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Begriff Definition
Wuttke, Martin

Martin Wuttke, geboren am 8. Februar 1962 in Gelsenkirchen, ist Schauspieler und Regisseur.

1995 bis 1996 war er kurzzeitig Intendant des Berliner Ensembles. Als Schauspieler arbeitete Wuttke seit 1999 hauptsächlich an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, wo er in zahlreichen Inszenierungen von Frank Castorf, Christoph Schlingensief, Christoph Marthaler und besonders von René Pollesch mitgewirkt hat. Wuttkes Regiearbeiten entstanden im Wesentlichen am Berliner Ensemble. Seit der Spielzeit 2009/10 gehört Martin Wuttke zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Dort spielte er bereits 2008 in René Polleschs Fantasma mit, das 2009 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert war, worüber man ihn hier persönlich reden hören & sehen kann. Mehr auf nachkritik-stuecke09.de.

Wuttke ist auch ein erfolgreicher Film- und Fernsehschauspieler. 2007 übernahm er die Rolle des Kriminalhauptkommissars Andreas Keppler im Tatort des Mitteldeutschen Rundfunks. 2009 war er als Adolf Hitler in Quentin Tarantinos Film "Inglourious Bastards" zu sehen.

Für seinen Auftritt in René Polleschs Schmeiß dein Ego weg! erhielt er 2011 den Faust-Theaterpreis, den er als Missverständnis entgegennahm.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von und mit Martin Wuttke:

L'Affaire Martin... an der Berliner Volksbühne (10/2006)

Erkundungen für die Präzisierung des Gefühls für einen Aufstand am Schauspiel Köln (3/2007) (Regie)

Gretchens Faust im Berliner Ensemble (3/2008) (Regie)

Fantasma am Wiener Burgtheater (12/2008)

Ping Pong d'Amour an den Münchner Kammerspielen (2/2009)

Das abenteuerliche Herz. Droge und Rausch im Berliner Ensemble (6/2009) (Regie)

Calvinismus Klein am Zürcher Schauspielhaus (12/2009)

Das Begräbnis am Burgtheater Wien (3/2010)

Schmeiß dein Ego weg! an der Berliner Volksbühne (1/2011)

Platonov am Wiener Akademietheater (5/2011)

Die Liebe zum Nochniedagewesenen am Wiener Akademietheater (12/2011)

Nach der Oper. Würgeengel im Kasino des Wiener Burgtheaters (2/2012)

Der eingebildete Kranke an der Berliner Volksbühne (6/2012, Hauptrolle und Regie)

Der Geizige an der Berliner Volksbühne (6/2012)

Don Juan an der Berliner Volksbühne (9/2012)

Glanz und Elend der Kurtisanen an der Berliner Volksbühne (9/2013)

Trompe l'amour an der Berliner Volksbühne (4/2014)

Rocco Darsow am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (12/2014)

Von einem der auszog, weil er sich die Miete nicht mehr leisten konnte an der Volksbühne Berlin (3/2015)

John Gabriel Borkman bei den Wiener Festwochen (5/2015)

Judith an der Volksbühne Berlin (1/2016)

Stadion der Weltjugend am Schauspiel Stuttgart (7/2016)

Volksbühnen-Diskurs Teil 1 und 2 an der Volksbühne Berlin (10/2016)

Faust an der Volksbühne Berlin (3/2017)

Dark Star an der Volksbühne Berlin (6/2017)

Eine griechische Trilogie (10/2018)

Wyrypajew, Iwan

Iwan Wyrypajew, am 3. August 1974 in Irkutsk, Sowjetunion geboren, ist Dramatiker, Schauspieler und Regisseur.

Wyrypajew studierte in seiner Geburtsstadt Schauspiel und gründete 1998 seine eigene Theater-Kompanie "Espace de jeu" (Spielplatz), zugleich absolvierte er ein Fernstudium Regie. 2001 ging Wyrypajew nach Moskau und wurde Mitgründer des Theaterzentrums teatr.doc. Er betätigte sich zunehmend schwerpunktmäßig als Dramatiker, sein Stück "Kislorod" (deutsch: "Sauerstoff") wurde 2003 in Moskau durch Viktor Ryjakow uraufgeführt und viel nachgespielt, auch im deutschsprachigen Raum. 2005 führte er bei seinem ersten Spielfilm "Euforija" Regie und schrieb das Drehbuch. 2006 erhielt er dafür den Großen Preis beim Internationalen Filmfestival Warschau.

Im deutschsprachigen Raum werden seine Theaterstücke seit 2008 viel gespielt, 2009 erhielt er zusammen mit seinem Übersetzer Stefan Schmidtke den Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stücken von Iwan Wyrypajew:

Juli am Schauspielhaus Wien (10/2008)

Illusionen am Theater Chemnitz (9/2011)

Delhi, ein Tanz am Schauspielhaus Düsseldorf (3/2012)

Wespen stechen auch im November am Theater Chemnitz (2/2013)

Betrunkene am Schauspielhaus Düsseldorf (2/2014)

Betrunkene am Thalia Theater Hamburg (4/2014)

Unerträglich lange Umarmung am Deutschen Theater Berlin (3/2015)

Betrunkene am Staatstheater Braunschweig (3/2017)

Iran-Konferenz am Thalia Theater Hamburg (10/2018)

 

Yazdkhasti, Dariusch

Dariusch Yazdkhasti, 1973 in Krefeld geboren und im Iran aufgewachsen, ist Regissseur.

Yazdkhasti studierte Philosophie, Indologie und Kunstgeschichte in Köln, später Schauspielregie an der Universität Hamburg. Seit 1997 arbeitet er als freier Regisseur, unter anderem am FFT Düsseldorf und den Theatern in Osnabrück, Heidelberg, Kiel, Braunschweig, Mainz sowie  Bielefeld, wo er ab 2018/19 Hausregisseur ist.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Dariusch Yazdkhasti:

Berlin 1945 am Theater Osnabrück (10/2008)

Der Geizige am Theater Bielefeld (11/2010)

Wie schweben wieder am Theater Bielefeld (9/2013)

Nora am Landestheater Coburg (12/2013) (mit Malte Kreutzfeld)

Otello am Theater Bielefeld (2/2015)

Paare. Liebe ist eine schwere Geisteskrankheit am Theater Bielefeld (6/2017) (Gruppeninszenierung)

Was ihr wollt am Staatstheater Braunschweig (1/2018)

Maria Stuart am Staatstheater Mainz (8/2018)

Weitere Beiträge zu Dariusch Yazdkhasti:

Meldung: Preise beim NRW-Theatertreffen 2017 vergeben (5/2017)

Meldung: Dariusch Yazdkhasti wird Hausregisseur in Bielefeld (7/2018)

Young, Ann Liv

Ann Liv Young, geboren 1981 in North Carolina, ist Performerin, Tänzerin und Autorin.

2003 schloß Young eine Ausbildung an der Fakultät für Tanz der Hollins University im US-Bundesstaat Virginia ab, und studierte anschließend am Londoner Laban Center. Mit radikal die Grenzen von körperlicher, geschmacklicher und psychischer Strapazierfähigkeit austestenden Performance-Abenden hat sich die in New York lebende Künstlerin inzwischen auch im deutschsprachigen Theaterraum einen Ruf erworben. Regelmäßig greift sie in ihren Arbeiten auf Märchen und Populärkulturmythen zurück, um Geschlechterrollen und andere Normierungen heutiger westlicher Kulturen zu dekonstruieren.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Ann Liv Young:

Mermaid Show im Rahmen des Festivals "In Transit 11" in Berlin (6/2011)

Sherry Show im Rahmen des Festivals "In Transit 11" in Berlin (6/2011)

Sleeping Beauty (1–4) beim Steirischen Herbst in Graz (10/2013)

Elektra beim Steirischen Herbst in Graz (10/2014)

Peter Pan im Theaterhaus Gessnerallee Zürich (10/2016)

Antigone im Theaterhaus Gessnerallee Zürich (9/2018)

Link:

www.annlivyoung.com

Zadek, Peter

Peter Zadek, geboren am 19. Mai 1926 in Berlin-Wilmersdorf und gestorben am 30. Juli 2009 in Hamburg, war einer der bedeutendsten Theaterregisseure im West-Deutschland der sechziger bis neunziger Jahre. Er leitete als Intendant das Schauspielhaus Bochum (1972 bis 1979) und das Deutsche Schauspielhaus Hamburg (1985 bis 1989).

Als Sohn jüdischer Eltern emigrierte Zadek mit seiner Familie 1933 nach England, verbrachte dort die Kriegsjahre und nahm sein Regiestudium in London auf. Mit Oscar Wildes "Salome" debütierte er mit 21 Jahren als Regisseur in London. 1958 kehre er nach Deutschland zurück und arbeitete bald mit dem Theaterleiter Kurt Hübner zusammen, zunächst in Ulm, später in Bremen, wo Hübner mit Regisseuren wie Zadek, Peter Stein, Alfred Kirchner, Klaus Michael Grüber, Hans Neuenfels und Rainer Werner Fassbinder eines der meistbeachteten Theater der westdeutschen Nachkriegszeit aufbaute.

Regelmäßig arbeitete Zadek mit prägenden Künstlern und Bühnenbildnern wie Wilfried Minks, Götz Loepelmann und Johannes Grützke zusammen. Der Schauspieler Ulrich Wildgruber war sein Protagonist in zahlreichen Inszenierungen.

Zu seinem 81. Geburtstag widmete die Akademie der Künste in Berlin ihm 2007 eine Ausstellung, die Wolfgang Behrens gesehen hat. 2008 erhielt Zadek den Österreichischen Theaterpreis Nestroy für sein Lebenswerk. Im April 2007 wurde ihm der Europäische Theaterpreis nicht verliehen, weil er zur Preisverleihung in Thessaloniki nicht erscheinen konnte. Im Oktober 2009 richtete das Hamburger Schauspielhaus eine Abschiedsmatinee für seinen ehemaligen Intendanten aus.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Peter Zadek:

Nackt am St.-Pauli-Theater Hamburg (04/2008)

Major Barbara am Züricher Schauspielhaus (02/2009)

Andere Beiträge zu Peter Zadek:

Meldung: Europäischer Theaterpreis in Thessaloniki (7/2007)

Bericht: Peter Zadeks Menschentheater – Akademie-Ausstellung zu Zadeks 81stem Geburtstag (8/2007)

Meldung: Peter Zadek erhält österreichischen Theaterpreis Nestroy für sein Lebenswerk (10/2008)

Meldung: Peter Zadek gestorben (7/2009)

Meldung: Abschiedsmatinee für Peter Zadek am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2009)

Presseschau: Peter Zadek über seine späten Regiearbeiten und den nahen Tod (4/2010)

Buchkritik: Die Wanderjahre 1980-2009 – Der dritte Teil von Zadeks Erinnerungen aus einer noch gar nicht so lange vergangenen Zeit (7/2010)

Meldung: Bremen hat jetzt einen Peter-Zadek-Platz (7/2010)

Meldung: Bochum bekommt Peter-Zadek-Straße (9/2018)

Zaimoglu, Feridun

Feridun Zaimoglu, geboren am 4. Dezember 1964 in Bolu/Türkei, ist ein deutscher Schriftsteller, Theaterautor und Journalist. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel, wo er seitdem auch lebt. Für seine Romane wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, 2015 ist er Mainzer Stadtschreiber. Zusammen mit seinem Co-Autor Günter Senkel schreibt er auch Theaterstücke und bearbeitete bisher zahlreiche klassische Theaterstoffe, die teils auch in die Schusslinie gerieten wie seine Hamlet-Adaption in der Regie von Luk Perceval im September 2010.

nachtkritiken zu Texten von Zaimoglu/Senkel:

Molière. Eine Passion bei den Salzburger Festspielen (7/2007)

Schwarze Jungfrauen am Schauspiel Hannover (3/2010)

Hamlet am Thalia Theater Hamburg (Bearbeitung, 9/2010)

Discount Diaspora an der Neuköllner Oper Berlin (3/2011)

Julius Cäsar (UA) am Theater Kiel (4/2011)

Alpensegen an den Münchner Kammerspielen (4/2011)

Bildergeschichten I: Liebe, diesseits, jenseits (UA) am Theater Kiel (11/2011)

Moses bei den Oberammergauer Festspielen (7/2013)

Siegfried am Volkstheater München (3/2015)

Die zehn Gebote am Theater Kiel (4/2016)

Antigone am Schauspielhaus Zürich (Bearbeitung, 9/2016)

Luther am Theater Kiel (10/2017)

Siegfrieds Erben bei den Nibelungenfestspielen Worms (7/2018)

Siegfried. Ein Monolog bei den Bayreuther Festspielen (8/2019)

Zandwijk, Alize

Alize Zandwijk, 1961 in Hellendoorn/Niederlande geboren, ist Regisseurin.

Zandwijk studierte Regie an der Theaterakademie in Kampen und begann ihre Karriere mit kleinen Theatergruppen in der Off-Szene. Später arbeitete sie für die Toneelgroep Amsterdam und Stella Den Haag. 1998 bildete sie gemeinsam mit Guy Cassiers die künstlerische Leitung des Rotterdamer RO Theater, seit 2006 ist sie ebendort künstlerische Direktorin.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Alize Zandwijk:

Happiness Hamburg (9/2008)

Der Kirschgarten in Bremen (12/2013)

Joseph und seine Brüder am Deutschen Theater Berlin (4/2012)

Das Leben auf der Praça Roosevelt in Bremen (9/2012)

Gaunerstück am Deutschen Theater Berlin (1/2015)

Golden Heart am Theater Bremen (1/2017)

Die Wildente am Schauspielhaus Zürich (3/2017)

Amour am Theater Bremen (6/2018)

Der Schimmelreiter am Theater Bremen (10/2018)

Auferstehung am Theater Bremen (3/2019)

Zeh, Juli

Juli Zeh, geboren 1974 in Bonn, ist Schriftstellerin.

Juli Zeh ist studierte Juristin, absolvierte aber auch ein Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie debütierte 2001 mit dem Roman "Adler und Engel" und gewann seither zahlreiche Literaturpreise. Ihr erstes Theaterstück Corpus Delicti wurde 2007 von Anja Gronau in Essen uraufgeführt und 2008 mit dem Jürgen Bansemer & Ute Nyssen-Dramatikerpreis ausgezeichnet. 2009 wurde Zeh der Carl-Amery-Preis verliehen. Bettina Bruiniers Uraufführung einer Theateradaption ihres Romans "Schilf" wurde 2008 zum Festival Radikal jung eingeladen und gewann den Publikumspreis des Festivals. 2014 erhielt sie den Hoffmann-von-Fallersleben-Preis für zeitkritische Literatur.

Nachtkritiken zu Stücken von Juli Zeh:

Corpus Delicti am Schauspiel Essen (09/2007)

Corpus Delictit am Theater Freiburg (09/2008)

Spieltrieb am Schauspielhaus Köln (04/2009)

Der Kaktus am Münchner Volkstheater (11/2009)

203 am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2011)

Yellow Line (gemeinssam mit Charlotte Roos) am Staatstheater Braunschweig (6/2012)

Nullzeit am Theater Bonn (3/2014)

Corpus Delicti am Schauspiel Hannover (3/2014)

Leere Herzen am Theater Bamberg (1/2019)

Unterleuten am Landestheater Neustrelitz (4/2019)

Zeller, Felicia

Felicia Zeller, 1970 in Stuttgart geboren, ist Dramatikerin, Prosaautorin und Medienkünstlerin.

Zeller ist Absolventin der Filmakademie Baden-Württemberg. Für ihre Theaterstücke, die sie seit 1990 schreibt, erhielt sie zahlreiche Preise, zuletzt im Jahr 2009 den Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg für "Einsam Lehnen am Bekannten". Mit "Kaspar Häuser Meer" wurde sie 2008 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und erhielt dort den Publikumspreis. Auf der Mülheim-Seite nachtkritik-stuecke08.de findet sich aus Anlass dieser Wettbewerbsteilnahme ein umfangreiches Zeller-Dossier sowie ein Auftritt der Autorin in Bild und Ton. 2011 erhielt Zeller für "Gespräche mit Astronauten" ihre zweite Mülheim-Einladung. 2013 erhielt Felicia Zeller den Hermann-Sudermann-Preis, den die Hermann Sudermann Gesellschaft in Kooperation mit dem Deutschen Theater Berlin alle zwei Jahre vergibt. 

Nachtkritiken zu Texten von Felicia Zeller:

Kaspar Häuser Meer (UA) am Theater Freiburg (1/2008)

Kaspar Häuser Meer an den Münchner Kammerspielen (10/2008)

Kaspar Häuser Meer am Staatstheater Saarbrücken (3/2009)

Ich Tasche am Theater Wuppertal (1/2010)

Der große Blöff/Entfernte Kusinen am Staatstheater Saarbrücken (5/2010)

Kaspar Häuser Meer am Deutschen Nationaltheater Weimar (9/2010)

Gespräche mit Astronauten (UA) am Nationaltheater Mannheim (9/2010)

Einsam lehnen am Bekannten am Heimathafen Neukölln (6/2011)

Kaspar Häuser Meer am Landestheater Schleswig-Holstein (9/2011)

X Freunde (UA) am Schauspiel Frankfurt (10/2012)

Die Welt von hinten wie von vorne am Nationaltheater Mannheim (10/2013)

X-Freunde am Theater Rampe Stuttgart (3/2014)

Wunsch und Wunder (UA) am Staatstheater Saarbrücken (1/2015)
nominiert für den Mülheimer Dramatikerpreis 2015

Einsam lehnen am Bekannten am Theater Konstanz (6/2015)

Zweite allgemeine Verunsicherung (UA) am Schauspiel Frankfurt (2/2016)

Ich, dein großer, analoger Bruder, sein verfickter Kater und du am Staatstheater Saarland (11/2016)

10 Gebote (8. Gebot) am Deutschen Theater Berlin (1/2017)

Karl und Rosa – Für Geister Eintritt frei am Theater Magdeburg (2/2019)


Link:

www.s-line.de/homepages/zellereff

Zentrum für politische Schönheit

Das Zentrum für politische Schönheit (ZPS) ist eine in Berlin ansässige Künstlergruppe unter der Leitung des Politikwissenschaftlers Philipp Ruch. Sie schreiben sich "aggressiven Humanismus" auf die Fahnen; ihre öffentlichkeitswirksamen Arbeiten bewegen sich an der Grenze zum politischen Aktivismus.

Beiträge über das Zentrum für politische Schönheit auf nachtkritik.de:

Porträt: Das Zentrum für politische Schönheit macht Theater im öffentlichen Raum und fordert Politiker dazu auf, sich als Künstler zu verstehen (7/2014)

Presseschau: Unterschiedliche Reaktionen auf Mauerkreuz-Klau des Zentrums für politische Schönheit (11/2014)

Liveblog: Für die Aktion "Erster Europäischer Mauerfall" vom Zentrum für politische Schönheit fahren zwei Busse von Berlin an die europäische Außengrenze, um dort die Grenzanlagen abzureißen (11/2014)

Meldung: Berliner Innensenator Henkel greift Gorki Theater wegen Mauerkreuzklau an (11/2014)

Meldung: Mauerkreuzklau: Gorki Theater wehrt sich gegen Vorwürfe des Berliner Innensenators (11/2014)

Kritik: Erster Europäischer Mauerfall – Das Zentrum für Politische Schönheit fährt an die Außengrenze der Europäischen Union, um Grenzzäune aufzuschneiden (11/2014)

Meldung: Rat für die Künste verteidigt Zentrum für Politische Schönheit (11/2014)

Meldung: ZPS-Aktion Europäischer Mauerfall – CDU-Politiker unter Druck (12/2014)

Kolumne von Dirk Pilz: Das Zentrum für politische Schönheit bringt "die Toten" nach Berlin (6/2015)

Presseschau: Die Medien diskutieren die Aktion "Die Toten kommen" des Zentrums für politische Schönheit (6/2015)

Kritik: Die Toten kommen – Das Zentrum für politische Schönheit bringt Leichen toter Flüchtlinge vom Mittelmeer nach Berlin, die erste Beerdigung in Gatow (6/2015)

Kritik: Die Toten kommen – Im zweiten Teil der ZPS-Aktion ziehen tausende Demonstranten vor den Reichstag und unterwerfen die Sache eigenen Interessen (6/2015)

Presseschau: Eine Seite drei über Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit in der Süddeutschen Zeitung (7/2015)

Presseschau: Philipp Ruch erklärt in der tageszeitung das "gesellschaftliche Schauspiel" des Zentrums für politische Schönheit (8/2015)

Buchkritik: Wenn nicht wir, wer dann? - Philipp Ruch pflegt mit seinem politischen Manifest das Genre der Erweckungsliteratur (12/2015)

Kritik: Schweiz entköppeln – Philipp Ruch und sein Zentrum für politische Schönheit spazierten am Zürichsee zum Zwecke der Entnazifizierung der Schweizer Medien (3/2016)

Kritik: Scholl 2017 (Münchner Kammerspiele, 6/2017)

Meldung: Das ZpS verschenkt ein Auto gegen Tyrannenmord (7/2017)

Interview: Peter W. Marx zu Theater, Tyrannenmord und "Scholl 2017" (8/2017)

Meldung: Zentrum für politische Schönheit baut Holocaust-Mahnmal vor Björn Höckes Haus (11/2017)

Kritik: "SOKO Chemnitz" - Legt das Zentrum für politische Schönheit den Finger in die Wunde oder spaltet es die Gesellschaft? (12/2018)

Meldung: Ermittlung gegen ZpS wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung (4/2019)

Kritik: Workshop zur Eröffnung des "Liminale"-Festivals am Z-Bau in Nürnberg (4/2019)

Kritik: Das Riff der Geschichte. Ein Gedenkabend des Zentrums für Politische Schönheit mit Gästen beim Kunsfest Weimar (8/2019)

Buchkritik: Schluss mit der Geduld – Philipp Ruch sieht in seinem neuen Buch die bundesdeutsche Demokratie dem Untergang geweiht (9/2019)

Link:

www.politicalbeauty.de