Lexikon der auf dieser Seite genutzten Begriffe

Suche nach Begriffen im Lexikon (Reguläre Ausdrücke erlaubt)
Beginnt mit Enthält Genauer Treffer
Alle A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Begriff Definition
Rueb, Gustav

Gustav Rueb, am 25. Mai 1975 in Zürich geboren, arbeitet als Regisseur im Sprech- und Musiktheater. In Berlin studierte Rueb Kunstgeschichte und Philosophie und begann dort auch seine Theaterlaufbahn, u. a. an der Berliner Schaubühne als Regieassistent von Klaus Michael Grüber. Am Düsseldorfer Schauspielhaus entstanden 2005 erste eigene Inszenierungen. 2009 erhielt Rueb in Marburg des Preis der Hessischen Theatertage für seine Inszenierung der "Bakchen" des Euripides in Kassel.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Gustav Rueb:

Lieblingsmenschen am Staatstheater Dresden (5/2008)

Torquato Tasso am Staatstheater Kassel (3/2010)

Die Jungfrau von Orleans am Staatstheater Kassel (11/2013)

Jenseits von Fukuyama am Theater Osnabrück (5/2014)

Hochzeit bei den Cromagnons am Staatstheater Kassel (4/2015)

Drift am Theater Heidelberg (4/2019)

Othello am Staatstheater Darmstadt (9/2019)

Link:

www.gustavrueb.de

Rühle, Günther

Günther Rühle, geboren 1924 in Gießen, ist Theaterkritiker, Theaterhistoriker und ehemaliger Theaterintendant.

Rühle arbeitete seit 1953 als Theaterkritiker u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, deren Feuilleton-Chef er von 1974 bis 1985 war. Von 1985 bis 1990 war er Intendant des Schauspiels Frankfurt. Anschließend wechselte er zum Berliner Tagesspiegel, dessen Kulturredaktion er bis 1994 leitete. Von 1993 bis 1999 war Rühle Präsident der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt, deren Ehrenpräsident er heute ist. 2009 wurde der im Rahmen der Woche junger Schauspielerinnen und Schauspieler verliehene Preis für die beste darstellerische Leistung in "Günther-Rühle-Preis" umbenannt. Von 1999 bis 2017 war Rühle Präsident der Alfred-Kerr-Stiftung. Er ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland sowie Träger zahlreicher Auszeichnungen, u.a. der Ehrenbürgerwürde der Stadt Bensheim. Seine Studien "Theater in Deutschland 1887–1945" und "Theater der Republik" sind Standardwerke der Theatergeschichtsschreibung.

Kritiken zu Werken von Günther Rühle:

Buchkritik: Theater in Deutschland 1945 bis 1966 (3/2015)

Andere Beiträge zu Günther Rühle:

Bericht: Abschlußdiskussion der TT-Jury (5/2007)

Meldung: Binding-Kulturpreis für Günther Rühle (4/2010)

Meldung: Rahel Varnhagen von Ense-Medallie für Günther Rühle (9/2013)

Kolumne: Als ich noch ein Zuschauer war – Wolfgang Behrens blickt auf große Theater-Abschiede zurück (6/2017)

Presseschau: Die FAZ spricht mit Günther Rühle über das deutsche Theaterwesen und seine große Theatergeschichte (6/2019)

Rüping, Christopher

Christopher Rüping, 1985 in Hannover geboren, ist Theaterregisseur.

Christopher Rüping assistierte am Schauspiel Hannover, bevor er an der Theaterakademie Hamburg und an der Zürcher Hochschule der Künste Regie studierte. Seine, am Schauspiel Frankfurt entstandene Romanadaption "Der große Gatsby" wurde 2012 zum "Radikal jung"-Festival am Volkstheater München eingeladen. In den Jahren 2014 und 2015 wurde Rüping in der Kritikerumfrage der Theaterzeitschrift Theater heute zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt. Mit Das Fest (nach dem Film von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov) aus Stuttgart gastiert er 2015 erstmals beim Berliner Theatertreffen. 2017 wurde er erneut mit seiner Brecht-Inszenierung Trommeln in der Nacht eingeladen. Seit der Spielzeit 2019/20 gehört er zum Team von Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg am Schauspielhaus Zürich.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Christopher Rüping:

Der große Gatsby am Schauspiel Frankfurt (11/2011)

Titus Andronikus  Brief an den Vater am Theaterhaus Jena (4/2013)

Brandung bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und am Deutschen Theater Berlin (6/2013)

Dekalog am Schauspiel Frankfurt (12/2013)

Das Fest am Staatstheater Stuttgart (4/2014)

Die lächerliche Finsternis am Thalia Theater Hamburg (11/2014)

Frühstück bei Tiffany am Schauspielhaus Zürich (1/2015)

Romeo und Julia am Deutschen Theater Berlin (3/2015)

Peer Gynt am Staatstheater Stuttgart (6/2015)

100 Sekunden (wofür leben) am Deutschen Theater Berlin (10/2015)

Der Spieler an den Münchner Kammerspielen (12/2015)

23 am Schauspiel Hannover (2/2016)

Lolita (ein Drehbuch) am Schauspiel Stuttgart (11/2016)

Hamlet an den Münchner Kammerspielen (1/2017)

It Can't Happen Here am Deutschen Theater Berlin (9/2017)

Trommeln in der Nacht an den Münchner Kammerspielen (12/2017)

Panikherz am Thalia Theater Hamburg (3/2018)

Dionysos Stadt an den Münchner Kammerspielen (10/2018)

In der Sache J. Robert Oppenheimer am Deutschen Theater Berlin (1/2019)

Früchte des Zorns am Zürcher Schauspielhaus (10/2019)

Im Dickicht der Städte an den Münchner Kammerspielen (1/2020)

Andere Beiträge zu Christopher Rüping:

Presseschau: Interview mit Nicolas Stemann und Christopher Rüping zur Münchner-Kammerspiele-Debatte (12/2016)

Presseschau: Regisseur Christopher Rüping im Deutschlandfunk Kultur über strukturellen Sexismus im Theaterbetrieb (10/2017)

Das Berliner Theatertreffen 2018 von außen betrachtet: Gastautorin Johanna Schall über Christopher Rüpings Inszenierung von "Trommeln in der Nacht" (5/2018)

 

Rupp, Katharina

Katharina Rupp, geboren 1959 in Bern, ist Regisseurin und Schauspielerin.

Rupp studierte Schauspiel an der Folkwang-Hochschule in Essen. Danach arbeitete sie zwölf Jahre als Schauspielerin u.a. am Schauspiel Frankfurt/Main, am Bayerischen Staatsschauspiel München, am Theater in der Josefstadt Wien und am Theater Basel. 1997 wechselte sie ins Regiefach. Seither inszenierte sie u.a. an den Staatstheatern Karlsruhe und Saarbrücken, am Deutschen Nationaltheater Weimar sowie in Salzburg, Augsburg, Münster, St.Gallen und Bern und drehte drei Dokumentarfilme. Seit der Spielzeit 2007/08 leitet sie das Schauspiel am Theater Biel-Solothurn.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Katharina Rupp:

Genannt Gospodin am Theater Biel-Solothurn (3/2009)

Ein Volksfeind am Theater Biel-Solothurn (1/2011)

Das Land, das ich Dir zeige am Theater Biel-Solothurn (5/2011)

Hedda Gabler am Theater Münster (12/2012)

Barbaren am Theater Biel-Solothurn (3/2013)

Tahrir am Theater Biel - Solothurn (11/2014)

Das heilige Experiment am Theater Biel - Solothurn (9/2017)

Rupprecht, Lilja

Lilja Rupprecht, geboren 1984 in Hamburg, ist Regisseurin.

Lilja Rupprecht begann ihre Theaterlaufbahan Regieassistentin am Thalia Theater Hamburg bei Regssieuren wie Andreas Kriegenburg, Nicolas Stemann und Stefan Kimmig. Später studierte sie Regie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin. Seit 2014 Regiearbeiten am Deutschen Theater Berlin, Thalia Theater Hamburg, Münchner Volkstheater, Schauspielhaus Wien und am Deutschen Theater in Göttingen. Seit 2015 ist sie Mitglied des Berliner Künstlerkollektivs "Like a Wild Beast's Fur".

Nachtkritiken zu Arbeiten von Lilja Rupprecht:

Ich war nie da am Schauspielhaus Wien (2/2013)

Groß und klein am Schauspiel Köln (10/2016)

Iwanow am Theater Lübeck (4/2017)

Mary Page Marlowe am Schauspiel Köln (11/2017)

Die Frauen vom Meer am Theater RambaZamba Berlin (2/2018)

Amerika am Schauspiel Stuttgart (4/2018)

Jeff Koons an der Berliner Schaubühne (6/2018)

Überwältigung bei den Nibelungenfestspielen Worms (7/2019)

Ode am Deutschen Theater Berlin (12/2019)

Link: www.lawbf.com

Salazar, Mario

Mario Salazar, geboren 1980 in Berlin, ist Dramatiker.

Salazar, Sohn eines chilenischen Vaters und einer deutschen Mutter, studierte Lateinamerikanistik, Politikwissenschaft und Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin und der Universidad de Chile. Nach seinem Magister nahm er ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig auf. 2011 debütierte er als Dramatiker mit seinem Stück "Heimat" am Berliner Maxim Gorki Theater. Im selben Jahr erhielt er für "Alles Gold was glänzt" den Hörspielpreis des Berliner Stückemarkts. Mit "Am Leben werden wir nicht scheitern" nahm er 2012 am Heidelberger Stückemarkt teil (mehr über das Stück auf dem nachtkritik.de-Festivalportal für Heidelberg). 2013 erhielt Salazar den Förderpreis zum Schillergedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft.

Nachtkritiken zu Stücken von Mario Salazar:

Alles Gold was glänzt als Szenische Lesung beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens (5/2011)

Alles Gold was glänzt am Theater Heidelberg (11/2012)

Hieron. Vollkommene Welt am Deutschen Theater Berlin (8/2013)

Am Leben werden wir nicht scheitern am Theater Bielefeld (11/2013)

Die Welt mein Herz am Schauspiel Köln (1/2014)

Alles Gold was glänzt im Rahmen des Projekts "Deutschland – Wunder und Wunden" am Staatstheater Cottbus (11/2014)

Annie Ocean am Theater Bielefeld (11/2015)

Schimmelmanns – Verfall einer Gesellschaft am Theater Oberhausen (9/2017)

Amir nach Motiven des Dramas von Mario Salazar (4/2019)

Weitere Beiträge zu Mario Salazar:

Essay: Jenseits der Filterblase – Wie sich neue Theaterarbeiten dem Phänomen Rechtspopulismus nähern (11/2017)

Salehpour, Mina

Mina Salehpour, 1985 in Teheran geboren und seit 1996 in Deutschland aufgewachsen, ist Regisseurin.

Nach Anfängen als Regieassistentin in Frankfurt und Hannover, entstanden in Hannover seit 2010 erste eigene Inszenierungen. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist Salehpour als freie Regisseurin tätig. Mit ihrer am Berliner Grips Theater entstandenen Inszenierung des Stücks von David Gieselmann Über Jungs wurde Salehpour 2013 in der Kategorie "Regie Kinder- und Jugendtheater" mit dem Deutschen Theaterpreis "Der Faust" ausgezeichnet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Mina Salehpour:

Fatima am Staatsschauspiel Hannover (11/2011)

Über Jungs am Grips Theater Berlin (5/2012)

Apathisch für Anfänger am Staatstheater Braunschweig (9/2013)

Der Gast ist Gott am Grips Theater Berlin (4/2014)

Hohe Auflösung am Badischen Staatstheater Karlsruhe (6/2014)

Alles ist erleuchtet am Staatsschauspiel Hannover (3/2015)

Draußen rollt die Welt vorbei am Schauspiel Bonn (4/2016)

Extrem laut und unglaublich nah am Staatstheater Hannover (1/2018)

Im Westen nichts Neues am Staatsschauspiel Dresden (1/2020)


Andere Beiträge zu Mina Salehpour:

Meldung: Heidelberger Stückemarkt: die Auswahl (2/2012)

Meldung: Die Preisträger des 29. Heidelberger Stückemarkts stehen fest (5/2012)

Meldung: Heidelberger Stückemarkt 2013: Die Auswahl (3/2013)

Meldung: Die Preisträger des 30. Heidelberger Stückemarkts stehen fest (5/2013)

Meldung: Theaterpreis Der Faust 2013: Nominierte und erste Preisträger (9/2013)

Meldung: Theaterpreis Der Faust 2013 in Berlin verliehen (11/2013)

Bericht: Festival Internationale Neue Dramatik FIND - Die Schaubühne blickt panoramatisch aufs politische Theater (4/2014)

Salzburger Festspiele

Die Salzburger Festspiele finden jährlich im Sommer statt und wurden 1920 von Max Reinhardt gegründet. Seit 2006 stand ihnen Jürgen Flimm als Intendant vor. 2011 hat Alexander Pereira die Festspielintendanz übernommen. Als Schauspielchef amtiert seit 2011 der Schauspieler und Regisseur Sven-Eric Bechtolf. Er folgte Thomas Oberender nach. Seit 2015 trägt Sven Eric Bechtolf die Verantwortung für die künstlerische Gesamtplanung. 2017 übernimmt Marcus Hinterhäuser die Festspiel-Intendanz. Schauspielchefin wird Bettina Hering.

Im Rahmen der Salzburger Festspiele fand zwischen 2002 und 2014 der Wettbewerb um den "Montblanc Young Directors Award" statt, der mit 10.000 Euro dotiert war und zusammen mit einem Montblanc Max Reinhardt Pen vergeben wurde.

Nachtkritiken zu Produktionen der Salzburger Festspiele:

Molière. Eine Passion von Feridun Zaimoglu, Günter Senkel und Luk Perceval, Regie: Luk Perceval (7/2007)

Quartett von Heiner Müller, Regie: Barbara Frey (8/2007)

Verbrechen und Strafe nach Fjodor Dostojeweski, Regie: Andrea Breth (7/2008)

Sad Face/Happy Face von Jan Lauwers und Needcompany (8/2008)

The Year of Magical Thinking von Joan Didion, Regie: David Hare (8/2008)

Fünf Tage im März von Toshiki Okada und chelfitsch (8/2008)

Die Räuber von Friedrich Schiller, Regie: Nicolas Stemann (8/2008)

Harper Regan von Simon Stephens, Regie: Ramin Gray (8/2008)

Judith/Juditha triumphans von Friedrich Hebbel und Antonio Vivaldi, Regie: Sebastian Nübling (7/2009)

Welcome to nowhere von Kenneth Collins (7/2009)

Die Bakchen von Euripides, szenische Lesung (7/2009)

Das letzte Band/Bis dass der Tag euch scheidet von Samuel Beckett und Peter Handke, Regie: Jossi Wieler (2009)

Die Welt ist groß und Rettung lauert überall nach Ilija Trojanow, Regie: Jette Steckel (8/2009)

You are here von Dries Verhoeven (8/2009)

Jedermann von Hugo von Hofmannsthal, Regie: Christian Stückl (7/2010)

Ödipus auf Kolonos von Sophokles, Regie: Peter Stein (7/2010)

Phädra von Jean Racine, Regie: Matthias Hartmann (7/2010)

Angst von Stefan Zweig, Regie: Jossi Wieler (7/2010)

Innenschau von Jakop Ahlbom (7/2010)

Notre Terreur (Im Bann des Schreckens) von D´ores et déjà, Regie: Sylvain Creuzevault (8/2010)

Mary Mother of Frankenstein von Claude Schmitz und Marie-France Collard (8/2010)

Tod in Theben von Jon Fosse nach Sophokles, Regie: Angela Richter (8/2010)

Faust 1 & 2 von Johann Wolfgang Goethe, Regie: Nicolas Stemann (7/2011)

Die vier Himmelsrichtungen von Roland Schimmelpfennig, Regie: Roland Schimmelpfennig (7/2011)

Immer noch Sturm von Peter Handke, Regie: Dimiter Gotscheff (8/2011)

Maß für Maß von William Shakespeare, Regie: Thomas Ostermeier (8/2011)

Mission Drift von The Team (8/2011)

A Games of You von Ontroerend Goed (8/2011)

Das ehemalige Haus von Signa (8/2011)

Prinz Friedrich von Homburg von Heinrich von Kleist, Regie: Andrea Breth (7/2012)

Peer Gynt von Henrik Ibsen, Regie: Irina Brook (7/2012)

Der Bauer als Millionär von Ferdinand Raimund, Regie: Thalias Kompagnons (8/2012)

Jakob Reinhold Michael Lenz mit Texten von Jakob Michael Reinhold Lenz, Friedrich Oberlin und Georg Büchner, Regie: Cornelia Rainer (8/2012)

Éternelle Idole von Gisèle Vienne (8/2012)

Die Soldaten von Bernd Alois Zimmermann nach Jakob Michael Reinhold Lenz,
Regie: Alvis Hermanis (8/2012)

Meine Bienen. Eine Schneise von Händl Klaus (Stück) und Markus Kraler/Andreas Schett (Musik), Regie: Nicolas Liautard (8/2012)

La Tempête nach William Shakespeare, Regie: Irina Brook (8/2012)

Hamlet Cantabile nach William Shakespeare, Regie: Yo Sup Bae/Performance Group Tuida (8/2012)

Jedermann von Hugo von Hofmannsthal, Regie: Julian Crouch (7/2013)

Gawain von Harrison Birtwistle, Regie: Alvis Hermanis (7/2013)

Die Jungfrau von Orleans von Friedrich Schiller, Regie: Michael Thalheimer(7/2013)

The Animals and Children Took the Street von 1927 (7/2013)

Lumpazivagabundus von Johann Nestroy, Regie: Matthias Hartmann (8/2013)

Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare mit der Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Regie: (8/2013)

Jedermann nach Hugo von Hofmannsthal, Regie: Bastian Kraft (8/2013)

Die letzten Tage der Menschheit von Karl Kraus, Regie: Georg Schmiedleitner (7/2014)

The Forbidden Zone, Regie: Katie Mitchell (7/2014)

Hinkemann von Ernst Toller, Regie: Milos Lolic (7/2014)

36566 Tage, Regie: Hans-Werner Kroesinger (8/2014)

Il trovatore von Guiseppe Verdis, Regie: Alvis Hermanis (8/2014)

Orpheus vom Little Bulb Theatre (8/2014)

Fierrabras von Franz Schubert, Regie: Peter Stein (8/2014)

Der Abschied von Walter Kappacher, Regie: Nicolas Charaux  (8/2014)

Don Juan kommt aus dem Krieg von Ödön von Horváth, Regie: Andreas Kriegenburg (8/2014)

Golem nach Motiven von Gustav Meyrink, Regie: Suzanne Andrade (8/2014)

Die Eroberung von Mexiko von Wolfgang Rihm, Regie: Peter Konwitschny (7/2015)

Clavigo von Johann Wolfgang v. Goethe, Regie: Stephan Kimmig (7/2015)

Komödie der Irrungen von William Shakespeare, Regie: Henry Mason (8/2015)

Mackie Messer. Eine Salzburger Dreigroschen Oper von Brecht/Weill, Julian Crouch und Sven-Eric Bechtolf (8/2015)

Endspiel von Samuel Beckett, Regie: Dieter Dorn (7/2016)

Der Sturm von William Shakespeare, Rrgie: Deborah Warner (8/2016)

Der Ignorant und die Wahnsinnige von Thomas Bernhard, Regie: Gerd Heinz (8/2016)

Die Geburtstagsfeier von Harold Pinter, Regie: Andrea Breth (7/2017)

Rose Bernd von Gerhart Hauptmann, Regie: Karin Henkel (7/2017)

Kasimir und Karoline von Ödön von Horváth, Regie: 600 Highwaymen (7/2017)

Lulu von Frank Wedekind, Regie: Athina Rachel Tsangari (7/2017)

Aida von Guiseppe Verdi, Regie: Shirin Neshat (8/2017)

Wozzeck von Alban Berg, Regie: William Kentridge (8/2017)

Lear von Aribert Reimann, Regie: Simon Stone (8/2017)

Penthesilea von Heinrich von Kleist, Regie: Johan Simons (7/2018)

Hunger von Knut Hamsum, Regie: Frank Castorf (8/2018)

Kommt ein Pferd in die Bar nach David Großman, Regie: Dušan David Pařízek (8/2018)

Die Perser von Aischylos, Regie: Ulrich Rasche (8/2018)

Jugend ohne Gott von Ödön von Horváth, Regie: Thomas Ostermeier (7/2019)

Médeé von Luigi Cherubini, Regie: Simon Stone (7/2019)

Sommergäste von Maxim Gorki, Regie: Evgeny Titov (7/2019)

Liliom von Franz Molnár, Regie: Konrnél Mundruczó (8/2019)

Die Empörten von Theresia Walser, Regie: Burkhardt Kosminski (8/2019)

Andere Beiträge zu den Salzburger Festspielen:

Kommentar: Der Notlicht-Skandal. Thomas Bernhardt und Salzburg (7/2007)

Blog: Fit for Fun in Salzburg. Die Festspiele als Festspiele der Körper (8/2007)

Blog: Der Hochkulturpromi (8/2007)

Kommentar: Zeitreisender. Rückwärtsgewandt. Daniel Kehlmanns Rede gegen das Regietheater (8/2009)

Presseschau: Daniel Kehlmanns Salzburger Rede gegen das Regietheater (8/2009)

Blog: Die Kehlmann-Regietheater-Debatte (8/2009)

Kommentar: Gott bewahre uns vor Eröffnungsreden. Daniel Kehlmann im Pressegespräch (8/2009)

Kommentar: Konsens der Anspruchslosen. Das Young Directors Project (8/2009)

Bericht: Picknick im Haus des Verjagten. Die Salzburger Festspiele feiern ihren Gründer Max Reinhardt (7/2010)

Blog: Theater mit Geld-zurück-Garantie. Die Festspiele blamieren sich mit der Familien-Causa Richter (8/2010)

Meldung: Rücktrittsdrohung des neuen Intendanten (7/2012)

Meldung: Budgeteinigung in Salzburg (7/2012)

Kommentar: Preiswürdig trotz Total-Vernebelung. Zum Young Directors Project 2012

Presseschau: Interview mit dem ehemaligen Intendanten der Salzburger Festspiele Alexander Pereira (7/2014)

Meldung: Letzter Salzburger Young Directors Award an Nicolas Charaux (8/2014)

Meldung: Präsidentin der Salzburger Festspiele Helga Rabl-Stadler hört 2017 auf (8/2015)

Presseschau: Die Presse und Die Süddeutsche Zeitung blicken kritisch zurück auf die Salzburger Festspiele (8./9.2015)

Meldung: Bettina Hering übernimmt die Schauspielleitung der Salzburger Festspiele (6/2015)

Meldung: Salzburger Festspiele suchen Präsident*in (9/2016)

Meldung: Vertrag der Salzburger Festspiele-Präsidentin Rabl-Stadler verlängert (12/2016)

Meldung: Michael Sturminger inszeniert neuen "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen
(4/2017)

Meldung: Salzburger Festspiele – Markus Hinterhäuser bleibt bis 2026 (5/2019)


Link:

www.salzburgerfestspiele.at

Salzmann, Sasha Marianna

Sasha Marianna Salzmann, 1985 in Wolgograd (damals UdSSR, das eine Weile auch Stalingrad hieß) geboren, ist Schiftstellerin.

Bis zu ihrem zehnten Lebensjahr lebte Marianna Salzmann in Moskau und emigrierte dann mit ihren Eltern in die Bundesrepublik. Nach dem Abitur in Hannover studierte sie zunächst Theater und Medien an der Universität Hildesheim, von 2008 bis 2012 dann den Studiengang Szenisches Schreiben an der Berliner Universität der Künste. Bereits als Teenager in Hannover war sie sowohl Teilnehmerin als auch Veranstalterin interkultureller Lesungen und Poetry-Slams. Aus dieser Zeit stammt ihre Arbeitsgemeinschaft mit Deniz Utlu, mit dem sie seit 2002 das interkulturelle Literaturmagazin "freitext" verantwortet und auch zwei Stücke schrieb.

Für ihr Stück "Muttermale Fenster blau" erhielt sie 2011 den Kleist-Förderpreis. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Salzmann Hausautor*in am Maxim Gorki Theater Berlin und war dort bis 2015 auch Künstlerische Leiterin des Studio Я.

Texte von Sasha Marianna Salzmann auf nachtkritik.de:

Theaterbrief aus Italien 4 – Seit drei Jahren ist das Teatro Valle in Rom besetzt, jetzt steht die Räumung kurz bevor (8/2014) 
(auch in englischer und italienischer Sprache)

Postscript zum Theaterbrief (9/2015) (auch in englischer Sprache)

Nachtkritiken zu Arbeiten von Marianna Salzmann:

Alles auf Anfang am Staatstheater Dresden (2/2010)  (mit "Wera")

Beg your pardon im Ballhaus Naunynstrasse Berlin (4/2012)

Muttermale Fenster blau bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2012)

Muttersprache Mameloschn in der Box des Deutschen Theaters Berlin (9/2012)

Fahrräder könnten eine Rolle spielen (mit Deniz Utlu) im Ballhaus Naunystraße Berlin (11/2012)

Schwimmen lernen am Theater Heidelberg (3/2013)

Kasimir und Karoline (Horváth-Bearbeitung) am Düsseldorfer Schauspielhaus (5/2013)

Schwimmen lernen. Ein Lovesong am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2013)

Hurenkinder Schusterjungen am Nationaltheater Mannheim (1/2014)

Wir Zöpfe am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2015)

Meteoriten am Gorki Theater Berlin (4/2016)

Ich, ein Anfang am Schauspiel Frankfurt (2/2017)

Zucken Maxim Gorki Theater Berlin /  Junges Theater Basel (3/2017)

Außer sich, Buchkritik zum Debütroman (9/2017)

Die Geschichte vom Leben und Sterben des neuen Juppi Ja Jey Juden, als Regisseurin, am Gorki Theater Berlin (11/2017)

Muttersprache Mameloschn am Kosmostheater Wien (12/2017)

Außer sich am Maxim Gorki Theater Berlin (10/2018)

Oder: Du verdienst deinen Krieg (Eight Soldiers Moonsick) am Maxim Gorki Theater (11/2019)

 

Andere Beiträge zu Sasha Marianna Salzmann:

Meldung: Kleist-Förderpreis für Marianna Salzmann (2/2012)

Buchkritik: Außer sich – Sasha Marianna Salzmanns Debütroman begreift Herkunft, Heimat, Identität als Denk- und Schreibauftrag (9/2017)

Meldung: Theaterautor*innen auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis (9/2017)

Meldung: Mara-Cassens-Preis für Sasha Marianna Salzmann (12/2017)


Links:

freitext

www.sashamariannasalzmann.com

Sanchez, Rafael

Rafael Sanchez, 1975 in Basel geboren, ist Regisseur.

Sanchez begann seine Theaterlaufbahn 1994 als Schauspieler am Jungen Theater Basel, wo er auch zu inszenieren anfing. Von 2003 bis 2006 war er Hausregisseur am Theater Basel, inszenierte aber bereits auch an anderen Theatern wie der Berliner Schaubühne, dem Hamburger Thalia Theater, am Theater Essen oder dem Münchner Volkstheater. Von 2008 bis 2013 leitete er gemeinsam mit Barbara Weber das Zürcher Neumarkt Theater. Seit 2013 ist er Hausregisseur am Schauspiel Köln.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Rafael Sanchez:

Kommt ein Mann zur Welt am Düsseldorfer Schauspielhaus (4/2007)

Tartuffe am Schauspiel Essen (5/2008)

Nostalgie 2175 am Hamburger Thalia Theater (4/2008)

Der Boss vom Ganzen am Zürcher Theater am Neumarkt (10/2008)

Der Spiegel am Zürcher Theater am Neumarkt (5/2009)

Kasimir und Karoline am Zürcher Theater am Neumarkt (9/2009)

Sein oder Nichtsein am Deutschen Theater Berlin (11/2009). Dieser Arbeit sollte eigentlich die Fassung von Jürgen Hofmann zugrunde liegen, der in einem offenen Brief zur Causa Stellung bezog.

Die Jüdin von Toledo am Düsseldorfer Schauspielhaus/Zürcher Theater am Neumarkt (9/2010)

Nur nachts an den Kammerspielen des Deutschen Theaters Berlin (11/2010)

Die Kommune am Deutschen Theater Berlin (1/2012)

Ein Sommernachtstraum (mit Barbara Weber) am Neumarkt Theater Zürich (6/2012)

Coriolanus am Deutschen Theater Berlin (12/2012)

In der Republik des Glücks am Deutschen Theater Berlin (11/2013)

Die Welt mein Herz am Schauspiel Köln (1/2014)

Viel gut essen am Schauspiel Köln (10/2014)

Stirb, bevor du stirbst am Schauspiel Köln (11/2015)

Troilus und Cressida am Schauspiel Köln (2/2016)

Tod eines Handlungsreisenden am Schauspiel Köln (3/2017)

Pardon wird nicht gegeben am Schauspiel Köln (5/2019)

Reise der Verlorenen am Schauspiel Köln (11/2019)