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Begriff Definition
Rau, Milo

Milo Rau, geboren 1977 in Bern, ist Theater-  und Filmemacher und mit Beginn der Spielzeit 2018/19 künstlerischer Leiter des Nederlands Toneel Gent (NT Gent).

Rau studierte Germanistik, Romanistik und Soziologie in Zürich, Berlin und Paris. Als Theaterautor und -regisseur ist Rau ebenso in der freien Szene wie an Stadttheatern tätig gewesen. 2007 gründete er das International Institute of Political Murder (IIPM) als Produktionsfirma für seine "multimediale Bearbeitung historischer oder gesellschaftspolitischer Konflikte".

2012 wurde Rau mit "Hate Radio", einem Reenactment einer Sendung des Völkermordradios RTLM in Ruanda, zu "Radikal jung" und zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2014 wurde er mit einem der neu ins Leben gerufenen Schweizer Theaterpreise sowie für "Civil Wars" mit dem Preis des Festivals Politik im Freien Theater ausgezeichnet. Im November 2015 erhielt Milo Rau den ersten Konstanzer Konzilspreis "für europäische Begegnungen und Dialog". 2017 übernahm er die Saarbrücker Poetikdozentur.

Texte von Milo Rau auf nachtkritik.de:

Eröffnungsrede zu "Das Kongo Tribunal"  (5/2015), auch auf Französisch

Das Genter Manifest zum Stadttheater der Zukunft (5/2018)

Der Schauspieler des 21. Jahrhunderts – Rede zur Alfred-Kerr-Preis-Verleihung beim Berliner Theatertreffen 2018 (5/2018)

Nachtkritiken zu Arbeiten von Milo Rau:

Die letzten Tage der Ceaușescus am Hebbel-am-Ufer in Berlin (12/2009)

Hate Radio am Hebbel-am-Ufer in Berlin (12/2011)

Breiviks Erklärung am Nationaltheater Weimar (10/2012)

Die Moskauer Prozesse am Andrej-Sacharow-Zentrum Moskau (03/2013)

Die Zürcher Prozesse. Erster Sitzungstag am Zürcher Theater Neumarkt (5/2013)

Die Enthüllung des Realen in den Sophiensaelen Berlin (11/2013)

Werkschau von Milo Rau an den Berliner Sophiensälen  (11/2013)

Moskauer Prozesse Filmkritik (3/2014)

The Civil Wars beim Zürcher Theaterspektakel (8/2014)

The Dark Ages am Münchner Residenztheater (4/2015)

Das Kongo Tribunal in den Sophiensaelen in Berlin (6/2015)

Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs an der Schaubühne Berlin (1/2016)

Five Easy Pieces beim Kunstenfestival Brüssel (5/2016)

Empire beim Zürcher Theaterspektakel (9/2016)

Die 120 Tage von Sodom am Schauspielhaus Zürich (2/2017)

Lenin an der Schaubühne Berlin (10/2017)

General Assembly an der Schaubühne Berlin (11/2017)

Die Wiederholung. Histoire(s) du théâtre, Teil 1 vom NT Gent, Gastspiel am Théâtre Vidy-Lausanne (5/2018)

Lam Gods am NT Gent (9/2018)

Orest in Mossul am Schauspielhaus Bochum (5/2019)

Das neue Evangelium/Die Revolte der Würde in Matera/Italien (10/2019)

Familie am NT Gent (1/2020)

Everywoman bei den Salzburger Festspielen (8/2020)

Weitere Beiträge zu Milo Rau:

Debatte: Kritik der Eröffnungsrede zu Milo Raus "Kongo Tribunal" von Esther Slevogt (5/2015)

Essay: Aktivistisches Theater – die Suche nach politischer Wirksamkeit in Zeiten der polarisierten Öffentlichkeit (u.a. über Milo Rau) von Sophie Diesselhorst (12/2015)

Filmkritik: Kongo Tribunal – Milo Raus Dokumentarfilm über seinen fiktiven Gerichtshof in Bukavu und Berlin zur Untersuchung von Verbrechen im Ostkongo (11/2017)

Meldung: Milo Raus Film "Das Kongo Tribunal" erhält Zürcher Filmpreis (11/2017)

Meldung: Milo Raus Münchner Projekt "Jeanne d'Arc" abgesagt (11/2017)

Presseschau: Milo Rau im Berner Bund über seine Ausladung von einem Debattenforum des Ringier-Verlages (12/2017)

Meldung: Akademische Ehren für Milo Rau (4/2019)

Buchkritik: Das geschichtliche Gefühl – Milo Raus Saarbrücker Poetikdozentur erscheint als Buch (5/2019)

Meldung: Milo Rau erhält Gerty-Spies-Literaturpreis (3/2020)


Links:

international-institute.de

althussers-haende.org

Raum + Zeit

Raum+Zeit ist ein Theaterkollektiv, bestehend aus der Dramaturgin Alexandra Althoff, dem Autor Lothar Kittstein und dem Regisseur Bernhard Mikeska.

Seit 2009 arbeitet das Trio regelmäßig zusammen. Ihre Inszenierungen bezeichnen sie selbst als Installationen. Die Besucher werden in der Regel einzeln durch einen Parcours geschickt. Auf ihrer Internetseite heißt es: "Im Zentrum des Geschehens steht der Zuschauer: Er wird an eine Grenze geführt, an der es fraglich wird, ob er nur Beobachter oder schon Teil der Inszenierung ist. Der Zuschauer agiert in einem Machtspiel von Sehen und Gesehenwerden. Er wird in einen Zustand versetzt, der Abwehr und Identifikation, Empathie und Distanz zugleich provoziert. So verdichten sich Inszenierung und Realität zu einer neuen Erfahrung. Man kommt dichter dran, auch an sich selbst." Ihre Arbeit Antigone :: Comeback wurde zum Schweizer Theatertreffen 2019 eingeladen.

 

Nachtkritiken zu Arbeiten von Raum+Zeit:

Remake :: Rosemarie am Schauspiel Frankfurt (12/2009)

Opening Night :: Alles über Laura am Residenztheater München (10/2015)

Goethe: Vom Verschwinden beim Kunstfest Weimar (8/2016)

In deinem Pelz am Theater Heidelberg (11/2016)

Camera Obscura :: Lenz beim Kunstfest Weimar (8/2017)

Playing :: Karlstadt am Münchner Residenztheater (5/2018)

Antigone :: Comeback am Theater Chur (10/2018)

Requiem am Theater Bielefeld (1/2020)

 

Link:

www.raumundzeit.art

Rausch, Tobias

Tobias Rausch, 1972 in Frankfurt/Main geboren, ist Regisseur und Autor.

Nach einem Studium der Philosophie, Biologie und Literaturwissenschaften promovierte er am Lehrstuhl für Kulturphilosophie und Philosophische Anthropologie der Berliner Humboldt-Universität.

Tobias Rauschs Arbeit wird dem Dokumentartheater zugeordnet, seine Stücke entstehen auf Basis von Recherchen und Interviews. 2001 gründete er das Theater- und Performancekollektiv "lunatiks produktion". Inszenierungen u.a. am Deutschen Theater Berlin, Schauspiel Hannover, Staatstheater Stuttgart, Schauspiel Frankfurt, Theater Basel, Hebbel am Ufer Berlin, LOFFT Leipzig, an den Sophiensaelen Berlin, den Three Mills Island Studios London.

Rausch wurde ausgezeichnet mit dem Dr.-Otto-Kasten-Preis 2012, dem Bremer Autoren- und Produzentenpreis 2007, dem Humboldt-Preis 2001 sowie dem Literaturförderpreis der Stadt Mainz 1997. Von 2009 bis 2011 war er Jurymitglied beim Fonds Heimspiel der Kulturstiftung des Bundes. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Rausch Leiter der Bürgerbühne Dresden.

Texte von Tobias Rausch auf nachtkritik.de:

Essay: Recherchetheater – Von jetzt an ist alles Material (gemeinsam mit Ruth Feindel) (1/2016)

Essay: Staging Nature – Über die Schwierigkeit, die Natur auf die Bühne zu bringen (10/2019)


Nachtkritiken zu Inszenierungen und Projekten von Tobias Rausch:

Schicht C. Eine Stadt und die Energie am Theater Vorpommern (10/2008)

Statisten des Skandals am Theater Kiel (4/2009)

Wachsen oder weichen – Drei Jahre nach dem Ende der Menschheit am Schauspiel Hannover ("Botanisches Langzeittheater" ab 11/2010)

Oder Bruch am Deutschen Theater Berlin (2/2012)

Felix Krull und seine Erben am Theater Kiel (4/2012)

Einigkeit und … am Theater Heidelberg (6/2012)

Fluchtpunkt Berlin am Deutschen Theater Berlin (1/2013)

Dunkle Materie. Ein Weltraumabenteuer über Liebe am Theater Bielefeld (5/2015)

Demetrius (Exporting Freedom) am Nationaltheater Mannheim (6/2017)

Links:

www.tobiasrausch.de

www.lunatiks.de

Recke, Anta Helena

Anta Helena Recke, geboren 1989 in München, ist Theaterregisseurin und Performerin.

Recke studierte Szenische Künste an der Universität Hildesheim. Von 2015 bis 2017 war sie Regieassistentin an den Münchner Kammerspielen bei Intendant Matthias Lilienthal. Ihre 2017 an den Kammerspielen entwickelte Schwarzkopie der Münchner "Mittelreich"-Inszenierung von Anna-Sophie Mahler im Stile der Appropriation Art wurde 2018 zu Radikal Jung und zum Berliner Theatertreffen eingeladen und 2019 mit dem ITI-Preis ausgezeichnet, ihr "Angstpiece" 2019 zum Festival Radikal Jung eingeladen.

Recke arbeitet in der freien Szene mit der*m Performer*in Julia*n Meding und in unregelmäßigen Abständen mit dem Schwabinggradballett zusammen. Als Performerin stand sie beim Künstlerduo Ginterdorfer/Klaßen auf der Bühne. 2017 erhielt Recke das Theaterstipendium der Stadt München.

 

Nachtkritiken zu Arbeiten von Anta Helena Recke:

Not Punk, Pololo am Theater Bremen (3/2014, Performerin)

Mittelreich an den Münchner Kammerspielen (10/2017)

Mittelreich beim Berliner Theatertreffen 2018 (5/2018)

Angstpiece beim Festival Save your Soul in den Berliner Sophiensaelen (11/2018)

Die Kränkungen der Menschheit an den Münchner Kammerspielen (9/2019)

 

Weitere Beiträge zu Anta Helena Recke:

Presseschau: Der Freitag interviewt die Münchner Regisseurin Anta Helena Recke zu ihrem Remake von Anna-Sophie Mahlers "Mittelreich" an den Kammerspielen (10/2017)

Essay: Vorkämpferinnen für mehr Diversität – Drei Schwarze Theatermacherinnen stellt die Theaterwissenschaftlerin Azadeh Sharifi vor (9/2018)

Buchkritik: Allianzen. Kritische Praxis an weißen Institutionen – Der Sammelband (mit einem Beitrag von Anta Helena Recke) resümiert den Status Quo an deutschsprachigen Bühnen (6/2019)

 
Reese, Oliver

Oliver Reese, geboren 1964 in Schloss Neuhaus bei Paderborn, ist Dramaturg, Regisseur und Intendant des Berliner Ensemble.

Reese studierte Neuere Deutsche Literatur, Theaterwissenschaft und Komparatistik in München. Danach war er Regieassistent an den Münchner Kammerspielen, am Schauspielhaus Düsseldorf und am Bayerischen Staatsschauspiel, wo er 1989 Dramaturg wurde. 1991 wechselte Reese als Chefdramaturg an das Ulmer Theater. 1994 ging er mit Bernd Wilms ans Maxim Gorki Theater Berlin. Als Wilms 2001 als Intendant das Deutsche Theater Berlin übernahm, wurde Reese sein Stellvertreter und Chefdramaturg. In der Spielzeit 2008/09 überbrückte Oliver Reese als Interims-Intendant am DT Berlin die Zeit zwischen Bernd Wilms' Weggang und dem Amtsantritt von Ulrich Khuon. Danach leitete er das Schauspiel Frankfurt und seit 2017 das Berliner Ensemble.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen und Texten von Oliver Reese:

Ritter Dene Voss am Deutschen Theater Berlin (10/2008)

Phädra am Schauspiel Frankfurt (12/2009)

Bartsch, Kindermörder am Theater Trier (Text, 11/2011)

Hamlet am Schauspiel Frankfurt (12/2011)

Bacon talks am Städel Museum in Frankfurt (5/2012)

Wir lieben und wissen nichts am Schauspiel Frankfurt (12/2012)

Wille zur Wahrheit. Bestandsaufnahme von mir am Schauspiel Frankfurt (11/2013)

Die Blechtrommel am Schauspiel Frankfurt (1/2015)

Terror / Der zerbrochne Krug am Schauspiel Frankfurt (10/2015)

Auslöschung im Theater in der Josefstadt Wien (2/2016)

Eine Familie am Schauspiel Frankfurt (1/2017)

Panikherz am Berliner Ensemble (2/2018)

Wheeler am Berliner Ensemble (12/2018)

Gott am Berliner Ensemble (9/2020)

 

Weitere Beiträge zu Oliver Reese:

Presseschau: Die Frankfurter Rundschau über den Streit um das Frankfurter Intendantengehalt (6/2012)

Presseschau: Oliver Die taz kritisiert Oliver Reeses erstes Jahr am Berliner EnsembleReese verteidigt das Intendanten-Modell in der FAZ (10/2016)

Presseschau: Oliver Reese spricht sich für einen Theaterneubau in Frankfurt aus (4/2017)

Bericht/Kommentar: Die Pressekonferenz von Oliver Reese und seinem Team zum Intendanzstart am Berliner Ensemble 2017/2018 (5/2017)

Presseschau: Die taz kritisiert Oliver Reeses erstes Jahr am Berliner Ensemble (7/2018)

Recherche: Berliner Ensemble – Warum das Autorenprogramm des Hauses bislang mehr Unmut als Stücke produziert (2/2020)

Reinhardt, Max

Max Reinhardt, 1873 in Baden bei Wien geboren und 1943 im New Yorker Exil gestorben, war Schauspieler, Regisseur, Theaterleiter und -erfinder.

1894 engagierte Otto Brahm Max Reinhardt ans Deutsche Theater in Berlin, wo er bis 1902 Schauspieler war und das er 1905 erwarb. 1905 gründete er die Berliner Schauspielschule (Heute HfS Ernst Busch). Von 1905 bis 1930 leitete Reinhardt das Berliner Deutsche Theater, in dessen Nebengebäude er 1906 die Kammerspiele gründete. Von 1915-1918 hat Reinhardt auch die Berliner Volksbühne geleitet. Am Kurfürstendamm gründete er 1924 die Komödie am Kurfürstendamm und erwarb wenig später auch das danebenliegende Theater am Kurfürstendamm. 1920 begründete Reinhardt die Salzburger Festspiele. 1933 musste Reinhardt emigrieren, erst nach Österreich, 1938 in die USA, wo er 1943 verarmt gestorben ist. Das Deutsche Theater und weitere Theaterimmobilien, darunter das ehemalige Große Schauspielhaus zwischen Schiffbauerdamm und der heutigen Reinhardtstraße in Berlin, wurden von den Nationalsozialisten enteignet und Reinhardts Erben nach 1989 entschädigt.

Nachtkritik-Texte zu Max Reinhardt:

Essay: Max Reinhardt und das Deutsche Theater (2005)

Buchkritik: Peter W. Marx Vom bürgerlichen Theater zur metropolitanen Kultur (1/2007)

Nachtkritik: Sommernachtstraum - Die Salzburger Festspiele feiern ihren Erfinder (7/2010)

Filmkritik: Da geht ein Mensch - Alexander Granach (12/2012)

Buchkritik: Fritz und Alfred Rotter – Peter Kambers materialreiches Buch über zwei zu Unrecht vergessene Unterhaltungskönigsbrüder (3/2020)

Siehe auch: Salzburger Festspiele

Reza, Yasmina

Yasmina Reza, geboren am 1. Mai 1959 in Paris, ist Dramatikerin und Schriftstellerin.

Yasmina Reza ist ausgebildete Schauspielerin, wurde aber als Dramatikerin, Roman- und Drehbuchautorin weltberühmt.

Nachtkritiken zu Stücken von Yasmina Reza:

Der Gott des Gemetzels als Gastspiel beim Theatertreffen 2007 (UA am Zürcher Schauspielhaus 12/2006)

Der Gott des Gemetzels am Bochumer Schauspielhaus (4/2007)

Der Gott des Gemetzels am Schauspiel Köln (12/2007)

Der Gott des Gemetzels am Bayrischen Staatsschauspiel München (1/2008)

Der Gott des Gemetzels am Wiener Burgtheater (3/2008)

Ihre Version des Spiels am Deutschen Theater Berlin (10/2012)

Bella Figura an der Schaubühne Berlin (5/2015)

Bella Figura am Burgtheater Wien (4/2016)

Drei Mal Leben am Berliner Ensemble (1/2020)


Kritiken zu Büchern von Yasmina Reza:

Glücklich die Glücklichen (1/2014)

Frühmorgens, abends oder nachts (3/2008)

Andere Beiträge zu Yasmina Reza:

Essay: Zum Theater der Yasmina Reza von Michael Eberth (3/2008)

Filmkritik: Der Gott des Gemetzels – Yasmina Rezas Erfolgsstück, zu einem Film gemacht von Roman Polanski (11/2011)

Meldung: Kythera-Preis an Yasmina Reza (5/2014)

Richter, Angela

Angela Richter, geboren 1972, ist eine Regisseurin.

Richter studierte Theaterregie bei Jürgen Flimm an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Von 1996 bis 2000 war sie Mitglied der Hamburger Künstlergruppe Akademie Isotrop, zusammen mit u. a. Jonathan Meese, André Butzer, Birgit Megerle und Roberto Ohrt. Seit 2001 arbeitet sie als Regisseurin. 2006 gründete sie das Fleetstreet Theater in Hamburg, das sie bis 2010 leitete. Für ihre Inszenierung von Der Fall Esra, die auf dem verbotenen Roman Esra von Maxim Biller basiert, erhielt sie 2009 den Rolf-Mares-Preis.

Nachtkritiken zu Inszenierungen Angela Richters:

Die Schönen und Verdammten 3: Der Kirschgarten auf Kampnagel Hamburg (12/2007)

Der Fall Esra auf Kampnagel Hamburg (4/2009)

Vive la crise! in der Garage X Wien (1/2010)

Tod in Theben bei den Salzburger Festspielen (8/2010)

Der Ödipus Antigone Komplex auf Kampnagel Hamburg (12/2010)

Berghain Boogie Woogie im HAU Berlin (3/2011)

Kippenberger! am Schauspiel Köln (10/2013)

Brain and Beauty am Schauspiel Köln (4/2014)

Supernerds am Schauspiel Köln (5/2015)

Silk Road am Schauspiel Köln (4/2016)

Richter, Falk

Falk Richter, 1969 in Hamburg geboren, ist Regisseur und Autor.

Richter studierte Regie an der Universität Hamburg. Seit 1996 inszeniert er an zahlreichen Häusern, u.a. Schauspiel Frankfurt, Schauspielhaus Düsseldorf, Maxim Gorki Theater Berlin, Schauspielhaus Zürich.

Ab 1999 arbeitete er als fester Autor und Regisseur an der Schaubühne Berlin. 2017 wechselte er als Hausregisseur ans Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Falk Richter zudem artiste associé am Théâtre National de Strasbourg. Seine Stücke wurden in über 35 Sprachen übersetzt und weltweit inszeniert. Er unterrichtet als Gastdozent an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin und gibt Masterclasses in Paris, Madrid, Wien, Venedig und Tel Aviv. 2016 übernahm Richter die 5. Saarbrücker Poetikdozentur.

Im Frühjahr 2016 versuchten rechtspopulistische Politiker*innen vergeblich, auf gerichtlichem Wege die Absetzung bzw. Zensur von Richters Inszenierung seines Stückes "Fear" an der Berliner Schaubühne durchzusetzen.

Mit seiner Inszenierung von "Am Königsweg" (Elfriede Jelinek) wurde Richter 2018 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Texte von Falk Richter auf nachtkritik.de:

Die Protagonisten der Angst – Falk Richter gibt Einblick in seinen künstlerischen Kampf gegen die neue Rechte (6/2016)

Falk Richters Eröffnungsrede beim Festival "Körber Studio Junge Regie 2019" am Thalia Theater Hamburg (6/2019)

 

Nachtkritiken zu Arbeiten von Falk Richter:

Im Ausnahmezustand an der Berliner Schaubühne (11/2007, Autor & Regisseur)

Der Kirschgarten an der Berliner Schaubühne (1/2008, Regisseur)

Kabale und Liebe an der Berliner Schaubühne (12/2008, Regisseur)

Trust an der Berliner Schaubühne (10/2009, Autor & Regisseur)

Krieg der Bilder am Staatstheater Mainz (1/2010, Autor)

Wenn es Nacht wird am Ballhaus Ost Berlin/Puppentheater Halle (03/2010, Autor)

Im Ausnahmezustand am Schauspielhaus Salzburg (4/2010, Autor)

Protect me an der Berliner Schaubühne (10/2010, Autor & Regisseur).

Karte und Gebiet am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2011, Regisseur)

Rausch am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2012, Autor und Regisseur)

My Secret Garden am Badischen Staatstheater Karlsruhe (19/2012, Autor)

Büchner am Düsseldorfer Schauspielhaus (10/2012, Autor und Regisseur)

My Secret Garden als Beitrag zu "Land der Lämmer" am Landestheater Linz (3/2013, Autor)

For The Disconnected Child an der Berliner Schaubühne (6/2013, Autor, Regisseur, Choreograf) (Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Luft-Preis)

Small Town Boy am Berliner Maxim Gorki Theater (1/2014, Autor & Regisseur)

Never Forever an der Berliner Schaubühne (9/2014) (Autor & Regisseur)

2 Uhr nachts am Schauspiel Frankfurt (2/2015, Autor & Regisseur)

Fear an der Schaubühne Berlin (10/2015, Autor & Regisseur)

Città del Vaticano am Schauspielhaus Wien / Festwochen Wien (5/2016, Autor & Regisseur)

Small Town Boy am Staatstheater Karlsruhe (6/2016, Autor)

Je suis Fassbinder. Deutschland im Herbst 2016 in der Tafelhalle Nürnberg (9/2016, Autor)

Safe Places am Schauspiel Frankfurt (10/2016, Autor & Regisseur)

Verräter – Die letzten Tage am Berliner Maxim Gorki Theater (4/2017, Autor & Regisseur)

Am Königsweg im Deutschen Schauspielhaus Hamburg (10/2017, Regisseur)

Am Königsweg beim Berliner Theatertreffen (5/2018, Regisseur)

Lazarus am Schauspielhaus Hamburg (11/2018, Regisseur)

I am Europe am Thalia Theater Hamburg (2/2019, Autor & Regisseur)

Je suis Fassbinder am Werk X Wien (5/2019, Autor)

Serotonin am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2019, Regisseur)

In My Room am Maxim Gorki Theater Berlin (1/2020, Regisseur & Autor)

Five Deleted Messages beim Kunstfest Weimar (8/2020)


Weitere Beiträge zu Falk Richter:

Meldung: Berliner Friedrich-Luft-Preis für Falk Richters "For the Disconnected Child" (3/2014)

Meldung: AfD-Sprecher filmt "Fear" in der Schaubühne und fliegt beinahe raus (11/2015)

Meldung: Schaubühne Berlin wehrt sich gegen rechte Kritik an "Fear" (11/2015)

Meldung: Falk Richter übernimmt 5. Saarbrücker Poetikdozentur (12/2015)

Meldung: "Fear": Schaubühne darf vorerst kein Bild von "Demo für alle"-Sprecherin mehr zeigen (12/2015)

Meldung: Einstweilige Verfügung gegen die Schaubühne Berlin aufgehoben / Urteile liegen vor (1/2016)

Presseschau: Der Dramatiker und Regisseur Falk Richter spricht mit der SZ über sein politisches Theater (3/2016)

Meldung: Inszenierung FEAR: AfD-Poilitikerin Beatrix von Storch zieht Berufung zurück (5/2016)

Meldung: Urteil im Verfahren gegen Schaubühne / Falk Richter (7/2018)

Meldung: Französischer Kulturpreis für Falk Richter (10/2018)

Buchkritik: Disconnected. Theater Tanz Politik – Falk Richters Saarbrücker Poetikvorlesungen (10/2018)

Meldung: Special Teddy Award der Berlinale an Falk Richter (1/2019)

Meldung: Falk Richter Professor in Kopenhagen (3/2019)


Link:

www.falkrichter.com

Rieger, Silvia

Silvia Rieger, geboren 1957, Schauspielerin und Regisseurin an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Silvia Rieger gehört seit 1985 zum Stamm der Castorf-Spieler, seit sie im Theater Anklam die Titelrolle in Henrik Ibsens "Nora" spielte – mit Henry Hübchen als Helmer. Ihr Regiedebüt gab sie 2008 an der Volksbühne mit "Faust 2", einem Exerzitium für Johann Wolfgang von Goethe mit zwei Schauspielern: Silvia Rieger und Michael Klobe.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Silvia Rieger:

Die Geschäfte des Herrn Julius Caesar an der Volksbühne Berlin (6/2009, Regisseurin und Schauspielerin)

Pastor Ephraim Magnus an der Volksbühne Berlin (2/2010, Regisseurin und Schauspielerin)

Redaktionsblog zu Die Mutter an der Volksbühne Berlin (01/2011, Regisseurin und Schauspielerin)


Siehe auch: Frank Castorf, René Pollesch