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Begriff Definition
Py, Olivier

Olivier Py, 1965 in Grasse geboren, französischer Autor, Schauspieler, Regisseur, Intendant und Festivalleiter.

Olivier Py entwickelte sich seit der Jahrtausendwende zunehmend vom Schauspiel- zum fast ausschließlichen Opernregisseur; seine Inszenierung von Meyerbeers "Les Huguenots" am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel wurde von der Zeitschrift "Opernwelt" 2011 zur "Inszenierung des Jahres" gewählt. Von 2007 bis 2011 war Py Intendant des Odéon-Theatre de l'Europe in Paris und wurde 2013 Direktor des Festival d'Avignon.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Olivier Py:

Die Sonne (UA) an der Volksbühne Berlin (11/2011)

Orlando ou L'impatience bei Festival d'Avignon (7/2014)

Andere Beiträge zu Oliver Py auf nachtkritik.de

Meldung: Luc Bondy soll Leiter des Pariser Odéon-Theaters werden (4/2011)

Presseschau: Die FAZ schreibt über den Fall Olivier Py und die französische Kulturpolitik (4/2011)

Meldung: Olivier Py wird Leiter des Festival d'Avignon (4/2011)

Meldung: Nach den französischen Kommunalwahlen: Festival d'Avignon droht mit Wegzug (3/2014)

Bericht: Das Festival d’Avignon 2015 - Der Wunsch nach mehr Politik trifft verschiedene Arten des Verschwindens (7/2015)

Meldung: Corona-Krise – Festival d'Avignon abgesagt (4/2020)

Siehe auch: Festival d'Avignon

Quesne, Philippe

Philppe Quesne, 1970 in Frankreich geboren, ist Regisseur und Theaterleiter. Quesne studierte Bildende Kunst, visuelle Gestaltung und Bühnenbild in Paris. Zunächst entwarf er Bühnenbilder und Designs für Opern, Konzerte, Theaterperformances und Kunstausstellungen. 2003 gründete er in Paris das Vivarium Studio. Die heterogen zusammengesetzte Künstlergruppe aus Schauspielern, Bildhauern, Tänzern, Musikern und einem  inswischen verstorbenen) Hund debütierte 2003 mit "La démangeaison des ailes". Seit 2014 leitet Philippe Quesne das Theater Nanterre - Amandiers in Paris.

Nachtkritikenzu Inszenierungen von Philippe Quesne:

La mélancolie des dragons (Eröffnung des Kampnagel-Festivals, 7/2009)

Big Bang im HAU Berlin (7/2010)

Pièce pour la Technique du Schauspiel Hanovre bei Theaterformen Hannover (6/2011)

Unendlicher Spaß, Station im Rahmen der 24-Stunden-Stadttour am HAU Berlin (6/2012)

Anamorphosis アナモルフォーシス im Essener PACT Zollverein (4/2013)

Swamp Club bei den Wiener Festwochen (6/2013)

Next Day beim Theater der Welt Mannheim (5/2014)

Caspar Western Friedrich in den Münchner Kammerspielen (1/2016)

Usher an der Staatsoper Berlin (10/2018)

Crash Park – Das Leben einer Insel im HAU Berlin (12/2018)

Farm Fatale an den Münchner Kammerspielen (3/2019)

Andere Beiträge zu Philippe Quesne:

Vivarium Studio – Die Pariser Gruppe um Philippe Quesne bringt die Dinge zum Tanzen (4/2009)

Siehe auch: Vivarium Studio.

Quiñones, Aenne

Aenne Quiñones, in Berlin geboren, ist Dramaturgin, Kuratorin und Theaterleiterin. Seit 2012 gehört sie zum Leitungsteam des Berliner HAU.

Nach ihrem Studium an der Berliner Humboldt-Universität war sie von 1985 bis 1993 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Sektion Darstellende Kunst der Ostberliner Akademie der Künste. 1996 war Aenne Quiñones Mitbegründerin des Berliner Theater- und Performance-Festivals reich & berühmt im Berliner Podewil, wo sie von 1997 bis 2002 Kuratorin für Theater/Performance war. Von 2002 bis 2011 war sie Dramaturgin an der Volksbühne, wo sie u.a von 2002 bis 2007 für die Spielstätte im Prater in Zusammenarbeit mit dem künstlerischen Leiter René Pollesch verantwortlich war. Außerdem war sie 2004 Teil des künstlerischen Leitungsteams der Ruhrfestspiele Recklinghausen unter Frank Castorf.  2010 und 2012 war sie künstlerische Leiterin des Theaterfestivals "FAVORITEN" in Dortmund und während der Spielzeit 2011/12 als Dramaturgin am Residenztheater München tätig. Seit 2012 gehört sie zum Leitungsteam des HAU Berlin.

Quintana, Alejandro

Alejandro Quintana, 1951 in Chile geboren, ist Schauspieler und Regisseur.

Quintana studierte Schauspielkunst in Santiago de Chile und emigrierte nach dem Militärputsch 1973 in die DDR. Von 1974 bis 1981 war er Schauspieler und Regisseur am Volkstheater Rostock und Dozent an der Schauspielschule Rostock. Weitere Stationen seiner Laufbahn als Regisseur waren unter anderem das Berliner Theater der Freundschaft, das Berliner Ensemble und das Staatstheater Cottbus, wo er von 1993 bis 1998 als Regisseur und von 2000 bis 2003 als Oberspielleiter tätig war. Von 1998 bis 2000 war er Schauspieldirektor am Volkstheater Rostock. Von 2008 bis 2016 war Quintana Schauspieldirektor am Theater Heilbronn.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Alejandro Quintana:

Faust I am Theater Heilbronn (7/2009)

Das Käthchen von Heilbronn am Theater Heilbronn (7/2010)

Die Bibel am Theater Rudolstadt (1/2017)

Der Meister und Margarita am Theater Rudolstadt (1/2018)

Weitere Beiträge zu Alejandro Quintana:

Meldung: Alejandro Quintana unter Stasi-Verdacht (9/2008)

Meldung: Stasi-Verdacht gegen Alejandro Quintana entkräftet (10/2008)

Rabe, Anne

Anne Rabe, 1986 in Wismar geboren, ist Dramatikerin.

Rabe studierte Germanistik und Theaterwissenschaften an der Berliner FU und ist Absolventin des Studiengangs "Szenisches Schreiben" der Berliner Universität der Künste. 2008 erhielt sie den Kleist-Förderpreis für junge Dramatik. 2009 nahm Anne Rabe am Kooperationsprojekt von nachtkritik.de, UdK und UniT Graz szenen.nachtkritik.de teil. Darüber hinaus schreibt sie für Film und Fernsehen, veröffentlicht Lyrik, Prosa und übersetzt Theaterstücke und Hörspiele aus dem Englischen.

Texte von Anne Rabe auf nachtkritik.de

Debattentext: So war's nicht – Gegendarstellung zu Darja Stockers Text "Und was hat das mit Sexismus zu tun?" über die Studienzeit an der Berliner UdK (8/2017)


Nachtkritiken zu Stücken von Anne Rabe:

Das erste Stück über Martin im Rahmen der Deutschlandsaga an der Berliner Schaubühne (3/2008)

Achtzehn Einhundertneun-Lichtenhagen am Theater Chemnitz (11/2008)

Als ob schon morgen wär am Nationaltheater Mannheim (12/2010)

Ohne Netz am Stadttheater Gießen (2/2011).

Rabtaldirndln

Die Rabtaldirndln aus Graz/Österreich sind ein freies Theaterkollektiv, dem Rosi Degen, Bea Dermond, Barbara Carli, Gudrun Maier und Gerda Strobl angehören.

Seit 2003 produziert die Gruppe Performances und Theaterstücke zu Themen im Spannungsfeld von Stadt und Land. Mit ihrer Produktion "Aufplatzen" wurden die Rabtaldirndln zur 2011er Ausgabe des Festivals Impulse eingeladen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen der Rabtaldirndln:

Berge versetzen beim Transport-Festival des Pathos München (6/2011)

Aufplatzen beim Festival Impulse (07/2011)

Schwarze Wolle am Wiener brut (2/2013)

Böse Frauen am Wiener brut (12/2018)


Link:

www.dierabtaldirndln.wordpress.com

Rambert, Pascal

Pascal Rambert, geboren 1962 in Frankfreich, ist Autor, Choreograph und Regisseur.

Rambert verfasste zahlreiche Theaterstücke, er inszenierte in Oper und Sprechtheater und arbeitete für den Film. 2007 bis 2016 war er der Leiter des Théâtre de Gennevilliers, einem Zentrum für zeitgenössische französische Dramatik. Seit 2017 ist er assoziierter Künstler am Théâtre des Bouffes du Nord in Paris und am El Pavón Teatro Kamikaz in Madrid. Seit 2014 ist er assoziierter Dramatiker am National Theatre Strasbourg. Rambert erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. für sein dramatisches Schaffen den "Grand prix de l’Académie Française" 2016.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Pascal Rambert: 

Ende einer Liebe am Thalia Theater Hamburg (4/2014)

Eine (mikro)ökonomische Weltgeschichte, getanzt am Thalia Theater Hamburg (1/2015)

Architecture beim Festival d'Avignon (7/2019)

 

Link:
www.structureproduction.com

 

Siehe auch: Festival d'Avignon

Ramm, Carsten

Carsten Ramm, 1958 in Hannover geboren, ist Regisseur.

Nach dem Studium der Theaterwissenschaften und Publizistik in Berlin war er an verschiedenen Theatern als Dramaturg und/oder Regisseur tätig, so am Rheinischen Landestheater Neuss und den Landesbühnen Sachsen in Radebeul. An beiden Häusern arbeitete er auch mehrere Jahre als Oberspielleiter. Seit 1998 ist Carsten Ramm Intendant der Badischen Landesbühne in Bruchsal.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Carsten Ramm:

Goethe Lenau Faust an der Badischen Landesbühne Bruchsal (2/2010)

Schmerzliche Heimat an der Badischen Landesbühne Bruchsal (2/2017)

Es wird schon nicht so schlimm! an der Badischen Landesbühne Bruchsal (11/2017)

Der Illegale an der Badischen Landesbühne Bruchsal (9/2019)

Andere Beiträge zu Carsten Ramm:

Meldung: Badische Landesbühne verlängert Intendanten Carsten Ramm (9/2014)

Meldung: Badische Landesbühne verlängert Intendanten (12/2018)

Rasche, Ulrich

Ulrich Rasche, geboren 1969, ist Regisseur.

Nach einem Kunstgeschichts-Studium in Bochum sammelte Rasche erste Theatererfahrungen bei Jürgen Kruse in Bochum und bei Edith Clever und Dieter Sturm an der Berliner Schaubühne. Außerdem war er Stipendiat an Robert Wilsons Watermill Center bei Southampton (USA). Es folgten Arbeiten am Staatstheater Stuttgart, der Volksbühne Berlin, dem Theater Bonn, den Sophiensaelen Berlin sowie bei den Wiener Festwochen und dem Schauspiel Frankfurt. 2013 wurde Rasche mit dem Kunstpreis der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet. Mit seiner Inszenierung Die Räuber wurde er 2017 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2018 erfolgte eine weitere Einladung für Woyzeck am Schauspielhaus Basel.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Ulrich Rasche:

Salome am Staatstheater Stuttgart (10/2009)

Seestücke an der Berliner Volksbühne (11/2009)

Die Entführung aus dem Serail in den Sophiensaelen Berlin (2/2010)

Wilhelm Meister am Schauspiel Frankfurt (8/2010)

30. September am Staatstheater Stuttgart (9/2011)

Die Apokalypse am Staatstheater Stuttgart (1/2013)

Die kosmische Oktave an den Sophiensaelen Berlin (3/2014)

Dantons Tod am Schauspiel Frankfurt (3/2015)

Das Erdbeben in Chili am Theater Bern (10/2015)

Die Räuber am Residenztheater München (9/2016)

Sieben gegen Theben/Antigone am Schauspiel Frankfurt (2/2017)

Woyzeck am Schauspielhaus Basel (9/2017)

Das große Heft am Staatsschauspiel Dresden (2/2018)

Die Perser bei den Salzburger Festspielen (8/2018)

Elektra am Residenztheater München (2/2019)

Das große Heft beim Berliner Theatertreffen (5/2019)

Die Bakchen am Wiener Burgtheater (9/2019)

4.48 Psychose am Deutschen Theater Berlin (1/2020)

Das Erdbeben in Chili am Residenztheater München (9/2020)

 

Weitere Beiträge zu Ulrich Rasche:

Meldung: Kunstpreis der AdK Berlin an Ulrich Rasche (1/2013)

Meldung: Einladungen zum Theatertreffen 2017 (2/2017)

Meldung: Die Sieger der Theater heute-Jahresumfrage 2017 (8/2017)

Meldung: Nestroy-Preise 2017 verliehen (11/2017)

Meldung: Einladungen zum Berliner Theatertreffen 2018 (1/2018)

Bericht: Streit am Frankfurter Schauspiel – Eine Rekonstruktion (5/2019)

Presseschau: Rasche-Choristen gegen prekäre Arbeitsbedingungen am Burgtheater Wien (1/2020)

Rast, Christina

Christina Rast, geboren 1968 in Luzern, ist eine Schweizer Theaterregisseurin.

Rast studierte Germanistik, Filmwissenschaft und Russistik an der Universität Zürich und assistierte am Schauspielhaus Zürich, wo sie u.a. mit Christoph Marthaler zusammengearbeitet hat. 2002 gründete sie ebenda mit Michel Schröder und Ingo Berk die Spielstätte "bunk r!". Es folgten Inszenierungen u.a. am Schauspielhaus Graz, am Thalia Theater Hamburg, am Luzerner Theater, am Theater Rampe in Stuttgart, am Landestheater in Tübingen und am Theater Aachen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christina Rast:

Friss und stirb am Theater Rampe Stuttgart (4/2010)

wirkinderdesnetzes am Schauspielhaus Graz (1/2009)

Willkommen in Theben am Staatstheater Oldenburg (9/2012)

Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend
am Schauspielhaus Graz (4/2014)

Das Haus mit Verein für Raum und Zeit e.V. in Spangenberg (8/2014)

89/90 am Staatsschauspiel Dresden (8/2016)

Man bleibt wo man hingehört ... am Theater Luzern (11/2016)

Matto regiert am Theater St. Gallen (1/2018)

Die Nibelungen am Theater Aachen (3/2019)