Tanz-Theater-Produktionen entwickelt.

2014 gewann ihre Produktion "Frei willig arbeiten" den Kurt-Meisel-Förderpreis. Zirner ist auch als Filmregisseurin tätig. Als Kulturmanagerin arbeitete sie u.a. für das "Emergency Entrance Festivals" am Schauspielhaus Graz, im Leitungsteam des freien Theaters PATHOS München sowie als persönliche Referentin des Intendanten Johan Simons an den Münchner Kammerspielen.

nachtkritiken zu Produktionen von Ana Zirner:

Brothers in Arms am Theater Schwere Reiter München (2/2014)

Frei willig arbeiten im Rahmen des Nachwuchsfestivals am Münchner Residenztheater (7/2015)

Flammende Reden, brennende Plätze in St. Pölten (1/2016)

Glauben am Landestheater Schwaben in Memminegn (6/2017)

 

Zuschauer

Der Zuschauer, das unbekannte Wesen. Unbekannt? Tomo Mirko Pavlovic hat ihn in der Serie "Das Parkett ist ihre Bühne" erforscht. Er fand den Frühaufsteher, den Angreifer, den Bronchialneurotiker und den Hochkulturpromi.

Auch Dirk Pilz staunt mitunter über den theatergehenden Artgenossen, ob er nun wienerisch schmäht oder Hamburgische Theaterliebe an den Tag legt.