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Begriff Definition
Latchinian, Sewan

Sewan Latchinian ist Schauspieler, Dramatiker, Regisseur und Intendant.

Latchinian studierte Schauspiel an der Berliner Ernst-Busch-Schule, und begann seine Theaterlaufbahn als Schauspieler am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Dort entstand auch sein erstes Theaterstück "Grabbes Grab", das 1986 in Schwerin uraufgeführt wurde. 1988 wechselte Latchinian ans Deutsche Theater Berlin, wo auch seine erste Regiearbeiten entstanden. Von 2004 bis 2014 war er Intendant des Theaters Senftenberg, das unter seiner Leitung 2005 von der Fachzeitschrift "Theater heute" zum Theater des Jahres gekürt wurde. Im Juli 2010 sorgte ein von Latchinian angeregtes Patenschaftsmodell für finanzschwache Bühnen für Diskussionsstoff. Von 2014 bis 2016 war Latchinian Intendant des Volkstheaters Rostock.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Sewan Latchinian:

Faust I & II an der Neuen Bühne Senftenberg (9/2007)

Schule der Arbeitslosen an der Neuen Bühne Senftenberg (12/2007)

Grabbes Grab an der Neuen Bühne Senftenberg (10/2009)

Drei Schwestern beim 7. Glückauffest an der Neuen Bühne Senftenberg (9/2010)

Die Herrmannsschlacht an der Neuen Bühne Senftenberg (10/2009)

Jedermann an der Neuen Bühne Senftenberg (9/2011)

Die Verschwörung des Fiesco zu Genua an der Württembergischen Landesbühne Esslingen (2/2012)

Werkstattinszenierung Die Schweizer Krankheit bei der Langen Nacht der Autoren am Deutschen Theater Berlin (6/2013)

Das 10.GlückAufFest (diverse Arbeiten) an der Neuen Bühne Senftenberg (9/2013)

1. Stapellauf. Neubeginn (Untergang der Titanic / Ingrid Babendererde / Wie im Himmel)
am Volkstheater Rostock (9/2014)

Nathan der Weise (beim 2. Stapellauf zur Spielzeiteröffnung 15/16) am Volkstheater Rostock (9/2015)

Ein Volksfeind am Volkstheater Rostock (11/2015)

Andere Beiträge zu Sewan Latchinian:

Kommentar – Rostock entlässt seinen unbequemen Volkstheater-Intendanten Sewan Latchinian (3/2015)

Interview mit Sewan Latchinian über seine fristlose Entlassung als Intendant des Volkstheaters Rostock (4/2015)

Podcast – Über die komplizierte Lage am Volkstheater Rostock, die Sparpläne und den Konflikt zwischen Intendant Latchinian und Oberbürgermeister Methling (4/2016)

Siehe auch: Chronik zum Fall Rostock (2013-2016)

Latella, Antonio

Antonio Latella, am 2. März in 1967 in Castellammare di Stabia geboren, italienischer Regisseur und Autor, lebt in Berlin und Italien. Bis 2011 war er künstlerischer Leiter des Nuovo Teatro in Neapel. 2016 wurde er zum Leiter der Theaterbiennale in Venedig berufen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Antonio Latella:

Studio su Medea als Gastspiel im Rahmen des Italienischen Theaterherbsts (11/2007)

Trilogie der Sommerfrische am Schauspiel Köln (3/2008) 

Wild wuchern die Wörter in meinem Kopf bei den Wiener Festwochen (5/2009) 

Die Verwandlung und andere Erzählungen am Schauspiel Köln (10/2009)

Mamma Mafia am Schauspiel Köln (5/2011)

Die Wohlgesinnten am Schauspielhaus Wien (10/2013)

Ödipus am Theater Basel (02/2016)

Eine göttliche Komödie. Dante <> Pasolini am Residenztheater München (3/2019)

Andere Beiträge zu Antonio Latella:

Atto primo: Regista – Bericht von der Theaterbiennale 2017

Link:

www.stabilemobile.com

Laucke, Dirk

Dirk Laucke, 1982 im sächsischen Schkeuditz geboren, ist Dramatiker.

Laucke wuchs in Halle auf und studierte von 2004 bis 2008 Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Für sein Stück "alter ford escort dunkelblau" wurde er 2006 mit dem Kleist-Förderpreis für junge Dramatik ausgezeichnet. 2007 folgte eine erste Einladung zu den Mülheimer Theatertagen. 2009 erhielt er den Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen. 2010 wurde er mit seinem Stück Für alle reicht es nicht zum zweiten Mal nach Mülheim eingeladen. Im selben Jahr erhielt er auch Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI.

Nachtkritiken zu Inszenierungen und Stücken von Dirk Laucke:

alter ford escord dunkelblau am Thalia Theater Hamburg (1/2008)

Silberhöhe gibts nich mehr am Thalia Theater Halle (3/2008)

Stück gegen sich selbst im Rahmen der "Deutschlandsaga 00" an der Berliner Schaubühne (4/2008)

Wir sind immer oben am Schauspiel Essen (9/2008)

Der kalte Kuss von warmem Bier am Theater Heidelberg (5/2009)

zu jung zu alt zu deutsch am Theater Osnabrück (5/2009)

Für alle reicht es nicht am Staatsschauspiel Dresden (im Rahmen der Initiative After the Fall, 10/2009, eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen 2010)

Stress! – Der Rest ist Leben am Grips Theater Berlin (2/2010)

Für alle reicht es nicht am Deutschen Theater Berlin (4/2010)

Bakunin auf dem Rücksitz am Deutschen Theater Berlin (10/2010)

Alles Opfer! oder Grenzenlose Heiterkeit bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2011)

Der kalte Kuss vom warmen Bier am Landestheater Schleswig-Holstein (9/2011)

Angst und Abscheu in der BRD am Theater Oberhausen, auch Regie (10/2011)

Einigkeit und ... am Theater Heidelberg, als Autor (6/2012)

Jimi Bowatski hat kein Schamgefühl (UA) am Schauspielhaus Bochum (2/2013)

Samurai am Theater Heidelberg (11/2013)

Seattle am Theater Freiburg, als Autor (1/2014)

Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute am Schauspiel Stuttgart (11/2014)

zu jung zu alt zu deutsch am Staatstheater Hannover (12/2014)

Kopflohn nach Anna Seghers bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2015)

Luft nach oben am Deutschen Nationaltheater Weimar (11/2015)

Karnickel am Schauspiel Köln (9/2016)

Vom Gefühl her: Fuck u! bei Theater & Philharmonie Thüringen in Altenburg (11/2016)

Sacrifice an der Oper Halle (3/2017)

Nur die Harten (kommen in den Garten) (6/2018)

Früher war alles am Staatsschauspiel Dresden (3/2019)


Weitere Beiträge zu Dirk Laucke:

Report: Zwischen den Fronten – Dirk Lauckes umstrittenes "Ultras"-Projekt am Thalia Theater Halle (10/2009)

Buchkritik: Mit sozialistischem Grusz, Roman (7/2015)

Texte von Dirk Laucke auf nachtkritik.de:

Eine ganz normale Beschimpfung? – Dirk Laucke über sein Theaterprojekt "Ultras" mit radikalen Fussballfans in Halle (9/2009)

 

Laufenberg, Uwe Eric

Uwe Eric Laufenberg, geboren am 11. Dezember 1960 in Köln, ist Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter.

Laufenberg studierte Schauspiel an der Folkwang Hochschule Essen. 1983 debütierte er am Staatstheater Darmstadt, 1985 wechselte er als Schauspieler und Regieassistent ans Schauspiel Frankfurt, ab 1988 folgten dort erste eigene Inszenierungen. 1990 ging Laufenberg als Regisseur ans Schauspiel Köln. Von 1993 bis 1997 war er Mitglied der Leitung am Schauspielhaus Zürich, danach wirkte er als Oberspielleiter und Regisseur am Maxim Gorki-Theater in Berlin. In den Jahren 2000 bis 2004 arbeitete Laufenberg als freier Regisseur und Schauspieler u. a. in Berlin, Brüssel, Genf und München.

2004 bis 2009 war er Intendant am Potsdamer Hans Otto Theater, von 2009 bis 2012 Intendant der Kölner Oper. Die Leistungen seiner Intendanz wurden im Herbst 2012 von der Fachzeitschrift Opernwelt in ihrer jährlichen Umfrage unter 50 internationalen Opernkritikern mit der Auszeichnung "Opernhaus des Jahres" gewürdigt. Zum Zeitpunkt der Auszeichnung war Laufenbergs Intendanz bereits beendet – nach einer harten kulturpolitischen Auseinandersetzung war ihm fristlos gekündigt worden. Seit August 2014 ist er Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

Texte von Uwe Eric Laufenberg auf nachtkritik.de:

Antwort an die Schnellvernichter – Uwe Eric Laufenberg, Regisseur des diesjährigen Bayreuther "Parsifal", bezichtigt seine Kritiker der Voreingenommenheit (8/2016)

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Uwe Eric Laufenberg:

Die Satanischen Verse am Hans Otto Theater Potsdam (3/2008) 

Hedda Gabler am Staatstheater Wiesbaden (3/2016)

Parsifal bei den Bayreuther Festspielen (7/2016)

Weitere Beiträge zu Uwe Eric Laufenberg:

Presseschau : Der Kölner Stadtanzeiger geht den Plänen zur Generalintendanz Laufenberg nach (2/2011)

Meldung: Eklat in Köln: Opernintendant Uwe Eric Laufenberg wird böse (9/2011)

Presseschau:  Streit um Uwe Eric Laufenbergs Ausstieg aus der Intendanz der Kölner Oper (5/2012)

Meldung: Köln kündigt Opernintendant Uwe Eric Laufenberg fristlos (6/2012)

Presseschau: Die SZ und die taz berichten über Uwe Eric Laufenbergs Rücktritt als Intendant der Oper Köln (4/2012)

Meldung: Uwe Eric Laufenberg wird Intendant in Wiesbaden (11/2012)

Buchkritik: Palermo – ein Roman von Uwe Eric Laufenberg (9/2013)

Meldung: Uwe Eric Laufenberg inszeniert 2016 statt Jonathan Meese in Bayreuth (11/2014)

Meldung: Uwe Eric Laufenberg verlängert als Intendant in Wiesbaden bis 2014 (9/2016)

Lauterbach, Konstanze

Konstanze Lauterbach, 1954 im thüringischen Ronneburg geboren, ist Theaterregisseurin.

Nach dem Abitur machte Lauterbach 1972 zunächst eine Berufsausbildung als Textilfacharbeiterin in Gera. Zwischen 1974 bis 1976 arbeitete sie dann als Requisiteurin am Theater Gera. 1976 begann Lauterbach ein Studium der Germanistik und Literaturwissenschaft.

In ihre Studienzeit fallen auch ihre ersten Regiearbeiten am Poetischen Theater der Leipziger Karl-Marx-Universität. 1982 bis 1984 leitete sie das Theater im Foyer des Theaters in Karl-Marx-Stadt (dem heutigen Chemnitz). 1987 bis 1990 war Lauterbach Regisseurin am Thüringer Landestheater Rudolstadt. Nach der Wende gehörte sie unter der Intendanz von Wolfgang Engel zum festen Regiestamm am Schauspiel Leipzig, inszenierte aber auch in Bremen, München und Wien. Die Kritiker der Zeitschrift Theater heute wählten sie 1993 zur Nachwuchsregisseurin des Jahres. 1996 erhielt sie den Deutschen Kritikerpreis. 2001 wechselte Konstanze Lauterbach als Regisseurin ans Berliner Deutsche Theater. Inzwischen lebt sie als freie Regisseurin in Berlin.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Konstanze Lauterbach:

Tochter der Luft  am Schauspiel Leipzig (2/2008)

Atropa am Theater Konstanz (11/2009)

Kohlhaas am Staatstheater Wiesbaden (1/2010)

Die Kinder Agamemnons am Staatstheater Wiesbaden (10/2011)

Graf Öderland am Schauspiel Essen (2/2012)

Die Troerinnen am Nationaltheater Weimar (5/2012)

Medea am Schauspiel Essen (2/2014)

Das Leben des Galilei am Schauspiel Essen (6/2017)

Schiff der Träume am Volkstheater Rostock (4/2018)

Peer Gynt am Volkstheater Rostock (4/2019)

Lauwers, Jan

Jan Lauwers, 1957 in Antwerpen geboren, ist Regisseur und künstlerischer Leiter der Performancegruppe Needcompany.

Lauwers studierte zunächst Malerei an der Kunstakademie in Gent. 1979 gründete er das "Epigonenensemble", das 1981 sich in das Kollektiv "Epigonentheater zlv" umwandelte (zlv leitet sich vom Niederländischen "zonder leiding van", also "ohne die Leitung von" ab). Aus dem Kollektiv ging 1986 die Needcompany hervor. Im Januar 2011 erhielt Lauwers das Goldene Ehrenzeichnen für Verdienste um die Republik Österreich und bei der Biennale von Venedig 2014  den Goldenen Löwen für sein Lebenswerk.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Jan Lauwers und der Needcompany:

Deconstruction 07 beim Münchner Spielart Festival (11/2007)

Sad Face / Happy Face bei den Salzburger Festspielen (8/2008)

This door is too smal (for a bear) im Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm (5/2010)

Die Kunst der Unterhaltung am Burgtheater Wien (3/2011)

Das Trojanische Pferd am Burgtheater Wien, nur Bühnenbild (5/2012)

Caligula am Burgtheater Wien (5/2012)

Marketplace 76 bei der Ruhrtriennale (9/2012)

Begin the Beguine am Burgtheater (3/2014)

The Ohno Cooperation Conversation / What do you mean what do you mean and other Pleasantries beim Festival Fidena Bochum (5/2014)

All Tomorrows Parties I+II  beim Steirischen Herbst 2014 (9/2014)

The Blind Poet bei den Kunstfestspielen Herrenhausen (6/2015)

All the Good bei der Ruhrtriennale (8/2019)


Link:

www.janlauwers.be

Siehe
auch: Needcompany, heidelberger-stueckemarkt.nachtkritik/2016,

Lehniger, Robert

Robert Lehniger, geboren 1974 in Weimar, ist Regisseur und Videokünstler.

An der Weimarer Bauhaus-Universität studierte er Mediengestaltung. Von 2000 bis 2002 war er Regieassistent in Basel. Seither arbeitet er als freier Regisseur immer wieder an der Schnittstelle von Theater und neuen Medien. Er produzierte auch Videos für Inszenierungen von Stefan Pucher, Christiane Pohle, Benedikt von Peter und Calixto Bieito. Mit seiner Frankfurter Inszenierung "Robinson Crusoe oder Friday, I'm in love" wurde er 2008 zum Festival "radikal jung" nach München eingeladen.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Robert Lehniger:

Parzival an den Münchner Kammerspielen (Video, 6/2007)

Zones of my exclusions an den Münchner Kammerspielen (Video, 11/2007)

Ich habe King Kong zum Weinen gebracht am Burgtheater Wien (Regie, 4/2008)

Nibelungen am Schauspiel Frankfurt (Regie, 10/2008)

Week_End am Theater Neumarkt Zürich (Regie, 2/2010)

Eyjafjallajökull-Tam-Tam am Residenztheater München (Regie, 10/2011)

Faserland am Schauspiel Hannover (Regie, 4/2012)

Schneckenmühle am Staatsschauspiel Dresden (Regie und Video, 10/2013)

Katzelmacher am Staatsschauspiel Dresden (Regie, 12/2014)

Herr der Fliegen: survival mode am Deutschen Theater Berlin (Regie und Video, 2/2016)

Faust (to go) - eine mobile Inszenierung am Düsseldorfer Schauspielhaus (1/2017)

Abiball am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2018)

Siehe auch: Theater & Netz 2013

Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft

Die Leipziger Thesen war eine Reihe auf nachtkritik.de, die 2014 Thesen einer Ringvorlesung am Institut für Theaterwissenschaften in Leipzig dokumentierte: "Aus Tradition Grenzen überschreiten".

Zum Hintergrund: Im Januar 2014 war bekannt geworden, dass an der Leipziger Universität im Zugen von Stellenstreichungen das Fach Theaterwissenschaft von derzeit fünf Professorenstellen auf eine Stelle reduziert werden sollte. Dagegen erhob sich vielstimmiger Protest. Die Leipziger Theaterwissenschaft selbst wehrte sich mit fachlichen Mitteln, in dem sie in einer Ringvorlesung die Aufgabenfelder der Theaterwissenschaft in den Blick nahm. Seit dem Frühjahr 2016 sind Zukunft und Arbeitsfähigkeit des Instituts gesichert.

Alle Thesen der Ringvorlesung  Aus Tradition Grenzen überschreiten:

Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft I – Matthias Warstat über die Protestform der direkten Aktion (5/2014)

Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft II – Christopher Balme über eine globale Theatergeschichte (5/2014)

Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft III – Andreas Kotte fragt nach dem Zustand und der Zukunft der Theatergeschichtsschreibung (6/2014)

Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft IV – Nikolaus Müller-Schöll über posttraumatisches Theater und Rabih Mroués Theater der Anderen (6/2014)

Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft V: Stefan Hulfeld über Theaterhistoriographie (7/2014)

Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft VI: Gerda Baumbach über Schauspieler, traditionelle Akteure, Erzählen und Figuren (7/2014)

Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft VII – Friedemann Kreuder über Fragen der Differenzforschung (7/2014)

Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft VIII – Ulf Otto über den Wandeln vom Schauen zum Mitmachen (7/2014)

Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft IX – Günther Heeg über das transkulturelle Theater (7/2014)

Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft X – Patrick Primavesi über die Ausweitung der Forschungszone (7/2014)

Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft XI – Wolf-Dieter Ernst über Technik- und Risikoreflexion im Theater (7/2014)

Leipziger Thesen zur Theaterwissenschaft XII – Gerald Siegmund über das Ästhetische als spezifische Leistung im theatralen Dispositiv der Gegenwart (7/2014).

Lenk, Anne

Anne Lenk, 1978 geboren, ist Theaterregisseurin.

Nach einem Studium der Angewandten Theaterwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen erhielt sie ihre Regie-Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München, die sie 2007 abschloss. Im selben Jahr gastierte sie beim Körber Studio Junge Regie in Hamburg und beim Young Actors Project am Salzburger Mozarteum. Als freischaffende Regisseurin inszenierte sie in Augsburg, Bochum, Hamburg, Lübeck, Aachen, Osnabrück und Wien. Ihre Uraufführung von Franz Xaver Kroetz’ "Du hast gewackelt. Requiem für ein liebes Kind" am Münchner Residenztheater war sie 2013 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Seit der Spielzeit 2018/19 ist Anne Lenk Hausregisseurin am Staatstheater Nürnberg.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Anne Lenk:

Trommeln in der Nacht am Theater Augsburg (1/2009)

Die Unsicherheit der Sachlage am Bochumer Schauspielhaus (5/2009)

Herr Puntila und sein Knecht Matti am Bochumer Schauspielhaus (4/2010)

Maria Magdalena am Theater Augsburg (1/2011)

Der Koch, der Maler und der Barbier des Präsidenten am Theater Osnabrück (11/2011)

Du hast gewackelt. Requiem für ein liebes Kind am Münchner Residenztheater (3/2012)

Minna von Barnhelm am Theater Augsburg (2/2013)

Räuberhände am Thalia Theater Hamburg (8/2013)

In der Republik des Glücks am Thalia Theater Hamburg (1/2014)

Phosphoros bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2014)

Hoppla, wir leben! am Münchner Residenztheater (10/2014)

Winterreise am Thalia Theater Hamburg (1/2015)

Kleiner Mann, was nun? am Theater Augsburg (5/2015)

≈ [ungefähr gleich] am Thalia Theater in der Gaußstraße Hamburg (9/2015)

Das goldene Vlies am Residenztheater München (12/2015)

Hiob am Deutschen Theater Berlin (3/2016)

Erschlagt die Armen am Thalia Theater Hamburg (9/2016)

Das Fest am Deutschen Theater Berlin (1/2017)

Das Schlangenei am Münchner Residenztheater (10/2017)

Der Tag, als ich nicht mehr war am Deutschen Theater Berlin (1/2018)

Die Möwe am Staatstheater Nürnberg (9/2018)

Endspiel am Residenztheater München (11/2018)

Der Menschenfeind am Deutschen Theater Berlin (3/2019)

Lensing, Thorsten

Thorsten Lensing, geboren 1969, ist Regisseur.

Als Autodidakt gewann Thorsten Lensing 1994 gleich mit seiner ersten Inszenierung, "Krieg" von Rainald Goetz, überregionale Aufmerksamkeit. Von 1996 bis 2012 arbeitete er kontinuierlich mit dem 1967 geborenen Dramaturgen Jan Hein zusammen. Lensing und Hein starten ihre akribisch und sehr langfristig vorbereiteten Projekte nicht, bevor die ideale Besetzung gefunden ist. Unter anderen arbeiteten sie mit Schauspieler*inen wie Miriam Goldschmidt, Katharina Schüttler, Viviane de Muynck, Matthias Habich, Clemens Schick, Charly Hübner, Theater-Heute-Gründer Henning Richbieter, Josef Ostendorf, Devid Striesow oder Ursina Lardi.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Thorsten Lensing:

Onkel Wanja an den Berliner Sophiensaelen (3/2008)

Der Lauf zum Meer bei der spielzeit europa Berlin (1/2009)

Die Kleider der Frauen im Pumpenhaus Münster (2/2011)

Der Kirschgarten an den Berliner Sophiensaelen (12/2011)

Karamasow an den Berliner Sophiensaelen (12/2014)

Unendlicher Spaß in den Berliner Sophiensaelen (2/2018)

Unendlicher Spaß beim Berliner Theatertreffen (5/2019)