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Begriff Definition
Kroesinger, Hans-Werner

Hans-Werner Kroesinger, geboren 1962 in Bonn, ist Regisseur.

Kroesinger studierte von 1983 bis 1988 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen. 1997 war seine Arbeit "Don't look now" auf der documenta X in Kassel im Rahmen der "Theaterskizzen" zu sehen. Er gilt als einer der wesentlichen Vertreter des dokumentarischen Theaters im deutschsprachigen Raum. Vergangene Arbeiten beschäftigten sich mit Themen wie dem Eichmann-Prozeß, dem Deutschen Herbst, dem Militäreinsatz im Kosovo oder der Geschichte des Kolonialismus in Afrika. Seine Arbeit "Stolpersteine Staatstheater" am Badisches Staatstheater Karlsruhe wurde 2016 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Seit 2000 arbeitete Kroesinger mit der Dramaturgin und Filmregisseurin Regine Dura zusammen.

Nachtkritiken gibt es zu folgenden Kroesinger- und Kroesinger / Dura-Arbeiten:

Beirut Report am Hebbel am Ufer Berlin (11/2007)

Vermauern am Maxim Gorki Theater Berlin (5/2009)

CAPITAL politics am Hebbel am Ufer Berlin (1/2011)

Blackwater am Hebbel am Ufer Berlin (11/2010)

Unternehmen Hunger am Schauspiel Hannover (3/2011)

The World Is Not Fair, Pavillon auf der großen Weltausstellung des HAU Berlin (6/2012)

FRONTex SECURITY am Hebbel am Ufer Berlin (12/2013)

Schlachtfeld Erinnerung 1914/2014 am Berliner HAU (6/2014)

Exporting War am Berliner HAU (12/2014)

Musa Dagh: Tage des Widerstands am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2015)

Graecomania 200 years am HAU Berlin (1/2016)

Die Luft hier: scharfgeschliffen an der Staatsoper Berlin (6/2016)

Heimat Reloaded am Berliner HAU (12/2016)

Nowhere Out am Badischen Staatstheater Karlsruhe (6/2017)

#Meinungsmacher am Theater Erlangen (1/2018)

Mythos VOEST am Landestheater Linz (2/2019)

Schwarze Ernte am Berliner HAU (5/2019)

 

 

Kroetz, Franz Xaver

Franz Xaver Kroetz, geboren 1946 in München, Autor, Regisseur und Schauspieler.

Franz Xaver Kroetz studierte Schauspiel in München und Wien. 1969 wurde sein Stück "Heimarbeit" an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt, was ihn als Dramatiker bekannt machte. 1976 erhielt er den Mülheimer Dramatikerpreis für "Das Nest", dessen Hauptperson, ein LKW-Fahrer, sich selbst und seinen Auftraggeber anzeigt, nachdem er auf dessen Geheiß Giftmüll in einen See entsorgt hat. Kroetz betätigte sich nicht nur als Autor politisch, sondern kandidierte bei den Bundestagswahlen 1972 und 1976 für die Deutsche Kommunistische Partei.

Bekanntheit über die Theaterwelt hinaus erreichte er ab 1986 als Schauspieler in der Rolle des Klatschreporters Baby Schimmerlos, Hauptfigur von Helmut Dietls legendärer Fernsehserie "Kir Royal".

Nachtkritiken zu Stücken von Franz Xaver Kroetz:

Wunschkonzert am Schauspiel Köln (12/2008, eingeladen zum Theatertreffen 2009)

Stallerhof im Kasino des Wiener Burgtheaters (12/2010)

Du hast gewackelt. Requiem für ein liebes Kind (UA) am Bayerischen Staatsschauspiel München (3/2012)

Wunschkonzert an den Münchner Kammerspielen (6/2012)

Stallerhof am Staatsschauspiel Stuttgart (10/2012)

Wunschkonzert am Theater Bremen (1/2013)

Stallerhof am Deutschen Theater Berlin (2/2013)

Das Nest im Rahmen des Nachwuchsfestivals "Marstallplan" am Residenztheater München (7/2015)

Mensch Meier am Residenztheater München (1/2016)

Ich bin das Volk am Theater Heidelberg (11/2017)

Links:

www.kroetz-dramatik.de

Krupa, Thomas

Thomas Krupa, in Bonn geboren, ist Regisseur für Schauspiel und Musiktheater. Von 1996-2005 unterrichtete er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a. M. und an den Universitäten in Zürich und Freiburg. Von 2002 bis 2004 war Krupa Oberspielleiter am Theater Freiburg, dann bis 2006 Hausregisseur und Mitglied der künstlerischen Leitung. Seit 2011 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. ­

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Thomas Krupa:

Inferno am Staatstheater Karlsruhe (1/2008)

Mein Bruder Tom (UA) am Landestheater Tübingen (12/2008)

Die Bakchen am Staatstheater Karlsruhe (11/2009)

FAUST - Forscher, Ökonom, Kolonist, seine ganze Geschichte am Staatstheater Karlsruhe (2/2010)

Als wir Menschen waren - Ein theatrales Zukunftslaboratorium am Theater Freiburg 10/2010

25 Sad Songs (mit Ari Benjamin Meyers) am Schauspiel Essen (1/2011)

Verbrechen und Strafe am Theater Freiburg (12/2011)

Die Ästhetik des Widerstands am Schauspiel Essen (5/2012)

Daniel Stein am Theater Freiburg (5/2013)

Warten auf die Barbaren am Theater Freiburg (1/2014)

Anna Karenina am Schauspiel Essen (6/2014)

Mittelreich am Theater Erlangen (6/2016)

Golden House am Theater Erlangen (9/2018)

Link:

www.krupa.de

Kruse, Jürgen

Jürgen Kruse, geboren am 8. Februar 1959 in Hamburg, ist Theaterregisseur.

Kruse arbeitete von 1978 bis 1982 als Regieassistent von Peter Stein an der Berliner Schaubühne am Halleschen Ufer. Nach Jahren als freier Regisseur wurde er von Friedrich Schirmer 1989 als Oberspielleiter ans Theater Freiburg berufen. 1993 wechselte er als Hausregisseur ans Schauspiel Frankfurt zu Peter Eschberg. Von 1995 bis 2000 war er als Oberspielleiter im Leitungsteam des Schauspielhauses Bochum unter Intendant Leander Haußmann. Seit 2000 arbeitet Kruse wieder als freier Regisseur.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Jürgen Kruse:

Beat Generation am Schauspiel Köln (12/2007)

Don Juan oder der steinerne Gast (like a rolling stone) am Centraltheater Leipzig (10/2008)

Auf der großen Straße/Tod des Empedokles am Theater Oberhausen (1/2009)

Die Geburtstagsfeier am Schauspiel Köln (6/2009)

Das Leben ein Traum am Schauspiel Köln (6/2010)

Jedermann am Centraltheater Leipzig (10/2010)

Easy Rider am Centraltheater Leipzig (3/2011)

Draußen vor der Tür am Schauspiel Frankfurt (9/2013)

Seid nett zu Mr. Sloane am Schauspiel Frankfurt (2/2015)

Leonce und Lena am Schauspiel Frankfurt (10/2015)

One for the road / Der stumme Diener am Schauspiel Frankfurt (10/2016)

Das Missverständnis am Deutschen Theater Berlin (12/2017)

Glaube Liebe Hoffnung am Deutschen Theater Berlin (10/2019)

Kühnel, Tom

Tom Kühnel, geboren 1971 in Cottbus, ist Regisseur.

Von 1992 bis 1996 studierte Kühnel Regie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst 'Ernst Busch'. Währenddessen schloss er sich u.a. mit Robert Schuster und der Puppentheatermacherin Suse Wächter zusammen. Wächter war auch bei Kühnels erstem Projekt mit Jürgen Kuttner "Helden des 20. Jahrhunderts" (2005) mit von der Partie. Mit Robert Schuster wurde er 1994 für "Weihnachten bei Iwanows" von Aleksandr Vvendskijs (am Maxim Gorki Theater Berlin) mit dem Berliner Friedrich-Luft-Preis ausgezeichnet. Im Jahr darauf erhielten sie für ihre Inszenierung von Bertolt Brechts "Maßnahme" (am bat Studiotheater Berlin) den Max-Reinhardt-Preis.

Ab 1998 arbeitete das Regieteam Kühnel/Schuster zusammen mit dem virtuellen Autor Soeren Voima an Klassikerbearbeitungen und eigenen Stücken. Von 1999 bis 2002 übernahmen beide im Verbund mit Bernd Stegemann die künstlerische Leitung des Theaters am Turm (TAT) in Frankfurt. Seit 2000 arbeitet er auch solo und seit 2005 oft zusammen mit Jürgen Kuttner, mit dem er ab 2020 das Augsburger Brechtfestival leitet. Seit der Spielzeit 2009/10 ist Kühnel Hausregisseur am Schauspiel Hannover.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Tom Kühnel:

Fordlandia zusammen mit Jürgen Kuttner am Schauspiel Köln (10/2007)

Go West – eine Familie wandert aus am Schauspielhaus Graz (3/2008)

Alkestis am Schauspiel Hannover (4/2010)

Die Sorgen und die Macht zusammen mit Jürgen Kuttner am Deutschen Theater Berlin (9/2010)

Bauern, Bonzen, Bomben am Schauspiel Hannover (2/2011)

Capitalista, Baby! zusammen mit Jürgen Kuttner am Deutschen Theater Berlin (11/2011)

Demokratie zusammen mit Jürgen Kuttner am Deutschen Theater Berlin (9/2012)

Lola Montez am Residenztheater München (1/2013)

Die französische Revolution. Born to Die am Schauspiel Hannover (5/2013)

Agonie zusammen mit Jürgen Kuttner am Deutschen Theater Berlin (9/2013)

Aus dem bürgerlichen Heldenleben: Die Hose. Der Snob. 1913. am Residenztheater München (2/2014)

Tabula rasa gemeinsam mit Jürgen Kuttner am Berliner Deutschen Theater (9/2014)

Torquato Tasso am Staatstheater Hannover (12/2014)

Alpen am Zürcher Neumarkt Theater (2/2015)

Der Auftrag zusammen mit Jürgen Kuttner bei den Ruhrfestspielen (6/2015)

Eisler on the beach am Deutschen Theater Berlin (11/2015) (mit Jürgen Kuttner)

Romulus der Große am Theater Neumarkt Zürich (2/2016)

Gespräch wegen der Kürbisse am Deutschen Theater Berlin (6/2016)

Der Untergang des Egoisten Johann Fatzer am Deutschen Theater Berlin (11/2016) (mit Jürgen Kuttner)

Wassa Schelesnowa/Die Mutter am Theater Freiburg (1/2017)

1917 am Schauspiel Hannover (3/2017)

Medea am Schauspiel Hannover (8/2017)

Feminista, Baby! gemeinsam mit Jürgen Kuttner am Deutschen Theater Berlin (10/2017)

Die Hauptstadt am Zürcher Theater Neumarkt (1/2018)

Die Umsiedlerin zusammen mit Jürgen Kuttner am Deutschen Theater Berlin (4/2019)

Hasta la Westler, Baby! zusammen mit Jürgen Kuttner am Deutschen Theater Berlin (1/2020)

 

Weitere Beiträge zu Tom Kühnel:

Meldung: Neue Leitung Brechtfestival Augsburg (2/2019)



Siehe auch: Kuttner, Jürgen

Kühnert, Steffi

Steffi Kühnert, geboren am 19. Februar 1963 in Ost-Berlin, ist Schauspielerin und Regisseurin.

Kühnert absolvierte 1981 bis 1985 die Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", war danach in Eisenach und Weimar engagiert, wo sie bis 1992 blieb. Für Leander Haußmanns "Nora-Inszenierung in Weimar 1990 wurde Kühnert in der Titelrolle sowohl mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis ausgezeichnet als auch zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres gewählt. Danach folgten weitere Arbeiten mit Haußmann und Engagements an vielen Stadttheatern, zuletzt am Deutschen Theater Berlin oder an der Berliner Schaubühne. Seit 2009 ist sie Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Ihr Regiedebüt gab sie 2017 am Mecklenburgischen Staatstheater.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Steffi Kühnert:

Die Ratten am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (1/2017)

Sein oder Nichtsein am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (4/2018)

Die Katze auf dem heißen Blechdach am Hans Otto Theater Potsdam (9/2019)

Kukulies, Ronald

Ronald Kukulies, geboren 1971 in Düsseldorf, ist Schauspieler.

Kukulies studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin. Von 1999 bis 2006 spielte er an der Schaubühne am Lehniner Platz. Seit 2004 ist er in deutschen Fernsehproduktionen zu sehen. Von 2006 bis 2013 gehörte er zum Ensemble des Maxim-Gorki-Theaters in Berlin.

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Ronald Kukulies:

Horns Ende am Schauspiel Leipzig (3/2006, Koproduktion mit dem Schauspiel Frankfurt und dem Berliner Maxim Gorki Theater)

Leiden des jungen Werther am Berliner Maxim Gorki Theater (Besprechung vom Gastspiel beim Theatertreffen im Mai 2007)

Kabale und Liebe am Maxim Gorki Theater Berlin (5/2007)

Heaven (zu tristan) am Schauspiel Frankfurt (9/2007, Koproduktion mit dem Maxim Gorki Theater Berlin)

Miss Sara Sampson am Berliner Maxim Gorki Theater (11/2007)

Einer flog über das Kuckucksnest am Berliner Maxim Gorki Theater (1/2008)

Anna Karenina am Berliner Maxim Gorki Theater (5/2008)

Der Zauberberg am Berliner Maxim Gorki Theater (9/2009)

Antigonae/Hyperion am Maxim Gorki Theater Berlin (12/2008)

Korrekturen – ein Spektakel zur deutschen Nachkriegsgeschichte am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2009)

Leonce und Lena am Kölner Schauspielhaus (3/2009, Koproduktion mit dem Berliner Maxim Gorki Theater)

Der Kaufmann von Venedig am Berliner Maxim Gorki Theater (10/2009)

Zurück zur Natur. Ein Konzert für Städtebewohner am Berliner Maxim Gorki Theater (1/2010)

Die Glasmenagerie am Berliner Maxim Gorki Theater (3/2010)

Die Blechtrommel bei der Ruhrtriennale, in Koproduktion mit dem Berliner Maxim Gorki Theater (9/2010)

Madame Bovary am Berliner Maxim Gorki Theater (2/2011)

Sein oder Nichtsein am Berliner Maxim Gorki Theater (4/2011)

Die Familie Schroffenstein am Berliner Maxim Gorki Theater (11/2011)

Der kleine Bruder am Berliner Maxim Gorki Theater (4/2012)

Ein Volksfeind am Berliner Maxim Gorki Theater (9/2012)

Die Gladow-Bande am Berliner Maxim Gorki Theater (3/2013)

Künstlerpositionen

Künstlerpositionen ist eine Video-Interviewserie auf nachtkritik.de, in der internationale Theatermacher*innen ihre Arbeit beschreiben. Die Videos filmt und produziert Julika Bickel.

Bisherige Künstlerpositionen auf nachtkritik.de:

Leila Soliman (geboren in Kairo/Ägypten), Interview April 2017

Oliver Frljić (geboren in Travnik, Bosnien-Herzegowina), Interview Juni 2017

Kunze, Konradin

Konradin Kunze, 1977 in Freiburg im Breisgau geboren, ist ein deutscher Regisseur, Schauspieler und Autor.
Kunze studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Von 2002 bis 2005 spielte er im Ensemble des Kinder- und Jugendtheaters moks am Bremer Theater. 2005 bis 2009 gehörte er zum Ensemble des Jungen Schauspielhauses am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Seit 2009 ist er als freischaffender Regisseur, Autor und Schauspieler tätig.

Sein Stück "foreign angst" wurde 2011 auf dem Heidelberger Stückemarkt und dem Stückemarkt des Berliner Theatertreffens präsentiert.


Nachtkritiken zu Inszenierungen von Konradin Kunze:

Paradise Now am Schauspielhaus Hamburg (6/2008)

Die Bürgschaft am Theater Bremen (11/2011)

Hacking Luleå am Schauspielhaus Hamburg (12/2012)

Himmel am Schauspielhaus Hamburg (2/2015)

Foxfinder am Theater Magdeburg (12/2016)

 

Nachtkritiken zu Stücken von Konradin Kunze:

foreign angst beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2011

foreign angst am Theater Wiesbaden (12/2012)

 

www.konradinkunze.wordpress.com

 

Kušej, Martin

Martin Kušej, geboren 14. Mai 1961 in Kärnten, ist Theater- und Opern-Regisseur und aktuell Intendant des Wiener Burgtheaters.

Nach einem Regiestudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz und Assistenzen in Salzburg und Ljubljana entstanden ab 1987 erste eigene Inszenierungen, u.a. am Burgtheater Wien, dem Bayerischen Staatsschauspiel, am Theater Klagenfurt, am Deutschen Schauspielhaus und am Thalia Theater in Hamburg sowie an der Volksbühne Berlin.

Eine enge Zusammenarbeit verband Kušej mit dem Staatstheater Stuttgart während der Intendanz Klaus Zehelein (Oper) und Friedrich Schirmer (Schauspiel). 2005 und 2006 leitete Kušej den Bereich Schauspiel der Salzburger Festspiele. Seit der Spielzeit 2011/12 ist er als Nachfolger von Dieter Dorn Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels alias Residenztheater in München. Nach dem Rausschmiss von Matthias Hartmann wurde Kušej im Sommer 2014 wieder als künftiger Intendant des Burgtheaters in Wien gehandelt, er dementierte aber solche Ambitionen. Im April 2015 wurde bekannt, dass Kušej und die Bayrische Staatsregierung sich auf eine Verlängerung seiner Intendanz am Staatsschauspiel bis zum Sommer 2021 geeinigt haben. Ende Juni 2017 wurde bekannt gegeben, dass er zum 1. September 2019 neuer Direktor des Wiener Burgtheater wird.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Martin Kušej:

Woyzeck am Bayerischen Staatsschauspiel München (6/2007)

Der Weibsteufel am Akademietheater Wien (9/2008)

Baumeister Solness am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2009)

Das Interview am Theater Neumarkt Zürich (11/2009)

Peggy Picket sieht das Gesicht Gottes am Deutschen Theater Berlin (11/2010)

Das weite Land am Residenztheater München (10/2011)

Die bitteren Tränen der Petra von Kant am Residenztheater München (3/2012)

Hedda Gabler am Residenztheater München (10/2012)

Die Anarchistin am Residenztheater München (12/2012)

In Agonie bei den Wiener Festwochen/Residenztheater München (5/2013)

Faust am Residenztheater München (6/2014)

Wer hat Angst vor Virginia Woolf? am Residenztheater München (9/2014)

Jagdszenen aus Niederbayern an den Münchner Kammerspielen (2/2015)

Ich Ich Ich bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2015)

Iwanow am Residenztheater München (6/2016)

Die schmutzigen Hände am Residenztheater München (9/2016)

Hexenjagd am Burgtheater Wien (12/2016)

Phädras Nacht am Residenztheater München (5/2017)

Don Karlos am Residenztheater München (5/2018)

Der nackte Wahnsinn am Residenztheater München (10/2018)

Die Hermannsschlacht am Burgtheater Wien (11/2019)