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Begriff Definition
Theaterfotografie

Zum Thema Theaterfotografie finden Sie bei uns ein Porträt von Thomas Aurin, der nicht nur seit Beginn der Ära Castorf die Ästhetiken der Berliner Volksbühne dokumentiert und interpretiert, sondern auch die Bildleiste von nachtkritik.de bestückt.

Theaterkritik

Theaterkritik beschäftigt sich mit der Beschreibung und Bewertung von Produktionen der Darstellenden Künste. Diese journalistische Gattung, ihre Bedingungen und Kriterien und nicht zuletzt ihre Geschichte waren seit der Gründung dieses Portals im Mai 2007 immer wieder Gegenstand der Reflexion auf nachtkritik.de.

Texte zur Geschichte der Theaterkritik und von nachtkritik.de:

Grußwort zum Umzug der Theaterkritik ins Internet – Robin Detje zur Gründung von nachtkritik.de (5/2007)

Von der Geschichte der Nachtkritik und der Theaterkritik im Internet – von Petra Kohse (1/2009)

Theaterkritik im Internet und nachtkritik.de – von Nikolaus Merck (2/2011)

Fünf Jahre nachtkritik.de – Eine Zwischenbilanz von Dirk Pilz (4/2012)

Buchkritik: Theater und Öffentlichkeit im Vormärz von Meike Wagner von Esther Slevogt (9/2013)

Vortrag über die Situation des Feuilletons, des Theaters und der Theaterkritik unter den Bedingungen des digitalen Epochenwechsels – von Esther Slevogt (12/2014)

Die Rede der Schriftstellerin Annett Gröschner anlässlich von zehn Jahren nachtkritik.de (11/2017)

Rede von Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, aus Anlaß des 10-jährigen Jubiläums von nachtkritik.de (11/2017)

Debatte: Ist der Theater-Großkritiker verschwunden? – Überlegungen zum Stand des Theaterkritikers - von Falk Schreiber (1/2018)


Beiträge zum Thema Krise der Theaterkritik:

Debatte: Zur Krise der Theaterkritik – von Tobi Müller (8/2011)

Presseschau: DRS2 über das neue Schweizer Portal theaterkritik.ch, wo Theater für Kritiken zahlen müssen (9/2011)

Presseschau: Die Schweizer Wochenzeitung über das Portal theaterkritik.ch (10/2011)

Presseschau: NZZ, FAZ und Tages-Anzeiger setzen sich mit Theaterkritik im Netz auseinander (12/2011)

Presseschau: Tobi Müller fragt in der Berliner Zeitung nach der Zukunft von Pop- und Theaterkritik (4/2012)

Meldung: Das Schweizer Portal theaterkritik.ch gibt auf (8/2013)

Meldung: Independent on Sunday entlässt seine Kulturkritiker (8/2013)

Presseschau: Britische Medien über die Krise der Theaterkritik (9/2013)

Debatte: Zur vermeintlichen und tatsächlichen Krise der Kritik in Großbritanien – von Andrew Haydon (10/2013)

Debatte: A debate on theatre criticism and its crisis in the UK – by Andrew Haydon (10/2013)

Presseschau: Im Theatertreffen-Blog denkt Eva Biringer über neue Formen der Theaterkritik nach (5/2014)

Video: Theaterkritik im Wandel - Theatertreffen-Podiumsdiskussion zur Zukunft der Kritik (5/2014)

Presseschau: Ulrich Matthes im Spiegel-Interview über Expertenjournalismus und die Kommentarkultur auf nachtkritik.de (12/2014)

Kolumne: Experte des Monats – Ulrich Matthes beweist Kompetenz in Dschungelcamp- und Schreibfragen – von Dirk Pilz (1/2015)

Meldung: Kulturkritik.ch hört auf (3/2015)

Meldung: Kölner Theaterzeitung aKT wird eingestellt (3/2015)

Presseschau: Eine Kritik der deutschen Theaterkritik auf SWR2 (10/2015)


Weitere Texte und Beiträge:

Redaktionsblog: Was heißt und zu welchem Ende erdulden wir ein Regisseurstheater? - Gerhard Stadelmaier demontiert sich in Neuhardenberg - von Esther Slevogt (5/2010)

Redaktionsblog: Zu welchem Ende erdulden wir Gerhard Stadelmaiers Kritikertypologie? - von Wolfgang Behrens (8/2010)

Meldung: Kritiker Thomas Thieringer gestorben (2/2013)

Essay: Über Theaterblogs, ihre Schwierigkeiten und Chancen  - von Georg Kasch (5/2013)

Das Panel Kritik im Netz. Schreiben über Theater bei der Konferenz Theater und Netz (5/2013)

Das Panel Der Kritiker in der Crowd bei der Konferenz Theater und Netz (5/2013)

Meldung: Der Theaterkritiker Henning Rischbieter ist tot (5/2013)

Meldung: Der Theaterkritiker Klaus Witzeling ist tot (10/2013)

Presseschau: Theaterkritikerin Barbara Villiger Heilig auf Twitter über die Vermengung von Kritik und PR bei "Anne" in Amsterdam (5/2014)

Presseschau vom 18. Juli 2014: Gerhard Stadelmaier durchstreift die Spielzeithefte der kommenden Theatersaison (7/2014)

Meldung: Der Theaterkritiker Martin Linzer ist gestorben (12/2014)

Presseschau: Christine Dössel von der Süddeutschen Zeitung amüsiert sich über die Berliner Kollegenschaft (12/2014)

Presseschau: Auf Deutschlandradio Kultur unterhält sich André Mumot mit Matthias Dell über Theaterdebatten im Netz (8/2015)

Presseschau: Ein "Best of Theatre"-Buch des britischen Theaterkritikers Michael Billington wirft Fragen der Deutungshoheit auf (8/2015)

 

Siehe auch: Internet und Theater

Theaterlabor Bremen

Das Theaterlabor Bremen wurde 2005 unter der Leitung von Maik Romberg in Bremen gegründet und versteht sich als eine Spielstätte, die Theaterschaffenden und bildenden Künstlern ohne festes Engagement ermöglicht, "ihr Handwerk weiter auszubilden und in der Praxis zu bleiben – sich gemeinsam mit Texten auseinanderzusetzen und verschiedene Darstellungsformen zu erproben" (Webseite des Theaterlabors Bremen).

Ein Ensemble aus Schauspielern, Tänzern, Mitarbeitern und Künstlern aus dem Bühnen-, Film- und Medienbereich kommt für jeweils 24 Wochen zusammen und erarbeitet in dieser Zeit mehrere professionelle Inszenierungen. Zu den Vorstellungen wird gezielt Fachpublikum (Intendanten, Regisseure, Choreographen, Dramaturgen, Agenten, Caster) eingeladen.

Flankierende Maßnahmen bieten den Künstlern Sprech- und Bewerbungscoaching, Arbeit an Vorsprechrollen, Kurse in Selbstvermarktung, Produktion von CDs und DVDs für Bewerbungen.

An dem Projekt, das von der Bundessagentur für Arbeit gefördert wird, können Schauspieler, Tänzer, Dramaturgen, Regieassistenten, Produktionsleiter/-assistenten, Bühnenbildner, Video- und Tontechniker, Mediengestalter, Veranstaltungstechniker, Kostümbildner, Requisiteure, Maskenbildner, Garderobieren, Schneiderinnen, Beleuchter, Bühnentechniker und Mitarbeiter für das Betriebsbüro sowie für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit teilnehmen.

Die Inszenierungen des theaterlabors haben bis dato schon für viel Aufhorchen gesorgt. "Plutos" von Aristophanes, bearbeitet und inszeniert von Frank-Patrick Steckel, gewann per Abstimmung des Publikums das nachtkritik-Theatertreffen 2010.

Nachtkritiken zu Aufführungen des Theaterlabors Bremen:

Jeff Koons, R: Patrick Schimanski, 06/2008

Plutos, R: Frank-Patrick Steckel, 02/2009

Germania Tod in Berlin, R: Patrick Schimanski, 06/2009

Der Schuhu und die fliegende Prinzessin, R: Patrick Schimanski, 03/2010.

Theatertreffen

Das Theatertreffen findet alljährlich im Mai in Berlin statt und gilt vielen als wichtigste Leistungsschau des deutschsprachigen Theaters. Präsentiert werden jeweils die zehn "bemerkenswertesten" Inszenierungen der Saison, ausgewählt von einer siebenköpfigen Jury, deren Mitglieder normalerweise für drei Jahre ernannt werden. Das erste Theatertreffen fand in Berlin 1964 statt. 1978 wurde es durch den Stückemarkt ergänzt.

Nachtkritik-Texte zu verschiedenen Theatertreffen-Editionen und -themen:

Hartmut Krug schreibt über seine (nicht nur positiven) Erfahrungen als Juror. Wir berichteten ausführlich vom Theatertreffen 2007 und waren 2008 nicht nur bei der Eröffnung und bei der Abschlussdiskussion dabei, sondern auch mehrmals in Ruby Town, einer Installation der Performance-Gruppe Signa. Außerdem veröffentlichten wir Joachim Lux' Vortrag zur Eröffnung des tt08-Stückemarkts, der bei unseren Lesern eine rege Diskussion auslöste. Immer wieder lösen Veränderungen bei den Auswahlkriterien für den Stückemarkt heftige Diskussionen aus, die vorerst letzte findet im Herbst 2014 statt.

Festivalübersicht zum Theatertreffen 2010

Festivalübersicht zum Theatertreffen 2011

Festivalübersicht zum Theatertreffen 2012

Festivalübersicht zum Theatertreffen 2013

Festivalübersicht zum Theatertreffen 2014

Festivalübersicht zum Theatertreffen 2015

 

Thieme, Thomas

Thomas Thieme, geboren am 29. Oktober 1948 in Weimar, ist Schauspieler und Regisseur.

Thieme absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Ost-Berlin. Es folgten Engagements in Magdeburg und Halle. Nach seiner Ausreise aus der DDR im Jahr 1984 spielte er vier Jahre lang am Schauspiel Frankfurt, danach folgten feste Engagements am Burgtheater Wien und an der Schaubühne Berlin. Für seine Rolle als Richard III. in Luk Percevals und Tom Lanoyes "Schlachten!" im Jahr 2000 wurde er vom Fachblatt "Theater heute" zum Schauspieler des Jahres gekürt. In der Spielzeit 2002/03 inszenierte er zum ersten Mal als Regisseur am DNT Weimar.

nachtkritiken zu Regie-Arbeiten von Thomas Thieme:

Büchner/Leipzig/Revolte am Schauspiel Leipzig (10/2009)

Fallers Leben – vom deutschen Wesen Co-Regie mit Julia von Sell beim Movimentos Festival Wolfsburg (5/2011)

Weitere Texte:

Meldung - Thomas Thieme vergibt Alfred-Kerr-Darstellerpreis an Julia Häusermann vom Theater Hora (5/2013)

Meldung - Schauspieler Thomas Thieme will Weimar-Preis nicht annehmen (6/2018)

 

 

Thoms, Antje

Antje Thoms, geboren 1976 in Stralsund, ist Regisseurin und Autorin. Thoms studierte Angewandte Theaterwissenschaften in Giessen und war anschließend Regieassistentin am Niedersächsischen Staatstheater Hannover. Seit der Spielzeit 14/15 ist sie Hausregisseurin am Deutschen Theater Göttingen.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Antje Thoms:

Revolver-Traum … am Stadttheater Bern (12/2008)

Kaspar Häuser Meer am Staatstheater Saarbrücken (3/2009)

Die Kontrakte des Kaufmanns am Staatstheater Saarbrücken (11/2009)

Über die Kunst, seinen Chef anzusprechen am Staatstheater Saarbrücken (3/2016)

Sofja am Deutschen Theater Göttingen (12/2016)

Das Kind träumt am Theater Augsburg (1/2018)

In Alice Welt am Deutschen Theater Göttingen (8/2018)

Gas am Theater Augsburg (9/2018)

Nach Amerika am Stadttheater Bremerhaven (6/2019)

 

www.antjethoms.de

Thum, Caro

 

Caro Thum, geboren 1977 in Saarbrücken, ist Regisseurin.

Thum studierte nach einer zweijährigen Regieassistenz am Staatstheater Stuttgart Regie an der Hochschule für Musik und Theater Zürich. Sie hat als freie Regisseurin u.a. in Stuttgart, Ingolstadt, Münster und Bern gearbeitet. In Mainz, Basel und Nürnberg hat sie drei Stücke des britischen Dramatikers Dennis Kelly ("DNA", "Kindersorgen", "Waisen") zur deutschsprachigen Erstaufführung gebracht.

2009 war sie mit ihrer Mainzer Kelly-Inszenierung "DNA" für den "Faust"-Preis in der Kategorie Kinder- und Jugendtheater nominiert. Im Juni 2013 erhielt sie bei den Bayerischen Theatertagen den "Preis für eine herausragende Gesamtproduktion" für ihre Ingolstädter Inszenierung von Das Ende des Regens von Andrew Bovell.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Caro Thum:

Angst am Theater Basel (4/2007)

Stoning Mary am Theater Würzburg (3/2012)

Das Ende des Regens am Stadttheater Ingolstadt (12/2012)

Liebe und Information am Theater Münster (9/2013)

Detroit am Theater Münster (11/2014)

Kruso an den Bühnen der Stadt Gera / Theater und Philharmonie Thüringen (11/2015)

 

 

Tiedemann, Kathrin

Kathrin Tiedemann, geboren 1964 in Hamburg, ist Dramaturin, Kuratorin und Theaterleiterin.

Nach dem Studium der Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik war sie u.a. Autorin und Redakteurin der Fachzeitschrift "Theater der Zeit" und bei der Wochenzeitung "Freitag". Sie war Mitbegründerin und Kuratorin des Festivals "reich & berühmt" am Podewil Berlin (1996 bis 2003) und arbeitete als Dramaturgin u.a. auf Kampnagel Hamburg. Seit 2004 ist sie Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin des Forum Freies Theater in Düsseldorf.

 

Tiedemann, Philip

Philip Tiedemann, 1968 in Gießen geboren, ist Regisseur.

Ab 1990 arbeitete er als Regieassistent zuerst in Freiburg, später in Basel und Bremen. Auch am Burgtheater Wien begann er als Assistent, bekam rasch die Chance, selbst zu inszenieren. "Claus Peymann kauft sich eine Hose und geht mit mir essen" wurde 1999 zum Theatertreffen eingeladen, im selben Jahr wechselte er mit Claus Peymann als Oberspielleiter ans Berliner Ensemble. Ab 2002 inszenierte er in unterschiedlichen Städten, Düsseldorf, Graz, Leipzig, Osnabrück, und seit geraumer Zeit auch wieder am Berliner Ensemble. "Der Parasit oder Die Kunst sein Glück zu machen" erhielt 2010 den Preis der Berliner Theatergemeinde für die beste Inszenierung der Saison.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Philipp Tiedemann:

Trommeln in der Nacht am Berliner Ensemble (8/2007)

4 ½ Männer und ich (UA) am Berliner Ensemble (12/2007)

Aus dem Leben der Marionetten am Theater in der Josefstadt Wien (3/2009)

Die Hermannsschlacht am Theater Osnabrück (5/2009)

Immanuel Kant am Berliner Ensemble (12/2010)

Jandls Humanisten am Berliner Ensemble (6/2012).

Titov, Evgeny

Evgeny Titov, geboren 1980 in Russland, ist Regisseur.

Titov absolvierte eine Schauspielausbildung an der Theaterakademie St. Petersburg und arbeitete mehrere Jahre lang als Schauspieler in Russland, bevor er ein Regiestudium am Max Reinhardt Seminar in Wien begann. Seit 2016 arbeitet er als freischaffender Regisseur. Titov ist ferner regelmäßig als Dozent an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin tätig.

Nachtkritiken zu Inszenierungen von Evgeny Titov:

Mein Herz ist rein am Staatsschauspiel Dresden (9/2016)

Hexenjagd am Schauspielhaus Düsseldorf (6/2017)

Frühlings Erwachen am Landestheater Linz (9/2017)

Der eingebildete Kranke am Staatstheater Wiesbaden (12/2018)

Hundeherz am Schauspielhaus Düsseldorf (2/2019)

Sommergäste bei den Salzburger Festspielen (7/2019)

 

Website:

https://evgenytitov.net/