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Begriff Definition
Reese, Oliver

Oliver Reese, geboren 1964 in Schloss Neuhaus bei Paderborn, ist Dramaturg, Regisseur und Intendant des Berliner Ensemble.

Reese studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Komparatistik in München. Danach war er Regieassistent an den Münchner Kammerspielen, am Schauspielhaus Düsseldorf und am Bayerischen Staatsschauspiel, wo er 1989 Dramaturg wurde. 1991 wechselte Reese als Chefdramaturg an das Ulmer Theater. 1994 ging er mit Bernd Wilms ans Maxim Gorki Theater Berlin. Als Wilms 2001 als Intendant das Deutsche Theater Berlin übernahm, wurde Reese sein Stellvertreter und Chefdramaturg. In der Spielzeit 2008/09 überbrückte Oliver Reese als Interims-Intendant am DT Berlin die Zeit zwischen Bernd Wilms' Weggang und dem Amtsantritt von Ulrich Khuon. Danach leitete er das Schauspiel Frankfurt und seit 2017 das Berliner Ensemble.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen und Texten von Oliver Reese:

Ritter Dene Voss am Deutschen Theater Berlin (10/2008)

Phädra am Schauspiel Frankfurt (12/2009)

Bartsch, Kindermörder am Theater Trier (Text, 11/2011)

Hamlet am Schauspiel Frankfurt (12/2011)

Bacon talks am Städel Museum in Frankfurt (5/2012)

Wir lieben und wissen nichts am Schauspiel Frankfurt (12/2012)

Wille zur Wahrheit. Bestandsaufnahme von mir am Schauspiel Frankfurt (11/2013)

Die Blechtrommel am Schauspiel Frankfurt (1/2015)

Terror / Der zerbrochne Krug am Schauspiel Frankfurt (10/2015)

Auslöschung im Theater in der Josefstadt Wien (2/2016)

Eine Familie am Schauspiel Frankfurt (1/2017)

Panikherz am Berliner Ensemble (2/2018)

Wheeler am Berliner Ensemble (12/2018)

 

Weitere Beiträge zu Oliver Reese:

Presseschau: Die Frankfurter Rundschau über den Streit um das Frankfurter Intendantengehalt (6/2012)

Presseschau: Oliver Die taz kritisiert Oliver Reeses erstes Jahr am Berliner EnsembleReese verteidigt das Intendanten-Modell in der FAZ (10/2016)

Presseschau: Oliver Reese spricht sich für einen Theaterneubau in Frankfurt aus (4/2017)

Bericht/Kommentar: Die Pressekonferenz von Oliver Reese und seinem Team zum Intendanzstart am Berliner Ensemble 2017/2018 (5/2017)

Presseschau: Die taz kritisiert Oliver Reeses erstes Jahr am Berliner Ensemble (7/2018)

 

Reinhardt, Max

Max Reinhardt, 1873 in Baden bei Wien geboren und 1943 im New Yorker Exil gestorben, war Schauspieler, Regisseur, Theaterleiter und -erfinder.

1894 engagierte Otto Brahm Max Reinhardt ans Deutsche Theater in Berlin, wo er bis 1902 Schauspieler war und das er 1905 erwarb. 1905 gründete er die Berliner Schauspielschule (Heute HfS Ernst Busch). Von 1905 bis 1930 leitete Reinhardt das Berliner Deutsche Theater, in dessen Nebengebäude er 1906 die Kammerspiele gründete. Von 1915-1918 hat Reinhardt auch die Berliner Volksbühne geleitet. Am Kurfürstendamm gründete er 1924 die Komödie am Kurfürstendamm und erwarb wenig später auch das danebenliegende Theater am Kurfürstendamm. 1920 begründete Reinhardt die Salzburger Festspiele. 1933 musste Reinhardt emigrieren, erst nach Österreich, 1938 in die USA, wo er 1943 verarmt gestorben ist. Das Deutsche Theater und weitere Theaterimmobilien, darunter das ehemalige Große Schauspielhaus zwischen Schiffbauerdamm und der heutigen Reinhardtstraße in Berlin, wurden von den Nationalsozialisten enteignet und Reinhardts Erben nach 1989 entschädigt.

Nachtkritik-Texte zu Max Reinhardt:

Essay: Max Reinhardt und das Deutsche Theater (2005)

Buchkritik: Peter W. Marx Vom bürgerlichen Theater zur metropolitanen Kultur (1/2007)

Nachtkritik: Sommernachtstraum - Die Salzburger Festspiele feiern ihren Erfinder (7/2010)

Filmkritik: Da geht ein Mensch - Alexander Granach (12/2012)

Siehe auch: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Salzburger Festspiele

Reza, Yasmina

Yasmina Reza, geboren am 1. Mai 1959 in Paris, ist Dramatikerin.

Yasmina Reza ist ausgebildete Schauspielerin, wurde aber als Dramatikerin, Roman- und Drehbuchautorin weltberühmt.

Nachtkritiken zu Stücken von Yasmina Reza:

Der Gott des Gemetzels als Gastspiel beim Theatertreffen 2007 (UA am Zürcher Schauspielhaus 12/2006)

Der Gott des Gemetzels am Bochumer Schauspielhaus (4/2007)

Der Gott des Gemetzels am Schauspiel Köln (12/2007)

Der Gott des Gemetzels am Bayrischen Staatsschauspiel München (1/2008)

Der Gott des Gemetzels am Wiener Burgtheater (3/2008)

Ihre Version des Spiels am Deutschen Theater Berlin (10/2012)

Bella Figura an der Schaubühne Berlin (5/2015)

Bella Figura am Burgtheater Wien (4/2016)

Kritiken zu Büchern von Yasmina Reza:

Glücklich die Glücklichen (1/2014)

Frühmorgens, abends oder nachts (3/2008)

Andere Beiträge zu Yasmina Reza:

Essay: Zum Theater der Yasmina Reza von Michael Eberth (3/2008)

Filmkritik: Der Gott des Gemetzels – Yasmina Rezas Erfolgsstück, zu einem Film gemacht von Roman Polanski (11/2011)

Meldung: Kythera-Preis an Yasmina Reza (5/2014)

Richter, Angela

Angela Richter, geboren 1972, ist eine Regisseurin.

Richter studierte Theaterregie bei Jürgen Flimm an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Von 1996 bis 2000 war sie Mitglied der Hamburger Künstlergruppe Akademie Isotrop, zusammen mit u. a. Jonathan Meese, André Butzer, Birgit Megerle und Roberto Ohrt. Seit 2001 arbeitet sie als Regisseurin. 2006 gründete sie das Fleetstreet Theater in Hamburg, das sie bis 2010 leitete. Für ihre Inszenierung von Der Fall Esra, die auf dem verbotenen Roman Esra von Maxim Biller basiert, erhielt sie 2009 den Rolf-Mares-Preis.

Nachtkritiken zu Inszenierungen Angela Richters:

Die Schönen und Verdammten 3: Der Kirschgarten auf Kampnagel Hamburg (12/2007)

Der Fall Esra auf Kampnagel Hamburg (4/2009)

Vive la crise! in der Garage X Wien (1/2010)

Tod in Theben bei den Salzburger Festspielen (8/2010)

Der Ödipus Antigone Komplex auf Kampnagel Hamburg (12/2010)

Berghain Boogie Woogie im HAU Berlin (3/2011)

Kippenberger! am Schauspiel Köln (10/2013)

Brain and Beauty am Schauspiel Köln (4/2014)

Supernerds am Schauspiel Köln (5/2015)

Silk Road am Schauspiel Köln (4/2016)

Richter, Falk

Falk Richter, 1969 in Hamburg geboren, ist Regisseur und Autor.

Richter studierte Regie an der Universität Hamburg. Seit 1996 inszeniert er an zahlreichen Häusern, u.a. Schauspiel Frankfurt, Schauspielhaus Düsseldorf, Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspielhaus Zürich.

Ab 1999 arbeitete er als fester Autor und Regisseur an der Schaubühne Berlin. 2017 wechselte er als Hausregisseur ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Falk Richter zudem artiste associé am Théâtre National de Strasbourg. Seine Stücke wurden in über 35 Sprachen übersetzt und weltweit inszeniert. Er unterrichtet als Gastdozent an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin und gibt Masterclasses in Paris, Madrid, Wien, Venedig und Tel Aviv. 2016 übernahm Richter die 5. Saarbrücker Poetikdozentur.

Im Frühjahr 2016 versuchten rechtspopulistische Politiker*innen vergeblich, auf gerichtlichem Wege die Absetzung bzw. Zensur von Richters Inszenierung seines Stückes "Fear" an der Berliner Schaubühne durchzusetzen.

Mit seiner Inszenierung von "Am Königsweg" (Elfriede Jelinek) wurde Richter 2018 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Texte von Falk Richter auf nachtkritik.de:

Die Protagonisten der Angst – Falk Richter gibt Einblick in seinen künstlerischen Kampf gegen die neue Rechte (6/2016)

Falk Richters Eröffnungsrede beim Festival "Körber Studio Junge Regie 2019" am Thalia Theater Hamburg (6/2019)

 

Nachtkritiken zu Arbeiten von Falk Richter:

Im Ausnahmezustand an der Berliner Schaubühne (11/2007, Autor & Regisseur)

Der Kirschgarten an der Berliner Schaubühne (1/2008, Regisseur)

Kabale und Liebe an der Berliner Schaubühne (12/2008, Regisseur)

Trust an der Berliner Schaubühne (10/2009, Autor & Regisseur)

Krieg der Bilder am Staatstheater Mainz (1/2010, Autor)

Wenn es Nacht wird am Ballhaus Ost Berlin/Puppentheater Halle (03/2010, Autor)

Im Ausnahmezustand am Schauspielhaus Salzburg (4/2010, Autor)

Protect me an der Berliner Schaubühne (10/2010, Autor & Regisseur).

Karte und Gebiet am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2011, Regisseur)

Rausch am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2012, Autor und Regisseur)

My Secret Garden am Badischen Staatstheater Karlsruhe (19/2012, Autor)

Büchner am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2012, Autor und Regisseur)

My Secret Garden als Beitrag zu "Land der Lämmer" am Landestheater Linz (3/2013, Autor)

For The Disconnected Child an der Berliner Schaubühne (6/2013, Autor, Regisseur, Choreograf) (Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Luft-Preis)

Small Town Boy am Berliner Maxim Gorki Theater (1/2014, Autor & Regisseur)

Never Forever an der Berliner Schaubühne (9/2014) (Autor & Regisseur)

2 Uhr nachts am Schauspiel Frankfurt (2/2015, Autor & Regisseur)

Fear an der Schaubühne Berlin (10/2015, Autor & Regisseur)

Città del Vaticano am Schauspielhaus Wien / Festwochen Wien (5/2016, Autor & Regisseur)

Small Town Boy am Staatstheater Karlsruhe (6/2016, Autor)

Je suis Fassbinder. Deutschland im Herbst 2016 in der Tafelhalle Nürnberg (9/2016, Autor)

Safe Places am Schauspiel Frankfurt (10/2016, Autor & Regisseur)

Verräter – Die letzten Tage am Berliner Maxim Gorki Theater (4/2017, Autor & Regisseur)

Am Königsweg im Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2017, Regisseur)

Am Königsweg beim Berliner Theatertreffen (5/2018, Regisseur)

Lazarus am Schauspielhaus Hamburg (11/2018, Regisseur)

I am Europe am Thalia Theater Hamburg (2/2019, Autor & Regisseur)

Je suis Fassbinder am Werk X Wien (5/2019, Autor)

Serotonin am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2019, Regisseur)


Weitere Beiträge zu Falk Richter:

Meldung: Berliner Friedrich-Luft-Preis für Falk Richters "For the Disconnected Child" (3/2014)

Meldung: AfD-Sprecher filmt "Fear" in der Schaubühne und fliegt beinahe raus (11/2015)

Meldung: Schaubühne Berlin wehrt sich gegen rechte Kritik an "Fear" (11/2015)

Meldung: Falk Richter übernimmt 5. Saarbrücker Poetikdozentur (12/2015)

Meldung: "Fear": Schaubühne darf vorerst kein Bild von "Demo für alle"-Sprecherin mehr zeigen (12/2015)

Meldung: Einstweilige Verfügung gegen die Schaubühne Berlin aufgehoben / Urteile liegen vor (1/2016)

Presseschau: Der Dramatiker und Regisseur Falk Richter spricht mit der SZ über sein politisches Theater (3/2016)

Meldung: Inszenierung FEAR: AfD-Poilitikerin Beatrix von Storch zieht Berufung zurück (5/2016)

Meldung: Urteil im Verfahren gegen Schaubühne / Falk Richter (7/2018)

Meldung: Französischer Kulturpreis für Falk Richter (10/2018)

Buchkritik: Disconnected. Theater Tanz Politik – Falk Richters Saarbrücker Poetikvorlesungen (10/2018)

Meldung: Special Teddy Award der Berlinale an Falk Richter (1/2019)

Meldung: Falk Richter Professor in Kopenhagen (3/2019)


Link:

www.falkrichter.com

Rieger, Silvia

Silvia Rieger, geboren 1957, Schauspielerin und Regisseurin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Silvia Rieger gehört seit 1985 zum Stamm der Castorf-Spieler, seit sie im Theater Anklam die Titelrolle in Henrik Ibsens "Nora" spielte – mit Henry Hübchen als Helmer. Ihr Regiedebüt gab sie 2008 an der Volksbühne mit "Faust 2", einem Exerzitium für Johann Wolfgang von Goethe mit zwei Schauspielern: Silvia Rieger und Michael Klobe.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Silvia Rieger:

Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar an der Volksbühne Berlin (6/2009, Regisseurin und Schauspielerin)

Pastor Ephraim Magnus an der Volksbühne Berlin (2/2010, Regisseurin und Schauspielerin)

Redaktionsblog zu Die Mutter an der Volksbühne Berlin (01/2011, Regisseurin und Schauspielerin)


Siehe auch: Frank Castorf, René Pollesch

Riemenschneider, Alexander

Alexander Riemenschneider, geboren 1981, ist Regisseur.

Nach dem Studium der Germanistik, Musik- und Medienwissenschaft in Bonn nahm er sein Regiestudium an der Hamburger Theaterakademie auf. Für seine Inszenierung "Von Mäusen und Menschen" am Deutschen Schauspielhaus Hamburg wurde er 2010 mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Alexander Riemenschneider:

hamlet ist tot. keine schwerkraft in der Box des Deutschen Theaters Berlin (12/2010)

Hamlet am Theater Bremen (10/2012)

Aber sicher! am Theater Bremen (3/2013)

räuber.schuldengenital am Residenztheater München (3/2013)

Die Unvernünftigen sterben aus am Schauspielhaus Bochum (9/2014)

Die Familie Schroffenstein am Theater Bremen (4/2016)

Das Mädchen mit dem Fingerhut bei den Ruhrfestspielen / DT Berlin (5/2017)

Rimini Protokoll

Rimini Protokoll ist ein dreiköpfiges Dokumentartheater-Kollektiv, bestehend aus Helgard Haug, Daniel Wetzel und Stefan Kaegi, das in verschiedenen Konstellationen arbeitet.

Mit "Wallenstein" wurden Haug und Wetzel 2006 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Entstanden ist das Projekt für die Schillertage Mannheim 2005, dazu ein Originaltonbeitrag.

Mit "Karl Marx: Das Kapital, Erster Band" gewann Rimini Protokoll den Mülheimer Dramatikerpreises '07. Die Wahl der Jury löste eine Debatte darüber aus, was unter einem Dramatiker überhaupt zu verstehen sei. Hier die Zusammenschau dieser Auseinandersetzung und zwei Originalbeiträge zum Thema von Michael Börgerding und Oliver Bukowski.

Für "Das Kapital" wurden Rimini Protokoll außerdem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden 2008 ausgezeichnet. Im Juni 2011 wurde das Gesamtwerk von Rimini Protokoll mit dem Silbernern Löwen der 41. Theaterbiennale Venedig ausgezeichnet, außerdem wurden sie 2011 die ersten Preisträger*innen der Poetik-Professur der Universität des Saarlandes. 2014 erhielten Rimini Protokoll für ihre Hörspielfassung von "Qualitätskontrolle" den renommierten Deutschen Hörspielpreis der ARD, 2015 übernahmen Rimini Protokoll die Schlingensief-Gastprofessur in Bochum. Der Band Experten des Alltags beschreibt die Arbeitsweise des Kollektivs.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Rimini Protokoll:

Peymannbeschimpfung am Staatstheater Stuttgart (9/2007)

SOKO São Paulo auf dem Spielart-Festival in München (11/2007)

Breaking News am Berliner Hebbel am Ufer (1/2008)

100 Prozent Berlin am Berliner Hebbel am Ufer (2/2008)

Airport Kids am Théâtre de Vidy, Lausanne (6/2008)

Black Tie am Berliner Hebbel am Ufer (12/2008)

Radio Muezzin am Berliner Hebbel am Ufer (3/2009)

Hauptversammlung im ICC Berlin (4/2009)

Der Zauberlehrling am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2009)

Heuschrecken am Schauspielhaus Zürich (9/2009)

Vùng biên gió’i am Staatsschauspiel Dresden (10/2009)

Best Before am HAU Berlin (5/2010)

Prometheus in Athen bei Ruhr 2010 in Essen (7/2010)

Drei Fliegen mit einer Klappe am Heidelberger Kunstverein (09/2010)

Mr. Dağacar and the Golden Tectonics of Trash beim Istanbuler Kulturhauptstadtfestival Istanpoli (10/2010)

Bodenprobe Kasachstan am Berliner HAU (04/2011)

Radioortung 2: 50 Aktenkilometer am Berliner HAU (5/2011)

Herrmann's Battle im Kleist-Forum Frankfurt/Oder (10/2011)

Lagos Business Angels am HAU Berlin (3/2012)

Prometheus in Athen bei den Wiener Festwochen (6/2012)

Remote Berlin am Berliner HAU (4/2013)

Qualitätskontrolle am Staatstheater Stuttgart (6/2013)

Situation Rooms bei der Ruhrtriennale (8/2013)

Volksrepublik Volkswagen am Staatstheater Hannover (10/2014), Regie: Stefan Kaegi

Welt-Klimakonferenz am Deuschen Schauspielhaus Hamburg (11/2014)

Hausbesuch Europa am HAU Berlin (5/2015)

Adolf Hitler: Mein Kampf, Bd. 1 & 2 beim Kunstfest Weimar (9/2015)

Brain Projects am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2016)

Top Secret International (Staat 1) an den Münchner Kammerspielen (12/2016)

Gesellschaftsmodell Großbaustelle (Staat 2) am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2017)

Nachlass am Staatsschauspiel Dresden (6/20017)

Weltzustand Davos (Staat 4) am Schauspielhaus Zürich (1/2018)

Do’s & Don’ts beim Sommerfestival Kampnagel (8/2018)

Unheimliches Tal / Uncanny Valley an den Münchner Kammerspielen (10/2018)

Play* Europeras 1 & 2 an der Oper Wuppertal (2/2019)

Chinchilla Arschloch waswas bei Schauspiel Frankfurt und Künstlerhaus Mousonturm (4/2019)

 

Andere Beiträge zu Rimini Protokoll:

Buchkritik: Experten des Alltags. Das Theater von Rimini Protokoll (12/2007)

Bericht: Fadjr International Theatre Festival Iran – Hinfahren oder protestierend wegbleiben? Jörg Karrenbauer von Rimini Protokoll war mit "Remote X" beim Festival (1/2018)

 

Link:

www.rimini-protokoll.de

Rinke, Moritz

Moritz Rinke, 1967 in Worpswede geboren, ist Autor und Dramatiker.

Rinke, Absolvent des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, war zunächst Feuilletonist und Redakteur bei der Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel, bevor er 1999 für das Theater zu schreiben begann.

Sein Stück "Wir lieben und wir wissen nichts" wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis 2013 nominiert.

Seit Herbst 2018 gehörte Rinke dem Leitungsteam des Berliner Ensembles unter der Intendanz Oliver Reeses an. Nach Ablauf der Spielzeit endet die Zusammenarbeit "aufgrund unterschiedlicher künstlerischer Auffassungen".

Texte von Moritz Rinke auf nachtkritik.de:

Nichts ist älter als die Uraufführung von gestern Abend (10/2009)

 

Nachtkritiken zu Stücken von Moritz Rinke:

Die Nibelungen am Staatstheater Stuttgart (6/2010)

Wir lieben und wir wissen nichts am Schauspiel Frankfurt (12/2012)

Westend am Deutschen Theater Berlin (12/2018)

Rittberger, Kevin

Kevin Rittberger, geboren 1977 in Stuttgart, ist Regisseur und Autor, der die eigenen Stücke oft selbst inszeniert. 

Rittberger studierte Neuere deutsche Literatur und Publizistik in Berlin. 2010 erhielt er den Kurt-Hübner-Regiepreis. Sein von Felicitas Brucker uraufgeführtes Stück "Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung" brachte ihm 2011 eine Einladung zu den Mülheimer Theatertagen ein. 2012 erhielt er den Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis.

Im Mai 2015 meldete Rittberger sich auf nachtkritik.de nach der Buchvorstellung von Bernd Stegemanns "Lob des Realismus" in der Akademie der Künste mit einer Kritik der Realismusdebatte zu Wort.

Texte von Kevin Rittberger auf nachtkritik.de:

Kevin Rittberger kritisiert die Realismus-Diskussion in der Berliner Akademie der Künste zur Buchvorstellung "Lob des Realismus" von Bernd Stegemann (5/2015)

Brecht 2027: ein ästhetisch-politischer Ansatz von Kevin Rittberger (12/2015)

Kevin Rittberger über antiquierte Grenzziehungen und die Möglichkeiten einer modernen Schauspielästhetik (11/2016)

 

Nachtkritiken zu Arbeiten von Kevin Rittberger:

Fast Tracking oder der Tod der Kunqu-Oper am Schauspielhaus Hamburg (11/2008, Regisseur und Autor)

Die Abschaffung der Arten am Deutschen Theater Berlin (11/2009, Regisseur)

Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung am Wiener Schauspielhaus (4/2010, Autor)

Die Marquise von O. bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2010, Regisseur)

Puppen am Düsseldorfer Schauspielhaus (12/2011, Regisseur und Autor)

Lasst euch nicht umschlingen, ihr 150000000! bei den Ruhrfestspielen (5/2012, Regisseur und Autor)

Kimberlit. Ein Bestiarium am Schauspiel Frankfurt (2/2013, Autor)

plebs coriolan am Schauspielhaus Wien (4/2013, Autor und Regisseur)

Radio Cooperativa im E-Werk Weimar (11/2014, Autor)

Peak White 2/16 und Peak White 3/16 beim Offshore Festival am Stadttheater Bremerhaven (6/2016)

Peak White - Wirr sinkt das Volk am Theater Heidelberg auch selbst inszeniert (9/2016)

Peak White oder wirr sinkt das Volk am Deutschen Theater Göttingen (9/2016)

IKI.Radikalmensch im Rahmen von Spieltriebe 8 am Theater Osnabrück (9/2019)

Weitere Texte zu Kevin Rittberger:

Kathrin Röggla antwortet auf Kevin Rittbergers Kritik der Buchvorstellung "Lob des Realismus" in der Berliner Akademie der Künste und plädiert für eine Diskussion über Ästhetik und Herrschaftsstrukturen (5/2015)

Link:

www.kevinrittberger.de