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Begriff Definition
Schmidt-Rahmer, Hermann

Hermann Schmidt-Rahmer, geboren 1960 in Düsseldorf, ist Regisseur, Schauspieler und Bühnenmusikkomponist.

Schmidt-Rahmer studierte Schlagzeug in Düsseldorf sowie Musikwissenschaft und Philosophie in München. Von 1982 bis 1986 absolvierte er eine Schauspiel-Ausbildung an der Universität der Künste Berlin. Von 1986 bis 1991 arbeitete er als Schauspieler an der Freien Volksbühne Berlin, am Schauspielhaus Köln, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und am Wiener Burgtheater.

Von 1992 bis 1996 war er als Oberspielleiter an der Landesbühne in Esslingen und von 1999 bis 2010 als Hausregisseur am Schauspiel Dortmund. Seit 1990 ist Schmidt-Rahmer als freier Regisseur u.a. in Köln, Basel, Düssedorf und Essen tätig.
Schmidt-Rahmer inszenierte auch Opern in Nordhausen und Wiesbaden, 1991 schrieb er die Bühnenmusik für die Inszenierung von Manfred Karges "Die Eroberung des Südpols" am Deutschen Theater Berlin. Mit seiner Inseznierung von Elfriede Jelineks "Rechnitz" am Düsseldorfer Schauspielhaus, die heftige Publikumsproteste auslöste, wurde er 2011 für den Theaterpreis "Der Faust" nominiert.

Schmidt-Rahmer lehrt als Professor für Szene an der Universität der Künste in Berlin.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Hermann Schmidt-Rahmer:

Herzschritt am Düsseldorfer Schauspielhaus (9/2008)

experiment. prisoner 819 did a bad thing am Theater Dortmund (11/2008)

worst case am Theater Dortmund (3/2009)

Hier kommen wir nicht lebendig raus am Düsseldorfer Schaupielhaus (4/2010)

Ulrike Maria Stuart am Schauspiel Essen (10/2011)

Ein Sportstück am Staatstheater Nürnberg (10/2012)

Clockwork Orange am Schauspiel Essen (4/2013)

Gespenster des Kapitals am Schauspielhaus Bochum (10/2014)

Wir sind die Guten am Schauspiel Essen (4/2015)

Die Schutzbefohlenen / Appendix / Coda / Epilog auf dem Boden am Schauspielhaus Bochum (4/2016)

Tartuffe am Schauspielhaus Bochum (10/2016)

Die Hauptstadt am Schauspiel Essen (10/2018)

Das Heerlager der Heiligen bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen / Schauspiel Frankfurt (5/2019)

Schmiedleitner, Georg

Georg Schmiedleitner, Jahrgang 1957, ist Regisseur.

Schmiedleitner war Mitbegründer und in der Zeit von 1989 bis 1996 der künstlerischer Leiter des Linzer Theaters Phönix. Seit 1996 arbeitet er als freier Regisseur. Schmiedleitner ist zudem künstlerischer Leiter des Theaters Hausruck, einer oberösterreichischen Theaterinitiative, die regionale zeitgeschichtliche und aktuelle gesellschaftspolitische Themen mit Laien und professionellen Schauspielern aufarbeitet.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Georg Schmiedleitner:

Geschichten aus dem Wiener Wald am Volkstheater Wien (3/2008)

Faust I am Nationaltheater Mannheim (6/2008)

Die Orestie am Staatstheater Nürnberg (10/2008)

Die Jungfrau von Orleans am Nationaltheater Mannheim (1/2009)

Prinz Eisenherz am Schauspielhaus Graz (3/2009)

Atropa. Die Rache des Friedens am Staatstheater Nürnberg (10/2009)

König Lear am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2011)

Don Karlos am Nationaltheater Mannheim (6/2011)

Glaube Liebe Hoffnung am Staatstheater Nürnberg (6/2013)

Die letzten Tage der Menschheit bei den Salzburger Festspielen (7/2014)

Faust I am Düsseldorfer Schauspielhaus (12/2015)

Liebesgeschichten und Heiratssachen am Burgtheater Wien (3/2017)

Der Kandidat am Akademietheater Wien (10/2018)

Die Weber am Schauspiel Stuttgart (1/2019)

Schmit, Johannes

Johannes Schmit, geboren 1981 in Trier, ist Regisseur. Schmit studierte Vergleichende Literaturwissenschaft, Medizin und Kulturwissenschaften, bevor er 2004 ein Regie-Studium an der Ernst-Busch-Schauspielschule begann. Er hospitierte und assistierte u.a. bei Katharina Thalbach, Oliver Herrmann und Robert Wilson.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Johannes Schmit:

Tanzstück #2 an den Sophiensaelen Berlin (Mitarbeit bei Laurent Chétouane, 12/2007)

Die Höhle vor der Stadt in einem Land mit Nazis und Bäumen am Centraltheater Leipzig (4/2009).

Im Pelz am Centraltheater Leipzig (12/2009)

Die letzten Tage in L. am Centraltheater Leipzig (7/2010)

Eine Fahrt ans Mittelmeer am Staatstheater Mainz (5/2011)

Phädra am Schauspielhaus Graz (1/2012)

Königreich (UA) am Staatstheater Mainz (3/2012)

Türkische Trauerspiele. Ibrahim Bassa / Ibrahim Sultan am Staatstheater Mainz (1/2014)

Schmitt, Katharina

Katharina Schmitt, geboren 1979 in Bremen, ist Autorin und Regisseurin.

Nach dem Abitur ging sie nach Prag und studierte dort von 2001 bis 2006 Schauspielregie an der Theaterfakultät der Akademie der musischen Künste. Seitdem inszeniert sie an Theatern in Tschechien und im deutschsprachigen Raum.

Für ihr Stück "Knock out" wurde sie mit dem Lenz-Preis der Stadt Jena ausgezeichnet. Ihre Fassung von Leopold Sacher-Masochs "Im Pelz" wurde in der Regie von Johannes Schmit zu Radikal jung 2010 eingeladen.

Nachtkritiken zu Stücken von Katharina Schmitt:

Knock out im Theaterhaus Jena (11/2007)

Platz der Republik am Staatstheater Oldenburg (2/2008)

Im Pelz im Centraltheater Leipzig (12/2009)

Sam! bei den Autorentheatertagen Berlin (4/2010)

Jugendbildnis am Thalia Theater Hamburg (2/2012).

 

Schneider, Anja

Anja Schneider, geboren 1977 in Altenburg, ist Schauspielerin.

Sie spielte in Freiburg und am Schauspiel Leipzig unter Wolfgang Engel. 2006 engagierte sie Armin Petras für sein neu gebildetes Ensemble am Maxim Gorki Theater Berlin, 2013 wechselte sie mit dem Intendanten auch ans Schauspiel Stuttgart. Zur Saison 2016 / 2017 wechselte die Schauspielerin ans Deutsche Theater in Berlin.

Gleich zweimal zu Beginn der neuen Ära im Herbst 2006 spielte Fräulein Schneider Ibsen. Nikolaus Merck berichtet in einem Porträt vom Zuschauglück.

Nachtkritiken zu Inszenierungen mit Anja Schneider:

Horns Ende am Schauspiel Leipzig (3/2006, Übernahme einer Kritik aus der Frankfurter Rundschau anlässlich der Berliner Premiere im November 2007)

Die Gottlosen am Maxim Gorki Theater Berlin (3/2007)

Amphitryon am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2007)

Miss Sara Sampson am Maxim Gorki Theater Berlin (11/2007)

Mefisto forever am Maxim Gorki Theater Berlin (2/2008)

Als wir träumten am Schauspiel Leipzig (4/2008)

Zwei arme, polnisch sprechende Rumänen bei den Wiener Festwochen (6/2008)

Der Zauberberg am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2008)

Antigonae / Hyperion am Maxim Gorki Theater Berlin (12/2008)

Zornig geboren bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (6/2009)

Die Wahlverwandtschaften am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2009)

Geschlossene Gesellschaft am Maxim Gorki Theater Berlin (12/2009)

Dantons Tod am Maxim Gorki Theater Berlin (4/2010)

Ein Mond für die Beladenen am Schauspielhaus Bochum (6/2010)

Penthesilea am Maxim Gorki Theater Berlin (10/2010)

Nora oder ein Puppenheim am Maxim Gorki Theater Berlin (1/2011)

Droge Faust am Centraltheater Leipzig (3/2011)

Die Wohlgesinnten am Maxim Gorki Theater Berlin (9/2011)

Einar Schleef. Die Tagebücher am Maxim Gorki Theater (2/2012)

5 Tage im Juni am Maxim Gorki Theater Berlin (6/2013)

5 morgen am Schauspiel Stuttgart (10/2013)

Purpurstaub bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (5/2014) - später als "Staub" übernommen ans Schauspiel Stuttgart

Zeiten des Aufruhrs am Schauspiel Leipzig (12/2014)

Buch (5 Ingredientes de la Vida) an den Münchner Kammerspielen (4/2015)

Orest. Elektra. Frauen von Troja am Schauspiel Stuttgart (2/2016)

Kruso am Schauspiel Leipzig (10/2016)

Die Glasmenagerie am Deutschen Theater Berlin (12/2016)

Wut am Deutschen Theater Berlin (2/2017)

Hochzeit bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, Koproduktion Deutsches Theater Berlin (6/2017)

Versetzung am Deutschen Theater Berlin (11/2017)

Sommergäste am Deutschen Theater Berlin (2/2018)

Am Königsweg am Deutschen Theater Berlin (4/2018)

Die stillen Trabanten am Deutschen Theater Berlin (11/2018)

 

 

 

 

Schnizer, Dominique

Dominique Schnizer, geboren 1980 in Graz, Regisseur.

Schnizer arbeitete unter dem Intendanten Friedrich Schirmer am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Er inszenierte bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen, in Heidelberg, Osnabrück und gemeinsam mit Henning Mankell in Maputo, Mosambik. Zu Beginn der Spielzeit 2016/17 wird Schnizer als Nachfolger von Annette Pullen Oberspielleiter am Theater Osnabrück unter Intendant Ralf Waldschmidt.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Dominique Schnizer:

Der Mann der die Welt aß am Theater Heidelberg (12/2009), 5. Platz beim nachtkritik-Theatertreffen 2010.

Spiel's noch einmal, Theaterserie, Folge 1 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (2/2010)

Das Mündel will Vormund sein am Theater Osnabrück (10/2010)

Unter jedem Dach (ein Ach) am Theater Heidelberg (12/2010)

Leben und Erben am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (1/2012)

Ein Pfund Fleisch am Deutschen Schauspielhaus Hamburg (9/2012)

Schöne Dinge sind auf unserer Seite am Theater Heidelberg (10/2012)

Enron am Theater Münster (4/2016)

Medea² am Theater Osnabrück (2/2018)

Schönborn, Clemens

Clemens Schönborn, geboren 1967 in Duisburg, ist Filmregisseur und Drehbuchautor.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Clemens Schönborn:

Medea am Centraltheater Leipzig (1/2010)

Die Kameliendame an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin (3/2011)

Schönecker, Moritz

Moritz Schönecker, 1981 in Trier geboren, ist Regisseur.

Schönecker studierte Politik- und Theaterwissenschaften in Bochum, bevor er in München ein Studium der Sprech- und Musiktheaterregie begann. Von 2011 bis 2018 war er Mitglied der Künstlerischen Leitung am Theaterhaus Jena. Die Arbeit des innovativen Jenaer Leitungsteams beschrieb Esther Boldt im Juni 2015 in einem Essay zur Stadttheaterdebatte. Seit 2018 arbeitet Schönecker als freier Regisseur.

Nachtkritiken zu Arbeiten von Moritz Schönecker:

Faust am Theaterhaus Jena (11/2011)

My heart will go on am Theaterhaus Jena (3/2012)

Frankenstein am Theaterhaus Jena (7/2012)

Der Meister und Margarita (Co-Regie mit Johanna Wehner) am Theaterhaus Jena (7/2013)

Sepsis am Theaterhaus Jena (10/2013)

König Ubu am Theaterhaus Jena (7/2014)

Madame Bovary am Staatstheater Darmstadt (10/2014)

Hamlet am Theaterhaus Jena (2/2015)

Onkel Wanja am Staatstheater Darmstadt (2/2016)

Im Haus / Im Tal am Theaterhaus Jena (10/2016)

Der Prozess am Theater Heidelberg (3/2019)

Schrettle, Johannes

Johannes Schrettle, 1980 im österreichischen Graz geboren, ist Dramatiker.

Seit 1998 schreibt Schrettle Texte für freie Theaterproduktionen in Graz und ist Gründungsmitglied der Theatergruppe Little Drama Boyz. Im Rahmen der Autorentage am Burgtheater Wien entwickelte er 2003 sein erstes eigenständiges Drama "fliegen/ gehen/ schwimmen", für das er 2004 den Grabbe-Preis der Stadt Detmold erhielt.

Nachtkritiken zu Stücken und Texten von Johannes Schrettle:

tod und tourist am Münchner Pathos Transport Theater (2/2008)

kollege von niemand bei steirischen herbst (10/2008)

Nibelungen im Schauspiel Frankfurt (8/2008)

fliegen/ gehen/ schwimmen im Zürcher Theater an der Winkelwiese (11/2010)

Die Kunden werden unruhig bei den Spieltrieben Osnabrück (9/2013)

In allen Netzen ist ruh am Theater am Ortweinplatz Graz (3/2014)

Schroeder, Dorothea

Dorothea Schroeder, 1974 in Mettmann geboren, ist Regisseurin.

Dorothea Schroeder studierte an der Bayerischen Theaterakademie in München. Seither arbeitet sie als freie Regisseurin. Als Kuratorin und Festivalleiterin verantwortete sie zusammmen mit Nina Gühlstorff u. a. von 2005 bis 2009 das Festival "Spieltriebe" am Theater Osnabrück sowie 2011 das 1. Karlsruher Dramatikerfestival am Staatstheater Karlsruhe. Freie Projekte verwirklicht sie zumeist im Rahmen der von ihr mitgegründeten Produktionsplattform AKA:NYX.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Dorothea Schroeder:

Der Dritte Weg am Theaterhaus Jena (10/2009).

Believe Busters am Landestheater Tübingen (2/2017)

Website:

nyx-net.de