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Begriff Definition
Kusenberg, Klaus

Klaus Kusenberg, geboren am 10. Juli 1953 in Oberhausen, ist Regisseur und Schauspieldirektor.

Kusenberg studierte Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften in Münster und Köln. Danach Regieassistent und Dramaturg am Schauspielhaus Nürnberg. Von 1981 bis 1985 Regieassistent am Bochumer Schauspielhaus, wo er unter anderem mit Claus Peymann, Alfred Kirchner, Karge-Langhoff und Uwe-Jens Jensen zusammenarbeitete. Bis 1994 freiberuflicher Regisseur, u.a. in Göttingen, Mannheim, Dortmund, Konstanz, Wien, Düsseldorf und für das Goethe-Institut in Pakistan, Indien, Bangladesh und Bulgarien. Bei den Städtischen Bühnen Osnabrück übernahm er von 1993 bis 1996 die Oberspielleitung des Schauspiels, anschließend bis 1997 (Interims-)Schauspieldirektor. Am Badischen Staatstheater Karlsruhe war Klaus Kusenberg von 1997 bis 1999 Oberspielleiter des Schauspiels. Im Jahre 2000 wurde er Schauspieldirektor in Nürnberg. Mit der Spielzeit 2018/19 übernimmt er den Posten des Schauspieldirektors am Theater Regensburg, wie im Juni 2017 bekannt wurde.

nachtkritiken zu Arbeiten von Klaus Kusenberg:

Enron am Staatstheater Nürnberg (10/2010)

Über Leben am Staatstheater Nürnberg (3/2014)

Ödipus Stadt am Staatstheater Nürnberg (10/2014)

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas am Staatstheater Nürnberg (12/2017)

Kushner, Tony

Tony Kushner, 1956 in New York City geboren, ist Dramatiker, Drehbuchautor, Übersetzer und Regisseur.

Kushner wuchs im US-Bundestaat Lousiana auf und kehrte Mitte der 1970er Jahre zum Studium in seine Geburtsstadt zurück. Den Durchbruch als Dramatiker erlebte er 1991 mit seinem Welterfolg "Angels in America", einer Mischung aus Zeitrevue, Schwulenemanzipationsdrama und Totentanz. 1993 erhielt er dafür u.a. den Pulitzerpreis. Immer wieder streitet er offensiv und emphatisch für die Rechte von Minderheiten. Er übersetzte Brecht ins Amerikanische und schrieb Drehbücher für Steven Spielberg, darunter das Script für den Spielfilm über das Massaker an der israelischen Olympiamannschaft "München" und für Spielbergs Biopic "Lincoln", das Kushner eine Oscar-Nominierung einbrachte.

Nachtkritiken zu Stücken von Tony Kushner:

Homebody / Kabul am Staatsschauspiel Dresden (4/2008)

Ratgeber für den intelligenten Homosexuellen zu Kapitalismus und Sozialismus mit Schlüssel zu Heiligen Schrift (DEA) am Nationaltheater Mannheim (1/2012)

Tiny Kushner am Nationaltheater Mannheim (6/2012)

Ratgeber für den intelligenten Homosexuellen zu Kapitalismus und Sozialismus mit Schlüssel zu Heiligen Schrift am Wiener Volkstheater (2/2013)

Engel in Amerika am Thalia Theater Hamburg (10/2015)

Willkommen in Deutschland am Schauspiel Frankfurt (4/2017)

Küspert, Konstantin

Konstantin Küspert, geboren 1982 in Regensburg, ist Dramatiker und Dramaturg.

Küspert studierte in Regensburg und in Wien Germanistik, Politikwissenschaft, Philosophie sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft, danach an der Universität der Künste Berlin Szenisches Schreiben. Seit 2002 arbeitet er als freier Autor und Dramaturg. Als Dramatiker wurde er zu Festivals wie den Wiener Werkstatttagen und dem Heidelberger Stückemarkt eingeladen. 2013 bis 2015 war Küspert Schauspieldramaturg am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Ab der Spielzeit 2016/17 arbeitet er als Dramaturg am Schauspiel Frankfurt. Sein Stück "Europa verteidigen" war 2017 für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert und gewann den Publikumspreis.

Nachtkritiken zu Stücken von Konstantin Küspert:

maschine stadt mensch als Teil des Eröffnungsfestivals der Intendanz Peter Spuhler am Badischen Staatstheater Karlsruhe (10/2011)

mensch maschine am Theater Regensburg (9/2013, Uraufführung)

Rechtsmaterial am Badischen Staatstheater Karlsruhe, mit Jan-Christoph Gockel (3/2014)

Ich bereue nichts am Badischen Staatstheater Karlsruhe, mit Jan-Christoph Gockel und Thomas Halle (10/2014)

mensch maschine am Theater junge Generation Dresden (12/2014)

rechtes denken am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg (10/2015, Uraufführung)

pest am Theater Regensburg (11/2015, Uraufführung)

Europa verteidigen am E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg (10/2016, Uraufführung)

Sterben helfen am Badischen Staatstheater Karlsruhe (12/2016, Uraufführung)

Believe Busters am Landestheater Tübingen (2/2017, Uraufführung)

Der Westen am ETA Hoffmann Theater Bamberg (5/2018)

sklaven leben am Schauspiel Frankfurt (1/2019)

Wer ihr seid am Theater Naumburg (10/2019, Uraufführung)

Der Bundesbürger (the jürgen w. möllemann story) am Theater Münster, mit Annalena Küspert (1/2020, Uraufführung)

 

Kuttner, Jürgen

Jürgen Kuttner, geboren 1958 in Ost-Berlin, ist Moderator, Theatermacher und Videoschnipselvorführer.

Er studierte Kulturwissenschaften an der Humboldt Universität Berlin, promovierte und war bis zur Wende Mitglied beim Verband Bildender Künstler der DDR. 1990 beteiligte er sich an der Gründung der Ostausgabe der tageszeitung, für die er bis 1992 tätig war. Als Rundfunk- und Fernsehmoderator wurde er durch Sendungen wie "Null Uhr Kuttner", "Kuttner zweimal klingeln", die Nightline auf YOU FM und die "Sprechfunk"-Sendung auf Radio Fritz bekannt. Gemeinsam mit seiner Tochter Sarah Kuttner moderierte er die Sendung "Kuttner und Kuttner" auf radioeins. Kuttners Karriere bei den öffentlich-rechtlichen Sendern erfuhr 1995 eine Unterbrechung, als der Moderator seine IM Tätigkeit beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR in den Jahren 1977 bis 1983 bekannte.

Im Theater erlangte Kuttner Bekanntheit durch seine Videoschnipselvorträge "Von Mainz bis an die Memel" an der Berliner Volksbühne. 2005 arbeitete er für "Helden des 20. Jahrhunderts" zum ersten Mal mit dem Regisseur Tom Kühnel zusammen. Ab 2020 leitet er mit ihm gemeinsam das Augsburger Brechtfestival.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von und/oder mit Jürgen Kuttner:

Fordlandia zusammen mit Tom Kühnel am Schauspiel Köln (10/2007)

Die Nibelungen am Staatstheater Stuttgart, R: Christian Weise (6/2010)

Die Sorgen und die Macht, zusammen mit Tom Kühnel am Deutschen Theater Berlin (9/2010)

Capitalista, Baby! zusammen mit Tom Kühnel am Deutschen Theater Berlin (11/2011)

Demokratie zusammen mit Tom Kühnel am Deutschen Theater (9/2012)

Lola Montez am Residenztheater München (1/2013)

Agonie zusammen mit Tom Kühnel am Deutschen Theater Berlin (9/2013)

Aus dem bürgerlichen Heldenleben: Die Hose. Der Snob. 1913. zusammen mit Tom Kühnel am Residenztheater München (2/2014)

Tabula rasa gemeinsam mit Tom Kühnel am Berliner Deutschen Theater (9/2014)

Ach, Volk, Du obermieses an der Volksbühne Berlin (12/2014)

Der Auftrag zusammen mit Tom Kühnel bei den Ruhrfestspielen (6/2015)

Eisler on the beach  zusammen mit Tom Kühnel am Deutschen Theater Berlin (11/2015)

Der Untergang des Egiosten Johann Fatzer zusammen mit Tom Kühnel am Deutschen Theater Berlin (11/2016)

Feminista, Baby! zusammen mit Tom Kühnel am Deutschen Theater Berlin (10/2017)

Kuttners Hitlershow. "Am Tag, als Adolf Hitler starb" am Landestheater Linz (6/2018)

Die Umsiedlerin zusammen mit Tom Kühnel am Deutschen Theater Berlin (4/2019)

Hasta la Westler, Baby! zusammen mit Tom Kühnel am Deutschen Theater Berlin (1/2020)

 

Weitere Beiträge zu Jürgen Kuttner:

Meldung: Neue Leitung Brechtfestival Augsburg (2/2019)

Links:

www.kuttner.de

Siehe auch: Kühnel, Tom