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Begriff Definition
Kalmbach, Heiko

Heiko Kalmbach, geboren 1969 in Freudenstadt im Schwarzwald, ist Theaterregisseur und Videokünstler.

Er studierte Kultur-, Theater- und Filmwissenschaft in Bremen und Berlin sowie Regie an der Filmhochschule der New York University. Er hospitierte und assistierte in Konstanz und Bremen, spielte und inszenierte in der Freien Szene. Seit 1994 entwickelt er eigene Kurzfilme und Videoarbeiten. 2005 war Kalmbach Mitbegründer der Berliner Performance-Gruppe Naturaleza Humana. Sein erster abendfüllender Dokumentarfilm "If One Thing Matters – a film about Wolfgang Tillmans" wurde im Forum der Berlinale 2008 gezeigt. Am Theaterhaus Jena war Kalmbach als Videograph für verschiedene Inszenierungen tätig und arbeitete dabei vor allem mit dem Regisseur Markus Heinzelmann zusammen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Heiko Kalmbach:

Seestücke an der Berliner Volksbühne (11/2009)

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Videoarbeiten von Heiko Kalmbach:

Die Orestie am Theaterhaus Jena (7/2007)

Knock Out am Theaterhaus Jena (11/2007)

Der Sturm am Theaterhaus Jena (7/2008)

Wilhelm Tell am Theaterhaus Jena (7/2009)

Kamerun, Schorsch

Schorsch Kamerun, eigentlich Thomas Sehl, geboren 1963 in Timmendorfer Strand, ist Punk-Musiker, Autor und Theaterregisseur.

Kamerun absolvierte eine Lehre als KFZ-Mechaniker und ist seit der Gründung 1984 Sänger der Hamburger Punkband "Die Goldenen Zitronen". Außerdem betreibt er zusammen mit Rocko Schamoni und Wolf Richter den legendären Hamburger "Golden Pudel Club". Für sein Hörspiel "Ein Menschenbild, das in seiner Summe Null ergibt" erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden 2007.


Nachtkritiken zu Inszenierungen von Schorsch Kamerun:

Der kleine Muck an der Berliner Volksbühne (4/2007)

Biologie der Angst am Schauspielhaus Zürich (11/2007)

M.S. Adenauer am Schauspiel Köln (3/2009)

Abseitsfalle am Theater Oberhausen (3/2010)

Vor uns die Sintflut am Thalia Theater Hamburg (9/2010)

Die Ausgedehnten beim Internationalen Sommerfestival auf Kampnagel Hamburg (8/2012)

Agora I bei den Wiener Festwochen (5/2013)

Ich habe um Hilfe gerufen. Es kamen Tierschreie zurück beim Festival "Marx' Gespenster" am HAU Berlin (11/2015)

Links:

www.schorschkamerun.de

www.die-goldenen-zitronen.de

www.pudel.com

Kann, Juliane

Juliane Kann, 1982 in Mecklenburg geboren, ist Dramatikerin.

Sie studierte Szenisches Schreiben an der UdK Berlin und wurde bereits früh mit Preisen ausgezeichnet, u. a. 2008 mit dem Dramatikerpreis der Deutschen Wirtschaft.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stücken Juliane Kanns: 

The kids are alright am Staatstheater Stuttgart, R: Seraina Maria Sievi (2/2008)

Birds bei der Langen Nacht der Autoren am Thalia Hamburg, R: Sascha Hawemann (6/2008)

Piaf. Keine Tränen in Düsseldorf (12/2008)

Birds am Theater Osnabrück, R: Tanja Richter (10/2009) 

Wir werden sehen (Stäffele to heaven III) am Staatstheater Stuttgart, R: Frank Abt (3/2010)

Fieber im Maxim Gorki Theater, Berlin (6/2011)

Café Haertel am Theater Osnabrück (3/2011)

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Juliane Kann

Laichen am Staatstheater Mainz (7/2013)

Prinz Friedrich von Homburg am Staatstheater Darmstadt (12/2014)

Karaca, Abdullah Kenan

Abdullah Kenan Karaca, 1989 in Garmisch-Partenkirchen geboren, ist Regisseur.

Nach dem Abitur wurde er 2009 Regieassistent am Münchner Volkstheater und arbeitete in derselben Funktion auch bei den Salzburger Festspielen beim "Jedermann" unter Christian Stückl. 2011 bis 2016 studierte er Regie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. 2020 wird er zweiter Spielleiter der Oberammergauer Passionsspiele an der Seite von Christian Stückl. Er ist Hausregisseur am Münchner Volkstheater. Seine Inszenierung "Der große Gatsby" wurde 2014, "Katzelmacher" im Jahr 2016 zum Festival Radikal jung eingeladen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Abdullah Kenan Karaca:

Der große Gatsby am Münchner Volkstheater (10/2013)

Woyzeck am Münchner Volkstheater (10/2014)

Katzelmacher auf Kampnagel Hamburg (3/2016)

Karge, Manfred

Manfred Karge, am 1. März 1938 in Brandenburg an der Havel geboren, ist Regisseur, Schauspieler und Autor.

Karge studierte von 1958 bis 1961 an der Staatlichen Schauspielschule Berlin. Von Helene Weigel ans Berliner Ensemble engagiert, begann Manfred Karge dort mit Matthias Langhoff in gemeinsamen Inszenierungen vornehmlich von Brecht-Stücken (etwa "Über die großen Städte" mit dem Songspiel "Das kleine Mahagonny", 1963, "Der Brotladen", 1967) freiere Spielformen jenseits der dogmatischen BE-Spielweise zu entwickeln. 1969 wechselten Karge und Langhoff an die Volksbühne und leisteten dort bis 1978 durch zahlreiche wichtige Inszenierungen (etwa "Die Räuber", 1971, Heiner Müllers "Die Schlacht", UA 1975, Goethes "Der Bürgergeneral", 1977) einen bedeutenden Beitrag zur legendären Ära unter der Intendanz von Benno Besson, die als ein ästhetischer Höhepunkt des Theaters in der DDR gilt.

1978 übersiedelte Manfred Karge in die Bundesrepublik, dort entstanden – weiterhin im Team mit Matthias Langhoff – weitere Regiearbeiten, etwa am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (u.a. "Fatzer", 1978) und nicht zuletzt von 1979 bis 1986 in Bochum bei Claus Peymann (u.a. "Marie. Woyzeck" nach Büchner, 1981, Heiner Müllers "Verkommenes Ufer / Medeamaterial / Landschaft mit Argonauten", UA 1983). In vielen der Inszenierungen wirkte Karge auch als Schauspieler. 1982 wurde in Bochum auch Karges in der Folge sehr erfolgreiches Monolog-Stück "Jacke wie Hose" uraufgeführt. 1986 trennten sich die Wege von Karge und Langhoff, Karge ging mit Claus Peymann ans Wiener Burgtheater. 1993 kehrt Karge nach Berlin zurück, wird dort Professor für Regie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" und wirkt erneut als Schauspieler und Regisseur am Berliner Ensemble.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Manfred Karge:

Furcht und Elend des Dritten Reiches am Berliner Ensemble (3/2009)

Der kaukasische Kreidekreis am Berliner Ensemble (4/2010)

Der "Lukullus"-Skandal am Berliner Ensemble (3/2011)

Vor den Vätern sterben die Söhne am Berliner Ensemble (11/2011)

Vassa Shelesnova am Berliner Ensemble (3/2012)

Die Griechen am Berliner Ensemble (1/2017)

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Manfred Karge als Schauspieler:

Trommeln in der Nacht am Berliner Ensemble (8/2007)

Frühlings Erwachen am Berliner Ensemble (12/2008)

Trilogie der schönen Ferienzeit am Berliner Ensemble (12/2009)

Meldungen zu Manfred Karge:

Wiedervereinigung des Regieduos Karge/Langhoff am BE vorerst gescheitert (9/2012)

http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=12974:die-griechen-volker-braun-weiht-griechenlands-juengste-geschichte-zur-tragoedie-und-manfred-karge-inszeniert-im-berliner-ensemble-die-urauffuehrung&catid=50:berliner-ensemble&Itemid=100476
Kaschig, Matthias

Matthias Kaschig, geboren am 13. Dezember 1976 in Freiburg im Breisgau, ist Regisseur.

Von 1998 bis 2002 studierte er Schauspiel-Regie in Hamburg, war danach Regieassistent am Staatstheater Stuttgart. Seit 2004 arbeitet Kaschig als freischaffender Regisseur an unterschiedlichen Theatern in Deutschland und der Schweiz.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Matthias Kaschig:

Yvonne, Prinzessin von Burgund am Stadttheater Bern (4/2008)

Die ganzen Wahrheiten (UA) am Theater Osnabrück (9/2008)

Der goldene Drache (Schweizer Erstaufführung) am Stadttheater Bern (9/2009)

Parzival (Schweizer Erstaufführung) am Stadttheater Bern (12/2010)

Getränk Hoffnung als Werkstattinszenierung bei den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin (6/2011)

Verpiss dich gewiss (UA) am Schauspiel Essen (4/2013)

Romulus der Große am Deutschen Theater Göttingen (1/2016)

Lehman Brothers am Theater Luzern (4/2016)

Die Netzwelt am Staatstheater Oldenburg (6/2017)

Weitere Links:

www.matthiaskaschig.de

Kastenmüller, Peter

Peter Kastenmüller, 1970 in München geboren, ist Regisseur und seit der Spielzeit 2013/14 Direktor des Zürcher Neumarkt Theaters.

Nach dem Studium der Philosophie in München begann Kastenmüller zunächst in Münchens Freier Szene, wo er 1994 die Gruppe "Particular Order" gründete. Bald arbeitete er unter Wolfgang Engel als Assistent am Schauspiel Leipzig. 1995 wurde er Hausregisseur am Staatstheater Kassel. In den Jahren darauf inszenierte Kastenmüller u.a. am Staatstheater Hannover, den Münchner Kammerspielen, am Berliner Maxim Gorki Theater, am Schauspiel Frankfurt, am Theater Freiburg und am Theater Basel.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Peter Kastenmüller:

Illegal an den Münchner Kammerspielen (6/2008)

Schwarz Rot Gold am Schauspiel Frankfurt (2/2009)

Herakles Trilogie am Theater Basel (4/2010)

Cabinet. Ein türkisch-deutscher Theaterbasar am Theater Freiburg (10/2010)

Unendlicher Spaß am Berliner HAU (6/2012)

Das Leben ein Traum am Staatsschauspiel Stuttgart (2/2013)

Rocco und seine Brüder am Zürcher Theater Neumarkt (9/2013)

Arrivals I am Zürcher Theater Neumarkt (10/2013)

Der große Gatsby am Zürcher Theater Neumarkt (3/2014)

Karte und Gebiet am Zürcher Theater Neumarkt  (6/2014)

Jakob Ross am Zürcher Theater Neumarkt (1/2015)

Herr Puntila und sein Knecht Matti am Zürcher Theater Neumarkt (11/2015)

Weitere Beiträge zu Peter Kastemüller:

Meldung - Peter Kastenmüller leitet ab 2013 Theater Neumarkt (2/2012)

Presseschau - Neumarkt-Leiter Peter Kastenmüller nimmt Stellung zur umstrittenen Aktion "Schweiz entköppeln" (3/2016)

Kater, Fritz

Fritz Kater ist eine fiktive Dramatikeridentität, die der Regisseur Armin Petras für sein Schreiben verwendet.

Meldungen zu Fritz Kater:

Else-Lasker-Schüler-Preis für Fritz Kater (2/2008)

Robert Enkes Witwe prüft Klage gegen Petras-Stück (1/2013)

Strittiger Robert-Enke-Teil vorläufig aus Petras-UA gestrichen (1/2013)

Nachtkritiken zu Stücken von Fritz Kater:

zeit zu lieben zeit zu sterben vom Teatrul National Radu Stanca aus Sibiu, Rumänien (5/2007)

Heaven (zu tristan) am Schauspiel Frankfurt (9/2007, eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen '08)

Sterne über Mansfeld am Thalia Theater Hamburg (2/2008)

Heaven (zu tristan) am Schauspiel Bonn (12/2009)

we are blood am Maxim Gorki Theater Berlin (5/2010)

we are blood in der Skala des Centraltheaters Leipzig (11/2010)

We are Camera / Jasonmaterial am Theater Augsburg (4/2012)

Demenz Depression und Revolution am Maxim-Gorki-Theater Berlin (1/2013)

Heaven (zu tristan) am Schauspiel Hannover (2/2013)

5 Morgen am Schauspiel Stuttgart 10/2013)

Buch (5 Ingredientes de la Vida) an den Münchner Kammerspielen (4/2015)

I'm searching for I:N:R:I am Schauspiel Stuttgart (3/2016)

Love you, Dragonfly am Schauspiel Bonn (10/2016)

Sterne über Senftenberg an der Neuen Bühne Senftenberg (4/2017)

Siehe auch: www.nachtkritik-stuecke08.de/stueckdossier2, Armin Petras

Kehlmann, Daniel

Daniel Kehlmann, am 13. Januar 1975 in München als Sohn des Theaterregisseurs Michael Kehlmann und der Schauspielerin Dagmar Mettler geboren, ist Schriftsteller und Literaturkritiker.

Kehlmann studierte an der Universität Wien Philosophie. 1997 erschien sein erster Roman "Beerholms Vorstellung". Seinen Durchbruch erlebte Daniel Kehlmann 2005 mit dem Erscheinen seines Romans "Die Vermessung der Welt", der inzwischen in vierzig Sprachen übersetzt worden ist.

2009 mischte Kehlmann sich mit einem kontroversen Impulsreferat bei den Salzburger Festspielen ein, in dem er gegen das Regietheater Partei ergriff und stattdessen ein Theater forderte, das "die Wahrheit über unsere von Konvention und Gewohnheit eingeschnürte Natur" aussprechen solle. Zur Dokumentation der Diskussion um Daniel Kehlmanns "Salzburger Rede" auf nachtkritik: hier entlang.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Texten Daniel Kehlmanns:

Die Vermessung der Welt in Braunschweig (9/2008)

Geister in Princeton am Schauspielhaus Graz (9/2011)

Geister in Princeton am Renaissance Theater Berlin (1/2012)

Der Mentor im Theater in der Josefstadt (11/2012)

Heilig Abend im Theater in der Josefstadt (2/2017)


Weitere Beiträge
zu Daniel Kehlmann:

Presseschau - Daniel Kehlmann äußert sich wieder zum Theater in Deutschland (12/2010)
Presseschau - Die FAZ über Daniel Kehlmann, der mit Leichenbittermine die Deutschland-Premiere seines Stückes "Der Mentor" verließ (9/2013)


Link:

www.kehlmann.com

Kelly, Dennis

Dennis Kelly, geboren am 16. November 1970 in London als Sohn irischer Eltern, ist Dramatiker.

Nach einem Studium der Drama and Theatre Arts am Goldsmiths College in London debütierte er 2003 mit seinem Stück "Debris" am Londoner Off-Venue "Theatre 503", das sich selbst als "home for new writing" versteht. Neben seiner Arbeit für das Theater schreibt er auch für das Fernsehen. Gemeinsam mit Sharon Horgan verfasste Kelly die Sitcom "Pulling" auf BBC3.

Nachtkritiken zu Stücken von Dennis Kelly:

Liebe und Geld am Theater Basel (03/2008)

Liebe und Geld am Theater Magdeburg (12/2008)

Liebe und Geld am Thalia Theater Hamburg (03/2009), eingeladen zum tt09

Taking Care of Baby am Deutschen Theater Berlin (01/2010)

DNA am Theater Basel (03/2010)

Liebe und Geld im Theater Graz (4/2010)

Osama der Held am Schauspiel Essen (10/2010)

Waisen am Theater Basel (10/2010)

Die Götter weinen am Theater Basel (11/2011)

Die Opferung von Gorge Mastromas bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen/Schauspiel Frankfurt (5/2012)

Waisen am Hans-Otto-Theater Potsdam (6/2012)

Waisen am St. Pauli Theater Hamburg (2/2014)

Waisen am Theater an der Glocksee Hannover (4/2014)

Weitere Texte zu Dennis Kelly auf nachtkritik.de:

Die Eröffnungsrede des britischen Dramatikers Dennis Kelly zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens (5/2012)

Theaterbrief aus Großbritannien (4) − The Edinburgh Festival Fringe 2014 Theaterbrief aus Großbritannien (4) − The Edinburgh Festival Fringe 2014 (8/2014)