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Begriff Definition
Cieslak, Dirk

Dirk Cieslak ist ein Regisseur und Theatermacher.

Cieslak studierte nach einer Handwerkerkarriere Sozialwissenschaft und Philosophie in Bremen und London. 1989 gründete er die Schauspielformation Lubricat in Bremen, mit der er erst in Hamburg und seit 1993 in Berlin Theaterstücke produziert. Cieslak ist zudem Mitbegründer der Berliner Spielstätte Sophiensaele, wo er kontinuierlich bis 2008 arbeitete. 2010 gründete er in Berlin den Kunst- und Theaterort Vierte Welt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Dirk Cieslak:

Empathy Now in den Sophiensaelen Berlin (10/2007)

Goldener Boden im Ballhaus Ost Berlin (7/2008)

Braune Kohle im Centraltheater Leipzig (3/2009)

Hamlet in Magdeburg am Theater Magdeburg (3/2011)

Andere Beiträge zu Dirk Cieslak:

Meldund: Lubricat kündigt Zusammenarbeit mit Berliner Sophiensaelen (2/2008)

Link:

www.viertewelt.de

Ciulli, Roberto

Roberto Ciulli, 1934 in Mailand geboren, ist Regisseur sowie Mitbegründer und Leiter des Theaters an der Ruhr in Mülheim.

Ciulli gründete im Jahr 1960 in Mailand das Theater Il Globo. 1965 promovierte er in Göttingen im Fach Philosophie mit einer Arbeit über Hegel. Am Göttinger Deutschen Theater sammelte Ciulli auch erste Theatererfahrungen.

Als Regisseur war er in den Sechziger und Siebziger Jahren u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Staatstheater Stuttgart, an der Freien Volksbühne Berlin, am Bayerischen Staatsschauspiel München sowie bei den Bühnen der Stadt Köln aktiv, wo er 1972–1979 Schauspieldirektor war. 1981 gründete er zusammen mit dem Dramaturgen Helmut Schäfer und dem Bühnenbildner Gralf-Edzard Habben in Mülheim das Theater an der Ruhr, wo sich lange vor allen anderen Häusern ein "post-migrantisches" Ensemble etablierte.

Dort entwickelte Ciulli auch ein kulturelles Austauschprogramm, an dem sich inzwischen mehr als dreißig Länder beteiligt haben. Ein Höhepunkt war 2002 Ciullis Inszenierung von García Lorcas Frauentragödie "Bernarda Albas Haus", die er in Teheran mit iranischen Schauspielerinnen in persischer Sprache herausbrachte. Im Zuschauerraum des Theaters an der Ruhr filmte nachtkritik.de 2009 während der Mülheimer Theatertage NRW einen Ruhrpod mit Roberto Ciulli. Gemeinsam mit Anselm Weber war Ciulli 2010 künstlerischer Leiter des Festivals "Theater der Welt".

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Roberto Ciulli:

Der Hofmeister bei den Duisburger Akzenten (5/2007)

Wer hat meine Schuhe vergraben? im Mülheimer Theater an der Ruhr (8/2008)

Treppe nach oben im Mülheimer Theater an der Ruhr (11/2008)

Der Müll, die Stadt, der Tod im Mülheimer Theater an der Ruhr (10/2009)

"Sirenengesang" im Rahmen von Odyssee Europa beim Theater der Welt (2/2010)

Verbrechen im Mülheimer Theater an der Ruhr (11/2011)

Immer noch Sturm im Mülheimer Theater an der Ruhr (3/2012)

Woyzeck ein musikalischer Fall im Theater an der Ruhr Mülheim (9/2012)

Eines langen Tages Reise in die Nacht im Theater an der Ruhr Mülheim (10/2014)

Das Wintermärchen im Theater an der Ruhr Mülheim (12/2014)

Rückkehr in die Wüste bei den Ruhrfestspielen (6/2015)

Die Wupper am Schauspielhaus Düsseldorf (2/2016)

Peer Gynt im Theater an der Ruhr Mülheim (1/2017)

Siehe auch:
Theaterbriefe Iran, Theaterlandschaft Benin und Burkina Faso, Theaterbrief Bagdad, Theaterbrief Mali.

Claessen, Max

Max Claessen, geboren am 23. Februar 1978, ist Regisseur.

Nach dem Studium der Theater- und Medienwissenschaft, Neueren deutschen Literaturgeschichte und Kunstgeschichte an der FAU Erlangen-Nürnberg war Claessen von Sommer 2006 bis 2009 Regieassistent am Thalia Theater Hamburg. Seit der Spielzeit 2009/10 arbeitet er als freier Regisseur an vielen Theatern im deutschsprachigen Raum, darunter dem Deutsches Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Deutsches Theater Göttingen, Theaterhaus Jena, Theater Osnabrück, Saarländisches Staatstheater, Theater Münster, Theater Erlangen, Théâtres de la Ville du Luxembourg, Schauspielhaus Salzburg. Bei den Hamburger Privattheatertagen 2013 erhielt er den Publikumspreis für seine Inszenierung von "Der Vorname" von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière.

nachtkritiken zu Arbeiten von Max Claessen:

Feuer mit mir (UA) am Theater Chemnitz (2/2011)

Fräulein Hallo und der Bauernkaiser am Theater Münster (4/2014)

Martinus Lutherus am Theater Münster (9/2016)

Link:

www.maxclaessen.com

 

 

Clausen, Martin

Martin Clausen, geboren 1973 in Laubach (Oberhessen), ist Performer und Regisseur.

Er studierte Kultur- und Theaterwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin. 2000 gründete er mit Angela Schubot das Performance- und Tanznetzwerk TWO FISH. Clausen arbeitete bereits mit diversen freien Theatergruppen, u.a. Gob Squad, Nico and the Navigators, Die Bairishe Geisha, SEE! und Lubricat.

Nachtkritiken zu Arbeiten von und mit Martin Clausen:

Obwohl ich dich kenne. Intelligente Feinde und bessere Hälften – ein Stück über die Freundschaft von Nico and the Navigators auf Kampnagel Hamburg (3/2008)

Saving the World von Gob Squad am HAU Berlin (10/2008)

Name sei! von Martin Clausen beim Stadtprojekt "Munich Central" an den Münchner Kammerspielen (6/2010)

Das Sausen der Welt – Eine Raumeroberung von PeterLicht am Schauspiel Köln (2/2013)

Don't Hope von Martin Clausen am HAU Berlin (2/2013)

Ok, Panik von SEE! beim Festival "Favoriten 2014" in Dortmund (11/2014)

Nachts sind das Tiere am Theater Freiburg (12/2014)

Link:

mclausenundkollegen.com

 

 

copy & waste

copy & waste ist ein Berliner Theater-Kollektiv, das sich aus Künstlern aus dem deutschsprachigen Raum zusammensetzt. Gegründet wurde es 2007 von Jörg Albrecht (Autor) und Steffen Klewar (Regisseur und Schauspieler). Zusammen mit Experten für Video, Musik, Raum und Spiel gestalten copy & waste intermediale Theaterabende und Performances, in denen es um die Verteilung von Macht in städtischen Räumen geht.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von copy & waste:

Berlin Ernstreuterplatz am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2009)

Einsatz hinter der V.ierten Wand im Ringlokschuppen Mülheim (1/2013)

Anarchie in Ruhrstadt im Rahmen der Theatertour durch Mülheim und Oberhausen Die 54. Stadt (9/2014)

Ruckzuck in die Zukunft am English Theatre Berlin (8/2015)


Link:

www.copyandwaste.de

Siehe auch: Albrecht, Jörg

Corte, Justine del

Justine del Corte, geboren1966 in Culiacán, Sinaloa (Mexiko), ist eine Schauspielerin, Theater- und Drehbuchautorin.

Del Corte studierte an der Universität der Künste Berlin sowie in New York Schauspiel, zudem Filmproduktion und Regie in Hamburg. Neben einigen Kinofilmen wirkt sie vor allem in Fernsehproduktionen mit. Ihr Bühnendebüt gab sie als "Stella" bei den Salzburger Festspielen 1992. Zahlreiche Theaterproduktionen folgten, etwa am Staatstheater Stuttgart oder am Theater Bremen. Zudem war sie Ensemblemitglied der Hamburger Kammerspiele und der Schaubühne Berlin. Darüber hinaus schreibt Corte seit 2004 eigene Stücke für die Bühne. Sie ist mit dem Dramatiker und Regisseur Roland Schimmelpfennig verheiratet.

Nachtkritiken zu Justine del Corte:

Der Alptraum vom Glück bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2007, Autorin)

Sex bei den Hamburger Autorentheatertagen am Thalia Theater (6/2007, Autorin)

Die Ratte am Schauspielhaus Zürich (1/2008, Autorin)

Sex am Schauspielhaus Zürich (10/2008, Autorin)

Am Ende - Ohne alles am Schauspielhaus Bochum (6/2010, Autorin)

Sex am Staatstheater Kassel (3/2011, Autorin)

Der Komet am Wiener Akademietheater (9/2012, Autorin)

Crimp, Martin

Martin Crimp, 1956 in Dartford/England geboren, ist Dramatiker.

Crimp studierte in Cambridge englische Literatur. Neben zahlreichen Theaterstücken hat er mehrere preisgekrönte Hörspiele und Opernlibretti geschrieben sowie Übersetzungen und Bearbeitungen veröffentlicht. Für "Der Dreh" erhielt er 1993 den John Whiting Dramatikerpreis. 1997 wurde er mit "Angriff auf Anne" international bekannt. Im selben Jahr war er Hausautor am Londoner Royal Court Theatre.

Nachtkritiken zu Stücken von Martin Crimp:

Die Stadt in der Berliner Schaubühne (3/2008)

In der Republik des Glücks am Deutschen Theater Berlin (11/2013)

Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino am Hamburger Schauspielhaus (11/2013)

In der Republik des Glücks am Thalia Theater Hamburg (1/2014)

Im Haus / Im Tal am Theaterhaus Jena (10/2016)

Weitere Beiträge zu Martin Crimp:

Meldung: Theater heute wählt Martin Crimps Alles Weitere kennen Sie aus dem Kino zum ausländischen Stück des Jahres (8/2014)

Danckwart, Gesine

Gesine Danckwart, geboren 1969 in Elmshorn/Schleswig-Holstein, ist Autorin und Regisseurin.

Die ausgebildete Theaterwissenschaftlerin gründete noch während ihres Studiums Anfang der 1990er Jahre das "Theaterdock", eine Spielstätte für freies Theater in Berlin-Moabit. Später arbeitete sie u.a. am Theaterhaus Jena. In ihrem Wohnort Berlin laufen ihre Stücke und Inszenierungen an den wichtigen Off-Häusern Sophiensaele und Hebbel am Ufer (HAU). Regelmäßig ist Danckwart auch an Stadttheatern aktiv. 2009 debütierte sie als Filmregisseurin mit "UmdeinLeben".

Nachtkritiken zu Arbeiten von Gesine Danckwart:

Ping Tan Tales an den Sophiesaelen in Berlin (4/2008)

Auto am Hebbel am Ufer in Berlin (1/2009)

Und die Welt steht still am Nationaltheater Mannheim (4/2009)

Kill the katz/kac am Nationaltheater Mannheim (5/2010)

Goldveedelsaga am Schauspiel Köln (10/2011)

Wunderland am Nationaltheater Mannheim (1/2013)

Chez Icke bei der Theaterbiennale Impulse 2013 (6/2013)

Your Lover Forever beim Kunstfest Weimar (8/2014)

Vom Ende der Kindheit am Theater Chemnitz (6/2015)

Dannemann, Thomas

Thomas Dannemann, geboren 1968 in Bad Saarow, ist Schauspieler und Regisseur.

Dannemann studierte von 1990 bis 1994 an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", war einer der wichtigen Schauspieler in der letzten Werkphase von Jürgen Gosch in Düsseldorf und wurde 2004 von der Fachzeitschrift Theater heute für seine Darstellung in Jürgen Goschs Düsseldorfer Inszenierung "Sommergäste" zum Schauspieler des Jahres gewählt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Thomas Dannemann:

Vor den Vätern sterben die Söhne/ Warum läuft Herr R. Amok? am Staatstheater Stuttgart (5/2007)

Iwanow am Staatstheater Stuttgart (9/2008)

Simplicissimus Teutsch am Schauspiel Köln (1/2009)

Der gute Mensch von Sezuan am Staatstheater Stuttgart (1/2011)

Warten auf Godot am Schauspiel Köln (5/2011)

Der Balkon am Staatstheater Stuttgart (11/2011)

Troilus und Cressida am Jungen Schauspiel Hannover (1/2012)

Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben am Schauspiel Hannover (9/2013)

Antonius und Cleopatra am Residenztheater München (6/2015)

Romulus der Große am Deutschen Nationaltheater Weimar (11/2015)

Zersplittert am Schauspiel Hannover (2/2016)

Eines Langen Tages Reise in die Nacht am Cuvilliéstheater München (1/2017)

Danulat, Lisa

Lisa Danulat, 1983 in Frankfurt am Main geboren, ist Dramatikerin.

Danulat studierte Philosophie in Frankfurt am Main, Schauspiel in Freiburg und Szenisches Schreiben an der UniT Graz. In letzterem Zusammenhang beteiligte sie sich auch am Projekt szenen.nachtkritik.de des Studiengangs Szenisches Schreiben der Berliner UdK mit der UniT Graz und nachtkritik.de. In der Saison 2010/2011 war Danulat Hausautorin am Staatstheater Mainz. Mit ihrem Stück "Too Low Terrain" hatte sie den Wettbewerb "Stück trifft Regie" der Mainzer Autorentage 2008 gewonnen.

Nachtkritiken zu Stücken von Lisa Danulat:

Too Low Terrain am Staatstheater Mainz (6/2009)

Uns kriegt ihr nicht! am Staatstheater Mainz (12/2009)

Königreich am Staatstheater Mainz (3/2012)