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Begriff Definition
Politik im Freien Theater
Pollesch, René

René Pollesch, geboren 1962 in Friedberg/Hessen, ist Autor und Regisseur (ausschließlich in eigener Sache).

Pollesch studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, bevor er sich mit Inszenierungen eigener Texte einen Namen machte. In der Spielzeit 1999/2000 war Pollesch Hausautor am Luzerner Theater (hier entstand seine legendäre "Heidi Hoh"-Serie). Von 2001 bis 2007 gestaltet er das Programm des Praters der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin. Außerdem realisierte Pollesch seine eigenen Texte u.a. an den Münchner Kammerspielen, am Staatstheater Stuttgart, dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Wiener Burgtheater und in Zürich am Schauspielhaus. Für seine Dramen, die – mit Ausnahme der Prater-SAGA 2004/05 – einem strikten Nachspielverbot unterliegen, gewann er 2001 (World Wide Web-Slums) und 2006 (Cappuccetto Rosso) den Mülheimer Dramatikerpreis. Zuletzt gewann er 2018 den Jürgen Bansemer & Ute Nyssen DramatikerpreisJürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis. Mit der Spielzeit 2021/22 wird Pollesch Intendant der Berliner Volksbühne.

Texte von René Pollesch auf nachtkritik.de:

Laudatio auf Bert Neumann zur Verleihung der Hein-Heckroth-Bühnenbildpreises (4/2015)

Nachtkritiken zu Inszenierungen von René Pollesch:

L'affaire Martin! Occupe-toi de Sophie! Par la fenetre, Caroline! Le marriage de Spengler. Christine est en avance in der Berliner Volksbühne (10/2006)

Liebe ist kälter als das Kapital am Staatstheater Stuttgart (9/2007, eine Arbeit, die zu den Mülheimer Theatertagen 2008 eingeladen war. Auf der nachtkritik.de-Seite zum Festival findet sich ein umfangreiches Dossier zu Stück und Autor)

Diktatorengattinnen I in der Berliner Volksbühne (10/2007)

Hallo Hotel Nachtportier! in der Berliner Volksbühne (12/2007)

Darwin-Win & Martin Loser-Drag-King & Hygiene auf Tauris in der Berliner Volksbühne (4/2008)

Tal der fliegenden Messer (Ruhrtrilogie I) im Ringlokschuppen in Mülheim/Ruhr (6/2008)

Fantasma am Burgtheater Wien (12/2008, eine Arbeit, die zu den Mülheimer Theatertagen 2009 eingeladen war und dort den Publikumspreis gewann. Auf der nachtkritik.de-Seite zum Festival findet sich ein umfangreiches Dossier zu Stück und Autor. Und Martin Wuttke spricht in Bild und Ton über die Geburt von "Fantasma" aus dem Geiste der "Nackten Kanone 2 1/2")

Du hast mir die Pfanne versaut, du Spiegelei des Terrors! in der Berliner Volksbühne (1/2009)

Ein Chor irrt sich gewaltig im Prater der Berliner Volksbühne (4/2009)

Cinecittà aperta (Ruhrtrilogie II) im Ringlokschuppen Mülheim/Ruhr (6/2009 – einen Textauszug können Sie hier lesen)

Calvinismus Klein im Zürcher Schauspielhaus (12/2009)

Ich schau dir in die Augen, gesellschaftlicher Verblendungszusammenhang! in der Berliner Volksbühne (1/2010)

Mädchen in Uniform am Schauspielhaus Hamburg (2/2010)

Cinecittà aperta auf Gastspielreise in Istanbul (5/2010)

Peking Opel am Burgtheater Wien (5/2010)

Der perfekte Tag (Ruhrtrilogie III) in Mülheim an der Ruhr

Drei Western am Staatstheater Stuttgart (09/2010)

Sozialistische Schauspieler sind schwerer von der Idee eines Regisseurs zu überzeugen am Schauspiel Frankfurt (10/2010)

XY Beat an den Münchner Kammerspielen (11/2010)

Schmeiß dein Ego weg! in der Berliner Volksbühne (1/2011)

Fahrende Frauen am Schauspielhaus Zürich (5/2011)

Die Kunst war viel populärer als ihr noch keine Künstler wart! an der Berliner Volksbühne (6/2011)

Jackson Pollesch am Teatr Rozmaitości Warschau (9/2011)

Die Liebe zum Nochniedagewesenen am Akademietheater Wien (12/2011)

Kill your Darlings! Streets of Berladelphia an der Berliner Volksbühne (1/2012)

Wir sind schon gut genug! am Schauspiel Frankfurt (3/2012)

Neues vom Dauerzustand am Schauspielhaus Hamburg (9/2012)

Don Juan an der Berliner Volksbühne (9/2012)

Macht es für Euch! am Schauspielhaus Zürich (12/2012)

KapiTal der Puppen am Staatsschauspiel Dresden (2/2013)

Die Revolver der Überschüsse am Staatstheater Stuttgart (4/2013)

Der General an der Berliner Volksbühne (5/2013)

Glanz und Elend der Kurtisanen an der Berliner Volksbühne (9/2013)

Cavalcade or Being a holy Motor am Burgtheater Wien (9/2013)

Gasoline Bill an den Münchner Kammerspielen (11/2013)

Herein! Herein! Ich atme euch ein! am Schauspielhaus Zürich (1/2014)

Je t'adorno am Schauspiel Frankfurt (3/2014)

House for Sale an der Berliner Volksbühne (9/2014)

Du weißt einfach nicht, was die Arbeit ist am Schauspiel Stuttgart (10/2014)

Rocco Darsow am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (12/2014)

Von einem, der auszog, weil er sich die Miete nicht mehr leisten konnte an der Berliner Volksbühne (3/2015)

Love / No Love am Schauspielhaus Zürich (5/2015)

Keiner findet sich schön in der Volksbühne Berlin (6/2015)

Service / No Service in der Volksbühne Berlin (12/2015)

Bühne frei für Mick Levčik am Schauspielhaus Zürich (4/2016)

I love you, but I've chosen Entdramatisierung in der Volksbühne Berlin (5/2016)

Stadion der Weltjugend am Schauspiel Stuttgart (7/2016)

Volksbühnen-Diskurs Teil 1 und 2 an der Volksbühne Berlin (10/2016)

High (Du weißt wovon) am Schauspielhaus Zürich (1/2017)

Ich kann nicht mehr am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2017)

Carol Reed am Burgtheater Wien (4/2017)

Dark Star an der Volksbühne Berlin (6/2017)

Was hält uns zusammen wie ein Ball die Spieler einer Fußballmannschaft? am Schauspiel Stuttgart (10/2017)

Hello, Mister MacGuffin! am Schauspielhaus Zürich (3/2018)

Cry Baby am Deutschen Theater Berlin (9/2018)

Ich weiß nicht, was ein Ort ist, ich kenne nur seinen Preis (Manzini-Studien) am Schauspielhaus Zürich (12/2018)

Black Maria am Deutschen Theater Berlin (01/2019)

Probleme Probleme Probleme am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (4/2019)

Deponie Highfield bei den Wiener Festwochen (5/2019)

Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt im Friedrichstadt-Palast (10/2019)

Weitere Beiträge zu René Pollesch:

Presseschau: René Pollesch sitzt der ZEIT für ein Porträt Modell (9/2014)

Presseschau: Gespräch mit Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow und René Pollesch in der Süddeutschen Zeitung (3/2015)

Presseschau: Die Wiener Presse spricht vor der Premiere seines neuen Stücks im Akademietheatermit René Pollesch (4/2017)

Meldung: René Pollesch wird Intendant der Berliner Volksbühne (6/2019)

Kommentar: René Pollesch plant die Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz als Autorentheater (6/2019)

Meldung: René Pollesch inszeniert im Berliner Revuetheater Friedrichstadt-Palast (7/2019)


Buchkritiken zu Büchern von René Pollesch:

Kill your darlings (1/2014)

Links:
https://twitter.com/renepollesch

https://www.instagram.com/renepollesch

Pommerat, Joël

Joël Pommerat, am 28. Februar 1963 in Roanne/Frankreich geboren, ist Schauspieler, Regisseur und Dramatiker.

Pommerat wurde mit 18 Jahren Schauspieler und begann mit 23 Jahren regelmäßig zu schreiben. 1990 wurde sein erstes Stück "Le Chemin de Dakar" am Pariser Théâtre Clavel uraufgeführt. In diesem Kontext gründete er die Compagnie Louis Brouillard. Die nachfolgenden Stücke wurden am Théâtre de la Main d’Or in Paris aufgeführt. Seit dieser Zeit entwickelt Pommerat seine Stücktexte oftmals zusammen mit den Schauspieler*innen während der Proben. Er definiert sich dabei als Autor der Aufführung ("auteur de spectacle") und die Mitglieder seiner Compagnie als Mitautoren. 2004 gelang Joël Pommerat mit der Uraufführung von "Au monde" am Théâtre National de Strasbourg der internationale Durchbruch.

Pommerats  Werke wurden u.a. mit dem Grand Prix de littérature dramatique, mit dem Prix Molière und dem Prix Beaumarchais ausgezeichnet. Das Festival d'Avignon präsentierte 2006 eine Werkschau seiner Inszenierungen. 2016 wurde er mit dem Europäischen Theaterpreis ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Stoffen und Stücken von Joël Pommerat:

Cet Enfant am Theater der Welt Halle (6/2008)

Je tremble 1 & 2 beim Festival d'Avignon (7/2008)

Kreise / Visionen am Schauspielhaus Düsseldorf (2/2015)

Mein Kühlraum am Landestheater Linz (12/2015)

Triumph der Freiheit nach Joël Pommerats Ça ira! am Theater Dortmund (9/2016)

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas am Burgtheater Wien (4/2016)

La Révolution #1 - Wir schaffen das schon am Theater Münster (4/2017)

La Révolution #1 - Wir schaffen das schon am Staatstheater Saarbrücken (5/2017)

Kreise / Visionen am Residenztheater München (6/2017)

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas am Staatstheater Nürnberg (12/2017)

Die Wiedervereinigung der beiden Koreas am Theater Münster (4/2018)

Weitere Beiträge zu Joël Pommerat:

Theaterbrief aus Paris (7) – Joël Pommerat ist der Theatermacher der Stunde (5/2011)

 

Prebble, Lucy

Lucy Prebble, geboren 1981 in Surrey/England, ist Fernseh- und Theaterautorin.

Nach einem Englisch-Studium an der Universität Sheffield schrieb sie 2004 ihr erstes abendfüllendes Stück "The Sugar Syndrom" und entwarf die TV-Serie "Secret Diary of a Call Girl" (für ITV 2). Mit ihrem epischen Revuestück über den Fall des New-Economy-Energieriesen "Enron", das am Londoner Royal Court, im West End und am New Yorker Broadway aufgeführt wurde, schuf sie eines der auch im deutschsprachigen Raum viel beachteten Stücke zur Finanzkrise.

Nachtkritiken zu Stücken von Lucy Prebble:

Enron am Staatstheater Nürnberg (10/2010)

Enron am Potsdamer Hans-Otto-Theater (10/2010)

The Effect am Theater St. Gallen (12/2015)

Enron am Theater Münster (4/2016)

Preuss, Philipp

Philipp Preuss, 1974 in Bregenz / Österreich geboren, ist Regisseur und Autor.

Nach einem Regie- und Schauspiel-Studium am Mozarteum Salzburg sowie einem Theaterwissenschafts- und Philosophie-Studium in Wien arbeitet Preuss seit 2001 als freier Regisseur. 2005 wurde er mit seiner Inszenierung von Georg Büchners "Dantons Tod" am Schauspiel Frankfurt zum Festival Radikal Jung nach München eingeladen. Da sich etliche seiner Projekte zwischen bildender und darstellender Kunst bewegen, nahm er an mehreren Ausstellungen teil. 2003 wurde er mit dem Preis der internationalen Bodenseekonferenz für Bildende Kunst und 2007 mit dem Förderpreis des Landes NRW für seine Inszenierung von Henrik Ibsens "Hedda Gabler" (Theater Dortmund, 2006) ausgezeichnet. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört er zur künstlerischen Leitung des Theater an der Ruhr in Mülheim.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Philipp Preuss:

Ein Teil der Gans am Deutschen Theater Berlin (10/2007)

Persona am Deutschen Theater Berlin (10/2007)

Karl Stuart am Theater Dortmund (5/2009)

Nekrassow am Theater Dortmund (11/2009)

Alice im Wunderland am Schauspiel Frankfurt (6/2010)

Die Kontrakte des Kaufmanns am Schauspiel Frankfurt (2/2011)

Roberto Zucco am Schauspiel Frankfurt (4/2012)

Kein Licht / Prometheus am Schlosstheater Moers (1/2013)

Schafinsel am Pfalztheater Kaiserslautern (3/2013)

Der Reigen oder Vivre sa vie am Schauspiel Leipzig (1/2014)

Mann ist Mann am Schlosstheater Moers (5/2014)

Torquato Tasso am Residenztheater (2/2015)

Ein Sommernachtstraum am Schauspiel Leipzig (9/2015)

Der Fremde an der Schaubühne Berlin (11/2016)

Peer Gynt am Schauspiel Leipzig (1/2017)

Kasimir und Karoline am Volkstheater Wien (3/2017)

König Ubu # Am Königsweg im Theater an der Ruhr (11/2017)

Faust am Theater Heidelberg (2/2018)

Gespenster oder Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken am Schauspiel Leipzig (3/2018)

Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rande der Landstraße am Staatstheater Braunschweig (5/2018)

Macbeth am Staatstheater Nürnberg (12/2018)

Atlas am Schauspiel Leipzig (1/2019)

Siegfried. Ein Monolog bei den Bayreuther Festspielen (8/2019)

Der Untergang der Titanic am Theater an der Ruhr Mülheim (9/2019)



Link:

www.pppreuss.net

Priebe, Maik

Maik Priebe, 1977 in Schwerin geboren, ist Regisseur.

Priebe schloss sein Regiestudium an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" 2008 mit "Sallinger" von Bernard Marie Koltès am bat-Studiotheater ab. Mit dieser Inszenierung wurde er zur "Woche junger Schauspieler" der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Bensheim eingeladen und mit dem Bensheimer Theaterpreis 2008 ausgezeichnet. 2009 erhielt Priebe den an Nachwuchskünstler vergebenen Kurt-Hübner-Regiepreis für seine Kasseler Inszenierung von John Osbornes "Blick zurück im Zorn".

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Maik Priebe:

Unschuld von Dea Loher am Theater Ingolstadt (10/2009)

Der goldene Drache von Roland Schimmelpfennig am Staatstheater Kassel (6/2010)

Kaspar Häuser Meer von Felicia Zeller am Deutschen Nationaltheater Weimar (9/2010)

Pride am Staatstheater Nürnberg (2/2011)

Auf der Greifswalder Straße am Theaterlabor Bremen (8/2013)

Odysseus! am Staatstheater Nürnberg (12/2013)

Gas am Deutschen Theater Göttingen (6/2015)

Tartuffe an den Wuppertaler Bühnen (4/2016)

Don Karlos am DT Göttingen (11/2016)

Tot sind wir nicht am Theater Münster (11/2018)

Prime Time Theater

Das Prime Time Theater in Berlin-Wedding ist ein 2004 gegründetes Volkstheater, das im Berliner Bezirk Wedding angesiedelt ist. Überregionale Aufmerksamkeit erlangte es durch seine Theater-Soap "Gutes Wedding, Schlechtes Wedding".

Beiträge zum Prime Time Theater auf nachtkritik.de:

Bericht: Gutes Wedding, Schlechtes Wedding – Erfolgreicher Volkstheater-Trash im Kiez. Eine Systemerkundung. (11/2006)

Presseschau: Die Süddeutsche Zeitung feiert das Berliner Prime-Time-Theater, das vor zehn Jahren gegründet wurde, als neue Art des Volkstheaters (6/2014)

Nachtkritik: Gutes Wedding Schlechtes Wedding, Folge 100: Wedding-Story – Das Berliner Prime Time Theater feiert den wahren Kiez, wie er niemals sein wird (8/2015)

Link:

primetimetheater.jimdofree.com

Prinzip Gonzo

Prinzip Gonzo, ist ein Theaterkollektiv.

2010 gegründet 2010, arbeitet das Kollektiv in wechselnden Konstellationen sowohl in der Freien Szene als auch an Stadttheatern. Seine Mitglieder sind Alida Breitag, David Czesienski, Robert Hartmann, Holle Münster, Tim Tonndorf.

Prinzip Gonzo verstehen sich als "kollektives Denkwerk" und schreiben in der Selbstdarstellung auf ihrer Webseite, dass sie "gemeinsam versuchen, dem oft unproduktiven Konkurrenzdruck der Theaterlandschaft eine Plattform für sinnstiftenden Austausch entgegenzusetzen".

2015 gewannen Prinzip Gonzo mit ihrem "Spiel des Lebens" das virtuelle Nachtkritik-Theatertreffen, hier die Dokumentation des Kritikergesprächs zur Siegerehrung im Mai 2015.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Prinzip Gonzo:

Candide am Jungen Theater Göttingen (4/2014)

Spiel des Lebens am Ballhaus Ost Berlin (1/2015)

Germania Tod in Berlin am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin (5/2015)

Monypolo – Liebe dein System! Teil 1 am Ballhaus Ost Berlin (10/2015)

Im Netz am Theater Heilbronn (6/2016)

Monypolo – Liebe dein System! Das Spiel zur Serie am Ballhaus Ost Berlin (7/2016)

Monypolo II am Ballhaus Ost Berlin (7/2017)

Fleck und Frevel am Ballhaus Ost Berlin (11/2018)

Game Over am Saarländischen Staatstheater (5/2019)

Stalker am Schauspielhaus Hamburg (9/2019)

Texte von Mitgliedern der Gruppe Prinzip Gonzo auf nachtkritik.de:

Isso? IsNichSo. Es geht auch anders – Machtmissbrauch am Theater von Tim Tonndorf (2/2018)

Link:

www.prinzip-gonzo.de

Pucher, Stefan

Stefan Pucher, geboren 1965 in Gießen, ist Regisseur.

Pucher studierte von 1988 bis 1994 Theaterwissenschaft und Amerikanistik in Frankfurt. Ab 1995 inszenierte er am Theater am Turm (TAT) in Frankfurt unter der Intendanz von Tom Stromberg. Bekannt machte Pucher 1997 ein Aufritt auf der X. documenta in Kassel, wo er eine gemeinsam mit der Performancegruppe Gob Squad erarbeitete Performance zeigte, die für Gob Squad ebenfalls der Durchbruch war: In "15 minutes to comply" jagte in einem Video-Loop ein Hund in einer unterirdischen Straßenbahnhaltestelle über eine Wand, während Performer live auf dem Bahnsteig einen seltsamen Warte-Tanz aufführten, bis die Straßenbahn kam, in der sie verschwanden.

Von 1998 bis 1999 entstanden Inszenierungen an der Berliner Volksbühne bei Frank Castorf und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg unter der Intendanz von Frank Baumbauer. Zwischen 2000 und 2004 war Pucher Hausregisseur am Schauspielhaus Zürich während der Intendanz von Christoph Marthaler. Seit 2004 inszeniert er in Berlin, München und Basel. Als Regisseur lässt Pucher sich von Tom Stromberg managen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Stefan Pucher:

Der Sturm an den Münchner Kammerspielen (11/2007)

Der Kaufmann von Venedig am Zürcher Schauspielhaus (2/2008)

M - Eine Stadt sucht einen Mörder am Maxim Gorki Theater Berlin (6/2008)

Die Perser am Zürcher Schauspielhaus (10/2008)

Maß für Maß an den Münchner Kammerspielen (1/2009)

Struwwelpeter am Burgtheater Wien (9/2009)

Platonow an den Münchner Kammerspielen (9/2009)

Antonius und Cleopatra am Wiener Burgtheater (12/2009)

Andersen. Trip zwischen den Welten am Hamburger Thalia Theater (3/2010)

Tod eines Handlungsreisenden am Zürcher Schauspielhaus (9/2010)

Rausch am Wiener Akademietheater (1/2011)

Mjunik Disco an den Münchner Kammerspielen (4/2011)

Tape in den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin (06/2011)

Endspiel am Zürcher Schauspielhaus (9/2011).

Quijote. Trip zwischen Welten am Thalia Theater Hamburg (1/2012)

Satansbraten an den Münchner Kammerspielen (3/2012)

Ariodante am Theater Basel (5/2012)

Faust. Erster Teil am Schauspiel Frankfurt (9/2012)

Ein Sommernachtstraum am Thalia Theater Hamburg (11/2012)

Die Katze auf dem heißen Blechdach am Zürcher Schauspielhaus (2/2013)

Hedda Gabler bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen / Deutsches Theater Berlin (5/2013)

Woyzeck am Zürcher Schauspielhaus (9/2013)

Elektra am Deutschen Theater Berlin (11/2013)

Die Zofen an den Münchner Kammerspielen (5/2014)

Charles Manson: Summer of Hate am Thalia Theater Hamburg (9/2014)

Baal am Deutschen Theater Berlin (11/2014)

Was ihr wollt am Deutschen Theater Berlin (2/2015)

Die schmutzigen Hände am Schauspielhaus Zürich (5/2015)

Ein Volksfeind am Schauspielhaus Zürich (9/2015)

Nora am Deutschen Theater Berlin (12/2015)

Warten auf Godot am Thalia Theater Hamburg (2/2016)

América an den Münchner Kammerspielen (5/2016)

Antigone am Schauspielhaus Zürich (9/2016)

Marat / Sade am Deutschen Theater Berlin (11/2016)

Kasimir und Karoline am Schauspiel Stuttgart (5/2017)

Tartuffe am Thalia Theater Hamburg (9/2017)

Wartesaal an den Münchner Kammerspielen (11/2017)

Am Königsweg am Schauspielhaus Zürich (3/2018)

Die Hexenjagd am Thalia Theater Hamburg (9/2018)

Frankenstein am Schauspielhaus Zürich (1/2019)

Das Leben des Vernon Subutex an den Münchner Kammerspielen (3/2019)

Lulu an der Volksbühne Berlin (5/2019)

König Lear an den Münchner Kammerspielen (9/2019)

Pullen, Annette

Annette Pullen, geboren 1974 in Gelsenkirchen, ist Regisseurin.

Nach dem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft, Germanistik und Anglistik in Gießen arbeitete sie von 2000 bis 2003 als Regieassistentin u.a. bei Michael Thalheimer, Stephan Kimmig und Leander Haußmann am Hamburger Thalia Theater.
Danach inszenierte sie als freie Regisseurin unter anderem am Thalia Theater, am Schauspielhaus Bochum, dem Schauspiel Hannover, in Essen, Stuttgart, Magdeburg , Heidelberg und Kiel. 2007 wurde ihr der Dr.-Otto-Kasten-Preis, der Förderpreis der Deutschen Intendanten für Nachwuchskünstler, verliehen. Von 2011 bis 2015 war Annette Pullen Leitende Schauspielegisseurin am Theater Osnabrück. Seitdem inszeniert sie als freie Regisseurin an unterschiedlichen Theatern.

Nachtkritiken zu Inszenierunge
n von Annette Pullen:

Iphigenie auf Tauris am Theater Magdburg (3/2008)

Fremdes Haus am Staatstheater Stuttgart (9/2008)

Kein Schiff wird kommen am Staatstheater Stuttgart (2/2010)

Die Frau vom Meer am Theater Kiel (5/2010)

Einige Nachrichten an das All am Nationaltheater Weimar (2/2011)

Car Wash am Staatstheater Stuttgart (5/2011)

Eine Stille für Frau Schirakesch am Theater Osnabrück (9/2011)

Die Ratten am Theater Osnabrück (10/2012)

Ich wünsch mir eins (UA) am Theater Osnabrück (12/2012)

Die Mittagsfrau am Theater Osnabrück (5/2013)

Sammy und die Nacht (UA) am Theater Osnabrück (1/2015)

Die Zehn Gebote (UA) am Theater Kiel (4/216)

Luther (UA) am Theater Kiel (10/2017)

Die Physiker am Theater Heidelberg (6/2018)