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Begriff Definition
machina eX

machina eX ist ein Theaterkollektiv, das sich auf Bühnen-Adventure-Spiele spezialisiert hat.

Das neunköpfige Kollektiv gründete sich aus der Universität Hildesheim heraus, um inspiriert von Computer-Point&Click-Adventuren interaktive Theaterabende zu entwerfen. 2011 machten machina eX erstmals auf sich aufmerksam mit ihrem per Crowdfunding finanzierten Science-Fiction-Stück "15.000 Gray" beim 100 Grad Festival der Berliner Freien Szene im Hebbel am Ufer (HAU), wo sie den Jurypreis erhielten. Das Spiel wurde später u.a. zum Impulse Festival eingeladen. Ihr Projekt "Games on Stage" (2012–2014) am FFT Düsseldorf ist durch den Fonds "Doppelpass" der Bundeskulturstiftung gefördert und wurde im November 2012 mit einem Barcamp eröffnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von machina eX:

Wir aber erwachen...aus Jahren der Kälte in einen jungen strahlenden Tag am Berliner HAU (4/2012)

Die Werkstatt des Metatron im Rahmen der Weltausstellung am Berliner HAU (6/2012)

15.000 Gray beim Barcamp am FFT Düsseldorf (11/2012)

Hedge Knights am Berliner HAU (3/2013)

Blind Variation #3 bei den Internationalen Schillertagen am Nationaltheater Mannheim (6/2013)

Right of Passage im Forum Freies Theater Düsseldorf (3/2014)

Life of N in a Nutshell am Schauspiel Leipzig (1/2015)

Toxik am Berliner HAU (10/2015)


Link:

www.machinaex.de

Siehe auch: Laura Naumann

Macras, Constanza

Constanza Macras, 1970 in Buenos Aires geboren, ist Choreografin.

Macras studierte zunächst Tanz und Modedesign in Argentinien und setzte ihre Tanzausbildung später am Merce Cunningham Studio in New York fort. Seit 1995 lebt sie in Berlin und gründete dort 1997 ihre ersten Tanzcompagnie tamagotchi Y2K, mit der sie unter anderem "MIR A Love Story" erarbeitete. 2003 folgte die Gründung der Compagnie DorkyPark. Im November 2008 wurde Macras' Produktion "Hell on Earth" zum Festival Politik im Freien Theater nach Köln eingeladen und als herausragende deutsche Produktion mit dem Preis des Goethe-Instituts ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren hat Macras vor allem an der Schaubühne am Lehniner Platz und am Hebbel am Ufer, aber auch am Festspielhaus Hellerau inszeniert. Im August 2010 eröffnete sie mit dem Studio 44 in Berlin-Mitte ihre eigene Spielstätte.

Nachtkritiken zu Choreografien von Constanza Macras:

Brickland an der Schaubühne Berlin (12/2007)

Megalopolis an der Schaubühne Berlin (1/2010

The Offside Rules am HAU in Berlin (1/2011))

Berlin Elsewhere an der Schaubühne Berlin (4/2011)

Open For Everything bei den Wiener Festwochen (5/2012)

Unendlicher Spaß, Station im Rahmen der 24-Stunden-Stadttour am HAU Berlin (6/2012)

Distortion auf Kampnagel in Hamburg (2/2013)

Forest: The Nature of Crisis mit der Schaubühne Berlin im Müggelwald (8/2013)

Die Wahrheit über Monte Verità beim Euroscene-Festival Leipzig (11/2013)

The Past in Dresden-Hellerau (11/2014)

The Ghosts an der Schaubühne Berlin (9/2015)

The Pose in der Akademie der Künste Berlin (7/2017)

Link:

www.dorkypark.org

Mädler, Kathrin

Kathrin Mädler, 1976 in Osnabrück geboren, ist Regisseurin und Dramaturgin.

Mädler studierte Dramaturgie, Theater- und Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Bayerischen Theaterakademie August Everding sowie in Cincinnati, Ohio. Sie promovierte mit einer Arbeit zum Thema "Broken Men - Sentimentale Melodramen der Männlichkeit im zeitgenössischen Hollywoodfilm" (Schüren Verlag 2008). Seit 2005 ist sie Schauspieldramaturgin am Staatstheater Nürnberg. Von der Spielzeit 2012/13 an gehört Mädler zum Leitungsteam von Schauspieldirektor Frank Behnke am Theater Münster.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Kathrin Mädler:

Die Ermittlung am Staatstheater Nürnberg (6/2009)

Paradiesische Zustände am Staatstheater Nürnberg (Teilregie,10/2010)

Penthesilea am Staatstheater Nürnberg (4/2011)

Damals wurde es irgendwie heller am Staatstheater Nürnberg (12/2011)

Das Monster weinte am Theater Ingolstadt (4/2012).

Mahler, Anna-Sophie

Anna-Sophie Mahler, geboren 1979 in Kassel, ist Regisseurin.

Sie absolvierte ein Regie-Studium an der Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler" und arbeitete von 2002 bis 2004 als Regieassistentin in Basel. Außerdem assistierte sie bei Christoph Marthaler ("Tristan und Isolde" bei den Bayreuther Festspielen) und Christoph Schlingensief ("Der fliegende Holländer" beim Festival Amazonas de Ópera in Manaus, Brasilien). Seit 2004 ist Mahler selbst als Regisseurin tätig, sowohl im Theater- wie auch im Opernbereich. Sie inszenierte u.a. am Schauspielhaus Zürich, am Theater Basel, am Weimarer Nationaltheater, am Luzerner Theater, am Schauspielhaus Graz und am Zürcher Neumarkt-Theater. Ihre freie Gruppe "CapriConnection" gründete sie 2006 in Basel.

Als Christoph Schlingensief 2008 an Krebs erkrankte, realisierte sie als seine Regieassistentin nach dem Konzept Schlingensiefs die Inszenierung der Oper "Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna" von Walter Braunfels an der Deutschen Oper Berlin. Außerdem wurde sie mit ihrer Bieler Inszenierung der "Glasmenagerie" für das nachtkritik-Theatertreffen 2009 nominiert und dort von den nachtkritik-Lesern auf den 5. Platz gewählt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Anna-Sophie Mahler:

Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna an der Deutschen Oper Berlin, nach Aufzeichnungen von Christoph Schlingensief (4/2008)

Die Leiden des jungen Werthers am Neumarkt-Theater Zürich (4/2009)

Peepshow am Schauspielhaus Graz (1/2010)

Ars Moriendi als Gastspiel am Berliner Hebbel am Ufer (6/2010)

faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete am Schauspielhaus Graz (4/2011)

Der Urknall oder Die Suche nach dem Gottesteilchen (UA) an der Kaserne Basel (2/2012)

Unendlicher Spaß, Station im Rahmen der 24-Stunden-Stadttour am HAU Berlin (6/2012)

Schweigen im Walde an der Kaserne Basel (11/2014)

Mittelreich an den Münchner Kammerspielen (11/2015)

Alla Fine Del Mare am Theater Konstanz (5/2017)

Links:

www.annasophiemahler.wordpress.com

www.capriconnection.ch

Mali

Das Theater Sogolon aus Mali gastierte im September 2007 während des "Theaterlandschaft Seidenstraße" in Mülheim. Dorothea Marcus stellt das Nationaltheater vor. 

Marthaler, Christoph

Christoph Marthaler, 1951 in Erlenbach bei Zürich geboren, ist ein Schweizer Musiker und Theaterregisseur.

Marthaler studierte Musik in Zürich und machte bei Jacques Lecoq in Paris eine Pantomimenausbildung, bevor er als Theatermusiker an diversen deutschsprachigen Bühnen aktiv wurde und erste kleine musiktheatralische Projekte entwickelte. 1989 holte Frank Baumbauer ihn an das Theater Basel, wo Marthaler auf die Bühnenbildnerin Anna Viebrock und die Dramaturgin Stefanie Carp traf, mit denen er seitdem zusammenarbeitet. 1992 engagierte Matthias Lilienthal, bis dahin ebenfalls Dramaturg in Basel, Marthaler an die Berliner Volksbühne, wo Lilienthal unter Frank Castorf Chefdramaturg geworden war. 2001 übernahm Marthaler die Intendanz des Züricher Schauspielhauses, die er nach politischen Auseinandersetzungen 2004 vorzeitig niederlegte. Im Sommer 2009 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Zürich, 2011 den Hans-Reinhart-Ring, die höchste Theaterauszeichnung der Schweiz, und 2015 den Goldenen Löwen der Theatersektion der Biennale Venedig für sein Lebenswerk .

Nachtkritiken zu Marthalers Inszenierungen:

Sauser aus Italien bei der Ruhrtriennale (9/2007)

Platz Mangel in der Roten Fabrik Zürich (12/2007)

Das Theater mit dem Waldhaus in Sils (6/2008, eine Arbeit, die auch zum Berliner Theatertreffen 2009 eingeladen wurde, dort aber nicht gezeigt werden konnte, und zu der es auch einen Redaktionsblog gibt)

Riesenbutzbach. Eine Dauerkolonie bei den Wiener Festwochen (5/2009)

La Grande-Duchesse de Gérolstein am Theater Basel (12/2009)

Wüstenbuch am Theater Basel (3/2010)

Papperlapapp beim Festival d'Avignon (7/2010)

Meine faire Dame am Theater Basel (11/2010)

+-0. Ein subpolares Basislager bei den Wiener Festwochen (5/2011)

Lo stimolatore cardiaco am Theater Basel (11/2011)

Glaube Liebe Hoffnung bei den Wiener Festwochen (6/2012)

SALE am Opernhaus Zürich (11/2012)

Oh it's like home am Schauspiel Köln (1/2013)

King Size. Eine enharmonische Verwechslung am Theater Basel (3/2013)

Letzte Tage. Ein Vorabend bei den Wiener Festwochen (5/2013)

Das Weiße vom Ei am Theater Basel (12/2013)

Heimweh & Verbrechen am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2014)

Tessa Blomstedt gibt nicht auf an der Volksbühne Berlin (10/2014)

Der Entertainer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2015)

Isoldes Abendbrot am Theater Basel (5/2015)

Halleluja (Ein Reservat) an de Berliner Volksbühne (2/2016)

Bekannte Gefühle, gemischte Gesichter an der Volksbühne Berlin (9/2016)

Die Wehleider am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (12/2016)

Tiefer Schweb an den Münchner Kammerspielen (6/2017)

 

Weitere Texte zu Christoph Marthaler:

Buchbesprechung: Christoph Marthaler – Ein Arbeitsbuch von Theater der Zeit (10/2014)

Siehe auch: Clemens Sienknecht, Anna Viebrock

Martins Beja, Pedro

Pedro Martins Beja ist Regisseur.

Nach Angaben der Berliner Schaubühne und des Staatstheaters Mainz geboren 1978, das Theater Osnabrück sagt: 1980, am Schauspiel Frankfurt ist man der Meinung: 1981.

Fest steht: Martins Beja studierte an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Regie und absolvierte Hospitanzen bei Thomas Ostermeier, Luk Perceval und René Pollesch. 2008 war er der Gewinner des Jurypreises des 100° Festivals am Berliner HAU und den Sophiensaelen.

Mit seiner Arbeit "4.48 Psychose" von Sarah Kane wurde er zum Körber Studio Junge Regie 2010 nach Hamburg eingeladen. Für seine Werkstattinszenierung des Stücks "Autofahrt ins All" von Paul Wierbinski bekam er 2011 bei dem Wettbewerb "Text trifft Regie" am Staatstheater Mainz den Preis für die beste Regie.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Pedro Martins Beja:

Berlin Alexanderplatz oder was (eine Annäherung könnte man meinen nee ehrlich) beim Berliner 100° Festival (2/2008)

Die Kontrakte des Kaufmanns an der Berliner Schaubühne (4/2010).

Romeo und Julia am Theater Thüringen Altenburg / Gera (11/2010)

Berlin Calling am Theater Thüringen Altenburg / Gera (11/2011)

Autofahrt ins All am Staatstheater Mainz (5/2012)

My Secret Garden am Badischen Staatstheater Karlsruhe (10/2012)

Sleepless in my dream am Schauspiel Frankfurt (2/2013)

Allerwelt am Schauspielhaus Wien (3/2014)

Leben Gundlings Friedrich von Preußen Lessings Schlaf Traum Schrei am Theater Osnabrück (9/2014)

Hamlet im Theater Oberhausen (2/2015)

Endlich Kokain am Theater Bremen (4/2015)

Räuber Das Leben stiehlt auch nur vom Tod (Schrei Schiller Schrei) am Werk X Wien (11/2015)

Faust im Theater Oberhausen (1/2017)

Marton, David

David Marton, 1975 in Budapest geboren, ist Regisseur.

Nach einem Klavierstudium an der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler" absolvierte er ein Dirigenten- und Musiktheaterregiestudium. Erste Theatererfahrungen machte er bei Christoph Marthaler an der Berliner Volksbühne.

Erste eigene Musiktheater-Inszenierungen entstanden u.a. an den Berliner Sophiensaelen, wo 2004 seine Freischütz-Variation "Nacht, entblößt sogar" und im Jahr darauf seine poetische Neuerfindung der Purcell-Oper "Fairy Queen" entstanden sind, die 2007 zum Festival Impulse eingeladen war. Im Maxim Gorki Theater erarbeitete Marton im Kontext der Reihe 40 Jahre DDR 2008 eine "Lukullus-Etüde", die sich auf den als "Formalismusdebatte" in die Kulturgeschichte der DDR eingegangenen Eklat um die Oper "Das Verhör des Lukullus" von Paul Dessau und Bert Brecht bezog. Am Gorki Theater entstand 2007 auch "Café Vaterland" u.a. nach Motiven von Bachs Matthäuspassion und Texten von Werner Heisenberg. 2007 war Marton außerdem Teil des Volksbühnen-Musiktheater-Projekts Opernzeit-Zeitopern in Berlin.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von David Marton:

Wozzeck an der Berliner Volksbühne (11/2007)

Lulu am Schauspiel Hannover (1/2009)

Harmonia Caelestis am Burgtheater Wien (11/2009)

Die Krönung der Poppea am Thalia Theater Hamburg (10/2010)

Die Heimkehr des Odysseus an der Berliner Schaubühne (1/2011)

Rheingold am Staatsschauspiel Dresden (5/2011)

Das wohltemperierte Klavier an der Berliner Schaubühne (2/2012)

Fünf Tage im Juni am Maxim Gorki Theater Berlin (6/2013)

Das Schottenstück an der Berliner Volksbühne (10/2013)

Doppelgänger am Schauspiel Stuttgart (1/2014)

Pelléas und Mélisande an der Berliner Volksbühne (1/2015)

La Sonnambula an den Münchner Kammerspielen (1/2016)

Figaros Hochzeit an den Münchner Kammerspielen (6/2016)

Mattenklotz, Nina

Nina Mattenklotz, 1980 in Gütersloh geboren, ist Regisseurin.

Mattenklotz absolvierte ein Studium der Neueren Deutschen Literatur und Psychologie an der Universität Hamburg sowie Schauspielregie an der Theaterakademie Hamburg.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Nina Mattenklotz:

Elektra beim Körber Studio Junge Regie Hamburg (3/2008)

Die Verwandlung am Schauspielhaus Zürich (1/2010)

Radio Universe (UA) auf Kampnagel Hamburg (4/2010)

Von morgens bis mitternachts am Staatstheater Stuttgart (11/2010)

Kreisky - wer sonst? Folge 2 am Schauspielhaus Wien (1/2011)

Café Haertel am Theater Osnabrück (3/2011)

Kasimir und Karoline am Staatstheater Stuttgart (4/2012)

Vaudeville. Open Air! am Theater Basel (5/2013)

Katzelmacher am Schauspielhaus Graz (1/2014)

Ännie am Theater Bremen (11/2016)

Maxwell, Richard

Richard Maxwell, geboren 1967 in Fargo/Texas, ist Regisseur, Dramatiker, Komponist und Künstlerischer Leiter der New York City Players.

Maxwells Theaterhandschrift charakterisiert ein radikaler wie minimalistischer Performancestil.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Richard Maxwell:

Ode to the man who kneels beim Festival Lókal-international in Reykjavik (5/2008)

Das Maedchen am Theater Bonn (3/2010)

Neutral Hero bei den Wiener Festwochen (5/2011)

Unendlicher Spaß, Station im Rahmen der 24-Stunden-Stadttour am HAU Berlin (6/2012)

Isolde am Theater Basel (9/2013)

Link:

www.nycplayers.org