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Begriff Definition
Schönborn, Clemens

Clemens Schönborn, geboren 1967 in Duisburg, ist Filmregisseur und Drehbuchautor.

Mit der Leipziger Medea (nach Euripides) gab er 2010 sein Debüt als Theaterregisseur.

Nachtkritiken gibt es zu folgenden Inszenierungen:

Medea am Centraltheater Leipzig (1/2010)

Die Kameliendame an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin (3/2011).

Schönecker, Moritz

Moritz Schönecker, 1981 in Trier geboren, ist Regisseur.

Schönecker studierte zunächst ein Semester lang Politik- und Theaterwissenschaften in Bochum, bevor er in München ein Studium der Sprech- und Musiktheaterregie begann. Als freischaffender Regisseur arbeitete er am Burgtheater Wien, an den Schauspielhäusern in Bochum und Zürich und regelmäßig in der freien Szene. Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist er künstlerischer Geschäftsführer bzw. Mitglied der Künstlerischen Leitung am Theaterhaus Jena. Wie dort im Tean gearbeitet wird, beschrieb Esther Boldt im Juni 2015 in einem Essay zur Stadttheaterdebatte.

nachtkritiken zu Arbeiten von Moritz Schönecker:

Faust am Theaterhaus Jena (11/2011)

My heart will go on am Theaterhaus Jena (3/2012)

Frankenstein am Theaterhaus Jena (7/2012)

Der Meister und Margarita (Co-Regie mit Johanna Wehner) am Theaterhaus Jena (7/2013)

Sepsis am Theaterhaus Jena (10/2013)

König Ubu am Theaterhaus Jena (7/2014)

Madame Bovary am Staatstheater Darmstadt (10/2014)

Hamlet am Theaterhaus Jena (2/2015)

Onkel Wanja am Staatstheater Darmstadt (2/2016)

Im Haus / Im Tal am Theaterhaus Jena (10/2016)

Der Prozess am Theater Heidelberg (3/2019)

 

Schrettle, Johannes

Johannes Schrettle, 1980 im österreichischen Graz geboren, ist Dramatiker.

Seit 1998 schreibt Schrettle Texte für freie Theaterproduktionen in Graz und ist Gründungsmitglied der Theatergruppe Little Drama Boyz. Im Rahmen der Autorentage am Burgtheater Wien entwickelte er 2003 sein erstes eigenständiges Drama "fliegen/ gehen/ schwimmen", für das er 2004 den Grabbe-Preis der Stadt Detmold erhielt.

Nachtkritiken zu Stücken und Texten von Johannes Schrettle:

tod und tourist am Münchner Pathos Transport Theater (2/2008)

kollege von niemand bei steirischen herbst (10/2008)

Nibelungen im Schauspiel Frankfurt (8/2008)

fliegen/ gehen/ schwimmen im Zürcher Theater an der Winkelwiese (11/2010)

Die Kunden werden unruhig bei den Spieltrieben Osnabrück (9/2013)

In allen Netzen ist ruh am Theater am Ortweinplatz Graz (3/2014)

Schroeder, Dorothea

Dorothea Schroeder, 1974 in Mettmann geboren, ist Regisseurin.

Von 1997 bis 2001 Regiestudium an der Bayerischen Theaterakademie in München. Seither arbeitet sie als freie Regisseurin u. a. in Erlangen, Mannheim, Tübingen, Halle, München, Osnabrück, Augsburg, Dessau, Linz, Berlin und Belgrad. Regelmäßig soziokulturelle Projekte (im Team mit Nina Gühlstorff) mit professionellen SchauspielerInnen und LaiendarstellerInnen, z.B. zum Thema Abwanderung 2004 in einem Dorf in Sachsen-Anhalt bzw. im Jahre 2007 zum Thema Migration in Mettmann.

Zusammen mit Nina Gühlstorff leitet sie die Spieltriebe Festivals am Theater Osnabrück. Mehr über das dritte Spieltriebe-Festival, das im September 2009 stattfand, auf www.nachtkritik-spieltriebe3.de.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Dorothea Schroeder:

Der Dritte Weg am Theaterhaus Jena (10/2009).

Believe Busters am Landestheater Tübingen (2/2017)
Links:

nyx-net.de

Schroeter, Werner

Werner Schroeter, geboren am 7. April 1945 in Georgenthal (Thüringen), gestorben am 12. April 2010 in Kassel, war  Film-, Opern- und Theaterregisseur.

Erste Experimentalfilme auf 8mm entstehen 1967. Schroeters erster Langfilm "Eika Katappa" erhält 1969 auf den Internationalen Filmwochen Mannheim den Josef von Sternberg-Preis. Neben Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog, Wim Wenders oder Alexander Kluge wird Schroeter zu einem der wichtigsten Exponenten des jungen deutschen Films. Seit 1972 arbeitet er mit internationalem Erfolg auch für das Theater und die Oper.

Sein Film "Palermo oder Wolfsburg" gewinnt 1981 auf der Berlinale den Goldenen Bären. Die von Elfriede Jelinek adaptierte Ingeborg-Bachmann-Verfilmung "Malina" mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle feiert 1990 in Cannes Premiere und wird mit Deutschen Filmpreisen in den Kategorien "Bester Film und "Beste Regie" ausgezeichnet. In den neunziger Jahren konzentriert sich Schroeter auf die Theater- und Opernarbeit.

Comeback als Filmregisseur 2002 auf den Filmfestspielen von Cannes mit "Deux", Isabelle Huppert spielt darin die Doppel-Hauptrolle zweier bei der Geburt getrennter Zwillingsschwestern. 2008 wird Schroeter bei den Filmfestspielen von Venedig mit einem Goldenen Löwen für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Nachtkritiken
zu Inszenierungen von Werner Schroeter:

Antigone/ Elektra in der Berliner Volksbühne (6/2009)

Quai West in der Berliner Volksbühne (3/2010).

Links
:

www.werner-schroeter.com

Schroth, Christoph

Christoph Schroth, 1937 in Dresden geboren, ist ein Regisseur und ehemaliger Intendant.

Aus einer alten Schauspielerfamilie stammend, studierte Schroth zunächst Journalistik, ehe auch er sich dem Theater zuwandte. Nach Regieassistenzen am Maxim-Gorki-Theater und an der Volksbühne in Berlin und eigenen Regiearbeiten in Halle und Berlin war er von 1974 bis 1989 Schauspieldirektor des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin und wurde dort zu einem der wichtigsten Impulsgeber für das kritische DDR-Theater. Es fogte ein kurzes Intermezzo am Berliner Ensemble, ehe Schroth 1992 Intendant des Staatstheater Cottbus wurde, eine Position, die er bis 2003 innehatte. Seitdem arbeitet er als freischaffender Regisseur, u.a. in Cottbus, Senftenberg oder Neubrandenburg/Neustrelitz. 2010 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christoph Schroth:

Faust I am Staatstheater Cottbus (1/2008)

Die Kröte an der Neuen Bühne Senftenberg (9/2010)

Der Schimmelreiter bei der Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz (11/2011).

Schroth, Katka

Katka Schroth, 1964 in Potsdam geboren, ist Regisseurin.

Von 1986 bis 1991 studierte sie Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Von 1991 bis 1993 war Katka Schroth Regieassistentin und Dramaturgin am Deutschen Nationaltheater Weimar, von 1994 bis 1996 Regieassistentin von Andrea Breth an der Berliner Schaubühne.
1996 gab sie an der Schaubühne mit Tim Staffels "Stadt der Krieger" ihr Regiedebüt. Seitdem inszenierte sie u. a. in Berlin, Göttingen, Zürich, Nürnberg, Halle, Magdeburg.
2005/2006 war Katka Schroth als Gastdozentin für Schauspiel und Regie am Institut für Theaterwissenschaft der Universität von Toronto (Kanada) tätig. 2008 an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Katka Schroth:

Kap der Unruhe am Thalia Theater Halle (9/2008)

Franziska Linkerhand im Thalia Theater Halle (6/2009)

Clockwork Orange am Thalia Theater Halle (3/2011)

Von den Beinen zu kurz am Theater Würzburg (1/2015)

Draußen vor der Tür am Staatstheater Cottbus (2/2016)

 

Schug, Sebastian

Sebastian Schug, 1979 in Leverkusen zur Welt gekommen, ist Regisseur.

Bereits während seines Regiestudiums an der Berliner Ernst-Busch-Schule begann Schug, u.a. an den Berliner Sophiensälen zu inszenieren.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Sebastian Schug

5 x 2 am Staatstheater Kassel (1/2008)

Früchte des Nichts am Theater Bremen (4/2008)

Iwanow im Theater Heidelberg (12/2008)

Hedda Gabler im Theater Bremen (12/2009)

herzwurst. immer alles eine tochter im Schauspielhaus Wien (1/2010)

Yerma im Schauspiel Hannover (3/2010)

Don Juan am Schauspiel Hannover (1/2011)

Medea am Staatstheater Braunschweig (4/2011)

Drei Schwestern am Staatstheater Kassel (11/2011)

Endstation Sehnsucht am Staatstheater Karlsruhe (11/2013)

Eine Hotelbar in Tokyo am Staatstheater Karlsruhe (2/2014)

Im Turm zu Basel am Theater Basel (9/2016)

Onkel Wanja am Nationaltheater Mannheim (4/2018)

Schultze, Holger

Holger Schultze, 1961 in Berlin geboren, ist Regisseur und amtierender Intendant des Theaters und Orchesters Heidelberg sowie Mitglied des Vorstandes der Intendantengruppe des Deutschen Bühnenvereins, wo er auch dem Künstlerischen Ausschusses vorsitzt.

Schultze studierte Germanistik und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Im Anschluss assistierte er am Staatstheater Stuttgart und Nationaltheater Mannheim und brachte seine ersten Inszenierungen an diesen Theatern heraus.

Von 1992 bis 1994 war er Spielleiter am Hans-Otto-Theater in Potsdam und von 1994 bis 1997 Oberspielleiter am Stadttheater Bremerhaven. Sein nächstes Engagement führte ihn von 1998 bis 2005 als Oberspielleiter ans Theater Augsburg. Für seine dortige Inszenierung des Stückes Past perfect wurde er im Jahr 2004 mit dem Regiepreis der Bayerischen Theatertage ausgezeichnet.

Von 2005 bis 2011 war Holger Schultze Intendant des Vier-Sparten-Theaters Osnabrück. Seit Beginn der Spielzeit 2011/12 ist Holger Schultze Intendant des Theaters und Orchesters Heidelberg. Zu seinen Aufgaben gehört auch die Leitung der Festivals Heidelberger Stückemarkt, Heidelberger Schlossfestspiele und Winter in Schwetzingen. Sein Vertrag läuft bis 2026.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Holger Schultze:

Die heilige Johanna der Schlachthöfe am Theater Heidelberg (12/2014) 

Ich bin das Volk am Theater Heidelberg (11/2017)

Die Dreigroschenoper am Theater Heidelberg (6/2019)

Beiträge von Holger Schultze auf nachtkritik.de:

Denkt unökonomisch! Ein Plädoyer für das Theater als nicht-interessengesteuerten Schutzraum von Holger Schultze und Lene Grösch (6/2014)

Weitere Beiträge zu Holger Schultze:

Don't believe the Hype – Mit acht Zweitaufführungen beginnt Holger Schultze seine Heidelberger Intendanz. Und den Kampf gegen den Uraufführungswahnsinn (10/2011)

Schulz, Jana

Jana Schulz, geboren 1977 in Bielefeld, ist Schauspielerin.

Sie studierte von 1999 bis 2003 an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater. Von 2003 bis 2011 war sie am Deutschen Schauspielhauses in Hamburg engagiert. eine lange Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Regisseur Roger Vontobel. 2014 wurde sie mit dem Bochumer Theaterpreis ausgezeichnet und 2016 mit dem Gertrud-Eysolt-Ring geehrt, eine der höchsten Auszeichnungen für Schauspielkünstlerinnen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Jana Schulz:

Minna von Barnhelm am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2007)

Marat, was ist aus unserer Revolution geworden? am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2008)

Kritische Masse am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2009)

Das Käthchen von Heibronn am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (5/2009)

Glaube Liebe Hoffnung am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (11/2009)

Penthesilia bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2010)

Rust - Ein deutscher Messias am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2010)

König Lear am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2011)

Macbeth an den Münchner Kammerspielen (6/2011) und der Shorty zum Gastspiel beim Berliner Theatertreffen 2012

Was ihr wollt am Schauspielhaus Bochum (11/2011)

Die Froschfotzenlederfabrik im Casino des Wiener Burgtheaters (12/2011)

König Richard III. am Schauspielhaus Bochum (9/2012)

Die Nibelungen am Schauspielhaus Bochum (10/2013)

Hedda Gabler am Schauspielhaus Bochum (3/2014)

Einsame Menschen am Schauspielhaus Bochum (11/2014)

Rose Bernd am Schauspielhaus Bochum (10/2015)

Charlotte Salomon am Theater Bielefeld (1/2017)

Medea am Düsseldorfer Schauspielhaus (3/2017)

Kampf des N*** und der Hunde am Schauspielhaus Bochum (5/2017)

Momentum am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2018)

Siehe auch: Roger Vontobel