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Begriff Definition
Riemenschneider, Alexander

Alexander Riemenschneider, geboren 1981, ist Regisseur.

Nach dem Studium der Germanistik, Musik- und Medienwissenschaft in Bonn nahm er sein Regiestudium an der Hamburger Theaterakademie auf. Für seine Inszenierung "Von Mäusen und Menschen" am Deutschen Schauspielhaus Hamburg wurde er 2010 mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet. Ab der Spielzeit 2021/22 leitet er zusammen mit Christina Schulz das Berliner Theater an der Parkaue.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Alexander Riemenschneider:

hamlet ist tot. keine schwerkraft in der Box des Deutschen Theaters Berlin (12/2010)

Hamlet am Theater Bremen (10/2012)

Aber sicher! am Theater Bremen (3/2013)

räuber.schuldengenital am Residenztheater München (3/2013)

Die Unvernünftigen sterben aus am Schauspielhaus Bochum (9/2014)

Die Familie Schroffenstein am Theater Bremen (4/2016)

Das Mädchen mit dem Fingerhut bei den Ruhrfestspielen / DT Berlin (5/2017)

Rimini Protokoll

Rimini Protokoll ist ein dreiköpfiges Dokumentartheater-Kollektiv, bestehend aus Helgard Haug, Daniel Wetzel und Stefan Kaegi, das in verschiedenen Konstellationen arbeitet.

Mit "Wallenstein" wurden Haug und Wetzel 2006 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Entstanden ist das Projekt für die Schillertage Mannheim 2005, dazu ein Originaltonbeitrag.

Mit "Karl Marx: Das Kapital, Erster Band" gewann Rimini Protokoll den Mülheimer Dramatikerpreises '07. Die Wahl der Jury löste eine Debatte darüber aus, was unter einem Dramatiker überhaupt zu verstehen sei. Hier die Zusammenschau dieser Auseinandersetzung und zwei Originalbeiträge zum Thema von Michael Börgerding und Oliver Bukowski.

Für "Das Kapital" wurden Rimini Protokoll außerdem mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden 2008 ausgezeichnet. Im Juni 2011 wurde das Gesamtwerk von Rimini Protokoll mit dem Silbernern Löwen der 41. Theaterbiennale Venedig ausgezeichnet, außerdem wurden sie 2011 die ersten Preisträger*innen der Poetik-Professur der Universität des Saarlandes. 2014 erhielten Rimini Protokoll für ihre Hörspielfassung von "Qualitätskontrolle" den renommierten Deutschen Hörspielpreis der ARD, 2015 übernahmen Rimini Protokoll die Schlingensief-Gastprofessur in Bochum. Der Band Experten des Alltags beschreibt die Arbeitsweise des Kollektivs. Zum 20. Geburtstag der Gruppe gab Esther Boldt 2019 eine Werkschau für nachtkritik: Rastlose Recherchekunst auf dem Pflaster der Gegenwart.

 

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Rimini Protokoll:

Peymannbeschimpfung am Staatstheater Stuttgart (9/2007)

SOKO São Paulo auf dem Spielart-Festival in München (11/2007)

Breaking News am Berliner Hebbel am Ufer (1/2008)

100 Prozent Berlin am Berliner Hebbel am Ufer (2/2008)

Airport Kids am Théâtre de Vidy, Lausanne (6/2008)

Black Tie am Berliner Hebbel am Ufer (12/2008)

Radio Muezzin am Berliner Hebbel am Ufer (3/2009)

Hauptversammlung im ICC Berlin (4/2009)

Der Zauberlehrling am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2009)

Heuschrecken am Schauspielhaus Zürich (9/2009)

Vùng biên gió’i am Staatsschauspiel Dresden (10/2009)

Best Before am HAU Berlin (5/2010)

Prometheus in Athen bei Ruhr 2010 in Essen (7/2010)

Drei Fliegen mit einer Klappe am Heidelberger Kunstverein (09/2010)

Mr. Dağacar and the Golden Tectonics of Trash beim Istanbuler Kulturhauptstadtfestival Istanpoli (10/2010)

Bodenprobe Kasachstan am Berliner HAU (04/2011)

Radioortung 2: 50 Aktenkilometer am Berliner HAU (5/2011)

Herrmann's Battle im Kleist-Forum Frankfurt/Oder (10/2011)

Lagos Business Angels am HAU Berlin (3/2012)

Prometheus in Athen bei den Wiener Festwochen (6/2012)

Remote Berlin am Berliner HAU (4/2013)

Qualitätskontrolle am Staatstheater Stuttgart (6/2013)

Situation Rooms bei der Ruhrtriennale (8/2013)

Volksrepublik Volkswagen am Staatstheater Hannover (10/2014), Regie: Stefan Kaegi

Welt-Klimakonferenz am Deuschen Schauspielhaus Hamburg (11/2014)

Hausbesuch Europa am HAU Berlin (5/2015)

Adolf Hitler: Mein Kampf, Bd. 1 & 2 beim Kunstfest Weimar (9/2015)

Brain Projects am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2016)

Top Secret International (Staat 1) an den Münchner Kammerspielen (12/2016)

Gesellschaftsmodell Großbaustelle (Staat 2) am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2017)

Nachlass am Staatsschauspiel Dresden (6/20017)

Weltzustand Davos (Staat 4) am Schauspielhaus Zürich (1/2018)

Do’s & Don’ts beim Sommerfestival Kampnagel (8/2018)

Unheimliches Tal / Uncanny Valley an den Münchner Kammerspielen (10/2018)

Play* Europeras 1 & 2 an der Oper Wuppertal (2/2019)

Chinchilla Arschloch waswas bei Schauspiel Frankfurt und Künstlerhaus Mousonturm (4/2019)

Black Box. Phantomtheater für 1 Person am Staatstheater Stuttgart (7/2020)

 

Andere Beiträge zu Rimini Protokoll:

Buchkritik: Experten des Alltags. Das Theater von Rimini Protokoll (12/2007)

Bericht: Fadjr International Theatre Festival Iran – Hinfahren oder protestierend wegbleiben? Jörg Karrenbauer von Rimini Protokoll war mit "Remote X" beim Festival (1/2018)

Werkschau: Rastlose Recherchekunst auf dem Pflaster der Gegenwart – Zum 20. Geburtstag des Regiekollektivs Rimini Protokoll von Esther Boldt (12/2019)

Link:

www.rimini-protokoll.de

Rinke, Moritz

Moritz Rinke, 1967 in Worpswede geboren, ist Autor und Dramatiker.

Rinke, Absolvent des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, war zunächst Feuilletonist und Redakteur bei der Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel, bevor er 1999 für das Theater zu schreiben begann.

Sein Stück "Wir lieben und wir wissen nichts" wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis 2013 nominiert.

Seit Herbst 2018 gehörte Rinke dem Leitungsteam des Berliner Ensembles unter der Intendanz Oliver Reeses an. Nach Ablauf der Spielzeit endet die Zusammenarbeit "aufgrund unterschiedlicher künstlerischer Auffassungen".

Texte von Moritz Rinke auf nachtkritik.de:

Nichts ist älter als die Uraufführung von gestern Abend (10/2009)

 

Nachtkritiken zu Stücken von Moritz Rinke:

Die Nibelungen am Staatstheater Stuttgart (6/2010)

Wir lieben und wir wissen nichts am Schauspiel Frankfurt (12/2012)

Westend am Deutschen Theater Berlin (12/2018)

Rittberger, Kevin

Kevin Rittberger, geboren 1977 in Stuttgart, ist Regisseur und Autor, der die eigenen Stücke oft selbst inszeniert. 

Rittberger studierte Neuere deutsche Literatur und Publizistik in Berlin. 2010 erhielt er den Kurt-Hübner-Regiepreis. Sein von Felicitas Brucker uraufgeführtes Stück "Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung" brachte ihm 2011 eine Einladung zu den Mülheimer Theatertagen ein. 2012 erhielt er den Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis.

Texte von Kevin Rittberger auf nachtkritik.de:

Kevin Rittberger kritisiert die Realismus-Diskussion in der Berliner Akademie der Künste zur Buchvorstellung "Lob des Realismus" von Bernd Stegemann (5/2015)

Brecht 2027: ein ästhetisch-politischer Ansatz von Kevin Rittberger (12/2015)

Kevin Rittberger über antiquierte Grenzziehungen und die Möglichkeiten einer modernen Schauspielästhetik (11/2016)

Pflanzentheater? – Kevin Rittberger antwortet Tobias Rausch und findet alte Dualismen in neuer Verpackung (11/2019)

Nachtkritiken zu Arbeiten von Kevin Rittberger:

Fast Tracking oder der Tod der Kunqu-Oper am Schauspielhaus Hamburg (11/2008, Regisseur und Autor)

Die Abschaffung der Arten am Deutschen Theater Berlin (11/2009, Regisseur)

Kassandra oder die Welt als Ende der Vorstellung am Wiener Schauspielhaus (4/2010, Autor)

Die Marquise von O. bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2010, Regisseur)

Puppen am Düsseldorfer Schauspielhaus (12/2011, Regisseur und Autor)

Lasst euch nicht umschlingen, ihr 150000000! bei den Ruhrfestspielen (5/2012, Regisseur und Autor)

Kimberlit. Ein Bestiarium am Schauspiel Frankfurt (2/2013, Autor)

plebs coriolan am Schauspielhaus Wien (4/2013, Autor und Regisseur)

Radio Cooperativa im E-Werk Weimar (11/2014, Autor)

Peak White 2/16 und Peak White 3/16 beim Offshore Festival am Stadttheater Bremerhaven (6/2016)

Peak White - Wirr sinkt das Volk am Theater Heidelberg auch selbst inszeniert (9/2016)

Peak White oder wirr sinkt das Volk am Deutschen Theater Göttingen (9/2016)

IKI.Radikalmensch im Rahmen von Spieltriebe 8 am Theater Osnabrück (9/2019)

The Männy. Eine Mensch-Tierverknotung am Schauspiel Hannover (2/2020)

Schwarzer Block am Maxim Gorki Theater (9/2020)

Weitere Texte zu Kevin Rittberger:

Kathrin Röggla antwortet auf Kevin Rittbergers Kritik der Buchvorstellung "Lob des Realismus" in der Berliner Akademie der Künste und plädiert für eine Diskussion über Ästhetik und Herrschaftsstrukturen (5/2015)

Link:

www.kevinrittberger.de

 

Ritter, Niklas

Niklas Ritter, geboren 1972 in Berlin, ist Videokünstler und Regisseur.

Er studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und arbeitete danach u.a. am Schauspiel Leipzig, am Schauspiel Hannover, am Schauspiel Köln, am Staatsschauspiel Dresden, am Schauspiel Frankfurt und am Berliner Maxim Gorki Theater. Als Videokünstler verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Regisseuren Armin Petras und Sebastian Baumgarten.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Niklas Ritter:

Carmen Kittel oder Ich wünsch mir Sonnenstrand am Anhaltischen Theater Dessau (5/2010)

Enron am Hans Otto Theater Potsdam (10/2010)

Hamlet am Anhaltischen Theater Dessau (10/2011)

Liebe Kannibalen Godard am Schauspiel Stuttgart (12/2013)

Skizze eines Sommers am Hans Otto Theater Potsdam (12/2017)

Welt am Draht am Vorarlberger Landestheater Bregenz (10/2018)

Talk Radio am Stadttheater Bremerhaven (12/2018)

Antoinette Capet – Die Österreicherin am Vorarlberger Landestheater Bregenz (11/2019)

Die Hauptstadt am Deutschen Theater Göttingen (7/2020)

Roesler, Julia

Julia Roesler, 1978 in Göttingen geboren, ist Regisseurin.

Sie studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim, wo sie inzwischen auch Lehrbeauftragte ist. Ihre Inszenierungen entstehen als Gemeinschaftsarbeiten mit der Theatergruppe werkgruppe2, deren Gründungsmitglied sie ist. Die Arbeit der werkgruppe2 wird zum Dokumentartheater gerechnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Julia Roesler:

Friedland am Deutschen Theater Göttingen (5/2009)

Soldaten am Deutschen Theater Göttingen (6/2011)

Rotlicht am Deutschen Theater Göttingen (4/2013)

Polnische Perlen am Staatstheater Braunschweig (3/2014)

Blankenburg am  Staatstheater Oldenburg (6/2014)

Erdbeerwaisen am Staatstheater Braunschweig (10/2014)

Fliehen & Forschen am Staatstheater Braunschweig (3/2015)

Die Georgier am Theater Ingolstadt (11/2016)

 

Siehe auch: werkgruppe2, Dokumentartheater


Link:

www.werkgruppe2.de

Röggla, Kathrin

Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg/Österreich und wohnhaft in Berlin-Neukölln, ist Schriftstellerin und Theaterautorin.

Sie begann ein Studium der Germanistik und Publizistik in Salzburg und setzte es ab 1992 in Berlin fort, wo sie es, laut Angaben auf ihrer Homepage, "1999 erfolgreich abbrach". Röggla arbeitet in ihren oft medienanalytischen Texten mit dokumentarischen Mitteln. Zu den bekanntesten Werken der Autorin, die regelmäßig auch für das Radio produziert, zählen "wir schlafen nicht" (2004) und "draußen tobt die dunkelziffer" (2005). Mit letzterem Stück wurde sie 2006 erstmals zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Eine zweite Einladung erfolgte 2010 für "Die Beteiligten", ihr Mediendrama um den Entführungsfall der Österreicherin Natascha Kampusch.

2010 wurde Kathrin Röggla mit dem Franz-Hessel-Preis, 2012 mit dem Arthur-Schnitzler-Preis und dem Mainzer Stadtschreiberpreis ausgezeichnet. Im Sommer 2014 trat sie die dritte Saarbrücker Poetikdozentur für Dramatik der Universität des Saarlandes an. Seit 2015 ist sie stellvertretende Präsidentin der Berliner Akademie der Künste. Seit November 2015 gehört sie ausserdem der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung an.

 

Texte von Kathrin Röggla auf nachtkritik.de:

Kathrin Rögglas Poetik-Vorlesung an der Universität Duisburg-Essen (1/2015)

Kathrin Röggla antwortet auf Kevin Rittbergers Kritik der Buchvorstellung "Lob des Realismus" in der Berliner Akademie der Künste und plädiert für eine Diskussion über Ästhetik und Herrschaftsstrukturen (5/2015)

 

Nachtkritiken zu Stücken von Kathrin Röggla:

Publikumsberatung (eine schüchterne Veranstaltung) am Züricher Theater Neumarkt  (5/2008)

Worst Case am Theater Freiburg (10/2008)

Worst Case am Theater Dortmund (3/2009)

Die Beteiligten am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2009)

Die Beteiligten am Wiener Akademietheater (10/2010)

Die Unvermeidlichen am Nationaltheater Mannheim (2/2011)

Nicht hier oder Die Kunst zurückzukehren am Staatstheater Kassel (9/2011)

Wir sind noch einmal davon gekommen am Theater Basel (1/2012)

Kinderkriegen am Residenztheater München (5/2012)

Das Aufspüren von Gefahrenquellen bei "Ausgewachsen" beim Sommerfestival auf Kampnagel Hamburg (8/2012)

Der Lärmkrieg am Schauspiel Leipzig (10/2013)

Der Lärmkrieg am Staatstheater Mainz (11/2013)

Normalverdiener am E.T.A. Hoffmann-Theater Bamberg (10/2017)

 

Andere Beträge zu Kathrin Röggla:

Buchkritik: "besser wäre: keine" von Kathrin Röggla (8/2013)

 

Link:

www.kathrin-roeggla.de

Rois, Sophie

Sophie Rois, 1961 im oberösterreichischen Ottensheim geboren, ist Schauspielerin.

Sie absolvierte ihre Ausbildung am Wiener Max-Reinhardt-Seminar und kam 1986 nach Berlin, zunächst ans Renaissance-, dann ans Schiller-Theater und ab 1993 an Frank Castorfs Berliner Volksbühne, wo sie eine der stilprägenden Kräfte wurde. Auch aus dem Theater von René Pollesch ist sie nicht mehr wegzudenken. Im altehrwürdigen "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen war sie 1998 als Buhlschaft zu sehen. Der Spur von Sophie Rois kann man auch in Anne Peters Redaktionsblog zum Verbleib der VolksbühnenschauspielerInnen folgen.

Im April 2011 wurde sie für ihre Rolle in Tom Tykwers Spielfilm "Drei" als beste Darstellerin mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. 2012 erhielt sie den Berliner Theaterpreis. 2014 wurde sie zum "Chevalier des Arts et des Lettres" (Ritter der Künste und der Literatur) ernannt. 2017 wurde ihr der Gertrud-Eysoldt-Ring 2018 zugesprochen.

Beiträge von Sophie Rois auf nachtkritik.de:

Dankrede von Sophie Rois anlässlich der Verleihung des Gertrud-Eysoldt-Rings 2018 in Bensheim (3/2018)

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Sophie Rois:

L'Affaire Martin... in der Berliner Volksbühne (10/2006)

Diktatorengattinen I in der Berliner Volksbühne (10/2007) 

Hallo Hotel Nachtportier  in der Berliner Volksbühne (12/2007) 

Emil und die Detektive in der Berliner Volkbühne (12/2007)

Fuck off, Amerika in der Berliner Volksbühne (2/2008)  

Die Zofen bei den Wiener Festwochen (6/2008) 

Fantasma am Burgtheater Wien (12/2008)

Ein Chor irrt sich gewaltig im Prater der Berliner Volksbühne (4/2009) 

Gute Nacht, du falsche Welt im Prater der Berliner Volksbühne (9/2009)

Medea am Centraltheater Leipzig (1/2010) 

Mädchen in Uniform am Hamburger Schauspielhaus (2/2010)

Der Kaufmann von Berlin in der Berliner Volksbühne (11/2010)

Die Kameliendame in der Berliner Volksbühne (3/2011)

Die spanische Fliege in der Berliner Volksbühne (6/2011)

Der Spieler bei den Wiener Festwochen / in der Berliner Volksbühne (6/2011)

Der Geizige an der Berliner Volksbühne (6/2012)

Neues vom Dauerzustand am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2012)

Das Duell an der Volksbühne Berlin (3/2013)

House for Sale an der Berliner Volksbühne (9/2114)

Ach, Volk, du obermieses an der Berliner Volksbühne (12/2014)

Die Bismarck! an der Berliner Volksbühne (3/2015)

Bühne frei für Mick Levčik am Schauspielhaus Zürich (4/2016)

Faust an der Berliner Volksbühne (3/2017)

Hello, Mister MacGuffin! am Schauspielhaus Zürich (3/2018)

Cry Baby am Deutschen Theater Berlin (9/2018)

Andere Beiträge zu Sophie Rois:

Presseschau: Sophie Rois übers Schauspielen und die Berliner Volksbühne (12/2010)

Meldung: Deutscher Filmpreis u.a. für Sophie Rois und Andres Veiel (4/2011)

Meldung: Sophie Rois erhält Berliner Theaterpreis 2012 (3/2012)

Presseschau: René Polleschs Laudatio auf Sophie Rois anlässlich der Verleihung des Berliner Theaterpreises (5/2012)

Meldung: Sophie Rois ist jetzt "Ritter der Künste" (2/2014)

Meldung: Sophie Rois erhält Gertrud-Eysoldt-Ring (12/2017)

Meldung: Schauspielerin Sophie Rois verlässt Berliner Volksbühne (12/2017)

Meldung: Schauspielerin Sophie Rois geht ans Deutsche Theater Berlin (4/2018)

Ronen, Yael

Yael Ronen, geboren am 16. September 1976 in Jerusalem, ist Theaterregisseurin und Autorin.

Sie studierte Szenisches Schreiben am HB Studio in New York und Regie am Seminar Hakibbutzim in Tel Aviv. In Deutschland ist sie mit ihrer Stückentwicklung "Dritte Generation" bekannt geworden, das die komplexe und komplizierte deutsch-jüdisch-palästinensische Gedächtniskultur und daran geknüpfte jeweilige Identitätskonstruktionen verhandelte. Mit ihrer Inszenierung "Common Ground" am Maxim Gorki Theater wurde sie 2015 erstmals zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2016 wurde sie für ihr Stück "Lost and Found" mit dem Nestroy-Preis ausgezeichnet. 2017 erhielt sie den Preis des Internationalen Theaterinsituts (Deutsches Zentrum). 2017 war sie unter den Preisträger*innen des Europe Prize New Theatrical Realities.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Yael Ronen:

Antigone am Staatsschauspiel Dresden (12/2007)

Dritte Generation/Erste Präsentation bei Theater der Welt (6/2008)

Dritte Generation an der Berliner Schaubühne (3/2009)

Morris Schimmel/The Day Before The Last Day beim F.I.N.D.-Festival an der Berliner Schaubühne (3/2011)

The Day Before The Last Day an der Schaubühne Berlin (9/2011)

Hakoah Wien am Schauspielhaus Graz (10/2012)

Der Russe ist einer, der Birken liebt am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2013)

Common Ground am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2014) und eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2015

Erotic Crisis am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2014)

Community am Schauspielhaus Graz (12/2014)

Das Kohlhaas-Prinzip am Maxim Gorki Theater Berlin (5/2015)

The Situation am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2015) und eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2016

Lost and Found am Wiener Volkstheater (12/2015)

Feinde am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2016)

Denial am Maxim Gorki Theater (9/2016)

Point Of No Return an den Münchner Kammerspielen (10/2016)

Lost and Found am Staatstheater Kassel (Nachspiel des Stücktextes, 4/2017)

Winterreise am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2017)

Roma Armee am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2017)

Gutmenschen am Wiener Volkstheater (2/2018)

A Walk On The Dark Side am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2018)

Yes but No am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2018)

Third Generation – Next Generation am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2019)

Rewitching Europe am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2019)

(R)Evolution am Thalia Theater Hamburg (2/2020)

 

Andere Beiträge zu Yael Ronen:

Meldung: Yael Ronen erhält ITI-Preis (3/2017)

Meldung: Europäische Theaterpreise vergeben (10/2017)

Roos, Christoph

Christoph Roos, geboren 1969 in Düsseldorf, ist Theaterregisseur, Autor und Übersetzer.

Nach einem Studium der Theater- und Filmwissenschaft, Germanistik und Religionswissenschaft nahm er 1992 ein Studium der Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin auf. Ab 1994 arbeitete er als Regieassistent an der Berliner Schaubühne, u. a. bei Luc Bondy und Andrea Breth. Seit 1996 arbeitet Christoph Roos freischaffend.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christoph Roos:

Die Wahlverwandtschaften am Staatsschauspiel Dresden (3/2008)

Elektra / Orest am Theater Bonn (1/2009)

Flying down to Rio am Theater Lübeck (2/2010)

Faust I + II am Schauspiel Essen (3/2013)

Homepage: c-roos.de