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Begriff Definition
Sommer, Sebastian

Sebastian Sommer, 1980 in Suhl geboren, ist Theaterregisseur.

Von 2001 bis 2006 Studium Diplom-Musiktherapie an der Fachhochschule Magdeburg-Stendal und von 2009 bis 2011 Studium Ttheatre Arts in Directing in Wellington / Neuseeland. Sommer war ab 2012 bis 2015 Regieassistent am Berliner Ensemble, wo er auch eigene Arbeiten zu inszenieren begann. Seit 2015 ist er dort Hausregisseur.

nachtkritiken zu Inszenierungen von Sebastian Sommer:

Hans im Glück am Berliner Ensemble (3/2014)

Kaspar am Berliner Ensemble (2/2015)

Die Stühle am Berliner Ensemble (6/2016)

 

Sommerhäuser, Corinna

Corinna Sommerhäuser, geboren 1976 in Köln, ist Theaterregisseurin.

Nach einer Ausbildung als Köchin studierte Sommerhäuser Soziologie, Theaterwissenschaften und Frauenforschung in Wien. Nach Hospitanzen und Assistenzen wurde sie 2002 feste Regieassistentin am Thalia Theater Hamburg. Hier realisierte sie auch erste eigene Projekte. Mit ihrer Uraufführungs-Inszenierung von Anne Habermehls Letztes Territorium wurde sie 2009 zum "Radikal jung"-Festival in München eingeladen (hier ein Festivalbericht). Seit der Spielzeit 2008/09 arbeitet Sommerhäuser als freie Theaterregisseurin.

Nachtkritiken zu Inszenierungen Corinna Sommerhäusers:

Letztes Territorium am Thalia Theater Hamburg (11/2008)

Kampf des Negers und der Hunde am Theater Bremen (3/2011).


Sonnenbichler, Bernadette

Bernadette Sonnenbichler, geboren 1982 in München, ist Regisseurin.

Sonnenbichler studierte am Max-Reinhardt-Seminar in Wien Regie. Daraufhin war sie von 2006 bis 2008 Regieassistentin am Schauspielhaus Graz. Es folgten eigene Inszenierungen ebenda, sowie am Theater Aachen, am Theater Münster, sowie am Bayerischen Staatsschauspiel, am Landestheater Linz, am Theater Augsburg, an den Vereinigten Bühnen Bozen, am Landestheater Vorarlberg und am Schauspielhaus Wien.

2007 und 2010 wurde sie für das "Hörspiel des Monats" und 2008 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Ihre Inszenierung "Das Himbeerreich" am Theater Aachen wurde 2014 zum NRW-Theatertreffen eingeladen. 2015 und 2016 war sie Gastdozentin an der UDK. Ab der Spielzeit 2016/2017 ist Sonnenbichler Hausregisseurin am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Bernadette Sonnenbichler:

Der Meister und Margarita am Theater Aachen (1/2015)

Draußen vor der Tür am Theater Münster (5/2015)

Deutschstunde am Theater Aachen (3/2016)

Ich, ein Anfang am Schauspiel Frankfurt (2/2017)

Der Steppenwolf am Theater Heidelberg (7/2017)

Der Menschenfeind am Schauspiel Stuttgart (2/2019)

 

Sostmann, Moritz

Moritz Sostmann, 1969 in Halle an der Saale geboren, ist Regisseur, Schau- und Puppenspieler.

Er studierte Puppenspiel an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin und arbeitete anschliessend als Film- und Theaterschauspieler u.a. am Theater Basel, am Schauspielhaus Wien, am Hebbel Theater und am Maxim Gorki Theater Berlin. 2005 debütierte er am Thalia Theater in Halle als Regisseur. In seinen Arbeiten denkt Sostmann Schauspiel und Puppenspiel zusammen. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist er Hausregisseur am Schauspiel Köln.

Nachkritiken zu Inszenierungen von Moritz Sostmann:

Der gute Mensch von Sezuan am Schauspiel Köln (9/2013)

Amerika am Schauspiel Köln (12/2013)

Der Menschenfeind am Schauspiel Köln (12/2015)

Und Pippa tanzt am Schauspiel Köln (3/2015)

3.31.93. Ein Großstadtreigen am Schauspiel Köln (11/2015)

Victor oder Die Kinder an der Macht am Schauspiel Köln (4/2016)

Faust I am Schauspiel Köln (2/2017)

Soubeyrand, Manuel

Manuel Soubeyrand, geboren 1957 in Köln und aufgewachsen in der DDR, ist Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter.

Nach einem Schauspielstudium an der Berliner Hochschule "Ernst Busch" nahm er sein erstes Engagement am Berliner Ensemble auf (1982 bis 1993) und arbeitete anschließend als freiberuflicher Regisseur. Von 2000 bis 2004 war er Schauspieldirektor und Chefregisseur am Theater Chemnitz. Seit 2004 leitet er die Württembergische Landesbühne in Esslingen. 2014 wird er die Intendanz der Neuen Bühne Senftenberg übernehmen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Manuel Soubeyrand:

Othello an der Württembergischen Landesbühne in Esslingen (10/2012)

Das Jahr100Spektakel an der Neuen Bühne Senftenberg

Mutter Courage und ihre Kinder an der Neuen Bühne Senftenberg (9/2015)

spielzeiteuropa

spielzeiteuropa nennt sich die Gastspielreihe der Berliner Festspiele, die seit 2004 alljährlich in den Wintermonaten ausgerichtet wird.

Die Saison 2009/10 wurde mit einem mehrtätigen Riesenpuppenspektakel der französischen Truppe Royal de Luxe eröffnet. Obwohl von der massiven Medien-Präsenz im Vorfeld maximal genervt, war es, so lesen Sie im Redaktionsblog, um die Riesen-Resistenz des Redakteurs alsbald geschehen.

Nachtkritiken zur Saison 2007/08:
Stifters Dinge [The Pianopiece], Regie: Heiner Goebbels (10/2007)
The Sound of Silence, Regie: Alvis Hermanis (11/2007)
Les Paravents (Die Wände), Regie: Frédérik Fisbach (Festival d'Avignon, 07/2007)
Medea, Regie: Grzegorz Jarzyna (01/2008)

Nachtkritiken zur Saison 2008/09:
Das Pulverfass, Regie: Dimiter Gotscheff (08/2008)
Verbrechen und Strafe, Regie: Andrea Breth (Salzburger Festspiele, 07/2008)
Der Lauf zum Meer, Regie: Thorsten Lensing / Jan Hein (01/2009)
(Kein) König Lear, Regie: Luc Bondy (Burgtheater Wien, 05/2007).

Nachtkritiken zur Saison 2009/10:
Eonnagata, von und mit: Sylvie Guillem, Robert Lepage, Russel Maliphant.

Spiralblockaffäre

Spiralblockaffäre nennt man den Theaterskandal am 16. Februar 2006 im Schauspiel Frankfurt, unter Intendantin Elisabeth Schweeger. In Sebastian Hartmanns Inszenierung "Das große Massakerspiel oder Triumph des Todes" nach Eugène Ionesco attackierte der Schauspieler Thomas Lawinky den durch Unmutsbekundungen aufgefallenen leitenden Theaterkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Gerhard Stadelmaier. Er entriss ihm seinen Spiralblock und stöberte in den Aufführungsmitschriften, woraufhin der Kritiker den Saal verließ. Stadelmaier berichtete von den Ereignissen in der FAZ vom 18. Februar 2006 unter dem Titel Angriff auf einen Kritiker. Es schloss sich eine wochenlange Feuilletondebatte über das Selbstverständnis der Theaterkritik sowie Möglichkeiten und Grenzen interaktiver Theaterformen an. Nachdem Thomas Lawinky am Schauspiel Frankfurt kündigte, um seiner Demission zuvor zu kommen, bot Claus Peymann ihm medienwirksam Asyl am Berliner Ensemble an.

Was Gerhard Stadelmaier von dem von ihm so genannten Regisseurstheater hält, hat er im Mai 2010 im brandenburgischen Schloss Neuhardenberg dargelegt.

Spregelburd, Rafael

Rafael Spregelburd, 1970 in Buenos Aires geboren, argentinischer Dramatiker und Regisseur.

Das Deutsche Schauspielhaus stellte 2001 erstmals zwei Teile seiner "Heptalogie des Hieronymus Bosch" vor, sieben Stücke frei nach den sieben Todsünden. Nachdem "Die Dummheit" 2004 im Rahmen des Festivals Internationale Neue Dramatik (F.I.N.D. 4) an der Berliner Schaubühne szenisch gelesen wurde, interessierten sich weitere Theater für seine Stücke. Inzwischen ist er einer der wichtigsten Vertreter des argentinischen Theaters.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Rafael Spregelburd:

Die Dummheit (Stuttgart, 7/2007), R: Friederike Heller

Die Sturheit (Frankfurt, 5/2008), R: Burkhard C. Kosminski

Die Panik (Luzern, 5/2008), R: Andreas Herrmann

Alles (DEA) am Badischen Staatstheater Karlsruhe (1/2010, auch Regie)

Die Paranoia beim F.I.N.D.-Festival, Schaubühne Berlin (3/2010)

Call me God am Münchner Residenztheater (11/2012, Co-Autor)

Spam am Theater Rampe Stuttgart (3/2016), R: Marie Bues

Inferno am Voralberger Landestheater Bregenz (2/2017), R: Steffen Jäger

Links:

www.spregelburd.com.ar/de

Stadttheaterdebatte

Stadttheaterdebatte. In der Artikel- und Interviewserie zur "Zukunft des Stadttheaters" – kurz Stadttheaterdebatte – schreiben auf nachtkritik.de Theatermacher*innen wie auch Theaterbeobachter*innen über die Gegebenheiten und Veränderungsmöglichkeiten der deutschsprachigen Theaterlandschaft.

Im weltweiten Vergleich gilt die deutschsprachige Theaterlandschaft mit ihrer Vielzahl an öffentlich geförderten Theatern noch immer als einzigartig. Hervorgegangen aus den Hoftheatern des 18. und 19. Jahrhunderts und privaten bürgerlichen Theatern hat sich das Stadttheater im 20. Jahrhundert zu einer zentralen Stätte der Repräsentation, Vermittlung und Befragung von urbanen bürgerlichen Existenzbelangen entwickelt.

Die Institution Stadttheater – zu der im weiten Sprachgebrauch auch die auf Landesebene mitgeförderten Staatstheater gerechnet werden – operiert mit einem großen Apparat an festangestelltem Personal, durch den ein umfangreicher Ensemble- und Repertoirebetrieb ermöglicht wird. Inwieweit dieses traditionsreiche System den künstlerischen und sozialen Ansprüchen der Gegenwart genügt und in welchem Konkurrenz- oder Austauschverhältnis es zur großen, vornehmlich projektbezogen geföderten Freien Szene steht, wird in der Stadttheaterdebatte diskutiert.

Beiträge zur Stadttheaterdebatte auf nachtkritik.de:

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters I: Dem Stadttheater ist noch zu helfen – zu Positionen der Freien Szene, von Matthias von Hartz (6/2011)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters II: Die Funktion des Stadttheaters – zum Theater in der Netzgesellschaft, von Ulf Schmidt (7/2011)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters III: Geburt des Autors aus dem Nachspielen – zu Neuer Dramatik im Repertoirebetrieb, von Ute Nyssen (8/2011)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters IV: Kraftzentren im Dickicht der Städte – Stadttheater als kommunaler Diskursmotor, von Torsten Jost und Georg Kasch (9/2011)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters V: Tendenzieller Fall der Legitimitätsrate – Ein Brief zum Arbeitsbuch "Heart of the City. Recherchen zum Stadttheater der Zukunft", von Nikolaus Merck (10/2011)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters VI: In den Städten finden Kämpfe statt – Dirk Pilz und Christian Rakow sprechen mit dem Intendanten des Deutschen Theaters Ulrich Khuon (10/2011).

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters VII: Wer sich dauernd rechtfertigt, wird infrage gestellt – Marion Tiedtke zum Überleben der Theater als Ort der Kunst (1/2014)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters VIII: Auf dem Weg zum agilen Theater – Ulf Schmidts Vortrag zum "nächsten Theater" (2/2014)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters IX: Bloß keinen Fisch essen – Tobi Müller über die angebliche Offenheit der Stadttheater (2/2014)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters X: Domestizierte Kreativität – Frank Krolls Verleger-Replik auf Ulf Schmidts Thesen zur Agilisierung des deutschen Theatersystems (3/2014)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XI: Wäre das schlimm? – Bernd Stegemann plädiert für das Künstlertheater (3/2014)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XII: Ändere die Welt, nicht das Theater – Klaus Völker über das Regisseursprojektetheater (5/2014)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XIII – Offener Brief. Mannheimer Schauspielintendant Burkhard C. Kosminski fordert den Solidaritätszuschlag für die Kultur umzuwidmen (6/2014)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XIV: Wer in der milchglasigen Käseglocke sitzt ... – Peter Grabowskis Antwort auf Burkhard C. Kosminskis Forderung nach einem Solidaritätszuschlag für Kultur (6/2014)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XV: Denkt unökonomisch! – Der Heidelberger Intendant Holger Schultze plädiert für das Theater als nicht-interessengesteuerten Schutzraum (6/2014)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XVI: Reißt die Mauern der Tradition ein! – Die Theater müssen erst ihre Kunstfreiheit zurückerlangen, um überhaupt zukunftsfähig zu sein, findet Matthias Weigel (10/2014)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XVII – Wir müssen die alten Texte festhalten, indem wir sie loslassen, sagt der Dortmunder Dramaturg Alexander Kerlin

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XVIII – Über die Wiedergeburt des Theaters aus der Rhetorik des Digitalen von Ulf Otto (10/2014)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XIX – Über Gegenwartsdramatik und ein Theater jenseits des Mittelguten von Robin Detje (1/2015)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XX – Das Ensembletheater? Nur noch romantische Erinnerung! von Matthias Weigel (4/2015)

Debatte um die Zukunft des Stadttheates XXI – Warum Ensembletheater tragende Säulen der deutschsprachigen Theaterlandschaft sind schreibt Thomas Bockelmann, Intendant des Staatstheaters Kassel (5/2015)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXII – Teamleitungen als Chance für reaktionsschnelle und lernfähige Theaterhäuser von Esther Boldt (6/2015)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXIII – Die Dramaturgin Sabine Reich fordert das Theater dazu auf, seinen gymnasialen Habitus abzulegen von Sabine Reich (9/2015)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXIV – Einwurf von Außen: Das deutsche Theater ist nicht so renovierungsbedürftig, wie seine Kritiker behaupten von Holger Syme (10/2015)

Stadttheaterdebatte XXV – Mark Terkessidis plädiert für einen Theaterwandel auf Augenhöhe mit der Öffentlichkeit von Mark Terkessidis (1/2016)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXVI – Das Zeitalter der Dramaturgie von Christian Holtzhauer (1/2016)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXVII – Dramaturg Harald Wolff über Theater als Erfahrungsräume für Demokratie von Harald Wolff (11/2016)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXVIII – Stephanie Gräve und Jonas Zipf zu Leitungsstrukturen an Theatern von Stephanie Gräve und Jonas Zipf (1/2017)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXIX – "Kulturinfarkt"-Co-Autor Dieter Haselbach zum Reformbedarf des deutschen Theatersystems von Dieter Haselbach (1/2017)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXX – Christian Rakow widerspricht Dieter Haselbachs Forderung nach einem Ende des Stadttheatersystems von Christian Rakow (2/2017)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXXI – Der Informierte Künstler – Thomas Schmidt modelliert das neue Mitbestimmungstheater (4/2017)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXXII – Institutionen und Formate im Umbruch. Interview mit dem Intendanten der Berliner Festspiele Thomas Oberender (7/2017)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXXIII – Dirk Pilz fordert bei den Römerberg-Gesprächen in Frankfurt/Main das Ende der selbstverlorenen Betriebsbespiegelung des Theaters (10/2017)

Debatte um die Zukunft des Stadttheaters XXXIV – Necati Öziri argumentiert bei den Römerberggesprächen in Frankfurt am Main für ein politisches Theater neuen Typus (11/2017)

Texte aus dem Umfeld der Stadttheaterdebatte auf nachtkritik.de:

Plädoyer für ein populäres Theater – gegen Nischendenken, von Stefan Keim (11/2007)

Der Traum von der Tabula rasa – zur Wiedergeburt des Stadttheaters aus dem Geist der Freien Szene beim Impulse Festival, von Dorothea Marcus (12/2007)

Es muss auch ohne Video gehen – über das Theater in Zeiten der Finanzkrise, Gespräch mit Ludwig von Otting, kaufmännischer Geschäftsführer des Thalia Theaters Hamburg (4/2009)

15 Versuche für die Zukunft des Theaters – zum Festival Impulse und den Positionen der Freien Szene, von Matthias von Hartz und Tom Stromberg  (11/2009)

Die Verschwörung der Heuchler – über das Stadttheater im Zeitalter seiner Beschleunigung, von Michael Eberth (9/2010)

Frieren fürs Migrantenprojekt? – zu Interkulturalität und Stadttheater, von Jürgen Reuß (1/2011)

Migranten spielen auf den Sprechbühnen keine Rolle – zu Interkulturalität und Stadttheater, von Özgür Uludag (5/2011)

Raus in die Stadt – aber wie? – zur Situation der Stadttheater in NRW, von Sarah Heppekausen (6/2011)

Kommentar zur Debatte um die Spielplanabstimmung des Thalia Theaters, von Georg Kasch (12/2011)

Videointerview mit Carl Hegemann zu den Ergebnissen der Thalia-Spielplanabstimmung, von Matthias Weigel (12/2011)

Buchrezension: "Der Kulturinfarkt" – vier Kulturpolitiker wollen die Kulturlandschaft umkrempeln, von Nikolaus Merck (3/2012)

Presseschau: "Der Kulturinfarkt" (3/4/2012)

Zur "Kulturinfarkt"-DebatteDer Angriff der Neoliberalen auf die Kulturförderung der öffentlichen Hand, von Matthias Burchardt (4/2012)

Theater als GmbH – Was aus dem einstigen Heilsversprechen geworden ist von Stefan Rosinski (3/2013)

Stuttgarter Rede zur Zukunft der Kultur von Heiner Goebbels (5/2013)

Warum wir eine Unternehmensethik für das Theater brauchen von Daniel Ris (6/2013)

Die Zukunft des Theaters von Thomas Ostermeier (7/2013)

Abschiedsrede zur Schließung des Wuppertaler Schauspielhauses von Christian von Treskow (7/2013)

Bekommt das Stadttheater noch mit, wie sich Gesellschaft verändert? – Wie das Theater Freiburg nach neuen Wegen sucht, von Jürgen Reuß (9/2013)

Über ein Theater der Nationen von Johan Simons (10/2013)

Wem gehört das Theater? – über ein Theater der Teilhabe von Björn Bicker (10/2013)

Das Wirtschaftsmagazin brand eins über das deutsche Stadttheater am Beispiel des Thalia Theaters Hamburg (Presseschau vom 5. September 2014)

Das Monatsmagazin Cicero schaut sich in der kriselnden deutschen Theaterlandschaft um (Presseschau vom 6. September 2014)

Selam Opera! Der Sammelband erzählt aufschlussreich von Diversity im Opern- und Kulturbetrieb (Buchbesprechung 11/2014)

Im Tagesanzeiger plädieren Christoph Fellmann und Andreas Tobler für eine gründliche Reform der Schweizer Theaterlandschaft (Presseschau, 16. Dezember 2014)

Zeiten der Selbstermächtigung – Über die Situation des Feuilletons, des Theaters und der Theaterkritik unter den Bedingungen des digitalen Epochenwechsels ein Vortrag von Esther Slevogt (12/2014)

Offener Brief zur Krise der Mehrspartenhäuser und des Theaters Plauen-Zwickau (4/2015)

Wie sich das politische Theater selbst betrügt – Ein Zwischenruf von nachtkritik.de-Redakteur Michael Wolf (11/2016)


Siehe auch: Hildesheimer Thesen

Stanev, Ivan

Ivan Stanev, 1959 im bulgarischen Varna geboren, ist Regisseur, Autor und Filmemacher.

Stanev studierte Philosophie und absolvierte an der Hochschule für Schauspiel, Regie und Theaterwissenschaft in Sofia ein Regiestudium. 1989 kam Stanev mit der Schauspielerin Jeanettte Spassova aus Sofia nach Berlin, wo er ein freies Theaterensemble gründete, dem von 1989–1993 u. a. auch Barbara Bürk angehörte. Auf Stanevs Anregung hin kam Anfang der 1990er Jahre auch Samuel Finzi nach Deutschland.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Ivan Stanev:

Rustschuk - Die geretten Zunge am Theater Osnabrück (1/2011).

Link:

www.ivanstanev.com